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Wie mit Medien umgehen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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35 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon mauli » Di Apr 24, 2012 9:10

Hallo,
wie sollte man auf eine Anfrage reagieren, wenn ein Jornalist eine Doku über Fleisch machen möchte und dazu auf meinem Grundstück filmen will? Soll ich ihn einfach reinlassen? (Mast und beim Kollegen Schlachtung)
Ist das eine gute Idee?
Viele Grüße
Mauli
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon SHierling » Di Apr 24, 2012 9:36

Normalerweise würde ich immer noch sagen, ja, das ist eine gute Idee. Da wir Dich hier aber nicht kennen, und Du auch nichts zum Betrieb , zur Person /ggf Sender und zu den Umständen schreibst, wie sollen wir Dir raten?

Journalist ist allerdings keine geschützte Bezeichnung, so darf sich jeder nennen, und zum Beispiel Leute, die bereits nachweislich Falschaussagen veröffentlicht haben, oder für die üblichen Hetzverbände schreiben, würde ich nicht reinlassen, selbst auf die Gefahr hin, daß dann ein "die böse Fleisch-Mafia arbeitet im Geheimen" dabei herauskommt.

Sowas ergibt sich doch im Vorgespräch zu einer Doku oft schon von selbst - es gibt Leute, die wirklich dokumentieren wollen, und nicht bloß ihre schon vorgefertigte Meinung bestätigen, solche Leute und ihre Berichte sind wichtig und kann es gar nicht genug geben. Gute Journalisten können Dir zeigen, was sie zu einem Thema schon gearbeitet haben. Guck Dir das an, rede mit ihnen darüber. Ein guter Journalist wird auch verstehen, daß ein ganz normaler Betriebsleiter heute angesichts hunderter Peta-Filmchen mißtrauisch ist, und erstmal wissen will, mit wem er es zu tun hat. Unverbesserliche Populisten erkennst Du in so einem Gespräch am Vokabular und daran, ob sie sich ggf etwas erklären lassen oder nicht.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon Gockel » Di Apr 24, 2012 10:12

Bad news are good news. Genau dies ist ein Klischee was dem Journalisten angehängt wird. Der tierhaltende Landwirt wird als industrieller tierquälender masssentierhalter tituliert. Genau für dieses Klischee werden brauchbare Bilder und Wortbeiträge gesucht.
Wir Landwirte müssen uns aber nicht verstecken. Wir können offen zeigen was wir machen.
In den Filmbeiträgen, die wir auf unseren Höfen durchgeführt haben, war es wichtig, das wir uns externen Rat vom Landvolkverband, Geflügelverband usw. geholt haben. Auch muss der rechtliche Rahmen ( Verwertung von Wort und Bild ) vorher abgesteckt sein.
Es ist auch hilfreich die Personen und den Betrieb fernsehtauglich zu machen. Unsere Erfahrung war, dass Tiere gern in Großaufnahme und mit möglichst leidendem Gesichtsausdruck gefilmt wurden. Die umgestürzte verdreckte Schiebkarre war interessanter als der aufgeräumte strukturierte Vorraum.
Gruß Gockel

http://www.youtube.com/watch?v=56iivPxovAQ
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon Einhorn64 » Di Apr 24, 2012 10:18

Jepp wie shierling sagt, nix geht über referenzen!
Schätze mal du hast seinen namen- dann geb den mal bei tante google ein und schau ob und welche ergebnisse zu seinen veröffentlichungen erscheinen.

Leider muss man mittlerweile sagen: im zweifelsfall finger weg!

Auf jeden fall gut da du dich damit auseinandersetzt und nicht einfach blauäugig ins "offene messer" rennst.
Evtl. noch im vorfeld einiges an info+ argumentationsmaterial über den BV besorgen.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon Hauke schidt » Di Apr 24, 2012 10:20

Ich schliesse mich an, ohne rechtliche Beratung über den Vertragsschluss würde ich mich persönlich nicht an die Sache trauen. Immerhin stehen damit Bilder/Filme der Öffentlichkeit zur Verfügung.
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon Cairon » Di Apr 24, 2012 12:08

