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Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürre

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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29 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürre

Beitragvon StephanB » Sa Jul 05, 2014 19:28

Im Moment herrscht im Südwesten der USA und in Texas eine Dürre von historischen Ausmassen, die vor etwa 14 Jahren angefangen hat. Dazu kommt dieses Jahr eine deutlich höhere Durchschnittstemperatur z.B. in Kalifornien dazu. Die beiden großen Speicherseen der Lake Mead bei Las Vegas, der größte der USA, und der Lake Powell, der zweitgrößte der USA, etwa 350 km nordöstlich von Las Vegas, sind nur noch zu jeweils 40% bzw. 50% gefüllt. Diese Stauseen, zusammen mit dem Colorado, liefern einen großen Teil des Bewässerungswassers für die Landwirtschaft in Kalifornien, Nevada, Arizona, Utah, Wyoming, New Mexiko oder Colorado.
Dabei ist Kalifornien der mit Abstand größte Produzent an Obst, Gemüse oder auch Nüssen in den USA.

05. Februar 2014
Dürre in USA: Südwesten der USA trocknet aus
Von Sebastian Moll
...
Lake Mead trocknet aus

Die Abhängigkeit vom Schnee in der Sierra Nevada ist umso dramatischer, weil der Colorado River dabei ist, auszutrocknen. Die vergangenen 14 Jahre waren entlang des Colorado so trocken wie seit mehr als 1250 Jahren nicht mehr. Das Resultat: Die großen Reservoirs dort haben historische Tiefststände. So haben die Behörden zum ersten Mal in der Geschichte der USA angeordnet, dass weniger Wasser vom Lake Powell in den Lake Mead, der Las Vegas versorgt, geleitet wird.
http://www.fr-online.de/klimawandel/due ... 92740.html


Farmer sein? Ein Glücksspiel
21. 01. 2014, von
Der Rinderbestand schrumpft, die Preise für Tierfutter und Burger steigen: Wie die Hitze im Bundesstaat Texas den Landwirten zu schaffen macht.
...
In Texas herrscht Dürre, fast die Hälfte des Staates ist davon betroffen. Es ist die schlimmste Trockenperiode seit mehr als 50 Jahren, bestätigt das Nationale Klimazentrum in Asheville im Bundesstaat North Carolina. 2013 war ein besonders schlechtes Jahr. Es regnete kaum, die Sonne hat die Felder ausgedörrt. Wasserläufe sind versiegt, Teiche verschwunden.
http://www.taz.de/!131326/

Es gibt für diese Dürre sowohl kurzfristig bis langfristige Lösungen. Die kurzfristige Lösung dauert etwa vier bis fünf Monate und ist eher für Plantagenbesitzer (Mandel-, Aprikosen-, Apfel- oder Kirschbäume etc.) geeignet. Die langfristige Lösung, das Wiederaufbauen eines normalen Wasserkreislaufs, dauert etwa 10 bis 30 Jahre je nach Menge des investierten Geldes, der Zeit und auch je nach Menge des Niederschlags in dieser Zeit. Dies funktioniert ohne künstliche Bewässerung, ohne Wolkenimpfung oder das Heraufpumpen von fossilem Wasser. Man hilft nur der Natur etwas auf die Sprünge - ohne sie irgendwie zu zerstören oder zu beeinträchtigen. Es braucht allerdings einiges an menschlicher Arbeit, wobei man auch teilweise Bagger oder Planierraupen einsetzen kann.

Ich würde gerne dieses Wissen an jemanden weitergeben, der direkt davon profitieren kann. Hat daher jemand Kontakt in die USA, optimalerweise zu einem Landwirt in den betroffenen Gebieten?

Dieses Wissen ist aber auch für Dürregebiete in aller Welt hilfreich.
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon Henner Knull » Sa Jul 05, 2014 22:03

Wenn du auf Englisch schreiben kannst, wäre ein Landforum in den USA wohl angebracht.

Meines Wissens - und ich weiß nicht viel - pendelt sich die Wettersituation in den Südweststaaten wieder in die normale Situation ein, nach Jahrzehnten überdurchschnittlicher Niederschläge. Leider aber wurden in diesen Jahrzehnten zwei Großstädte - LA und Las Vegas - extrem ausgebaut. Beide Städte liegen in Wüsten und nun ist offensichtlich die geborgte Zeit zu Ende und sie müssen der Realität ins Auge blicken.

