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Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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34 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon Daniel Setz » Do Mär 28, 2019 23:00

Hallo!

Ich hab insgesamt 3 Geräte fürs Grünland, die so über die Jahre zusammen gekommen sind :D

1. älterer 6m Einböck Pneumaticstar Striegel mit Sämaschine
2. ältere 6m Saphir Wiesenschleppe (ganz normal mit Netz)
3. kleine 2,50m Cambridge- Walze für die Dreipunkt (leichtes Teil mit 30 cm Ringdurchmesser glaub ich)


Wir haben dieses Jahr alle Flächen (20 ha) mit der Schleppe abgefahren, weil die Kuhfladen und Maulwurfshügel am besten auseinander zieht. Den Striegel haben wir nur genommen wo nachgesät wurde (Trittschäden, Moosflecken, Wildschäden usw).
Die Walze zum Anwalzen der Saat.


Das Problem war anfangs (als ich nur den Striegel hatte) dass das Verteilen und Einebnen von Erde und Kot nicht richtig funktioniert hat. Der Einböck ist leicht gebaut und hat vorne nur eine Kratzschiene (Blechschiene die im Lochraster verstellbar ist). Das ebnet nicht schön ein, und auch die Striegelzinken laufen ohne viel Effekt durch einen Kuhfladen. Daher kam die Schleppe dazu.

Und das Anwalzen, da die Walze beim Arbeitskollegen übrig war, und das Walzen der Saat ja in jedem Grünlandbericht empfohlen wird...

Ich will das jetzt weder gut noch schlecht bewerten. Bei einer Weide die so weit ok ist, und wo nur der Kot auseinander gezogen werden muss, reicht die Schleppe. Die kostet nicht viel und es geht schnell. Für Nachsaat braucht man nen Striegel + am besten eine Walz- Einheit. Die Methode mit dem Schneckenkornstreuer taugt nicht viel meiner Meinung nach.

Wenn es alles in einer Einheit gäbe, wäre das durchaus interessant (Köckerling, Joskin, Güttler usw.) - aber ist das wirklich die Kombi die alles kann?
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
Daniel Setz
 
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon matthes » Fr Mär 29, 2019 10:12

Bin damit super zufrieden. Hatte vorher auch eine "normale" schleppe mit Sternen. Das Ergebnis mit dem Striegel ist auf meinem Grünland wesentlich besser.

Grüße
matthes
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon Verdampfer » Fr Mär 29, 2019 19:39

Wer ist der Hersteller?
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon matthes » Sa Mär 30, 2019 8:52

Hatzenbichler. Schiene habe ich zusätzlich angebracht.

Grüße
matthes
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon MikeW » Sa Mär 30, 2019 12:25

Hallo Matthes,

wie, bzw. mit welchen Teilen, hast Du die Planierschiene an den Striegelfeldern befestigt ?
Sieht aus als hättest Du ein Rohr in die Tragrohre des Feldes gesteckt und dort verschraubt. Vorn dran ein geschweisstes Kastenprofil mit Klemmschraube, welche einen Grubberzinken klemmt an dessen unterem Ende ein 10x100 Flachstahl angeschraubt ist. Oder hab ich etwas falsch gesehen ?
Was für Grubberzinken (Typ ?, Fabrikat ?) hast Du verwendet ?

Möchte mir für unseren Hatzenbichler auch so eine Planierschiene machen.

Danke für ein paar Info`s.

Grüße Mike
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon matthes » Sa Mär 30, 2019 13:10

Hallo Mike,
das hast Du richtig erkannt. Die Federzinken habe ich aus dem Bestand meines freundlichen LM Händlers gesucht. Das Fabrikat weiß ich leider nicht. Wichtig war, dass Länge und Krümmung passte und nicht mit den Zinken in Berührung kommt.
Wenn Du noch weitere Bilder brauchst, nur melden.
Grüße
matthes
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon stamo: » Di Apr 02, 2019 17:13

matthes hat geschrieben:Hatzenbichler. Schiene habe ich zusätzlich angebracht.