Ist ein ganz heißes Eisen, das meiste wurde hier ja schon gesagt. Hole dir Hilfe von den Verbänden, mach die Sache juristisch wasserdicht und behalte dir vor, dass dir der fertige Bericht vor der Ausstrahlung vorgelegt und von dir frei gegeben werden muss. Ist traurig, aber heute muss man sehr vorsichtig sein. Mit den entsprechenden Kameraeinstellungen, dem richtigen Schnitt, der passenden Musik und etwas Material aus dem Netz, mache ich dir aus dem besten Betrieb eine Horror-Scheune. Klopf den Medienvertreter gut ab und suche Beiträge von ihm, dass wird dir schon sagen, ob er positiv oder negativ über dich berichten will und wenn Du zweifel hast, dann lass es bleiben.
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon Tucker » Di Apr 24, 2012 17:34

Kann da Cairon nur zustimmen. Man sollte schon vorsichtig sein, besonders in der Zeit von den ganzen "Horrorsendungen", die auf den privaten Sendern ausgestrahlt werden. Sicher dich einfach gut ab, dann kann dir nicht viel passieren. Vielleicht hast du ja auch Glück und dein Hof wird super dargestellt und zeigt endlich, dass es nicht nur die RTL-Szenarien gibt, die andauernd propagiert werden. Würd halt auch einfach mal nachfragen, warum gerade du ausgesucht wurdest.
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon Nordhesse » Di Apr 24, 2012 17:45

Ich würde heute keine Aufnahmen mehr auf dem Hof zulassen. Es sei denn ich kenne den Redakteur persönlich, oder er kommt auf ausdrückliche Empfehlung eines dir bekannten.
Dies ist kein Problem der privaten sondern insbesondere auch der öffentlich - rechtlichen Rundfunkanstalten. Du wunderst dich in welchem zusammenhang die Bilder zum Teil nach jahren noch mal auftauchen ( eigene Erfahrung). Ich kenn auch einen Kollegen, der wirklich ein gutes Vorgespräch geführt hat ( wg. masthähnchen) und dann wieder alles aus dem zusammenhang gerissen wurde. Der ist auch kuriert. Im Interview ist es eine beliebte Vorgehensweise dir Bilder aus schlechten haltungen zu zeigen, und dann zu fragen, was du von so etwas hältst. Da ist jede Antwort falsch. Wer sich näher mit dem Thema Landwirtschaft und Medien auseinandersetzten will, dem empfehle ich die Vorträge der ZDS Jahrestagung 2011 www.zds-bonn.de
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon Nordhesse » Di Apr 24, 2012 17:53

Hab grad noch mal nachgesehen, die Vorträge von 2011 fehlen auf der seite des ZDS. Dies wird aber in Kürze behoben. Ansonsten mal den Namen Dr. Udo Nimsdorf googlen. Da müsste eigentlich was zu finden sein.
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon forenkobold » Di Apr 24, 2012 18:03

Tucker hat geschrieben:Kann da Cairon nur zustimmen. Man sollte schon vorsichtig sein, besonders in der Zeit von den ganzen "Horrorsendungen", die auf den privaten Sendern ausgestrahlt werden. Sicher dich einfach gut ab, dann kann dir nicht viel passieren. Vielleicht hast du ja auch Glück und dein Hof wird super dargestellt und zeigt endlich, dass es nicht nur die RTL-Szenarien gibt, die andauernd propagiert werden. Würd halt auch einfach mal nachfragen, warum gerade du ausgesucht wurdest.

Es ist leider mittlerweile so, dass die öffentlich rechtlichen schlimmer sind
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon Tooom » Di Apr 24, 2012 20:27

Reportagen in aller Ehre.
Ich hab mir schon beim Tag der offenen Tür industrieelle Agrarfabriken angesehen. Da kam nicht nur ich kopfschüttelnd und beängstigend heraus und war heilfroh als ich wieder das Weite suchen konnte.
Das tu ich mir nicht mehr an. Aber Reportagen finde ich gut. Aber nur solange sie neutral erstellt werden und daran haperts bekanntlich. Anlagen wie Wiesenhof sind von Stacheldraht umzingelt. Da fragt man sich schon, was es da zu verbergen gibt. Nunja, bei Wiesenhof haben wir das ja dann bei der umfassenden ZDF TV Reportage gesehen und die Konsequenzen liesen nicht lange auf sich warten.
http://www.focus.de/finanzen/news/mange ... 22536.html
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon SHierling » Di Apr 24, 2012 20:35

Anlagen wie Wiesenhof sind von Stacheldraht umzingelt. Da fragt man sich schon, was es da zu verbergen gibt.

