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Wie schwer kann eine Ente sein?

Auch für das Federvieh haben wir hier einen Platz ;-)
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Wie schwer kann eine Ente sein?

Beitragvon Roberta123 » Mo Sep 01, 2008 22:51

Hallo,
ich bitte um euren Rat.
Was für ein Gewicht erreichen Enten. z.B.Mularden oder Pekingenten?
Woher weis ich ob die Enten noch weiterwachsen werden?

Ich habe in diesem Jahr das erste mall Geflügel und leider noch keine Erfahrungen damit. Im Internet habe ich gelesen, dass man Enten nach 8 Wochen schlachten kann/soll. Bei Geflügelhofen habe ich gelesen dass die Enten mit 83 Tagen verkaufen - das sind wieder fast 12 Wochen.
Ich möchte auf der einer Seite möglichst große Enten haben, auf der anderen will ich die nicht halten wenn die nicht wachsen.

Wie sind Eure Erfahrungen? Danke.
Liebe Grüße
Eva-Maria
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Beitragvon Drachenreiter » Di Sep 02, 2008 9:26

Hallo,

mit welchem Alter hast du die Tiere gekauft, bzw. wie alt sind nun schon?

Gruß
DR
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Beitragvon Roberta123 » Di Sep 02, 2008 22:21

Hallo,
Alter? - keine Ahnung Die haben aber die haben ca. 350-400 gr. gewogen. Ich habe die jetzt ca. 2 Monate.

Geht es bei den Enten nach dem Alter oder nach erreichtem Gewicht?
Danke :) + Gruß
Eva-Maria
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Beitragvon SHierling » Mi Sep 03, 2008 8:45

Es geht bei der Schlachtreife abgesehen von der Rasse / Kreuzung natürlich nach Gewicht, wie bei allen Schlachttieren - wie alt die dann sind, ist Sache des Halters - allerdings dauert das Wachstum bei privaten Haltern oft sehr viel länger, weil kein ausreichendes Futter gegeben wird ("großhungern")

Mularden und Pekingenten (zB M76), also Leistungsherkünfte in Kurzmast sollten nach 8 Wochen bei bedarfsgerechtem Futter so gut wie fertig sein und 3 - 3,5kg wiegen, Kommt auch auf die Haltungsbedingungen an, im Freiland müssen die Belastungen von Rumlaufen, ggf Baden, Grünfutteraufnahme etc kompensiert werden, das dauert natürlich auch länger.

Bei Rasseenten kann das Wachstum je nach Herkunft auch noch länger dauern, vor allem je nach Züchter/Herkunft, manche Hobbyzüchter kennen die täglichen Zunahmen ihrer Tiere überhaupt nicht, da kann man dann auch nur schwer abschätzen, was man bekommt und wie es sich rechnet, "Deutsche Peking" zB gelten als aussterbend und werden deswegen (leider) von vielen Leuten "egal wie" vermehrt, ohne auf die rassetypische Leistung zu achten.

Flugenten & Co haben meist auch noch ein bißchen Zeit, die ertragen auch Mittel- und Langmast bis zu 4 Monaten, Flugenten-Erpel länger als Enten.

Falls Du selber Schlachten darfst/willst, würde ich außer aufs Gewicht auch aufs Gefieder achten, das sollte am Schlachttag voll ausgebildet sein, wenn noch zu viele "Spielen" (halb- und viertelfertige Daunen) dran sind, macht sich das Rupfen ausgesprochen schlecht!
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Beitragvon Roberta123 » Mi Sep 03, 2008 22:14

Hallo SHierling,
lieben herzlichen Dank für die kompetente Antwort. Hat mir auch weiter geholfen und ich werde mich vom meinen Enten "verabschieden".

Was ist das "großhungern"? Sollen die Enten hungern um Appetit zu haben? Bei uns haben die ständig was zum futtern. Die futtern aber auch fast alles -nur keine Karotten. Wie kann ich die dazu bringen, dass die geraspelte Karotten anfangen zu fressen?


Grüße
Eva-Maria
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Beitragvon Hauke schidt » Do Sep 04, 2008 4:27

Morgen Ruberta,

habe nur am Rande mit Enten zu tun. Daher ist die Auskunft ohne Gewähr. Soweit ich weiss liegt das Schlachtgewicht bei Mularden bei den Weibchen um 2 Kg und geht bei den Männchen bis 4 Kg hoch. Dazu kommt natürlich auch noch der Faktor Mastzeit.