Deine Lösung innerhalb von Monaten klingt so gut, dass es wahrscheinlich keiner glauben wird. Die 20jährige Lösung interessiert heutige Entscheider nicht.

Unabhängig von deiner Lösung wäre es technisch kein Problem. Es gibt Bundesstaaten in den USA, die einen Überschuss an Niederschlägen haben und liebend gern Wasser los werden würden. Eine Riesenpipeline über ein- oder zweitausend Kilometer macht jeder Ingenieur mit links. Will aber wohl keiner.

In Australien das gleiche Problem, wo ich auch mal mit zu tun hatte. Im Nordosten Monsun und Wasser ohne Ende, was sogar durch Ins Meer fließen mit Düngerabwässern das Barrier Reef bedroht, dagegen 3000 km weiter südlich alles am Vertrocknen. Es gibt mehrere machbare Vorschläge, die im Nordosten zu entlasten und ihnen das Wasser abzunehmen, wodurch im Südosten ein Garten Eden entstehen würde.

Widerlegt hat die Machbarkeit noch keiner, aber gemacht wird es trotzdem nicht.

Der verwegendste Vorschlag dort:

Die gigantischen Wassermassen im tropischen Norden kurz vor der Mündung ins Meer ableiten und in riesige Plastikblasen im Meer einleiten, wie Luftballons 500 Meter Durchmesser. Dann die Klappe zu und den Wasserballon mit der australishen Südströmung 3000 km nach Süden treiben lassen (Nemo lässt grüßen)), dort wieder einfangen und das Süßwasser abpumpen.

Sowas nenne ich Vision und Querdenker. Aber gemacht wirds nicht.
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon Piet » Sa Jul 05, 2014 22:17

Du musst schon deinen Plan offenlegen, ich will mich ja nicht zum Affen machen n8
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon sml » So Jul 06, 2014 9:40

@StefanB
Würde mich auch interessieren wie dein Plan funktioniert?
Warum in die ferne schweifen wenn du auch evtl. hier helfen könntest?
Hier hat es in den letzten zwei Monaten gefühlte 10 mm geregnet.

Oder hast du ein finanzielles Interesse daran?
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon Pinzgauer56 » So Jul 06, 2014 9:46

Tija, so ist es nun mal, auch der Ami hat seine Probleme, LA u. LV brauchen nun mal Wasser u. es ist m.E. ein typisch amerikanisches Problem....
Eventuell regelt das Problem dann auch die Weltmarktpreise der Lebensmittel die ja auch aus dieser Ecke bestimmt werden... :wink: :wink:
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon StephanB » So Jul 06, 2014 16:42

Henner Knull hat geschrieben:Wenn du auf Englisch schreiben kannst, wäre ein Landforum in den USA wohl angebracht..


Gute Idee, ich muss mir mal ein gutes raussuchen.

Meines Wissens - und ich weiß nicht viel - pendelt sich die Wettersituation in den Südweststaaten wieder in die normale Situation ein, nach Jahrzehnten überdurchschnittlicher Niederschläge. Leider aber wurden in diesen Jahrzehnten zwei Großstädte - LA und Las Vegas - extrem ausgebaut. Beide Städte liegen in Wüsten und nun ist offensichtlich die geborgte Zeit zu Ende und sie müssen der Realität ins Auge blicken.


In ganz Kalifornien hat sich die Bevölkerung innerhalb von 110 Jahren (von 1900 bis 2010) verfünfundzwanzigfacht auf heute etwa 38 Mio. Einwohner. Dieses Jahr soll noch ein El-Nino-Ereignis dafür sorgen, dass u.a. in Kalifornien viel Regen fällt.

Deine Lösung innerhalb von Monaten klingt so gut, dass es wahrscheinlich keiner glauben wird.