Aaaaah, stimmt. DAS dämliche Vorurteil hatten wir bisher ja noch nicht auf dem Tisch. Herzlichen Dank an T000m.
Wenn in den Ställen für ein Millionen Computer stünden, DANN wäre der Stacheldraht sicher gerechtfertigt. Aber bei lebenden Wesen ist das ja völlig unverständlich, klar ... Hauptsache, die Überwachungscam am EFH funktioniert.


Man sollte sich natürlich bei JEDEM, den man in seine Ställe läßt, darum kümmern, daß der auch dem Seuchenschutz standhält. Also entweder ganz normal reinduschen und rausduschen, oder mindestens eine Versicherung, daß derjenige nicht gerade von einem Schweinestall zum anderen fährt mit seinem Bildermachern und Schutzkleidung (unser Vet verlangt 3 Tage schweinefrei, auch da, wo man reinduschen will).

Und das kann man auch jedem Journalisten erklären, ein bißchen mehr Hirn als T000m haben die meisten ja.
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon Cairon » Di Apr 24, 2012 21:46

Tooom hat geschrieben:Reportagen in aller Ehre.
Ich hab mir schon beim Tag der offenen Tür industrieelle Agrarfabriken angesehen. Da kam nicht nur ich kopfschüttelnd und beängstigend heraus und war heilfroh als ich wieder das Weite suchen konnte.
Das tu ich mir nicht mehr an. Aber Reportagen finde ich gut. Aber nur solange sie neutralerstellt werden und daran haperts bekanntlich. Anlagen wie Wiesenhof sind von Stacheldraht umzingelt. Da fragt man sich schon, was es da zu verbergen gibt. Nunja, bei Wiesenhof haben wir das ja dann bei der umfassenden ZDF TV Reportage gesehen und die Konsequenzen liesen nicht lange auf sich warten.
http://www.focus.de/finanzen/news/mange ... 22536.html


Toom dein Witz mit der Neutralität wird jedes mal besser, ich lache mich scheckig. Tooom und neutral, das gehört eigentlich in den Bereich der Off Topic / Witze. Jeder der Deine Beiträge hier liest kann ganz klar erkennen dass Du ganz weit auf der Seite der Ökos und Tierschützer stehst und von der eigentlichen Landwirtschaft kaum Ahnung hast.
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon Moorfee » Di Apr 24, 2012 22:25

Cairon hat geschrieben: Jeder der Deine Beiträge hier liest kann ganz klar erkennen dass Du ganz weit auf der Seite der Ökos und Tierschützer stehst und von der eigentlichen Landwirtschaft kaum Ahnung hast.


Fehlgeleiteter Ökos und Tierschützer wenn schon, dann bitte.... :wink:

Ansonsten schließen sich nämlich Tierschutz, ökologisches Verständnis und Landwirtschaft keinesfalls von vorneherein aus (siehe Shierling, bzw. deren Beiträge, sowie noch diverse andere Landwirte und deren Äußerungen/Aktivitäten zum Wohl von eigenen und auch fremden Tieren), obwohl das fanatische PETA-Klientel und ähnlich "Bambi"-gepolte Leute immer gern diesen Eindruck erwecken möchten, sie hätten den Tierschutz "gepachtet" und erfunden. Drüberraus ....PETA ist eine Tierrechtsorganisaton, bzw. sieht sich selbst als Solche, dass ist auch nochmal was ganz anderes.

Ich weigere mich entschieden, den Begriff "Tierschutz" ausschließlich mit solchen kurzsichtigen Fanatikern in Verbindung bringen zu lassen und vor allem auch ausschließlich denen zuzugestehen, insbesondere, wenns um die Medien und die Öffentlichkeit geht.

