Ich hab insgesamt 3 Geräte fürs Grünland, die so über die Jahre zusammen gekommen sind
1. älterer 6m Einböck Pneumaticstar Striegel mit Sämaschine
2. ältere 6m Saphir Wiesenschleppe (ganz normal mit Netz)
3. kleine 2,50m Cambridge- Walze für die Dreipunkt (leichtes Teil mit 30 cm Ringdurchmesser glaub ich)
Wir haben dieses Jahr alle Flächen (20 ha) mit der Schleppe abgefahren, weil die Kuhfladen und Maulwurfshügel am besten auseinander zieht. Den Striegel haben wir nur genommen wo nachgesät wurde (Trittschäden, Moosflecken, Wildschäden usw).
Die Walze zum Anwalzen der Saat.
Das Problem war anfangs (als ich nur den Striegel hatte) dass das Verteilen und Einebnen von Erde und Kot nicht richtig funktioniert hat. Der Einböck ist leicht gebaut und hat vorne nur eine Kratzschiene (Blechschiene die im Lochraster verstellbar ist). Das ebnet nicht schön ein, und auch die Striegelzinken laufen ohne viel Effekt durch einen Kuhfladen. Daher kam die Schleppe dazu.
Und das Anwalzen, da die Walze beim Arbeitskollegen übrig war, und das Walzen der Saat ja in jedem Grünlandbericht empfohlen wird...
Ich will das jetzt weder gut noch schlecht bewerten. Bei einer Weide die so weit ok ist, und wo nur der Kot auseinander gezogen werden muss, reicht die Schleppe. Die kostet nicht viel und es geht schnell. Für Nachsaat braucht man nen Striegel + am besten eine Walz- Einheit. Die Methode mit dem Schneckenkornstreuer taugt nicht viel meiner Meinung nach.
Wenn es alles in einer Einheit gäbe, wäre das durchaus interessant (Köckerling, Joskin, Güttler usw.) - aber ist das wirklich die Kombi die alles kann?
