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Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon Cpt. Peng » So Nov 03, 2013 18:44

Hallo zusammen!

Obwohl ich in der Vergangenheit meine Fragen meist als passives Mitglied mithilfe der Suchfunktion klären konnte, habe ich nun ein spezifischeres Problem, bei dem mir die ein oder andere Erfahrung eurerseits sicherlich hilfreich sein kann:

Hat irgendjemand von euch schon einmal probiert Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung anzubauen?
Konkret spiele ich mit dem Gedanken auf einem Teil meiner Flächen den Mais lediglich zu mulchen und direkt, sobald es das Wetter zulässt, mit der Kreiseleggen/Sämaschinen - Kombination (Solitär 4m mit Doppelscheibenschaaren) einzusäen. Ich baue nun erst im 2. Jahr Körnermais an und habe eine ganze Reihe steiniger Schläge die ich auf keinen Fall pflügen kann. Vergangenes Jahr konnte ich alles Grubbern und der Weizen wurde top, allerdings verbietet sich das dieses Jahr natürlich komplett. Mir gehen also die Optionen aus.
Mein Betrieb liegt im nordöstlichen Zipfel BWs, mit teilweise stark schwankenden Bodenqualitäten. Meist handelt es sich um schwere Tonböden.
Als Saatgut hab ich Matrix und Arezzo hier liegen.
Der gesamte Weizen wird als Futterweizen für meine Mastschweine enden, mit erhöhtem Fusariumbefall könnte ich also leben. Nur dreschen sollte er eben :) .

Nun, wie seht ihr das ganze?
Cpt. Peng
 
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon County654 » So Nov 03, 2013 18:53

Haben wir in der Form schon zwei oder dreimal gemacht.
Die Sätechnik ist nicht das Problem. Der Fusariumdruck in 2012 war aber dermaßen hoch, dass der Weizen nur für die Biogasanlage brauchbar war. Den hättest Du auch nicht verfüttern wollen.

Derart massiver Fusariumbefall drückt natürlich auch gewaltig auf den Ertrag.´
Mais nach Mais und Weizen nach Weizen wär für mich zukünftig das kleiner Übel.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
County654
 
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon automatix » So Nov 03, 2013 19:08

Ich hab das auch schon gemacht, nichtmal gemulcht, sondern direkt nach dem Mähdrescher mit der Kreiselegge/Sämaschine gedrillt - sehr guter Feldaufgang, hab aber im Frühjahr dann aufgrund einer Baumaßnahme an der benachbarten Autobahn, bei der die Hälfte des Schlages (waren nur 0,66 ha) zerstört wurde umgerissen und wieder Mais gesät.....
Also keine Informationen zur Fusariumbelastung o.ä.
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon Cpt. Peng » So Nov 03, 2013 19:13

Normalerweise würde ich auch nicht lange fackeln und wieder Mais anbauen, allerdings habe ich schon genug Maisfläche eingeplant, mehr kann ich nicht lagern und verfüttern. Und ich hab auch nicht Lust 30 ha Mais zum Trocknen zu fahren. Abesehen davon, dass ich mich damit nicht auszahle und den trockenen Mais auch nicht wirklich gebrauchen kann. Die einzige Möglichkeit wäre noch Sommergerste....
Cpt. Peng
 
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon Mad » So Nov 03, 2013 19:33

Mach den Weizen dran und fahr in die Ähre eine Kombination von Mitteln mit Stopp und Dauerwirkung auf Fusarien und du wirst keine Probleme damit haben. Wichtig ist nur, dass die Ähren gleichmäßig schieben, ansonsten 2x behandeln. Ich hätte da keine Angst.

MFG
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon Crazy Horse » So Nov 03, 2013 21:48

Ich würde mich schon mal langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass das nichts mehr wird mit der Winterweizenaussaat. Ich komm auch aus dem Main-Tauber-Kreis - allerdings aus dem südlichen Teil - und die Böden hier sind so dermaßen wassergesättigt, dass da die nächsten Wochen nichts mehr geht. Und dann ist es auch schon Dezember.
Du kannst nur auf eine stabile Hochdruckwetterlage und den damit verbundenen Nachtfrösten hoffen. Tagsüber, wenn die Äcker aufgetaut sind, geht hier rein gar nichts. Mulchen und grubbern würde ich die Äcker auf jeden Fall (musst ja nicht allzu tief reingehen). Den Rest würde ich dem Frost überlassen und dann im Frühjahr Gerste reinsäen. Das kommt Dich im Endeffekt billiger als diese Gewaltaktionen.