Es gibt bestimmte Pflanzen, die hierfür in Frage kommen. Allerdings können die nur bei relativ hohen Temperaturen (Subtropen und Tropen) wirklich gedeihen und helfen. Diese kurzfristige Lösung ist eher für kleine Flächen gedacht, d.h. für einzelne Plantagen bzw. Plantagenbesitzer. Ein Problem könnte sein, diese Pflanzen in ausreichender Menge schnell zur Verfügung zu haben - das sind keine Getreidepflanzen oder Ficus Benjamina (Birkenfeige), die es an jeder Straßenecke zu kaufen gibt. Aber auch dafür gibt es wiederum eine Lösung: In großen Mengen Baumzucht-Firmen oder Baumschulen (Staatsinteresse an Beendigung der Dürre!) gründen (es gibt frei verfügbare gut erklärende Anleitungen dazu, Stichwort: Agromisa, "Agrodok 19 - Propagating and planting trees ") und dann mit Hilfe von Stecklingen schnell viele Bäume heranzüchten. Aus dem gleichen Grund könnte es sein, dass man vielleicht doch noch zwei oder drei Monate dazu rechnen muss, wenn z.B. alle Obstbauern in Kalifornien diese Pflanzen gleichzeitig haben wolllen.

Die 20jährige Lösung interessiert heutige Entscheider nicht.


Das mag ja sein, aber die öffentliche Meinung interessiert diese Entscheider schon ein bischen (ich sag nur "Brent Spar"). :wink:

Unabhängig von deiner Lösung wäre es technisch kein Problem. Es gibt Bundesstaaten in den USA, die einen Überschuss an Niederschlägen haben und liebend gern Wasser los werden würden. Eine Riesenpipeline über ein- oder zweitausend Kilometer macht jeder Ingenieur mit links. Will aber wohl keiner.


Es gibt schon eine ziemlich große Wasserleitung vom Colorado nach Südkalifornien: Der All American Kanal mit einem Durchfluss von bis zu 740,6 m³/s. Im Norden gibt es das Colorado-Big Thompson Project, das Wasser vom Colorado in den Osten transport - immerhin im Schnitt 8m³/s.

Es gibt derzeit zwei verschiedene Vorhaben, die mit Pipelines zu tun haben, wovon bei einem die Planung schon beginnt. Das andere wird noch heftig diskutiert.

Die Dürre in Kalifornien treibt den Verkauf von Anleihen für den 48-Kilometer-Wassertunnel voran
von James Nash, 28. April 2014
Die Wasserbehörden von Kalifornien wollen die ersten 200 Millionen Dollar in Anleihen für ein 25 Milliarden Dollar Projekt verkaufen, um die Vorräte für ungefähr 25 Millionen Bewohnern zu sichern, da die schlimmste Dürre seit einem Jahrhundert Farmen und Städte bedroht.
Mit den Erlösen sollen zwei Tunnel geplant werden, die 12 Meter breit und 48 Kilometer lang sind, um Wasser aus dem Sacramento [nordöstlich von San Francisco gelegen, Abfluss aus dem Norden in die im Inland gelegene San Francisco Bay, mittl. Abfluss 660 m³/s - Vergleich Rhein mittl. Abfluss 2330 m³/s kurz vor Mündung in die Nordsee] ins südliche Kalifornien zu bringen, wo etwa zwei Drittel der Bevölkerung des Staates wohnen. Die Röhren sollen Pumpen im Sacramento-San-Joaquin-Fluss-Delta [der San Joaquin fließt aus dem Süden in die San Francisco Bay, mittl. Abfluss 145 m³/s] ersetzen, die kurz davor stehen Salzwasser aus dem Untergrund der San Francisco Bay hochzupumpen, was wiederum die Versorgung mit Süßwasser bedrohen und die dortigen Feuchtgebiete zerstören würde.

http://www.bloomberg.com/news/print/201 ... nnels.html

Das umstrittene Projekt:
Kann das Wasser unter der Mojave Wüste beim helfen den Durst von Kalifornien zu löschen?
Seine Firma, Cadiz (CDZI), will einen Aquifer unterhalb von 13.600 Hektar der östlichen Mojave Wüste anzapfen und das Wasser an Vororte und Baugebiete(?) im Los Angeles Becken verkaufen.

http://www.businessweek.com/articles/20 ... sert-water
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon StephanB » So Jul 06, 2014 17:08

Piet hat geschrieben:Du musst schon deinen Plan offenlegen, ich will mich ja nicht zum Affen machen n8


