Hallo Waidmänner !
Bei uns fand heute ne kleine Drückjagd statt, waren 7 Schützen und drei Treiber mit einem Hund. Es wurden nur die Dickungen zu den beiden Nachbarrevieren gedrückt.
Ansprache vor der Jagd durch den JP : Sauen bis 40 kg, also etwa Kniehoch, achtet auf die bräunliche Schwarte!!
Ich muss dazu sagen, dass eines der Nachbarreviere ebnfalls sine kleine Drückjagd durchführte, war abgesprochen.
Aufgrund von Ausfällen, lud der Jagdpächter kurzfristig Schützen ein, die uns unbekannt waren.
Bei der Begrüßung beschnupperte man sich ein wenig und nach der Ansprache wurden die Stände eingenommen. Frei waren SW, RW (Wechselwild), Raubwild.
Rehwild wurde geschont, aufgrund negativer Erfahrungen der letzten Jahre, von 5 Stück Rehwild konnten 3 direkt zerschossen auf den Luderplatz.
Jagdbeginn 09.30 Uhr, Hahn in Ruh 12.00 Uhr !!
11.25 Uhr drei Schüsse etwa 150 Meter hinter mir, bis Hahn in Ruh und vorher kein Schuss !!
12 Uhr abbaumen, zur Jagdhütte, man bat mich zu meinem Nachbarschützen zu fahren, da dort ein Stück zu bergen sei. Ich also mit einem Treiber los.
Angekommen winkte er uns etwa 100 Metern neben seinem Sitz stehend zu, wir dort hin.
Dort lag eine Bache, schwarz grau, Gewaff erkennbar !!!
Beim Aufbrechen kamen sechs Frischlinge zu Tage, die in den nächsten Tagen gefrischt worden wären.
Schütze so ein Lackaffe wie aus dem Kettner Katalog gesprungen, auf meinen ersten Rüffel gab er an, nur sehr wenig SW bejagt zu haben und keinerlei Erfahrung zu haben.
Nach dem Aufbrechen, was ein Treiber für Ihn erledigen musste, was er auch nicht konnte, habe ich ihm nen neuen Lehrgang empfohlen.
Der Pächter war sauer, hat aber keinerlei Regung gezeigt.
Hab ihn mit Verachtung gestraft, was macht Ihr in solchen Fällen, wie verhaltet ihr Euch ??
Solche Typen kannste nicht mal zu ner Karnickeljagd einladen.
Grüße und Waidmannsheil
Günni
