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Wintergerste wird ganz Gelb

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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27 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Wintergerste wird ganz Gelb

Beitragvon Gmüsbauer » Mo Nov 03, 2008 17:52

Hab ein großes Problem,meine Wintergerste wird total gelb.Ich weiß das ist normal bei WG!!Die Blattspitzen schaun verbrannt aus.....bis her konnte mir keiner sagen was das ist!! Hab meine WG bis jetzt nicht gedüngt und auch nicht gespritzt!! Die Fläche wo Gelb wird is ca. x20m

Auf den Feld wurde ca.3Jahre nichts mehr angebaut.Hab in heuer dazu gepachtet!!

Hoffe auf rasche Hilfe

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Beitragvon voro » Mo Nov 03, 2008 18:17

Wenn da nichts angebaut war, 3 Jahre - kann das sein, das dann anschliessend mit Glyphosat "reiner Tisch" gemacht wurde?
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon superuser » Mo Nov 03, 2008 18:23

also verbrannte spitzen könnten auf Kalimangel deuten...muss aber nicht. Wobei das bei Umbruch meist der Fall ist
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Beitragvon Mr.T. » Mo Nov 03, 2008 20:22

entweder die gerste wurde früh gedrillt, mitte September ? und ist einfach krank oder hat Nährstoffmangel. Zieh mal die gelbe gerste raus, wenn du sie leicht rausziehen kannst ( wenig Wurzelmasse ), ists der Drahtwurm, Wurzelfras. Bei Drahtwurm kannst du nichts machen, nur hoffen dass es kalt wird, dann hört er auf. die gelben Pflanzen sterben bei Drahtwurm allerdings ab, evtl Nachsäen. Mach mal den Kartoffeltest, dann siehst ja ob du ihn drinnhast. Wenn 3 Jahre nichts angebaut wurde, ist es sehr riskant mit Getreide, da hätte ich Mais angebaut. Ich glaube in Gerste gibts kein richtiges Beizmittel gegen Drahtwurm, Beizmittel Mant Plus hat eine Nebenwirkung gegen Drahtwurm, ist aber kein 100% Schutz und teuer.
Kannst ja mal berichten, würde mich Interressieren was das Problem war.
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Beitragvon maexchen » Mo Nov 03, 2008 21:22

hab mal 'nen interessanten link zu einer ganz brauchbaren Datenbank (Pflanzenbau) mit vielen Bildern und Beschreibungen. Statt Büchern.
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Beitragvon Mr.T. » Mo Nov 03, 2008 21:24

maexchen hat geschrieben:hab mal 'nen interessanten link zu einer ganz brauchbaren Datenbank (Pflanzenbau) mit vielen Bildern und Beschreibungen. Statt Büchern.

aber eigentlich sollte doch im Herbst das Getreide nicht krank werden ? Außer extrem früh gedrillt.
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Beitragvon maexchen » Mo Nov 03, 2008 21:49

ja, sollte eigentlich nicht, aber was wenn doch. Wenn die Frage so leicht zu beantworten wäre. Gerste ist halt ne Mimose. Von Strukturschäden im Boden über Nährstofmangel(ph-Wert), Schädlinge(Drahtwurm nach Stillegung) bis Verzwergungsvirus(obwohl kein Blattlauswetter) ist vieles möglich. Selbst PSM-Schaden wie voro schreibt ist nicht auszuschlißen.
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Beitragvon Mr.T. » Mo Nov 03, 2008 21:56

maexchen hat geschrieben:ja, sollte eigentlich nicht, aber was wenn doch. Wenn die Frage so leicht zu beantworten wäre. Gerste ist halt ne Mimose. Von Strukturschäden im Boden über Nährstofmangel(ph-Wert), Schädlinge(Drahtwurm nach Stillegung) bis Verzwergungsvirus(obwohl kein Blattlauswetter) ist vieles möglich. Selbst PSM-Schaden wie voro schreibt ist nicht auszuschlißen.

was mich immer noch wundert, daß in fast allen Empfehlungen die Gerste vor dem Weizen gedrillt werden soll ? Warum denn nicht umgekehrt, die Gerste ist doch wesentlich anfälliger als Weizen und gehört somit später raus.
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Beitragvon hans g » Mo Nov 03, 2008 22:40

schön wär,wenn der gmüsbauer die sache besser beschreiben würde:feucht,nass,verdichtet,verschlämmt,dichter bestand etc. oder noch besser,ein foto :idea:
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Beitragvon maexchen » Mo Nov 03, 2008 23:08

Mr.T. hat geschrieben:was mich immer noch wundert, daß in fast allen Empfehlungen die Gerste vor dem Weizen gedrillt werden soll ? Warum denn nicht umgekehrt, die Gerste ist doch wesentlich anfälliger als Weizen und gehört somit später raus.

bin überhaupt kein Freund von Frühsaaten, das Risiko ist immer größer, auch beim Weizen. Gerste an unserem Standort Ende Sept. und Weizen ab Anf. Okt., wobei das ideale Zeitfenster für die Gerste relativ klein ist(letzte Septemberdekade), da kann man den Weizen aus arbeitswirtsch. Gründen auch vorziehen , aber generell empfehlen? Nö.
Zuletzt geändert von maexchen am Mi Nov 05, 2008 23:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon superuser » Mo Nov 03, 2008 23:26

Gerste muß sich im Vergleich zum Weizen schon im Herbst bestocken.
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Beitragvon Gmüsbauer » Di Nov 04, 2008 18:31

Gedrillt hab ich die WG ende September......das mit denn Kartoffeltest werd ich mal machen!!
@HansG : Der Boden is zum Teil sehr Sandig,Feuchtigkeit war bei der Saat auf nicht vorhanden!!Boden war halt Erdfeucht mehr aber auch nicht.

[img=http://img75.imageshack.us/img75/7818/02112008130uh2.th.jpg][img=http://img75.imageshack.us/images/thpix.gif]


Wie kann man die Drahtwürmer bekämpfen??Kumpell meinte Mais draufn anbaun??!!



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Beitragvon 900erTrac » Di Nov 04, 2008 21:48

Eigenwillige Aussaat :P


Nach Grünland Mais ist auf jeden Fall gut. Nachbar hats gemacht, der Mais sah ganz normal aus.
Gruß

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Beitragvon hans g » Di Nov 04, 2008 22:22

meiner meinung nach sieht das so aus,dass dort glyphosat vom totspritzen des vorherigen aufwuchses nachwirkt.
hans g
 
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Beitragvon voro » Di Nov 04, 2008 22:39

hans g hat geschrieben:meiner meinung nach sieht das so aus,dass dort glyphosat vom totspritzen des vorherigen aufwuchses nachwirkt.


!! deshalb hab ich oben danach gefragt ....
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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