Ich habe hier auch noch nie auch nur einen sinnvollen Beitrag dieser Leute gelesen, in dem ernsthaft versucht wurde, konkret für die Tiere z.B. bei einem unkundigen Neuhalter, oder einer wirklich problematischen Haltung Verbesserungen zu erreichen, wenn da ganz offensichtlich wirklich Handlungsbedarf bestand.
Das waren immer nur tierhaltende Landwirte, Jäger, Tierärzte, oder mit dem Bereich direkt verbundene, die dann wirklich schnell und auch mal nachdrücklich reagiert und fachlich weiter geholfen haben, oder auch mal von einer Anschaffung abgeraten.


Was die Frage mit dem Journalistenbesuch angeht.....von der Landwirtschaftskammer vorher beraten lassen und festen Vertrag abschließen über die Berichterstattung und deren Verwendung.

Muss ein Jounralist unbefangen mit klarkommen, das ist heute schon bei fast jedem B-Promi und jeder Firma so, über den/die er "inside" berichten will.
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Re: Wie mit Medien umgehen?

Beitragvon Cairon » Mi Apr 25, 2012 9:54

Moorfee hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben: Jeder der Deine Beiträge hier liest kann ganz klar erkennen dass Du ganz weit auf der Seite der Ökos und Tierschützer stehst und von der eigentlichen Landwirtschaft kaum Ahnung hast.


Fehlgeleiteter Ökos und Tierschützer wenn schon, dann bitte.... :wink:

Ansonsten schließen sich nämlich Tierschutz, ökologisches Verständnis und Landwirtschaft keinesfalls von vorneherein aus (siehe Shierling, bzw. deren Beiträge, sowie noch diverse andere Landwirte und deren Äußerungen/Aktivitäten zum Wohl von eigenen und auch fremden Tieren), obwohl das fanatische PETA-Klientel und ähnlich "Bambi"-gepolte Leute immer gern diesen Eindruck erwecken möchten, sie hätten den Tierschutz "gepachtet" und erfunden. Drüberraus ....PETA ist eine Tierrechtsorganisaton, bzw. sieht sich selbst als Solche, dass ist auch nochmal was ganz anderes.

Ich weigere mich entschieden, den Begriff "Tierschutz" ausschließlich mit solchen kurzsichtigen Fanatikern in Verbindung bringen zu lassen und vor allem auch ausschließlich denen zuzugestehen, insbesondere, wenns um die Medien und die Öffentlichkeit geht.

Ich habe hier auch noch nie auch nur einen sinnvollen Beitrag dieser Leute gelesen, in dem ernsthaft versucht wurde, konkret für die Tiere z.B. bei einem unkundigen Neuhalter, oder einer wirklich problematischen Haltung Verbesserungen zu erreichen, wenn da ganz offensichtlich wirklich Handlungsbedarf bestand.
Das waren immer nur tierhaltende Landwirte, Jäger, Tierärzte, oder mit dem Bereich direkt verbundene, die dann wirklich schnell und auch mal nachdrücklich reagiert und fachlich weiter geholfen haben, oder auch mal von einer Anschaffung abgeraten.


Was die Frage mit dem Journalistenbesuch angeht.....von der Landwirtschaftskammer vorher beraten lassen und festen Vertrag abschließen über die Berichterstattung und deren Verwendung.

Muss ein Jounralist unbefangen mit klarkommen, das ist heute schon bei fast jedem B-Promi und jeder Firma so, über den/die er "inside" berichten will.


Danke für die Richtigstellung Moorfee. Der Schutz von Tieren und der Umwelt ist ein fester Bestandteil der Arbeit als Landwirt. Du hast recht, ich habe da wirklich ein Adjektiv vergessen: Fehlgeleitet, verblendet, radikal oder etwas in der Art wäre sicher passend gewesen. Tut mir leid, wenn ich bei solchen Dingen etwas dazu neige zu verallgemeinern. Beim nächsten mal werde ich versuchen daran zu denken, denn ganz sicher gibt es auch ökologisch orientierte Menschen, die gesunde Ansichten haben und auch Tierschützer mit lauteren Absichten. Diese Gruppe von Menschen wollte ich nicht verunglimpfen.
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