Also es geht letztzlich darum mit Hilfe sogenannter bepflanzter Konturliniengräben (Keyline system), gerade in Trockengebieten, das wenige Wasser aufzufangen und im Boden zu speichern, so dass es später den Pflanzen im Untergrund zur Verfügung steht, aber auch den Bewohnern, die so wieder genügend Grundwasser haben. Ein Film, der das gut erklärt:

„Harvesting water DVD“ - The Swale Plume
http://www.youtube.com/watch?v=UFeylOa_S4c

Selbst in Wüstengebieten fällt immer mal wieder ziemlich viel Wasser vom Himmel. Das Wasser fliesst dann in sogenannten Wadis oder Trockentälern ab und rauscht sinnlos ins nächst gelegene Meer. Dieses Wasser kann man auffangen und sinnvoll für eine langsame Wiederbegrünung verwenden. Dazu werden zunächst einmal sogenannte Pionierpflanzen wie z.B. Akazien auf diese Gräben gepflanzt, um zum einen für Schatten (für den Boden und das Wasser) zu sorgen, für Verdunstung, d.h. Temperaturabsenkung, aber auch als Windbremse, weil beides die Verdunstung stark verringert - man denke an den Effekt eines Föhns auf voller Stufe (starker heißer Wind).

Dazu kommt dann noch die Agroforstwirtschaft als mittelfristige Lösung. Die langfristige Lösung ist die Anpflanzung von sovielen Bäumen und Büschen, u.a. mit Hilfe der Konturliniengräben, dass der Wasserkreislauf in einem größeren Gebiet wieder in Gang kommt.
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon BK_90 » So Jul 06, 2014 17:47

Ich will deine Kompetenzen nicht in Frage stellen, aber meinst du nicht, dass dieses System wenn es so große Erfolge verspricht, nicht schon einmal irgendwo auf der Welt getestet und angewendet wurde? Wenn dass erfolgreich sein sollte, wissen die Amerikaner das schon lange.

In Madagaskar werden durch Förderprojekte auch Bäume angepflanzt, die dafür sorgen sollen dass es mehr Niederschläge gibt, nur werden die bei einer ausreichenden Größe gleich wieder zu Holzkohle verarbeitet, wodurch der Effekt nie eintreten kann.
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon StephanB » So Jul 06, 2014 19:09

sml hat geschrieben:@StefanB
Würde mich auch interessieren wie dein Plan funktioniert?


Also ich verrate jetzt das Geheimnis: Für meinen Plan braucht man ganz genau folgende Dinge:


Bild, Bild, Bild
aus zoonar.de, aus ricardo.ch und aus psdgraphics.com

und ganz wichtig ist natürlich diese hier, weil man ja die Hände frei haben muss, wenn man Wunder vollbringt:
Bild
aus peach-x-yoshi.deviantart.com/

Nein, im Ernst es ist alles keine Hexerei.

Warum in die ferne schweifen wenn du auch evtl. hier helfen könntest?
Hier hat es in den letzten zwei Monaten gefühlte 10 mm geregnet.


Also hier in Deutschland kann man auch mittelfristig in der Landwirtschaft auf Baumreihen, d.h. auf Agroforstwirtschaft, setzen, die ebenfalls für Schatten, Verdunstung und für eine Reduzierung der Windgeschwindigkeit setzen.

Das sieht dann so aus:

http://www1.montpellier.inra.fr/safe/pr ... e---ge.jpg

Mittelfristig deswegen, weil es bis zu zehn Jahre dauert, bis die Bäume eine ordentliche Größe mit viel Schatten erreichen. Ich weiß aber, dass es mindestens in Deutschland ein großes Problem darstellt einfach so Bäume auf normale Äcker zu pflanzen. Aber da müsste sich eigentlich von Seiten der EU-Gesetzgebung einiges in Richtung ökologischer Landwirtschaft getan haben. Agroforstwirtschaft zählt auf jeden Fall auch dazu.

Langfristig sollte man überall in Deutschland wo es geht, wieder Bäume pflanzen, eben mit Hilfe der Agroforstwirtschaft, um so den Wasserkreislauf wieder anzukurbeln.

