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Werkstatt - Eternitdach mit Styrodur oder Dämmwolle dämmen?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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39 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Werkstatt - Eternitdach mit Styrodur oder Dämmwolle dämm

Beitragvon JueLue » Sa Jun 01, 2019 9:33

Bei uns ist es so, dass die Deponien von Privatleuten wesentlich weniger Geld nehmen für die Tonne Asbest-Zement als von Profis. Ich nehme an, damit die Ware nicht irgendwo herumliegt.

Ob man als Landwirt nun privat oder Profi ist, ist denke ich Verhandlungssache. Man sollte vermutlich aber nicht mit 10t auf einmal anrücken.

Das mit dem Plattwalzen habe ich auch so erlebt.

Die erste Enttäuschung war, dass die speziellen BigBags total offen waren. Ich hatte so ein Ding für Rechteckplatten, das war wie ein Wanne geschnitten, aber der Deckel wurde nur mit ich glaube 8 Schnüren geschlossen, also in keinem Fall irgendwie luftdicht. Aber es muss ja der Spezialbigbag sein.... Meiner Meinung nach ist die Einzige Funktion gegenüber einem normalen BigBag die Aufschrift "Asbest" auf dem Gewebe.

Dann auf der Deponie wurde mit dem Paket reichlich robust umgegangen und der Radlader mit den Stachelrädern hat es dann 100m weiter auf der Deponiefläche plattgefahren.

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Re: Werkstatt - Eternitdach mit Styrodur oder Dämmwolle dämm

Beitragvon Forstjunior » Sa Jun 01, 2019 10:04

Also kurz mal zu asbest. Es gibt da unterschiedliche gefährdungsklassen. Der welleternit ist noch das geringere übel und darf in geringem Umfang auch durch privat rückgebaut und entsorgt werden. Nichts anderes. Es besteht ein s. G. Behandlungsverbot. Schlimmer ist Spritzasbest welcher zum Brandschutz z. B. Im Keller eingebaut wurde. Am Asbest ist das schlimme, dass die Faser sehr klein und sehr spitz ist. Diese kann durch einatmen sich in der lunge festsetzen und führt schliesslich zur Asbesthose!. Asbest kommt aus der erde und kann da auch zurück. Solange es nicht freigesetzt wird durch mechanische behandlung kann es in der erde auf der deponie abgelagert werden. So mein wissen dazu.

Die aufschrift auf den säcken dient dazu dass erkannt werden kann, dass gefahrgut transportiert wird. Also nicht einfach den ganzen kipper vollmachen. Wobei dies eh nicht mehr unter geringfühgig fällt und somit unzuläsdig wäre.
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Re: Werkstatt - Eternitdach mit Styrodur oder Dämmwolle dämm

Beitragvon frafra » Sa Jun 01, 2019 11:33

habe mich da mal schlau gemacht hier in österreich kostet mich so ein container voll 560 eur inkl steuer ab hof ..

kleinere mengen können im Altstoffsammelzentrum abgegeben werden..

ich habe selber ca 1000m2 asbest dach
sehe aber da kein problem das solange oben zu lassen bis es undicht wird,,

es ist auch durchaus möglich das so mache materialien die wir zur zeit verbauen einmal sehr problematisch werden in der entsorgung...


styropor würde ich nicht verwenden wollen ich sehe die gefahr zu groß das sich nagetiere durchfressen spatzen können da auch ordentlich schaden anrichten ..
40mm halte ich auch für sehr wenig!
es gibt immer was zu tun , jabajaja........
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Re: Werkstatt - Eternitdach mit Styrodur oder Dämmwolle dämm

Beitragvon 714er » Sa Jun 01, 2019 11:41

Auf unserem neuen Schweinemaststall haben wir Styrodur unter den Eternitplatten, Latten drauf und oben einen Lüfterfirst, das war günstiger als Sandwich und ich denke auch haltbarer. Aus den 70ern haben wir einen Stall mit Hokzrahmen Eternitverkleidung und auch Styrodur rundum als Dämmung, unterm Dach ist das auch noch top.
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Re: Werkstatt - Eternitdach mit Styrodur oder Dämmwolle dämm

Beitragvon togra » Sa Jun 01, 2019 22:49

Groaßraider hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:Hier kostet die Entsorgung 320€/to. Nicht billig aber billiger wird es auch nicht mehr werden.

So ist es Wastl.

Die illegalen Privatentsorger stehen noch nicht alle vor Gericht :roll:
Die nehmen Schwarzteer BS4 auch wohl für 20€/to.

Wird Zeit das wieder ein paar Anzeigen rausgehen. War ja beim BMW Fiz auch einer am anbieten, mit 3 Millionen weniger als die Fachfirma :lol:

Feinstaub, Bienensterben, und nebenbei das .....
38€ ?..

