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Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon Schauerschrauber » Di Mär 20, 2012 19:53

Hallo

wollen ( müssen ) kommende Woche die Wintergerste umbrechen ( Sommergerste ) - Die Gerste wurde im Herbst mit Axial Komplett von syngenta behandelt

Der Landhandel rät zum Pflügen - dies wollte ich aber gerne vermeiden bei diesen Wetteraussichten und nicht noch unnötig viel Feuchtigkeit aus dem Boden holen .

Wie macht Ihr das . Dachte eigentlich die Kurzscheibenegge sollte reichen ???

MfG
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon kimba1809 » Di Mär 20, 2012 22:08

Nach Liste des LLH-Hessen reicht für den Wirkstoff im Primus eine 10 cm tiefe bodenbearbeitung. Beim Axial kann ohne Einschränkungen nachgebaut werden.
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon Micha 313 » Mi Mär 21, 2012 12:15

Guden,

geh einfach mit dem Grubber durch, Tiefgang ca 15-20 cm. Danach einfach reindrillen.

Gruß :)
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon Harry Ferguson » Mi Mär 21, 2012 17:18

Hi

wir haben das gleiche Problem - nur hatten wir von Bayer das Bacara Forte .

In der Beschreibung steht unter Nachbau .............. möglich in Pflugfurche :regen:



LG
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon Wini » Mi Mär 21, 2012 21:15

Auch bei uns in Franken sind etwa 70-80% der Wintergersten schrottreif.

Bei Axial gibt es meines Wissens nach keine Nachbaueinschränkung bei vorzeitigem Umbruch.

Die ersten säen übrigens direkt mit Kreiselegge und aufgesattelter Sämaschine Sommergerste rein.
Da nehme ich aber lieber erstmal die gute alte Kombi und locker den Boden mal auf.
Die Sommergerste möchte doch ein trockenes und warmes Saatbeet.
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon Mad » Mi Mär 21, 2012 21:29

Wini hat geschrieben:Auch bei uns in Franken sind etwa 70-80% der Wintergersten schrottreif.

Bei Axial gibt es meines Wissens nach keine Nachbaueinschränkung bei vorzeitigem Umbruch.

Die ersten säen übrigens direkt mit Kreiselegge und aufgesattelter Sämaschine Sommergerste rein.
Da nehme ich aber lieber erstmal die gute alte Kombi und locker den Boden mal auf.
Die Sommergerste möchte doch ein trockenes und warmes Saatbeet.



Wo ist da das Problem? Bevor ich das letzte bisschen Wasser verschwende (wer weiß wanns mal wieder regnet), säe ich die SG auch direkt rein. Der Boden fällt ja so schon auseinander wie Asche und trocknet bei diesem Wetter direkt ab. Da nutze ich doch das Bisschen Wasser, das ich dabei raushole zur Keimung.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon Nordhesse » Mi Mär 21, 2012 22:48

Wir arbeiten alles 1 mla mit dem gruber 10 cm vor. Ich will keinen Mischbestand.
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon Crazy Horse » Do Mär 22, 2012 12:27

Schauerschrauber hat geschrieben:Hallo

wollen ( müssen ) kommende Woche die Wintergerste umbrechen ( Sommergerste ) - Die Gerste wurde im Herbst mit Axial Komplett von syngenta behandelt

Der Landhandel rät zum Pflügen - dies wollte ich aber gerne vermeiden bei diesen Wetteraussichten und nicht noch unnötig viel Feuchtigkeit aus dem Boden holen .

Wie macht Ihr das . Dachte eigentlich die Kurzscheibenegge sollte reichen ???

MfG



Was habt Ihr denn für einen Landhandel?
Wenn Axial komplett - sprich Axial 50 + Primus - selbst in der Sommergerste zugelassen ist, wie kann es dann sein, dass diese Wirkstoffe - in der Wintergerste appliziert - der Sommergerste schaden? Außerdem handelt es sich, sowohl bei Axial 50 als auch bei Primus, um blattaktive Wirkstoffe, die keinerlei Bodenwirkung haben. Was der Landhandel da erzählt, ist großer Bullshit!

Die Sommergerste kannst Du in den abgestorbenen Wintergerstenbestand direkt reinsäen
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon Crazy Horse » Do Mär 22, 2012 12:32

kimba1809 hat geschrieben:Nach Liste des LLH-Hessen reicht für den Wirkstoff im Primus eine 10 cm tiefe bodenbearbeitung. Beim Axial kann ohne Einschränkungen nachgebaut werden.