Grüße
matthes

Neu gekauft? Was kostet das?
Bisher scheue ich mich vor dem Kauf einer Schleppe oder eines Striegels. Die alten Schleppenbauten aus Reifen und umgedrehten Eggen machen keinen Spaß und ich sehe nicht das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen. Für einige tausend Euro etwas mehr oder besseren Futterertrag für Tiere, die eh kein Geld verdienen? In den letzten Jahren habe ich die Maulwurfshügel auf den Wiesen bei der Heumahd abgeschleppt.
stamo:
 
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon Stoapfälzer » Di Apr 02, 2019 20:07

Ich hatte letzte Wochen eine Wiesenstriegel zur Nachsaat zur Verfügung, hat mir gut gefallen.
Striegelnklein.jpg
Striegelnklein.jpg (178.22 KiB) 2840-mal betrachtet
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon matthes » Mi Apr 03, 2019 8:01

Hallo stamo,
nein, ich habe den Striegel nicht neu gekauft. Günstig, gebraucht erworben und überarbeitet.
Und, Deine Einstellung zur Futterqualität und zur Verwendung für die Tiere solltest Du eventuell doch mal überdenken.
Grüße
matthes
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon Bremerland » Mi Apr 03, 2019 12:45

Also daß Freizeitgäule Wiesen zertrampeln und vollkacken das finde ich auch nicht so gut bei uns. Da stehe ich eher auf Stamos Seite. Und daß die Reiterweiber dann noch am erzeugten Heu herummeckern paßt mir noch weniger. Dieses Jahr wurde ich viele Sensen und Holzrechen ausleihen und die Gackhühner mal von Hand mähen lassen, dann wenden die Spinatwachteln das auch schön von Hand und harken fünf Hektar dann zum hübschen Schwad zusammen, wenn sie artig sind kommt dann der Lohner mit der Presse. Wenn ich immer noch Gemecker höre, können die mit ihren Gäulen im Geschirr den Leiterwgen beladen und das Heu dann vom Leiterwagen nach oben auf den Ochsenboden mit der zweizinkigen Schaufeln. Immenhofidylle pur, nur im Film waren die Mädels viel süßer, selbst die Oma war ja netter.

Flax beiseite, unsere Wiesen mache ich auch mit der Schleppe, über einen Striegel habe ich auch schon nachgedacht, aber zur Zeit ist noch allerhand anderes zu tun. Aber dieser Thread hat mich an einen noch herumstehenden Federzinkengrubber erinnert, den ich mir daraufhin mal ansehen werde, ob der sich vielleicht herrichten läßt. Für die Federzinken würde ich immer ein Drahtseil durchfädeln, so daß eventuell abbrechende Zinken nicht auf der Wiese bleiben.

Übrigens noch ein Punkt für Stamo: Daß das viel einbringt kann ich auch nicht behaupten.

Salü
Michael
Wir können nicht einfach von unseren Naturschutzregeln abweichen, nur weil das ein paar hunderttausend Menschen vor dem Hungertod bewahren könnte.
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon stamo... » Mi Apr 03, 2019 16:43

gibt es Untersuchungen, ob Schleppen oder Striegeln auf Extensivgrünland etwas bringt?
Ich wüsste nicht, warum ich jetzt rund 1500 € in eine Schleppe stecken sollte.
stamo...
 
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon 2250 » Do Apr 04, 2019 6:45

Maulwurfshaufen Platt machen
Mist auseinander ziehen
Wildschäden einebnen
Grasnarbe zum wachsen anregen

Machste das nicht haste Dreck und Mist im Silo und stumpfe Klingen :D

Kann aber jeder machen wie er will.
MfG
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon Teddy Bär » Do Apr 04, 2019 7:06

Die Frage ist halt auch ob man sich es leisten will sein Grünland nicht zu pflegen. Wenn man alles als prämienoptimiertes Extensivgrünland macht, ohne Düngung und ohne Pflege, dann erntet man auch entsprechende Qualität. Am besten verkauft man den Aufwuchs dann teuer als Bio-Heu an Unwissende.
Ich hab eine Wiesenschleppe-Striegelkombination mit Grasstreuer. Da bin ich nah an 10000€ für das Gerät. Sicher ist das viel Geld. Auf die Einsatzjahre gesehen, oder auf den ha gerechnet, ist es aber ein verschwindend kleiner Betrag. Aber ich muss auch Geld mit meinem Vieh verdienen.
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Re: Wiesenschleppe bzw. Wiesenstriegel

Beitragvon stamo... » Do Apr 04, 2019 12:56

2250 hat geschrieben:Maulwurfshaufen Platt machen
Mist auseinander ziehen
Wildschäden einebnen
Grasnarbe zum wachsen anregen

Machste das nicht haste Dreck und Mist im Silo und stumpfe Klingen :D

Kann aber jeder machen wie er will.
MfG

Silo mache ich nicht, nur Heu. Bei Silo ist Abschleppen klar Pflicht. Da stimme ich jedem zu.

Heu verkaufe ich nicht. Ich will einen Nährstoffzustrom haben, keine Abfuhr.

Neue Klingen kosten bedeutend weniger als ein Wiesenstriegel
stamo...
 
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