Du hast in Deinem Vollrausch evtl. nicht erkannt, dass der von Forstfux gesetzte Link zur öffentlich von unserem Landkreis betriebenen Deponie ging.
Schlaf' erst mal 3 Tage aus, bevor Du weiter postest...wäre meine Empfehlung.
MarlboroMann hat geschrieben:
Neo-LW hat geschrieben:Dafür, daß es auf der Deponie einfach abgekippt wird, und per Schaffußwalze zusammen mit dem Hausmüll platt gefahren wird.
Olli


:lol: :lol: :lol:
selten so ein quatsch gelesen :lol: :lol: :lol:

Wieso Quatsch??
Genau so wird hier damit umgegangen.
Seit jeher schon und rechtskonform.
Ob man das jetzt toll finden muss...steht auf einem anderen Blatt.
Bei Euch wird's aber genau so gemacht auf Europas Superkippe in Schönberg (ehemals DDR), wo all' Euer Mist landet.
Nur das die Lobby da heute noch wie bisher funktioniert und die Entsorgungswege wohl (bisher noch) besser versteckt werden können.
So dass ihr wirklich noch glaubt, so viel Geld müsste tatsächlich bezahlt werden.
JueLue hat geschrieben:Ich hatte so ein Ding für Rechteckplatten, das war wie ein Wanne geschnitten, aber der Deckel wurde nur mit ich glaube 8 Schnüren geschlossen, also in keinem Fall irgendwie luftdicht. Aber es muss ja der Spezialbigbag sein.... Meiner Meinung nach ist die Einzige Funktion gegenüber einem normalen BigBag die Aufschrift "Asbest" auf dem Gewebe.

Richtig. Das Dind ist weder luft- noch sonstwasdicht. Sogar im Entferntesten nicht. Jeder zugeknotete Müllsack ist besser, Es ergibt sich praktisch absolut kein Unterschied dazu, als wenn man die Dinger auf der Deponie einfach so abladen würde.

Aber so ist das in D nun mal.
Nutzlosen Sack drumrum ist alles ok...lose angeliefert wird man verhaftet.
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Werkstatt - Eternitdach mit Styrodur oder Dämmwolle dämm

Beitragvon Daniel Setz » Sa Jun 01, 2019 23:16

Hallo!

Hier kam ja der Einwand, dass man kein funktionierendes Eternitdach runter reißen sollte aus Furcht vor zukünftig teurer Entsorgung. Das finde ich grundsätzlich ok, in diesem Fall würde ich es aber anders sehen.

Es soll ja eine wirksame Dämmung gemacht werden, und unter das vorhandene Dach eine nachträgliche Dämmung zu "fummeln" finde ich schwierig. Man muss den Dämmstoff in Überkopf- Arbeit unter das Dach hängen und irgendwie eine luftdichte Ebene darunter schaffen. Wenn die warme Raumluft an die kalten Eternitplatten gelangt fängt es an zu tröpfeln...

Also Dämmstoff unters Eternit, und OSB oder so was unten drunter, abgedichtet und verklebt, sind schon zwei große Arbeitsschritte die keiner gerne macht :-)

Wie weit man bei passender Durchlüftung die Luftdichtigkeit vernachlässigen kann weiß ich nicht, bin Maschinenbauer und kein Bautechniker...aber ich denke das ist schwierig das sicher und sauber hinzukriegen.

Sandwichpaneele als Dacheindeckung wären hier meine Wahl, die decken alle Anforderungen ab und man hat von innen und von außen alles einwandfrei und neu.

Dass das so viel teurer ist kann ich mir nicht vorstellen, Dämmung + OSB + Unterkonstruktion liegen bestimmt bei 20 €/m2, Sandwich liegt bei 28 € - so meine laienhafte Einschätzung ohne das praktisch schon mal gemacht zu haben...
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
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Re: Werkstatt - Eternitdach mit Styrodur oder Dämmwolle dämm

Beitragvon weissnich » So Jun 02, 2019 7:18

also auf unserer deponie läuft es ähnlich ab wie togra sagt.. man soll alles möglichst schön verpackt und auf paletten hinbringen.. dann kommt der radlader pickt es auf fährt damit auffen berg wirft ab und drückt es mit den stachelwalzen in den boden.. dabei reissen die bigbags und die platten brechen.. logischerweise.. ich würde mich als fahrer des laders weigern das so zu machen..

so wirklich erklären konnte mir das verfahren auf der deponie auch keiner.. sie haben ihre aktuellen anlieferungsvorschriften.. aber beim weiteren umgang auf der deponie arbeiten sie wie 1970..
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Re: Werkstatt - Eternitdach mit Styrodur oder Dämmwolle dämm

Beitragvon Karsten78 » So Jun 02, 2019 12:21

Ich habe vor circa drei Jahren einen Schweinestall aus den siebziger Jahren umgebaut zur Lagerhalle. Das Dach ist eingedeckt mit Eternit, was man hätte allerdings noch nicht direkt tauschen müssen. Da die Halle etwas beheizt wird und mein Mieter eine schöne saubere Decke haben wollte, habe ich von Ihnen eine neue Isolierdecke (Wird auch für Ställe verwendet) hinein ziehen lassen durch eine Fachfirma.
Auch hier hat man natürlich das Problem dass wenn mal eine Platte undicht ist, das Wasser unten im Gebäude nicht unbedingt an der Stelle auch heraus laufen wird, also dann ist es wirklich suchen auf einem eventuell brüchigen Dach angesagt. Ich an deiner Stelle würde auf gar keinen Fall hier irgendwelche Arten von Isolierungen und Folie dazwischen basteln, du wirst nicht sehen oder erst viel zu spät bemerken wenn irgendwas undicht ist.

Ich an deiner Stelle würde sofort das Dach neu machen, heißt also Eternit runter und Sandwichelemente drauf. Zu den Kosten, die gesamte Isolier Decke hat mich damals 9000 € gekostet ungefähr, eine komplette Entsorgung des vorhandenen Daches und Neuaufbau mit Sandwichelementen hätte circa 26000 gekostet. Preise immer bei komplette Vergabe an Fachfirmen.
Da ich teilweise Nagelbinder verbaut habe, und mein Mieter eine saubere weiße Decke haben wollte, ohne irgendwelche Holzbalken zu sehen, habe ich mich zu dieser Lösung entschlossen und diese nicht bereut.
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