Vielleicht wenn Du anschließend Raps reinsäen willst, aber ganz sicher nicht beim Getreide. Primus ist schließlich kein Gräsermittel.
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon Crazy Horse » Do Mär 22, 2012 12:53

Harry Ferguson hat geschrieben:Hi

wir haben das gleiche Problem - nur hatten wir von Bayer das Bacara Forte .
In der Beschreibung steht unter Nachbau .............. möglich in Pflugfurche :regen:

LG


Bei Bodenherbiziden, die die Zellteilung hemmen, sieht die Sache natürlich etwas anders aus. Wenn Du allerdings bereits Mitte Oktober - also vor 5 Monaten - in der Wintergerste Bacara Forte gesprizt hast, haben sich die Wirkstoffe längst abgebaut.
Im übrigen mischt Du doch den Boden ja auch noch mal durch, wenn Du mit der Kreiseleggenkombination die Sommergerste reinsäst.
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon kimba1809 » Do Mär 22, 2012 13:08

Crazy Horse hat geschrieben:
kimba1809 hat geschrieben:Nach Liste des LLH-Hessen reicht für den Wirkstoff im Primus eine 10 cm tiefe bodenbearbeitung. Beim Axial kann ohne Einschränkungen nachgebaut werden.


Vielleicht wenn Du anschließend Raps reinsäen willst, aber ganz sicher nicht beim Getreide. Primus ist schließlich kein Gräsermittel.


Hier eine Liste aus dem Internet und da steht das bei Primus eine Bodenbearbeitung notwendig ist:
http://lwksh.de/cms/fileadmin/user_upload/Pflanzenschutz/Aktuelles/2012/WGetreideNachbauTab.pdf
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon Crazy Horse » Do Mär 22, 2012 13:10

Wini hat geschrieben:Auch bei uns in Franken sind etwa 70-80% der Wintergersten schrottreif.

Bei Axial gibt es meines Wissens nach keine Nachbaueinschränkung bei vorzeitigem Umbruch.

Die ersten säen übrigens direkt mit Kreiselegge und aufgesattelter Sämaschine Sommergerste rein.
Da nehme ich aber lieber erstmal die gute alte Kombi und locker den Boden mal auf.
Die Sommergerste möchte doch ein trockenes und warmes Saatbeet.


Ein Fehler ist das sicherlich nicht, wenn man zuvor mal mit ner Federzinkenegge durchfährt, v.a. dann, wenn der Boden noch etwas abtrocknen muss. Dadurch kann man auch etwas früher säen. Mittlerweile ist der Boden aber überall soweit abgetrocknet, dass man problemlos mit der Kreiseleggenkombi direkt reinsäen kann.
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon Mad » Do Mär 22, 2012 14:54

Im Gegensatz zu meinem Kollegen, der gegenüber nach dem vorgestrigen Grubbern heute gesät hat, ist meins supergut geworden. Der kommt ums Anwalzen nicht hinweg.

http://www.abload.de/img/okvkzud.jpg
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon Crazy Horse » Do Mär 22, 2012 16:42

Mad hat geschrieben:Im Gegensatz zu meinem Kollegen, der gegenüber nach dem vorgestrigen Grubbern heute gesät hat, ist meins supergut geworden. Der kommt ums Anwalzen nicht hinweg.

http://www.abload.de/img/okvkzud.jpg


Schönes Bild!
Ich glaub, hier erübrigt sich jegliche Diskussion. So einen lockeren Boden braucht man beim besten Willen nicht mehr vorgrubbern. Wer da nicht direkt reinsät, ist selber schuld.
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Re: Wintergerste umbrechen - PFLANZENSCHUTZ !!!

Beitragvon Crazy Horse » Do Mär 22, 2012 16:56

kimba1809 hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:
kimba1809 hat geschrieben:Nach Liste des LLH-Hessen reicht für den Wirkstoff im Primus eine 10 cm tiefe bodenbearbeitung. Beim Axial kann ohne Einschränkungen nachgebaut werden.


Vielleicht wenn Du anschließend Raps reinsäen willst, aber ganz sicher nicht beim Getreide. Primus ist schließlich kein Gräsermittel.


Hier eine Liste aus dem Internet und da steht das bei Primus eine Bodenbearbeitung notwendig ist:
http://lwksh.de/cms/fileadmin/user_upload/Pflanzenschutz/Aktuelles/2012/WGetreideNachbauTab.pdf


Das sind Freizeichnungsklauseln und als solche muss man die auch betrachten. Kein PSM-Hersteller will dafür haften, dass er nicht auf irgendwelche Nachbaurisiken hingewiesen hat, selbst wenn diese sich nur in den seltensten Fällen realisieren. Im Prinzip kannst Du das vergleichen mit nem Beipackzettel bei Arzneimittel.

Die 5-10cm Bearbeitungstiefe beim Primus hast Du doch schon, wenn Du die Gerste oder den Weizen mit der Kreiselegge reindrillst.
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