Hier ist eine Grafik, die das einigermaßen erklärt:

Bild

Bäume ziehen das Wasser, das aus dem Meer verdunstet ist, in mehreren Niederschlags- und Verdunstungszyklen weiter nach landeinwärts. Wenn die Bäume fehlen, gibt es Trockenheiten.

von hier
Soil sustainability
By Dr J Floor Anthoni (2000)

http://www.seafriends.org.nz/enviro/soil/sustain.htm

Im Text wird z.B. auch noch erklärt, dass Bäume/Wälder eine sehr hohe Verdunstungskapazität haben und nur sehr wenig des Niederschlags davon fliessen lassen, genauso wenig wie etwa Bodenpartikel (Stichwort "Gelber/Brauner Fluss"). Zudem senken Bäume/Wälder auch die Umgebungstemperatur. Nicht mehr ganz so gut sind Weiden und Äcker, aber diese sind immer noch tausend mal besser als Siedlungsgebiete.

Ein großes Problem sind meiner Meinung nach aber derzeit noch die großen Auswirkungen der Kondensstreifen, die durch die Verkehrsflugzeuge täglich am Himmel, speziell über Mitteleuropa erzeugt werden. Diese haben einen ziemlich hohen Effekt auf den hiesigen Wasserkreislauf. Deswegen sind wohl inzwischen u.a. die Frühjahre in den letzten ein bis zwei Jahrzehnten ziemlich trocken geworden.

Abhilfe könnte da das Platzen der Fracking-Blase, samit einen darauf folgenden starken Rückgang der dortigen Ölförderung, in den USA in zwei bis drei Jahren sorgen.

Oder hast du ein finanzielles Interesse daran?


Ich habe in den letzten Jahren an vielen Stellen im Internet auf die Möglichkeiten hingewiesen, die uns die Natur bietet, gerade auch bei der Dürrebekämpfung - auch hier im Forum schon mal, und auch auf englischen Seiten, aber irgendwie wollte niemand diese Dinge wirklich ernst nehmen.
Natürlich hätte ich kein Problem damit, wenn ich mit der Verbreitung dieses Wissens Geld verdienen könnte, da ich auch nicht nur von Luft und Liebe lebe und ich diese Themen sehr interessant finde.
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon BK_90 » So Jul 06, 2014 19:27

Agroforsysteme sind ja so alt wie die Landwirtschaft selbst das ist nichts neues. In Deutschland weitest gehend abgeschafft. Durch extreme unterirdische Konkurrenz und Beschattung kannst du das deutsche Ertragsniveau niemals halten und wer verzichtet schon gerne auf Ertrag?

Bei uns hier (BaWü) gibt es noch ein paar kleine Flächen auf denen Streuobstbäume (Birne, Apfel, etc.) stehen und drum herum z.B. Weizen angebaut wird. Wenn man aber schaut, was unterhalb der Baumkronen wächst, dann sieht man warum dieses System in Deutschland weitest gehend verschwunden ist.
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon StephanB » So Jul 06, 2014 19:48

BK_90 hat geschrieben:Ich will deine Kompetenzen nicht in Frage stellen, aber meinst du nicht, dass dieses System wenn es so große Erfolge verspricht, nicht schon einmal irgendwo auf der Welt getestet und angewendet wurde?


Ich antworte Dir zunächst einmal mit einer Gegenfrage: Warum wenden u.a. in Deutschland noch immer so viele Landwirte die Methoden der konventionellen Landwirtschaft mit Pflügen, Düngen und Anwendung von Pflanzenschutzmitteln an, obwohl es auch in Deutschland inzwischen sehr viele kompetente Menschen gibt, die nicht nur selber ihre Flächen erfolgreich mit ökologischen Methoden bewirtschaften und zudem noch dieses Wissen in Vorträgen, im Internet und sonstwie weiterverbreiten?

Eine Antwort, die ich mir vorstelle, ist die, dass es einfach noch genügend Menschen mit Macht gibt, die keinerlei Interesse an der Änderung des Status Quo haben. Wenn man weiterhin den Landwirten jede Menge teuren Kunstdünger, Pflanzenschutzmittel, Diesel und Saatgut verkaufen kann, wieso sollte man an diesem System etwas ändern, selbst wenn die Natur und auch die Menschen dabei Schaden nehmen (Stichwort u.a. Nitratbelastung des Grundwassers)?

