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Wie hoch sollte die Pacht sein?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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32 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon Sander1984 » Sa Dez 01, 2012 10:48

Hallo,
ich habe noch 2 Hektar Ackerfläche mit sandigem Boden und 20 Bodenpunkten. Zur Zeit bekomme ich für die gesamte Fläche 500,-€, mich würde mal interessieren ob ich da was bei verschenke oder ob das bei dem Boden Ok ist.
Ich komme aus der Nähe von Paderborn, man muss dabei sagen, die Fläche ist nur über einen Feldweg zu erreichen und grenzt an ein Naturschutzgebiet, ein kleiner Teil der Fläche ist FFH.
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon fritten » Sa Dez 01, 2012 11:31

Für sandboden mit 20 Punkten ist das ok. Bei uns werden für 60 - 80 er Böden bis zu 800/ ha bezahlt.
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon Cairon » Sa Dez 01, 2012 11:44

Es kommt ganz auf die Gegend und die Nachfrage an. 250 €/ha ist schon ein passender Preis nach meinem empfinden. Wenn es aber einen Biogaser oder Komamelker in eurer Gegend gibt, der alle zu jedem Kurs pachtet kannst Du sicher auch mehr bekommen, du musst den Pächter nur finden. Und wenn Du dann meistbietend verpachtest erwarte nicht, dass dein Land gut behandelt wird. Wenn Du wissen willst was möglich ist, dann kündige die Fläche und setze sie meistbietend in die Presse oder mache es im Vorfeld unter Chiffre, dann weißt Du was möglich ist. machen hier inzwischen viele so. Sie setzen ihre Flächen in die Zeitung und lassen sich dann die Bewerber darum schlagen. Selbst die Kirche verpachtet meistbietend.
Aber erwarte nicht, dass Du Dich damit beliebt machst. Ist Dir dein Ruf egal und Du beziehst keine weiteren Vorteile von deinem Pächter, dann könntest Du es so machen.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon Sander1984 » Sa Dez 01, 2012 11:46

Hallo,
ne bin mit dem Pächter sehr zufrieden und der ist schon ne lange Zeit auf der Fläche. Früher waren das 1000,-DM die ich für bekommen habe bzw zu der Zeit noch mein Vater und wir haben das einfach nur 1:1 umgelegt.
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon Meini » Sa Dez 01, 2012 12:11

Ich finde gerecht bzw. erwirtschafbar ist ein Drittel des Ertrags als Pacht, nur leider gibt es solche Pachtverträge nicht.
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon Meini » Sa Dez 01, 2012 18:20

Jupp gebe dir recht :wink:
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon Welfenprinz » Sa Dez 01, 2012 18:26

nicht wirklich. :)
Für Ackerbaubetriebe gibt es nur eine Möglichkeit zu wachsen....... über die Fläche.
Also gibt es um in Zeiten schlechter Preise aufgebende Betriebe natürlich ein Gerangel, die sich in stabilen Preisen ausdrückt. Also zumindest hab ichs um 2002 ( 8€ fürn Weizen und so) hier so erlebt.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon Irmgard » Sa Dez 01, 2012 21:01

Bei dem oben beschriebenen Pachtpreis hat der Pächter von Sander ja noch was übrig, wenn er die Prämie bekommt. Was kostet denn das Land im Vergleich dort bei Kauf?
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon Irmgard » Sa Dez 01, 2012 21:03

Kann es sein, das manche Kirchen nach Bodenpunkten die Pacht berechnen. Beispielsweise pro Bodenpunkt 3 oder 4 Euro?
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon Jungspund » Sa Dez 01, 2012 21:05

Prämie und Pacht vergleichen? Da hat sich so mancher zur Aufgabe totgerechnet.
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon 4:4 » So Dez 02, 2012 10:08

Cairon hat geschrieben:Wenn Du wissen willst was möglich ist, dann kündige die Fläche und setze sie meistbietend in die Presse oder mache es im Vorfeld unter Chiffre, dann weißt Du was möglich ist. machen hier inzwischen viele so. Sie setzen ihre Flächen in die Zeitung und lassen sich dann die Bewerber darum schlagen. Selbst die Kirche verpachtet meistbietend.

Lars, du gibst mir immer mehr Rätsel auf.
Du gibst dich hier, in diesem Forum, klipp und klar als praktizierender Landwirt aus.
Gleichzeitig bemühst du deine Tastatur, um Verpächtern Wege aufzuzeigen, wie man an Höchstgebote gelangt.

Vielleicht hättest du besser deine bzw. eure Landwirtschaft aufgegeben, und deine Frau hätte ihren erlernten Akademiker Beruf ausgeübt :klug:



Im übrigen sollte die Pacht (nur) so hoch sein, das die nächste Generation mindestens genau soviel, besser gesagt, mehr vom Hof hat als die Gegenwärtigen. Alles andere wäre negative Vermögensentwicklung!
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon Cairon » Mo Dez 03, 2012 5:20

4:4 hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:Wenn Du wissen willst was möglich ist, dann kündige die Fläche und setze sie meistbietend in die Presse oder mache es im Vorfeld unter Chiffre, dann weißt Du was möglich ist. machen hier inzwischen viele so. Sie setzen ihre Flächen in die Zeitung und lassen sich dann die Bewerber darum schlagen. Selbst die Kirche verpachtet meistbietend.

Lars, du gibst mir immer mehr Rätsel auf.
Du gibst dich hier, in diesem Forum, klipp und klar als praktizierender Landwirt aus.
Gleichzeitig bemühst du deine Tastatur, um Verpächtern Wege aufzuzeigen, wie man an Höchstgebote gelangt.