Unser Nachbar hat letzte Woche noch Weizen nach Körnermais gesät. Der hat noch am selben Tag den Mais gedroschen und anschließend ohne zu mulchen gegrubbert und am anderen Tag gleich seinen Cubus reingesät. Noch in der Nacht hat es dann wieder angefangen, zu regnen. Aufgegangen ist er bislang noch nicht. Letztes Jahr blieb ihm noch die Zeit, zu mulchen. Probleme mit Ährenfusarium gab es nicht - auch nicht bei meinem Tobak auf dem angrenzenden Acker. Der Cubus hatte nur etwas Probleme mit Septoria (wurde zu spät behandelt), hat aber auch noch ganz ordentlich gedroschen. Ne Ährenbehandlung haben wir beide durchgeführt.

Was die Fusariumstrategie enbelangt, kann ich mich Mad nur anschließen. Ne gute Protektivwirkung hat der Wirkstoff Prothioconazol in Prosaro und Skyway, den man am besten gleich kurz nach dem Ährenschieben spritzt. Falls noch viele unterständige Ähren im Bestand zu finden sind, die erst später zur Blüte kommen, würde ich bei anhaltenden Infektionsbedingungen eine Woche später mit Ampera (Prochloraz + Tebuconazol) nachlegen. Während sich Tebuconazol schnell systemisch in der Pflanze verteilt, wirkt Prochloraz direkt am Infektionsherd. Prochloraz hat die beste Kurativleistung gegen Ährenfusariosen, wie das Julius-Kühn-Institut festgestellt hat.
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon countryman » Mo Nov 04, 2013 8:47

Sommerweizen ist bei euch keine Alternative? Hier in Westfalen drischt der eigentlich regelmäßig besser als Sommergerste, und ebenso gut wie sehr späte/ungünstige Wintersaaten. Bei Frost mulchen und dann im Frühjahr eine gescheite Bodenbearbeitung konservierend oder auch eine flache Pflugfurche...
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon Cpt. Peng » Mo Nov 04, 2013 9:29

Mit Sommerweizen hab ich selber noch keine Erfahrungen gemacht, viele alteingesessene Kollegen haben das aber schon probiert und raten mir einstimmig davon ab. Sommergerste ist ein Lotteriespiel, kann aber auch wirklich positiv überraschen wie 2012 wo hier im Hohenlohekreis alle Winterungen den Kahlfrösten zum Opfer gefallen sind und nichts anderes übrig blieb. Sommerweizen wurde trotzdem (fast) nicht gebaut.
Jedenfalls muss ich Crazy Horse recht geben, jeder Aussat von Weizen nach Mais sind hier Vergewaltigungen vorangegangen, wie sie einem die Tränen in die Augen treiben können. Aber angenommen stabiles Hochdruckwetter kommt doch noch Mitte/Ende November, wäre nicht Wechselweizen (wäre ja defacto auch Sommerweizen) noch eine ernst zu nehmende Option? Oder dann doch besser gleich bis zum Frühjahr warten?
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon Crazy Horse » Mo Nov 04, 2013 9:58

Sommerweizen ist halt recht kleinkörnig und spätreif (später als Hafer). Wenn man danach noch Raps anbauen will, wird es zeitlich schon etwas eng. Der Sommerweizen hat ein etwas ungünstigeres Korn-Stroh-Verhältnis und das Fusariumrisiko besteht natürlich weiterhin. Letztes Jahr, als die Bedingungen für Sommerungen geradezu ideal waren, hat er noch bombig gedroschen (teilweise über 80dt/ha), aber dieses Jahr war es nicht weit her. Bei Erträgen um 50dt/ha ist die Sommergerste konkurrenzfähiger - insbesondere dann, wenn man sie als Braugerste vermarkten kann. Der Aufwand für die Braugerste ist einfach deutlich geringer (weniger Stickstoff, weniger Wachstumsregler, weniger Fungizide, geringere Druschkosten).