Dieses System bzw. diese Methoden, von denen ich hier rede, werden schon an verschiedenen Stellen auf der Welt z.T. schon seit über zwei Jahrzehnten angewandt. Du hast noch nie davon gehört? Komisch oder?

Wenn dass erfolgreich sein sollte, wissen die Amerikaner das schon lange.


Es gibt in Kalifornien mindestens eine Einrichtung wo genau die Methoden und das Wissen, das ich hier angedeutet habe, gelehrt wird - bis auf die kurzfristige Lösung. In den ganzen USA sind es vermutlich dutzende Einrichtungen und hunderte Menschen, die Bescheid wissen und ihr Wissen sogar weitergeben, im Vergleich zu Kursen über EDV-Wissen oder Wirtschafts-Knowhow zu ziemlich günstigen Preisen. Es finden dort z.B. auch jährlich Konferenzen statt in denen es u.a. um Wüstenbekämpfung geht. Weltweit sind es noch viel mehr, auch in der Türkei gibt es inzwischen entsprechende Einrichtungen. Ich selber habe wie gesagt mit Hilfe des Internets an der Verbreitung dieses Wissen teilgenommen, auch an der Verbreitung des Wissens über die kurzfristige Lösung, aber irgendwie hat das keinen interessiert. Vielleicht weil es kostenlos war?

In Madagaskar werden durch Förderprojekte auch Bäume angepflanzt, die dafür sorgen sollen dass es mehr Niederschläge gibt, nur werden die bei einer ausreichenden Größe gleich wieder zu Holzkohle verarbeitet, wodurch der Effekt nie eintreten kann.


Es kommt darauf an wie man den Menschen das Wissen weitergibt und wie man ihnen sonst hilft. Wie sollen sie z.B. etwas respektieren, wenn man ihnen auch keinen Respekt entgegenbringt. Wenn sie keine andere Möglichkeit haben ihr Essen zuzubereiten als durch Sammeln von Holz, was soll man da sagen? Die Menschen in Afrika sind nicht blöd. Vor der Beglückung mit den westlichen "Errungenschaften" konnten sie gut von ihrem Land leben. Aber inzwischen sind viele Menschen mit Wissen umgebracht worden, verhungert, an Krankheiten gestorben (Giftmüll, abgelaufene Medikamente etc.), um ihren Besitz gebracht oder deportiert worden.

Ein Problem sind nicht nur die Menschen, sondern auch die großen Viehherden von Schafen und vor allem Ziegen, die alles ratzeputz kahl fressen.

Hier ist ein Beispiel für ein Projekt im Niger, das in den 80ern begann und inzwischen zu einer Aufforstung auf 30.000 km² geführt hat.

The Development of Farmer Managed Natural Regeneration
Posted September 24, 2008 by Tony Rinaudo

http://permaculture.org.au/2008/09/24/t ... eneration/

Diese Wiederaufforstung geschah eben mit Hilfe von Setzlingen von Bäumen, die im Untergrund noch lebten und jedes Jahr frische Triebe aus dem Boden brachten.
Es gibt eine Pflanze namens Kudzu (Pueraria Javanica), die wächst wie blöd innerhalb sehr kurzer Zeit und sie produziert mit ihren Blättern gleichzeitig auch noch ein gutes Tierfutter. Sie stammt aus Asien. Diese Pflanze könnte man z.B. einsetzen, um den Tieren schnell genügend zu Essen zu geben, damit sie nicht die frisch angepflanzten Setzlinge vertilgen. Zudem muss man versuchen irgendwie Zäune zu bauen. Auch das kann man mit Hilfe bestimmter Pflanzen erreichen (u.a. die ziemlich stachlige Prosopis), was aber ein paar Jahre dauert bis die Pflanzen groß genug sind.

