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Wie pfluegt man am besten?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Wie pfluegt man am besten?

Beitragvon DON DINGO » Do Jan 31, 2008 13:16

Hallo liebes Forum,

ich weiss, dass dies sich nicht pauschal beantworten laesst, da sich ja jeder Boden
anderst verhaelt beim Pfluegen.

Dazu muss der Pflug ja optimal eingestellt sein. Letztes Wochende hatte ich Probleme
mit Seitenzug beim Pfluegen. D.h. der Anschluss hat nicht ganz gepasst, der Pflug lief
etwas von der Furche weg. Nach verstellen der ersten Schar hin zur Furche wurde es
besser aber noch nicht befriedigend. Hatten den Pflug auf etwa 14" geoeffnet (ist nen
Vario), denn je hoeher die Schnittbreite desto groesser wurde der Seitenzug.

Es handelt sich um einen 4 Schar Vario Kverneland Pflug. Wie stellt ihr den Pflug
auf entsprechende Bedingungen ein?

Desweiteren interresiert mich noch was ihr fuer Techniken beim Pfluegen anwendet
um Kurven etc. auszugleich, denn ein paralleles Feld hab ich selten gesehen.

Freue mich auf Antworten...
Gruesse DON DINGO
DON DINGO
 
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Beitragvon lagavulin » Do Jan 31, 2008 14:15

Einen Pflug einstellen macht man normalerweise so.
Als erstes stell man den Seitenzug ein, d.h. der Pflug sollte nicht zur Seite ziehen und den Traktor zum gepflügen oder ungepflügen Bereich ziehen.
Der Zugpunkt muss passen, dann stellt man erst die Vorderfurche ein.
Wie das gemacht wird steht aber in der Bedienungsanleitung.
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Beitragvon kikifendt » Do Jan 31, 2008 15:15

Wenn er einen Vario hat, verstellt er aber Vorderfurche und Schnittbreite parallel.
Der Oberlenker vom Schlepper muss auf jeden Fall immer genau gerade nach hinten zeigen, damit er den Schlepper nicht schräg zieht und er möglichst wenig Schlupf hat.

Wenn der Pflug zur Seite zieht, bedeutet das, dass die Schnittbreite(bei schwerem nassen Boden) zu breit gestellt ist. Die Anlagen der Körper müssen ja den Seitendruck auffangen, der entsteht, wenn der Boden Am Streichblech entlang gleitet und gewendet wird.
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Beitragvon Alex10 » Do Jan 31, 2008 15:44

Also wenn ich ans Ende des Feldes komme merkt man ja schon ungefähr wo es breiter wird zum feldende oder wo halt kein platz mehr ist , und da heb ich schon vorher aus so das ich dann beim letzten mal fahren, alles mitnehmen kann bedeutet das man an manchen stellen das bereits geackerte nochmal ackert und an anderer Stelle wird halt normal geackert, wenn da z.b ein feldweg am acker entlang läuft, fährt man halt möglichst gerade an dem feldweg entlang, ansonsten muss man sich in der ferne einen fixpunkt suchen und drauf losfahren....

Wie stellt ihr eigentlich den Oberlenker ein, wir haben ein Langloch am Pflug, jetz sagt mir ein College das bei ihm der Oberlenker immer in der mitte des langloches steht, bei mir ist das net immer der fall manchmal steht er in der mitte manchmal aber auch mehr auf zug, früher sollte der ja auf zug gefahren werden da war ja auch noch keine ZUgregelung sprich EHR vorhanden bei den meisten schleppern und man wollte ja auch gewicht auf die hinerachse bekommen,
Also wie mache ich das wenn der oberlenker zu sehr auf zug steht, dann müsste man doch das Rad am Plug etwas höher stellen und oberlenker länger, aber dann wird es nich mehr richtig gleichmäßig was muss ich tun
Alex10
 
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Beitragvon kikifendt » Do Jan 31, 2008 16:40

