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Wieder selbst wirtschaften?

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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32 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon Südbaden Bauer » So Apr 09, 2017 21:53

Warum stellst du bzw. stellen lassen, nicht ein paar geeignete Viecher auf die Streuobstwiesen und wie vermarktest du die?
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon Gollum » So Apr 09, 2017 22:01

Beweiden wäre theoretisch möglich. Allerdings fehlt mir dazu die Fachkenntnis was geeignete Tiere angeht.
Stellen lassen - hier gibts einen Schäfer, der hat normales Grünland lieber, und das gibts hier im Überfluss.
Ausserdem halten mich im Moment die Bienen ziemlich am laufen, seit einer Woche läuf die Giftprodukion, und das sind normale 8 Stunden Tage + die Zeit die im Wald draufgeht.
Um die Vermarktung mache ich mir im Moment wenig Gedanken, ich sehe das eher als Allgemeingut.
Mostobst ist kaum gefragt, mit der Brennerei habe ich mich noch nicht befasst. Wobei das vermutlich noch 4-6 Jahre Zeit hat, bis nennenswerter Ertrag zu erwarten ist.
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon Peter North » Mi Apr 26, 2017 12:07

Gollum hat geschrieben:Kurzes Update:
Die Wiesen wurden mittlerweile komplett in Streuobstwiesen umgearbeitet, nebenbei wurden noch Hecken als Versteck für Wild mit angelegt (Jagdgenossenschaft war involviert und fand die Idee gut).
Die Felder sind bis auf 0,5 Ha verpachtet, das wurde zum erweiterten Hausgarten.
Aus einem Scheidungsschnellverkauf kamen nochmal 120 Ha Wald dazu, 40 wurden verkauft um Schuldenfrei zu bleiben.
Die Arbeit wurde etwas mehr, aber ansonsten war die Idee richtig.
Feststellung der letzten Tage - bei 20 Ha Streuobstwiesen wirds demnächst einen Unterstockmulcher geben, oder einen Mulcher mit angebautem Unterstockmulcher. Mit der Motorsense ist die Arbeit irrsinnig - also jeden Baum freischneiden.


Nur mulchen wird dem Herren vom LWA nicht gefallen. So weit ich weis. Du musst das Grüngut auch abfahren....wenn du Fördergelder einstreichen möchtest. Ansonsten hast du das Grünland zu Wald umgewandelt.
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon Gollum » Mi Apr 26, 2017 13:20

Das mit zwangsumwidmung zum Wald habe ich letzte Woche geschrieben...
N kurzer Besuch beim Sachbearbeiter und alles ist gut. Die Wiesen laufen als Streuobstwiesen und können somit gemulcht werden.
Unterstockmulcher ist mittlerweile auch nachgerüstet... n bisschen blech, ein Rasenmähermesser, ein Ölmotor und gut...
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon stamo » Mi Apr 26, 2017 13:43

Wenn du den Aufwuchs nutzt, bekommst du dafür auch Prämien.Eine Bio-Schafhaltung kann neben dem Verursachen von Kosten auch einige Hundert Euro pro ha einbringen.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
stamo
 
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon Fassi » Mi Apr 26, 2017 14:57

Ist ne Bundeslandfrage :wink: . In Hessen stehst Du Dich mit ner Biostreuobstwiese besser wie mit Grünland, egal was darauf frißt. Obstanlagen bekommen den fast vierfachen Satz von Grünland und haben die Möglichkeit auf das Top-up Streuobstwiese mit 6€ je Baum, wenn sie einen Bestand von 100 Bäumen/ha nicht überschreiten (also insgesamt etwa 1.300€/ha; wenn das Tiny liest 8) ). Wie die Fläche gepflegt wird ist nicht vorgeschrieben, nur das sie unter den Bäumen gepflegt werden muss. Von daher würde er bei uns keine zusätzlichen Bio- Prämien für die Nutzung des Aufwuchses bekommen. Höchstens noch die Grünlandextensivierung, wo er den Aufwuchs nutzen muss. Da ist aber zu Überlegen, ob sich die 190€/ha für die zusätzliche Arbeit und Aufwand wirklich rechnen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon T5060 » Mi Apr 26, 2017 15:43

Schade das man es heute nicht mehr will, einen 100 ha Betrieb mit sinnvoller Nahrungsproduktion zu nutzen :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon Gollum » Mi Apr 26, 2017 16:33

Gezahlt wird 8 Euro pro baum bis 100 Bäume pro ha. Was mehr drauf steht wird ignoriert.
Beweidung war schonmal im Hinterkopf, dazu fehlt es aber an der Sachkunde.
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon Welfenprinz » Mi Apr 26, 2017 16:42

T5060 hat geschrieben:Schade das man es heute nicht mehr will, einen 100 ha Betrieb mit sinnvoller Nahrungsproduktion zu nutzen :mrgreen:


Bei gollum ist diese Beihilfe ja wenigstens noch sinnvolle Ergänzung zum schon vorhandenen Betriebszweig. Und damit ist dann auch ein Puffer vorhanden,wenn die Abhängigkeit vom Staat mal ins Gegenteil umschlägt,und die Zahlungen weniger werden.
Aber wer insgesamt oder überwiegend auf Prämienoptimierung angewiesen ist....8)

Toitoitoi gollum.
Edit: ich find die Frage im Eingangsbeitrag überhaupt nicht bescheuert. Solche brauchen wir viel mehr.
Und “eigen sein“ ist Kompliment und Auszeichnung. -:))
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon Gollum » Mi Apr 26, 2017 16:48

Das ganze ist ja eh aus der Not geboren...
Am Ende müsste ich hier noch zahlen, dass die wiesen gemäht werden ;)
Wenn du mal 10-15 Leute Fragst, und die Flächen ausschreibst und jeder Mäht nur umsonst, oder gegen einen Umkostenbeitrag braucht man ne andere Lösung...
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon Peter North » Mi Apr 26, 2017 20:39

Gollum hat geschrieben:Das ganze ist ja eh aus der Not geboren...
Am Ende müsste ich hier noch zahlen, dass die wiesen gemäht werden ;)
Wenn du mal 10-15 Leute Fragst, und die Flächen ausschreibst und jeder Mäht nur umsonst, oder gegen einen Umkostenbeitrag braucht man ne andere Lösung...