Bei Pekingenten weiss ich nur, das die Weibchen ein Gewicht von 3 Kg erreichen können und die Männchen 3,5 Kg. Hier habe ich aber keine Wunschgewichte während einer gewerblichen Mast.

Wenn Du privater Halter bist, würde ich mich aber nur grob an den "industrieellen" Vorgaben in Sachen Endgewicht bei einer Mastzeit von X Tagen halten, da (davon gehe ich jetzt von aus) die Lebensbedingungen der Enten deutlich anders sind.

Grüsse
Hauke
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Beitragvon SHierling » Do Sep 04, 2008 8:39

Roberta: warum sollten die Enten denn Möhren fressen? Die sind für Mularden und Pekingenten überhaupt nicht zuträglich/nützlich. Solche Tiere wachsen genetisch bedingt EXTREM SCHNELL, und dazu muß konzentriertes Futter (>20%RP) zur Verfügung stehen.

Wachsen die Enten dann aus irgendwelchen äußeren Gründen langsamer als bei den Profibetrieben, zB weil zu wenig essentielle Aminosäuren im Futter sind, reicht die Nährstoff-Versorgung für ihr genetisch festgelegtes Wachstumspotential nicht aus, und das nennt man dann "großhungern".
(Stell Dir vor, ein Kind würde nur "halb so schnell wachsen" wie seine Altersgenossen, das wäre dann auch unterversorgt)
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Beitragvon Roberta123 » Fr Sep 05, 2008 9:07

Danke für Eure Antworten :) :) ,
was meine Enten betrifft, so ist die Entscheidung gefallen. Am Anfang war ich verunsichert weil jemand mir gesagt hat, dass man Enten nach 8-10 Wochen schlachtet. Längere Haltung ist dann unwirtschaftlich, aber dass die dann trotzdem zunehmen, aber nicht so schnell. Seine Ente hatte er 6 Monate gefüttert und am Ende wog sie 6 kg . reines Fleisch. Als Füter: Getreide und vor allem Kartoffel.
Ich habe meine Zweifel ob das überhaupt möglich war. Ich beobachte meine Enten genau. Die Ausgewachsenen wiege ich um das Gewicht zu beobachten, aber der verändert sich nicht, und die Enten haben Apettit der unvorstellbar ist. Schon aus diesen Gründen haben wir gestern die ersten 3 Mularden geschlachtet. Rest folgt.
Gruß
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 05, 2008 9:29

Ich habe meine Zweifel ob das überhaupt möglich war

Ich auch ...
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Beitragvon Fassi » Fr Sep 05, 2008 10:10

Warum nicht? Ich hab auch schon nen Erpel gehabt, der knapp 5kg nackt hatte. Der ist auch 6 Monate alt geworden.

Liegt bei mir daran, dass ich Naturbrut mache, und mein Geflügel schlachten lasse. Da ich keine Lust hab zweimal anzufangen, werden die Enten (Schlupf meist Ende Mai) dann mit den Gänsen im Dezember geschlachtet. Die können dann schon mal richtig schwer werden. Aber normal ist so um die 4kg Schlachtgewicht bei den Erpeln.

Gruß Christian
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 05, 2008 10:26

Damit hat die Naturbrut aber ja nichts zu tun, oder meintest Du, mit entsprechend gekauften Tieren aus der Brüterei würde das anders laufen?

Wenn überhaupt, dann kenne ich solche Megagewichte nur von Flugenten-Erpeln, Mularden können bei 6kg lebend ja kaum noch vernünftig laufen, Peking dito?! Und dann haben die meisten Tiere bei so viel Übergewicht auch nicht "pures Fleisch", sondern - grade bei der oben angegebenen Eiweißmangel-Fütterung ne Fettleber und jede Menge Bauchfett dabei. Meine Flug- und Sachsenenten-Erpel haben auch schon mal 3700, 3800g auf der Waage nachher - aber die sind dann auch schon hart an der Grenze zum Verfetten - noch zwei Kilo könnten die, erst recht an FLEISCH, in keinem Fall unterbringen.

Von einem 6kg-Kartoffel-Weizen-Fleischerpel hätte ich gerne mal einen Nachweis und ein Bild!
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Beitragvon Fassi » Fr Sep 05, 2008 22:02

Die Naturbrut bezog sich mehr auf den langen Lebensabschnitt. Aus der Brutmaschine würde ich sie erst im Juli/August schlüpfen lassen, aber bei Naturbrut läßt sich das nicht so leicht steuern.

Und nö so fett war der nicht, aber man hat ihn auf den ersten Blick für ne Gans gehalten.

Gruß Christian
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