Bei der Einstellung des Oberlenkers kommt es drauf an, ob du Oberlenker - oder Unterlenkerregelung hast. Bei Oberlenkerregelung solltest du nicht im Langloch fahren, weil dann keine Regelimpulse weitergegeben werden können. Das Stützrad ist ein Tastrad. Es soll nicht voll belastet werden, weil du ja auch noch ein bisschen Druck auf den Hinterrädern haben willst.
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Beitragvon Rubin » Do Jan 31, 2008 16:56

kikifendt hat geschrieben:Wenn er einen Vario hat, verstellt er aber Vorderfurche und Schnittbreite parallel.
Der Oberlenker vom Schlepper muss auf jeden Fall immer genau gerade nach hinten zeigen, damit er den Schlepper nicht schräg zieht und er möglichst wenig Schlupf hat.



Bei der Einstellung garantier ich dir, dass der Schlepper mit 99%iger Sicherheit noch zum ungepflügten Land hinzieht, weil die Pflugzuglinie nicht mittig durch die Hinterachse läuft.

Den Seitenzug spürt man vorallem, wenn man den Allrad ausschaltet.
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Beitragvon kikifendt » Do Jan 31, 2008 16:59

Rubin hat geschrieben:
kikifendt hat geschrieben:Wenn er einen Vario hat, verstellt er aber Vorderfurche und Schnittbreite parallel.
Der Oberlenker vom Schlepper muss auf jeden Fall immer genau gerade nach hinten zeigen, damit er den Schlepper nicht schräg zieht und er möglichst wenig Schlupf hat.



Bei der Einstellung garantier ich dir, dass der Schlepper mit 99%iger Sicherheit noch zum ungepflügten Land hinzieht, weil die Pflugzuglinie nicht mittig durch die Hinterachse läuft.

Den Seitenzug spürt man vorallem, wenn man den Allrad ausschaltet.


Das war ja gerade meine Absicht, dass die Zuglinie mittig zwischen den Rädern langläuft. Aber wie soll sie das tun, wenn der Oberlenker nicht gerade nach hinten zeigt???
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Beitragvon Rubin » Do Jan 31, 2008 17:15

Wenn der Oberlenker gerade nach hinten zeigt, dann stehen die Unterlenker symmetrisch zur Schlepper Längsachse. Wenn man die Unterlenker nun verlängert, dann schneiden sie sich im Zugpunkt. Dieser liegt in diesem Fall dann auf der Schlepperlängsachse. Ziehe ich von diesem Punkt nun eine Gerade zum Rahmenmittelpunkt des Pfluges, so erhalte ich die Pflugzuglinie. In oben beschriebenen Fall läuft die dann aber nicht durch die Mitte der Hinterachse, sondern links vom Mittelpunkt, wenn das gepflügte Land rechts in Fahrtrichtung liegt.
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Beitragvon kikifendt » Do Jan 31, 2008 17:44

Rubin hat geschrieben:Wenn der Oberlenker gerade nach hinten zeigt, dann stehen die Unterlenker symmetrisch zur Schlepper Längsachse. Wenn man die Unterlenker nun verlängert, dann schneiden sie sich im Zugpunkt. Dieser liegt in diesem Fall dann auf der Schlepperlängsachse. Ziehe ich von diesem Punkt nun eine Gerade zum Rahmenmittelpunkt des Pfluges, so erhalte ich die Pflugzuglinie. In oben beschriebenen Fall läuft die dann aber nicht durch die Mitte der Hinterachse, sondern links vom Mittelpunkt, wenn das gepflügte Land rechts in Fahrtrichtung liegt.


