Welfenprinz hat geschrieben:Wenn man im februar auffs land kann und will keinen s-w machen waere fuer mich hafer die naechste wahl. An diese experimente mit den leguminosen in den 80ern denk ich ungern zurueck. Als die futtereinkaufsgemeinschaften 0%leguminosen zur bedingung machten,weil die erbsem schon in der schote schimmelten. Naja gut,da spielen wie auch beim ertrag regionale unterschiede eine rolle.. ansonsten seh ich ein paar sachen genauso.primaer nicht wegen der direktsaat,die kommt dann nur folgerichtig honterher,sondern wegen der resistenzprobleme im weizen.koernermais und eben die zwangserbsen,bei mir noch jaehrig verpachtes kartoffelland,sind wohl die naechsten jahre geeignete werkzeuge zur frucgtfolgegestaltung
Moderne Ackerbohnensorten sind aber auch nicht so ohne Weiteres mit irgendwelchen Erbsen aus den 80'ern zu vergleichen.
Ich kenne einige Leute, die das hier ganz erfolgreich praktizieren und sage, es würden noch mehr machen, wäre da nicht das Problem mit der Vermarktung.
Fakt ist, dass das mit dem Raps aus verschiedenen Gründen schwieriger werden wird. Zumindest hier, wo die Anbaudichte gegen das Maximum geht. Körnermais darf in einer Region wie dieser hier nicht einen Gewissen Umfang überschreiten, sonst gibt's IN JAHREN WIE DIESEN HIER größte Probleme.
Und Gesetzte und irgendwelche Auflagen sind kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken und im Jammern zu versinken, sondern es wird sich gefälligst einfach flexibel drauf eingestellt und das Beste draus gemacht.
Mal ganz davon abgesehen sind Bohnen nach meiner Vollkostenrechnung, in der ich auch ganz bewusst fruchtfolgeübergreifend denke, mit 65 dt/ha gar nicht mal so schlecht.