Auf die Schnelle ist hier noch ein Video (man muss da nur seine Email-Adresse hinterlassen):

Reforesting with Goats (Wiederaufforstung mit Ziegen)
http://www.geofflawton.com/fe/60564-ref ... with-goats
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon StephanB » So Jul 06, 2014 20:15

BK_90 hat geschrieben:Agroforsysteme sind ja so alt wie die Landwirtschaft selbst das ist nichts neues. In Deutschland weitest gehend abgeschafft. Durch extreme unterirdische Konkurrenz und Beschattung kannst du das deutsche Ertragsniveau niemals halten


Hier ist ein Vortrag vom Biobauer Sepp Braun aus Freising

Nährstoffkreisläufe und Bodenfruchtbarkeit
Erfahrungen aus der Praxis, September 2007
http://www.nachhaltige-landnutzung.de/d ... _braun.pdf

Auf S. 8 ist eine Zeichnung von verschiedenen Grassorten und nützlichen Pflanzen zu sehen, deren Wurzeln von 1 bis in 4 Meter Tiefe reichen. Auf der Seite vorher kann man die Wurzelbilder verschiedener Nutzpflanzen wie Weizen, Mais oder Kartoffeln sehen, die bis etwa 1,5 Meter reichen.


Dann habe ich hier eine Seite, die über die Wurzeltiefe von Bäumen berichtet

Wie tief werden Wurzeln?
Die tatsächliche Wurzeltiefe und der Wurzelradius, Wurzeldurchmesser können selbst für eine bestimmte Baumart praktisch nie allgemeingültig und sicher angegeben werden, denn sie hängen maßgeblich vor allem vom Boden, aber auch von der Vitalität eines Baumes ab.

In schlecht durchlüftetem Boden und/oder bei Staunässe bzw. hohem Grundwasserspiegel sind sie oft wesentlich geringer als zu erwarten und für die jeweilige Baumart eigentlich typisch.
...
2.2.1. Tiefwurzler (Pfahlwurzler) = Wurzeln bis mehrere Meter tief mit senkrechter Hauptwurzel. Beispiele: Tanne, Kiefern, z.B. Waldkiefer, Föhre (Pinus sylvestris) bis 10 Meter tief(!), Esche (Faxinus), Wacholder (Juniperus communis), Eibe (Taxus baccata), meist 1-2 Meter tief, Sumpfzypresse (Taxodium distichum), Deutsche Eiche, Stieleiche (Quercus robur).

http://www.gartendatenbank.de/forum/wie ... ln-t-450-1


Man kann also Nutzpflanzen und Bäume auf einem Feld anbauen. Am Anfang muss man vielleicht ein bischen mehr Abstand halten, bis die Pfahlwurzeln tief genug sind und den Nutzpflanzen nicht mehr ins Gehege kommen.

Die Sonne wandert im Laufe eines Tages. Bei extremer Hitze (ich schätze ab ca. 30° im Schatten) ist es mit dem Wachstum der Nutzpflanzen auch nicht mehr so toll, vom Mais vielleicht abgesehen. Der Mais braucht aber gerade im Sommer, wenn es heiß wird, viel Wasser. Woher soll das Wasser kommen, wenn es aufgrund der schlechten Bodenqualität (humusarmer Boden) innerhalb von einer Woche verdunstet oder abgeflossen ist?

und wer verzichtet schon gerne auf Ertrag?


In diesem dritten Teil des Vortrags des Biobauers Friedrich Wenz kann man erkennen was ein biologisch bewirtschafteter Boden für einen Vorteil bei schlechten Wachstumsbedingungen hat:

moderner biologischer Landbau Teil 3
http://www.youtube.com/watch?v=Bvcln-Le_7o

Mit bester konventioneller Methode ist der Ertrag saumäßig.
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon BK_90 » So Jul 06, 2014 20:44

Du gibst dir deine Antworten ja selbst. Im ersten Post fragst du, wer Kontakt in die USA hat, richtig? Wenn es dort aber schon viele Wissenschaftler gibt, die über dieses Thema diskutieren, meinst du die wissen nicht schon was du ihnen mitteilen willst?

Bei der Abholzung auf Madagaskar geht es nicht darum, dass die Leute Holz sammeln um ihr Essen zu kochen, sondern um Holzkohleproduktion. Das Forschungsprojekt wird von der Universität Hohenheim betrieben und ich glaube fast, dass die sich auch um die Belange der Einwohner kümmern, oder meinst du nicht?

Jetzt hab ich noch eine Frage: Warst du schon mal draußen und hast dir angeschaut, wie sich angrenzende Bäume auf die benachbarten Flächen auswirken?