Auf unseren Tonböden ist es übrigens ratsam, bereits im Winter, zu Beginn einer Frostperiode, zu grubbern. Man muss dabei auch gar nicht tief in den Boden reingehen (ginge wahrscheinlich eh nicht). Wenn der Boden nicht völlig zerfahren und verdichtet ist, reichen 10-15cm vollkommen aus. Die Walze würde ich weglassen.
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Nov 04, 2013 10:18

Crazy Horse hat geschrieben:Ich würde mich schon mal langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass das nichts mehr wird mit der Winterweizenaussaat


Ich glaube das so langsam auch. Also für mich ausreichend abtrocknen wird das nicht mehr und vorher fahre ich nicht drauf, da ich in Direktsaat weiter verfahren möchte und mir Fehler, die auf Kosten der Bodenstruktur gehen, einfach nicht erlauben will. Bleibt also nur auf Frost zu hoffen.
Hab aber bereits einen Plan B und der heißt Ackerbohnen. Die ich dann im dann im Februar wunderbar in Direktsaat-Verfahren (Köckerling Ultima) säen. Die Uni Bonn hat mal n kleines Filmchen zu dieser schönen Sache gedreht (http://www.youtube.com/watch?v=N-OOFYiZ_PI).
Man muss halt jetzt einfach flexibel sein.
Mein Mais steht übrigens noch.

Cpt. Peng hat geschrieben:wäre nicht Wechselweizen (wäre ja defacto auch Sommerweizen) noch eine ernst zu nehmende Option?


Macht in meinen Augen eigentlich nur Sinn, wenn man Gefahr läuft, den Vernalisationsanspruch nicht mehr decken zu können. Das ist im Prinzip der einzige Vorteil des Sommerweizen (Wechselweizen). Wenn man im Dezember drillt, der Weizen nicht mehr raus kommt und sich- ungünstigst wie es verlaufen kann- bis April nichts tut, dann hat man mit Winterweizen ein Problem, weil er einfach nicht in die generative Phase umschaltet.
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon Crazy Horse » Mo Nov 04, 2013 11:47

Falls es tatsächlich noch gelingen sollte, ein vernünftiges Saatbett hinzubekommen, was ich nicht glaube, würde ich mittlerweile zu einem winterharten Sommerweizen greifen. Die sind bei Spätsaaten etwas anbausicherer und wachsen im Frühjahr einfach besser los und nutzen die Winterfeuchte besser aus. Spät gesäter Winterweizen kommt oftmals nur sehr langsam in Tritt, insb. wenn das Frühjahr recht kühl verläuft. Wenn es dann noch trocken wird, war's das meistens schon.

Der Wechselweizen geht recht gern ins Lager (zumindest die älteren Sorten), wenn man ihn nicht konsequent mit CCC einkürzt. Das erhöhte Halmbruchrisiko kann man nach Maisvorfrucht vernachlässigen. Als Stoppelweizen baut ihn wohl eh keiner an.

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Ackerbohnen halte ich übrigens auch für eine sehr gute Alternative. Ich hätte gerne welche für die Herbstbegrünung in einer Zwischenfruchtmischung. Dieses Jahr wachsen sie wieder besonders gut.

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Ich hab derzeit nur ein kleines Problem. Und zwar hab ich noch ne halbvolle Spritze mit ner Mischung aus 2,5l Malibu + 0,9l Axial (auf den ha gerechnet), die ich unbedingt noch ausbringen möchte. Neulich, als wir nachts etwas Frost hatten, hab ich einen Versuch gewagt, aber der Boden hat leider nicht so getragen, wie ich mir das vorgestellt hab, worauf ich das Ganze eingestellt hab.

Kann ich das eventuell noch spritzen, wenn es nachts mal etwas stärker gefriert (muss halt tagsüber auftauen) oder hinterlässt das Schäden an der Kultur?
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon Welfenprinz » Mo Nov 04, 2013 11:52

Winterweizen kann man zur Not bis Ende Januar drillen, "Kaisers GEburtstag". Kommt ja auf dem einen oder anderen Rübenmietenplatz vor, der kriegt auch Ähren. :) Vernünftiger ist natürlich WEchselweizen.