Ich pflüge jetzt schon ein paar Jahre. Und wenn man ein bisschen Erfahrung hat, dann merkt man ganz genau, wie der Schlepper optimal läuft. Deine Theorie ist gut und schön. Wenn man aber logisch nachdenkt, kann der Schlepper nur geradeaus laufen, wenn er eine Last in der Mitte hinter sich herzieht. Alles Andere zieht ihn schräg. Und das merkt man sofort in der Praxis.
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Beitragvon Rubin » Do Jan 31, 2008 17:55

kikifendt hat geschrieben:
Rubin hat geschrieben:Wenn der Oberlenker gerade nach hinten zeigt, dann stehen die Unterlenker symmetrisch zur Schlepper Längsachse. Wenn man die Unterlenker nun verlängert, dann schneiden sie sich im Zugpunkt. Dieser liegt in diesem Fall dann auf der Schlepperlängsachse. Ziehe ich von diesem Punkt nun eine Gerade zum Rahmenmittelpunkt des Pfluges, so erhalte ich die Pflugzuglinie. In oben beschriebenen Fall läuft die dann aber nicht durch die Mitte der Hinterachse, sondern links vom Mittelpunkt, wenn das gepflügte Land rechts in Fahrtrichtung liegt.


Ich pflüge jetzt schon ein paar Jahre. Und wenn man ein bisschen Erfahrung hat, dann merkt man ganz genau, wie der Schlepper optimal läuft. Deine Theorie ist gut und schön. Wenn man aber logisch nachdenkt, kann der Schlepper nur geradeaus laufen, wenn er eine Last in der Mitte hinter sich herzieht. Alles Andere zieht ihn schräg. Und das merkt man sofort in der Praxis.


Und wann zieht der Schlepper denn Mittig? Richtig, wenn die Last in der Mitte der Hinterachse angreift, also die Zuglinie durch den Hinterachsmittelpunkt verläuft. Ich pflüge auch schon ein paar Jährchen, und bei uns stehen die Unterlenker nicht symmetrisch beim pflügen. Wenn die symmetrisch stehen würden, bräuchte man ja weder die Seitenstabilisatoren öffnen, noch eine Zugpunktvertstellung am Pflug.
Zuletzt geändert von Rubin am Fr Feb 01, 2008 13:20, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon lagavulin » Do Jan 31, 2008 18:09

Hier schon mal ausgiebig beschrieben:
http://www.landtreff.de/viewtopic.php?t=6470
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Beitragvon Rubin » Do Jan 31, 2008 18:11

Ja stimmt, nur hab ich bei selbstzünder irgendwie den verdacht, dass die Abbildungen nicht ganz stimmen.
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Beitragvon ostfriese » Do Jan 31, 2008 20:47

wir stellen unsren pflug nicht jedes mal neu ein der wurde zuanfag so ein gestellt das der läuft und mehr haben wir nicht ran getan wen man ihn neu einstellen will mraucht man schweres gerät um die spindel wie der in gang zu bekommen :roll: :oops:
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Beitragvon kikifendt » Do Jan 31, 2008 20:54

ostfriese hat geschrieben:wir stellen unsren pflug nicht jedes mal neu ein der wurde zuanfag so ein gestellt das der läuft und mehr haben wir nicht ran getan wen man ihn neu einstellen will mraucht man schweres gerät um die spindel wie der in gang zu bekommen :roll: :oops:


Dann habt ihr wohl keine wechselnden Böden. Und Hänge habt ihr ja eh nicht.
kikifendt
 
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Beitragvon ostfriese » Do Jan 31, 2008 20:58

kikifendt hat geschrieben:
ostfriese hat geschrieben:wir stellen unsren pflug nicht jedes mal neu ein der wurde zuanfag so ein gestellt das der läuft und mehr haben wir nicht ran getan wen man ihn neu einstellen will mraucht man schweres gerät um die spindel wie der in gang zu bekommen :roll: :oops:


Dann habt ihr wohl keine wechselnden Böden. Und Hänge habt ihr ja eh nicht.
doch wir haben zum pflügen schlick (marsch), moor und sandboden zumteil mischboden mit moor gelbensand und schwarzer mutterboden bei uns ist alles flach bis auf flächen wo früher torf abgebaut wurde die sind leicht hügelig
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