P.S.: Ursprünglich ging es doch um Agroforst und Dürrebekämpfung und nicht um ökologischen Landbau? :wink:
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon Manfred » So Jul 06, 2014 21:02

Water Harvesting ist in den Trockenländern ein großes Thema und Lösungen sind hinlänglich bekannt.
Es wurden auch schon viele große Projekte mit Erfolg umgesetzt.
Das Problem ist, dass die "westlichen" Regierungen mit Ausnahme von Australien im Tiefschlaf verharren, weil der Landwirtschaft keine wirtschaftliche Bedeutung zugemessen wird und ideologische "Umweltschutzauflagen" die Umsetzung im größeren Maßstab fast unmöglich machen, während "Entwicklungsländer" wie China und Indien ein Projekt nach dem anderen auf den Weg bringen.

Ein Beispiel aus Indien:
https://www.youtube.com/watch?v=YnBGommXHXg#t=418

Eines aus China:
https://www.youtube.com/watch?v=8QUSIJ80n50

Eines aus Afrika:
https://www.youtube.com/watch?v=vpTHi7O66pI

Bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis so etwas in Südeuropa passiert, geschweige denn in den deutschen Streusandbüchsen.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Wer hat Kontakt in die USA? Es geht um Lösungen zur Dürr

Beitragvon StephanB » Mo Jul 07, 2014 10:48

@BK_90

Noch eine Ergänzung zum Schluss, mir ging es in meinem Posting vor allem um die Hilfe in Dürregebieten. Für alles andere soll man sich an die entsprechenden Experten wenden, von denen es in Deutschland einige gibt.

Die Sache mit der Agroforstwirtschaft ist wohl vor allem für heiße, trockene Gebiete gedacht.
Im Text, d.h. in dem verlinkten Foto eines Artikel über ein Projekt des Agroforstinstituts in Montpellier in Südfrankreich, wird allerdings auch auf den Verlust hingewiesen, der sich am Anfang durch den Verlust der Ackerfläche ergibt. Es wird eine allmähliche Bepflanzung bis zu einer 15%igen Ausdehnung empfohlen, so dass der Verlust bei 5% jährlich liegt. Die Bäume sollen frühzeitig beschnitten und zu Tiefwurzlern erzogen werden - die oberflächennahen Wurzeln sollen in den ersten 7-8 Jahren abgeschnitten werden.
D.h. wie auf dem oben verlinkten Bild in Südfrankreich muss man es in Deutschland in den meisten Gegenden nicht machen. Da reicht es vermutlich wenn man am Feldrand entlang Bäume pflanzt.
Der Vorteil der Agroforstwirtschaft ergibt sich vor allem bei der Ernte des Holzes (je nach Baumsorte nach 10 bis 40 Jahren).

Bei uns hier (BaWü) gibt es noch ein paar kleine Flächen auf denen Streuobstbäume (Birne, Apfel, etc.) stehen und drum herum z.B. Weizen angebaut wird. Wenn man aber schaut, was unterhalb der Baumkronen wächst, dann sieht man warum dieses System in Deutschland weitest gehend verschwunden ist.


Ja ich kenne diesen freien Baumringe, aber ich bin kein Obstbaumexperte. Ich weiß nur, dass z.B. Eicheln Gerbstoffe absondern, die das Wachstum anderer Pflanzen verhindern. Vielleicht gibt es so etwas auch bei bestimmten Baumsorten. Aber bei der Agroforstwirtschaft sollen die Bäume ja auch nicht im 1-Meter-Abstand stehen, sondern entsprechend der Baumart, der Nutzpflanzenart und des Klimas angepasst - in der oben verlinkten Grafik ist von einem Reihenabstand von 40 Metern die Rede.

Und noch zum Ertrag:
Man kann bei intelligenter Nutzung nicht nur auf einem Stockwerk Pflanzen ernten:
1. Stock Wurzelgemüse; 2. Stock z.B. Erdbeeren, Melonen, Getreide; 3. Stock Büsche wie Johannisbeeren, Brombeeren, Haselnüsse; 4. Stock Kirschen, Äpfel, Nüsse

So kann man insgesamt mehr Kalorien pro Hektar als bisher. Zudem benötigt biologische Landwirtschaft wesentlich weniger Energie.
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StephanB
 
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