Dass Ackerbohnen im Anbauumfung immer weniger geworden sind , hat schon seinen Grund. :)
najagut, übernächstes Jahr müssen wir ja wohl sowieso, wegen der Zwangsökologisierung. Da kann man sich ja nächstes Jahr schon mal drauf vorbereiten. 2015 wirds Saatgut bestimmt teuer. :)
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Nov 04, 2013 12:06

Welfenprinz hat geschrieben:Winterweizen kann man zur Not bis Ende Januar drillen, "Kaisers GEburtstag". Kommt ja auf dem einen oder anderen Rübenmietenplatz vor, der kriegt auch Ähren. Vernünftiger ist natürlich WEchselweizen.


In Deutschland ist das im Normalfall so, ja.

Welfenprinz hat geschrieben:Dass Ackerbohnen im Anbauumfung immer weniger geworden sind , hat schon seinen Grund.
najagut, übernächstes Jahr müssen wir ja wohl sowieso, wegen der Zwangsökologisierung. Da kann man sich ja nächstes Jahr schon mal drauf vorbereiten. 2015 wirds Saatgut bestimmt teuer.



Hier kann man in nem Durchschnittsjahr gut und gerne zwischen 60 und 70 dt/ha ernten. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, zumal mein Landhändler wirklich alles nimmt (ich hab' für den schon Phacelia gedroschen :lol: ) und ich das Zeug deshalb ganz gut über den Markt absetzen kann. Eigene Verwertung ist nämlich nicht möglich.
Da ich mehr und mehr dazu über gehe, weniger Bodenbearbeitung zu machen, könnte das mittelfristig hoch interessant werden, auch mal wieder größere Anteile an Sommerungen, speziell an Zweikeimblättrigen, in die Fruchtfolge zu nehmen. Ich schließ' nämlich nicht aus, irgendwann komplett auf Direktsaat umgestiegen zu sein. Dann allerdings natürlich nur im Wechsel zwischen Winterung und Sommerung und am besten auch zwischen Kräutern und Gräsern.
Die Zwangsökologisierung und der Wegfall der insektiziden Beize beim Raps, bewegen mich, wie du schon richtig erkannt hast, auch jetzt schon zum Umdenken. Mal schauen was ich im Herbst noch an Raps aussäen werde. Das (fast) übliche 1/3 mal ganz sicher nicht mehr.
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Nov 04, 2013 12:25

Crazy Horse hat geschrieben:Kann ich das eventuell noch spritzen, wenn es nachts mal etwas stärker gefriert (muss halt tagsüber auftauen) oder hinterlässt das Schäden an der Kultur?


Also ich hab' mit sowas keine Erfahrung, weil mir das an sich zu riskant ist. Hab' bereits alles Anfang Oktober gespritzt und das kam hervorragend hin. Eben mal mit meinen Bruder telefoniert (Berater). Er meinte so das Übliche, von wegen 2 Wochen aktives Wachstum, ansonsten sind Schäden möglich. Auch weil das trübe, kalte und dunkle Wetter nicht grade vorteilhaft wäre. Axial sei unproblematisch was etwas Frost angeht und 2,5 l/ha Malibu gingen wohl auch noch. Wäre auch abhängig vom weiteren Vegetationsverlauf und blabla. Also im Prinzip lehnt sich jetzt kein Berater mehr aus dem Fenster und empfiehlt das. Aber die halbe Spritze?? Ich würde das glaube ausprobieren. Was willst du auch sonst mit machen?
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Re: Winterweizen nach Körnermais ohne tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon Welfenprinz » Mo Nov 04, 2013 12:39

Wenn man im februar auffs land kann und will keinen s-w machen waere fuer mich hafer die naechste wahl. An diese experimente mit den leguminosen in den 80ern denk ich ungern zurueck. Als die futtereinkaufsgemeinschaften 0%leguminosen zur bedingung machten,weil die erbsem schon in der schote schimmelten. Naja gut,da spielen wie auch beim ertrag regionale unterschiede eine rolle.. ansonsten seh ich ein paar sachen genauso.primaer nicht wegen der direktsaat,die kommt dann nur folgerichtig honterher,sondern wegen der resistenzprobleme im weizen.koernermais und eben die zwangserbsen,bei mir noch jaehrig verpachtes kartoffelland,sind wohl die naechsten jahre geeignete werkzeuge zur frucgtfolgegestaltung
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