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Wer repariert seine maschienen, geräte selbst?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Beitragvon JonnyD2250 » Do Jan 17, 2008 16:29

zum thema an sich: wir machen fast alles selbst. wenn zeitlich möglich werden selbst ersatzteile eigens hergestellt (gedreht, gefräst, geschliffen).
das letzte was in der werkstat war ähm keine Ahnung zu lange her. abgesehen von einem motor, aber da wars ausichtslos noch selber was dran zu machen...total vergammelt... auseinander gebaut ja, den rest machen lassen.


wenn man sich ein wenig mit der materie befasst, dann kann einem die elektronik aber auch öfters die fehlersuche erleichtern (z.B. anhand angezeigter fehlercodes). dass die aufwändige elektrik von werkstätten nicht schnell genug durchgecheckt und repariert werden kann, das ist doch auch zu einem teil die schuld unvermögender schlosser in rückständigen werkstätten. da müsste oftmals noch mehr bezüglich der weiterbildung der mitarbeiter und werkstattausrüstung getan werden...

ich finde außerdem, dass die vorteile der sich ausweitenden mechatronik, sogar der fortschritt an sich, hier viel zu sehr verschrien werden. wenn ich den ganzen tag auf dem traktor sitze, dann wünsch ich mir oft genug ein vorgewende-management, elektrisch angesteuertes getriebe, programmierbare steuergeräte usw. herbei, weil es die arbeit wirklich erleichtert und angenehm macht. es nervt einfach, alle 5min die selben 22 handgriffe zu machen, wenns doch auch viel einfacher und schneller geht.

es kann mir niemand erzählen, das es angenehm sei, den ganzen tag mit nem 20er jonny -am limit- zu arbeiten (und ihr wisst ich finde jonnys toll). Wer natürlich nur 1-2 std am tag auf sonem bock sitzt der macht sich darüber keine gedanken, es ist schlichtweg egal.


erinnert euch mal ein wenig zurück, als die ersten schlepper auf den markt kamen. da ist doch auch jeder 2. wegen nem abgebrochenen hebel in die werkstatt gefahren, weil er nicht wusste wie man das jetzt beheben könnte... die entwicklung bleibt halt nicht stehen und das bedeutet, dass man selbst auch nicht mit dem lernen aufhören darf, auch wenns schwer fällt.
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Beitragvon Heinrich » Do Jan 17, 2008 16:30

Mal ganz erlich?
Wer hat denn wirklich die Zeit alles selbst zumachen.
Ich bin täglich über 6Std im Stall. Da hab ich beim besten Willen keine Zeit alles selbst zumachen. Kleinigkeiten schon. Aber wenn es zu lange dauert lass ich es machen. Klar kostet das Geld. Aber wenn ich bei der ganzen rumschrauberei ein Kuh nicht erwische wenn sie bullig ist, kostet das richtig Geld. Also jeder soll gerne das machen was er kann, aber spart euch bei eurer ganzen schrauberei nicht arm.
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Beitragvon Sepp » Do Jan 17, 2008 16:46

Ganz nebenbei möchte ich mal sagen, dass wohl die Wenigsten die Ausrüstung dazu haben, sich die Ersatzteile selbst herzustellen.

Und es gehört auch eine Portion Können dazu, ein Getriebe - selbst, wenn es ein uraltes 6 Gang Getriebe ist - zu zerlegen.
Freilich ist jeder bemüht, möglichst viel selbst zu erledigen. Aber entweder geht aus Zeit- oder Erfahrungsgründen nicht.

Und um einen Fehlercode auslesen zu können, brauche ich meistens ein Notebook und dazu - was schwerer zu bekommen ist ;-) - die nötige Software des Herstellers!
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Beitragvon JonnyD2250 » Do Jan 17, 2008 16:50

es gibt menschen, die arbeiten in metallverarbeitenden betrieben und haben so kostenlos zugriff auf so manches gerät.

für die nötige software braucht man halt ein klein wenig vitamin b.
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CIMG0818.JPG
hier mal ein beispiel sepp, die welle ist komplett selbst gemacht
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Beitragvon Sepp » Do Jan 17, 2008 16:59

Um Gottes Willen, ich zweifle überhaupt nicht daran, dass das möglich ist, eine Welle selbst herzustellen!
Ich meinte lediglich, dass es für die meisten Landwirte schwer ist, an solche Gerätschaften zu kommen! Leider :-( Wobei man dann natürlich wirklich Ahnung haben müsste. Dann könnte man sich einiges an Geld sparen...
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Beitragvon ostfriese » Do Jan 17, 2008 16:59

genau richtig so machen wir das auch. wir musten eine neue lagerschale für unsere grüppen fräse haben, die haben wir einfach bei ne matall firma günstig abdrehen lassen. bei unsren europrofi2 ist die welle zwischen haubt- winkelgetriebe für die dosierwalzen antrieb ab gedreht, neue original welle ca 60 70 cm kostet 450euro ,nun hatten wir ne etwas dickere welle zuhause liegen die haben wir genommen und die metall firma hat die zurecht gedreht für knapp 60 euro.
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Beitragvon kruemel » Do Jan 17, 2008 17:19

Wir repatieren auch fast alles selbst. Das die Elektronik Fehler nicht in den Werkstätten erkannt werden liegt daran dass Sie sich mit der Technik zuwenig beschäftigen (nicht alle aber viele Werkstätten) wenn man sich in der heutigen Zeit nicht laufend fortbildet ist man gleich weg vom Fenster. Um elektr. Fehler zu beheben zu können brauch man nicht immer einen Tester in den meisten fällen genügt ein Schalt-/Stromlaufplan. Die Hersteller bauen das was die Kunden wollen würden die Kunden keine elektr. wollen würde der Hersteller nich einbauen wie z.B. Zetor usw.
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Beitragvon Josch » Do Jan 17, 2008 17:27

JonnyD2250 hat geschrieben:es gibt menschen, die arbeiten in metallverarbeitenden betrieben und haben so kostenlos zugriff auf so manches gerät.

für die nötige software braucht man halt ein klein wenig vitamin b.