Wie hast du geschrieben? Du lebst zwischen Schwandorf und Regensburg? 20 Km von der tschechischen Grenze entfernt? Da kenn ich mich aus. Du lebst quasi an der B22 zwischen Oberviechtach und Cham. Du das ist eine landwirtschaftliche Hochburg!

Weist du was los ist? Die Landwirte fahren aus Flächenmangel in die Tschechei und pachten dort für 600 Euro tschechische Äcker und Wiesen. Auch bei uns gibt es Biogasanlagen! Auch bei uns gibt es Milchviehbetriebe!

Hört sich nach meiner Meinung nicht sehr realistisch an. Möchte hier etwa wieder einer auf den Putz hauen? Mal wieder eben schnell 120 Hektar Wald gekauft. Dann mal schnell wieder 40 Hektar davon abgestoßen. Und jetzt werden Obstbäume auf die Wiese gepflanzt...
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon Gollum » Do Apr 27, 2017 17:11

Jo, ich weiß ziemlich gut was hier los ist.
Von der Gegend her - B 22 ist ziemlich weit entfernt von mir.
Ich habe es nicht notwendig meinen E-Penis durch irgendwelche fantasieangaben zu vergrößern, ich bin mit meinem schon ziemlich zufrieden.
Ich mag zwar nicht alles können, aber was ich sehr gut kann sind 3 Dinge:
1: Geschäfte erkennen.
2: Geschäfte machen
3: Rechnen.

Wenn ich etwas kaufe, das ich schnell wieder verkaufen kann und ca 500% Gewinn mitnehmen kann werde ich alles kaufen was ich mit oder ohne kurzfristigem Kredit stemmen kann.
40 Ha Wald kann man ziemlich schnell verkaufen. 3 Samstagstermine mit Interessenten und der Wald war verkauft, zwar nicht am Stück, aber das ist mir ziemlich egal solang das Geld am Ende stimmt.
Die verbleibenden Ha Wald haben mich rein rechnerisch nichts gekostet, sondern noch einen schönen Gewinn eingefahren.
Warum sollte ich einem 15 oder 20 km entfernten Biogaser das Ha Wiese für 2-400 Euro nachwerfen? Mit Bäumen (deren kauf ja auch gefördert wird) habe ich ohne andere Quersubventionierungen 800 Euro pro Ha, und das ohne jemandem Nachrennen zu müssen und ohne Ärger mit Pächtern.
Dann kommen noch andere Quersubventionierungen.
Allein für die Förderung den die Wiesen bringen muss ein normaler Arbeiter ziemlich lange buckeln. Und das bei minimalen laufenden Kosten sobald mal alles angewachsen ist.
Sollte ich ein schlechtes Gewissen haben das ich das mitnehme? Ich denke eher nicht, vor allem ist mein Gewissen beim Thema Geld eh ziemlich minimal veranlagt.
Und dem Staat oder der Eu etwas schenken? Mir schenkt auch niemand was.
Wenn du nicht rechnen, keine Geschäfte machen kannst, oder dir deine Bank keinen Kredit auf deinen Hof gibt ist das nicht mein Problem, aber unterstell mir hier nicht einen derartigen Blödsinn.
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon Peter North » Fr Apr 28, 2017 8:35

Wie heißt den dein zuständiger Streuobstwiesen Sachbearbeiter?
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon Noudels » Do Jun 08, 2017 13:29

@Gollum,
Dir etwas Vorschreieben ist der falsche Ansatz, ob es Geld wert ist jegliche Moral und Anstand über Bord zu werfen sei auch jedem Seine Sache.

Aber wo glaubst du eigentlich das die Subventionen der EU herkommen? Glaubst du da sitzt ein Apple oder Starbucks oder McDonalds und hat nichts besseres zu tun als Milliarden Euro zu "verschenken" ?

Demnach solltest du deinen letzten Absatz überdenken. Jeder der nicht Rechnen kann ist für Dich dann nötig.
Denn irgenwoher muss das Geld für deine Subventionen ja kommen - Denn wie du als Rechner sicher weisst, von Nix kommt Nix..
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Re: Wieder selbst wirtschaften?

Beitragvon Gollum » Do Jun 08, 2017 18:29

Ich bin grundsätzlich kein schlechter Mensch, nur:
Beim Thema Geld darf man keine Moral, keinen Anstand und kein Gewissen haben, sonst wird man nie Geld haben.
Wenn man Moral hat darf man keine Rheinmetall Aktien kaufen, nichts bei Amazon bestellen, nicht bei Netto, Norma oder Aldi einkaufen, kein Insektizide ausbringen, keinen Spargel, keine Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren usw. kaufen, usw. Die Liste könnte ich unendlich fortsetzen.

Hier im Forum gibt es einen Thread in dem sich die Obstbauern öffentlich austauschen wir man am besten die Scheinselbstständigkeit der Erntehelfer verschleiert.
Die Welt ist Böse, und wer nicht auf seinen Vorteil schaut geht nunmal leider unter...

Klingt nicht schön, ist aber so.
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