Vielleicht hättest du besser deine bzw. eure Landwirtschaft aufgegeben, und deine Frau hätte ihren erlernten Akademiker Beruf ausgeübt :klug:



Im übrigen sollte die Pacht (nur) so hoch sein, das die nächste Generation mindestens genau soviel, besser gesagt, mehr vom Hof hat als die Gegenwärtigen. Alles andere wäre negative Vermögensentwicklung!


Das ist halt der Vorteil, wenn man eine ganze Menge Eigenland hat, da kann man ehrlich sein und sagen wie der Hase läuft und glaubst Du ehrlich dass die Verpächter so blöd sind und würden nicht selber auf diese Kniffe kommen. Bei uns brauchen die nur in die Zeitung schauen, da steht jeden Samstag das gleiche in den landwirtschaftlichen Anzeigen. Dreht sich um ein Dorf etwa 50 km von hier. 3 Betriebe inserieren aus diesem Dorf jede Woche, 2 geben an dass sie Land in der Gegend suchen und der Biogaser hat drin Zahle 1000 €/ha für Acker, Bodenqualität egal. Je nach Lage braucht ein Verpächter doch nur mal einen anderen Nachbarn fragen, was er denn geben würde. Ich kenne kaum einen Landeigentümer der nicht weiß was sein Land wert ist, daher braucht man hier auch nicht groß herum stammeln und behaupten 20 Punkte Geest wäre nur 100 €/ha wert. Wie ich schon gesagt habe, die Kirche im Nachbarort hat jetzt auch alles neu verpachtet: Anzeige in die Zeitung meistbietende und fertig und initiiert hat das ein Bauer im Kirchenvorstand der sich Vorteile ausgerechnet hat, schade nur dass er dann doch nicht das beste Gebot abgegeben hat. Komm in der Realität an, die Verpächter sind nicht blöd, da kann man ruhig mit offenen Karten spielen.
Und was meine Pachtpreise angeht, ich habe mein Limit und wer mehr will muss an jemanden anders verpachten. Und wie schon beschrieben, wer zu Höchstpreisen verpachtet braucht sich auch nicht wundern wenn der Boden irgendwann einen pH-Wert hat das nichts mehr wirklich wächst und die Frage ist ja auch wie lange der Pächter diese Beträge zahlt bis er platt ist. Und ich muss ganz ehrlich sagen, wenn ich mein Eigenland meistbietend verpachten würde, hätte ich wohl mehr Geld als jetzt bei den Futterpreisen. Und woraus resultieren die Pachtpreise? Ganz einfach aus der Bereitschaft von Berufskollegen sie zu bezahlen, da kann man den Verpächtern keine Vorwürfe machen.

Und in wie weit ich meinen Hof weiter führe musst Du schon mir überlassen, ich mische mich ja auch nicht in Deine Lebensplanung.
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon forenkobold » Mo Dez 03, 2012 10:01

Irmgard hat geschrieben:Bei dem oben beschriebenen Pachtpreis hat der Pächter von Sander ja noch was übrig, wenn er die Prämie bekommt. Was kostet denn das Land im Vergleich dort bei Kauf?

Ähhh..
das ist eigentlich Sinn und Zweck JEDER Tätigkeit, am Ende was zum Leben übrig zu haben...
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon Billhe » Mo Dez 03, 2012 23:31

Hallo Boden Jäger u ,Sammler

Mein Boden--Standort ist Sachsen ( chemnitz ):mit Intresse verfolge ich die Beiträge, natürlich ist
jeder der ""Beste""; Zum erstellen des Pachtpreis ist die Bodenwertzahl und das Vertrauen zum
Pächter für mich wichtig. Von meinen Flächen sind 8 ha in Pacht 3 ha bewirtschafte ich selbst .
Grünland für Calloway-Kühe und 0,5 ha Kartoffelanbau, Da noch 4 ha Wald zum Besitz gehören
muß ich öfter über das Verpachtete Land fahren,also brauche ich ein gutes ""Verhältnis":
Die Bodenwertzahl 135 ist für die Gegend gut, mit den Pachtpreis binn ich zufrieden da auch die
Bewirtschafts--Ordnung der Flächen gut ist. Nach bedarf kann Ich von den Flächen Stroh pressen.
Zum Schluss--meine Pacht ist Gut---Würde aber auch gern mehr Geld nehmen!!!!

Grüße aus Sachsen---BILLHE---
Wenn ich wüste das morgen die Welt unterginge,
würde ich noch heute den Traktor voll Tanken !!
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Re: Wie hoch sollte die Pacht sein?

Beitragvon Sander1984 » Do Dez 06, 2012 13:26

Ja mir ist schon klar, dass mit der Prämie noch was überbleibt. Das ist nun mal die negative Eigenschaft der Prämie, wenn du Flächen mit wenig BP hast ;-) Die Prämie bleibt ja die Gleiche.

Das letzte was ich möchte ist die Fläche inserieren und nen Wettkampf drum entstehen lassen, meine Frage zielte eigentlich nur darauf, ob das Ok ist was ich im Moment an Pacht bekomme. Will den Pächter ja nicht wechseln.

Der Kaufpreis bei unseren sandigen Böden liegt bei Böden mit 20-30 BP zwischen 0,80 und 1,40 €/m², ich habe die Flächen damals für umgerechnet 0,92 €/m² erstanden.
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