:lol: 1000 Dollar gegen ne kranke Kuh, die Software für JD hast du noch nie funktionsfähig auf dem eigenen Schlepptopf gehabt :!: Du benötigst auch spezielle Hardware um was damit anfangen zu können.
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Beitragvon Sepp » Do Jan 17, 2008 17:47

Hardware-mäßig reicht ein Kabel und ein handelsübliches Notebook aus, denke ich. Als unser Agrotron beim Kundendienst angehängt wurde, war da ein stinknormales HP Notebook am Sitz. Auf dem wurde dann das Deutz Programm für den Motor geöffnet und der Fehlerspeicher überprüft.

Kenne auch einen Automechaniker. Der hat sich für 200 Euro ein Notebook gekauft und meinen kranken Corsa ausgelesen. Allerdings denke ich schon, dass ohne Original Programm die Fehler eher falsch erkannt werden. Wobei selbst Opel bei mir scheiterte und keiner den Fehler finden konnte. :roll:
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Beitragvon JonnyD2250 » Do Jan 17, 2008 17:56

männo. ich wollt doch auch mal jemand für dumm halten...

musst du mich jetzt durchschauen? lass mir doch auch mal meinen spaß, war ich nicht immer sooo nett zu dir?

gut ich kenn jemand aus ner nh-werkstatt, den hab ich schon öfters bestellt- aber nicht für unsre alten böcke, da braucht man noch kein laptop, da hilft noch der dicke hammer

jedenfalls kann ich wenigstens die codes unsrer presse auslesen (gut, da gibts nicht viel "auszulesen", der zeigt halt n code an und du bläterst dann ein 300Seiten starkes veröltes buch durch, wo die bedeutung von "02358xdfj3985dsr" steht) . find ich ne tolle sache. erspart einem viel sucherei oder wenns nur ne lapalie is, die angezeigt wird, dann fährt man halt einfach weiter.
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Beitragvon Josch » Do Jan 17, 2008 18:49

JonnyD2250 hat geschrieben:musst du mich jetzt durchschauen? lass mir doch auch mal meinen spaß, war ich nicht immer sooo nett zu dir?


Tut mir leid, wollte dich nich bloßstellen (wieder Freunde?). Aber rechnen muß man mit sowas.

@Sepp, wir sprechen nicht von schnöder PKW-Elektronik, hier geht es um Maschinen die möglichs wirtschaftlich ihre Arbeit verrichten sollen. Ich habs momentan nicht 100% genau im Kopf, aber so ein Traktor hat momentan so um die 15 einzelner Steuergeräte und an die 200 Sensoren. Daraus entstehen so um die 350 direkt verwertbare Fehlercodes. Ich staple hier sicherheitshalber lieber mal tief. Das sollte mal jetzt einfach so ne Hausnummer sein, um zu sehen was da ab geht.

Ist zwar fast Off Topic, aber vielleicht ist der Mod gnädig ....
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Beitragvon Sepp » Do Jan 17, 2008 19:00

Ist mir klar, dass man das nicht mit Autos vergleichen kann. Allerdings sag das Notebook der Werkstatt wirklich wie ein ganz normales aus. Grau, mit HP vorne drauf. Plus Kabel. Das meiste leistet sowieso die Software. Dass man ohne die nix machen kann, ist mir schon klar!

PS: Ein VW Phaeton hat - glaube ich - weit über 20 elektronische Steuergeräte. Nur zur Info. Mir ist völlig klar, dass ein moderner Traktor wesentlich komplexer ist 8)
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Beitragvon kruemel » Do Jan 17, 2008 19:06

Die Laptops bei z.B. Daimler sind normale IBM Laptops mit einer Messbox und der dazugehörigen Software. Beim Audi A8 werden alleine 13 Steuergeräte für die Zentralverriegleung gebaucht. Und wenn eines kaputt ist wird es teuer.
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Beitragvon agrarflächendesigner » Do Jan 17, 2008 19:43

das sind alles ganz normale notebooks. arbeite als elektroniker in der industrei, und da haben wir die auch. du kannst sogar das kabel selber machen, meistens sind das 9 -polige sub-d steker, wo dann nur 3 drähte aufgelegt sind. aber da scheitert es schon wieder- such mal ein notebook mit sub-d. Und an die software für das auslesen kommst du nur mit viel kohle ran, weil die in den werkstätten, die zugang haben, meistens privat nix machen dürfen - vertrag + vertragsstrfe/kündigung.
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Beitragvon Josch » Do Jan 17, 2008 20:29

Mensch jetzt macht euch doch nicht an dem blöden Lappie fest. Um mit dem JD Verbindung aufzunehmen braucht man noch ein sogenanntes "XXX" (editiert), welches die Schnittstelle zwischen PC und Maschine darstellt. Da das keiner gewußt hat, steht nun damit fest, daß es auch noch von keinem ausprobiert wurde.

Hey krümel, 13 Steuergeräte für die Zentralverriegelung??? Boa eh, der ist bestimmt getunt - ne mal im Ernst, baut Audi noch immer mechanische Holzkomputer ein???

Ich klink mich hier aus, Back To Topic. Es geht ums Basteln.
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