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Wirkungsgradvergleiche von Getrieben

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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33 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Wirkungsgradvergleiche von Getrieben

Beitragvon lagavulin » So Apr 06, 2008 14:46

Hallo, ich habe mir mal die Arbeit gemacht und hier mal nachgeforscht:
http://www.dlg.org/de/landwirtschaft/te ... toren.html

Ich habe jetzt jeweils die maximale Zapfwellenleistung mit der maximalen Zugleistung verglichen. Ich gehe mal davon aus, dass die Zapfwellen ähnliche Wirkungsgrade haben. Die angegebene Nennleistung kann durch normale Toleranzen schwanken.
Folgendes Ergebnis kommt zustande, die Leistungsangaben jeweils in [kW]:
[/img]
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Beitragvon Favorit » So Apr 06, 2008 15:05

Hi,

das, was ich immer sage: Die Leistungsbilanz der Varios wird versemmelt durch mangelhafte Zugleistung... :roll:

Beste Allrounder damit CNH Stufenlos, Deutz Tron und Renault Ares (wenngleich man von Letzterem immer ne Nr. größer kaufen kann!).
:wink:
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Beitragvon Rubin » So Apr 06, 2008 15:33

Hab mir auch vor einiger Zeit mal so eine Tabelle erstellt. Habe damals die Messdaten aus der Profi verwendet. Der Challenger fällt jedoch aus der Wertung raus, da er keine Zapfwelle besitzt. Die stufenlosen Schlepper sind im Diagramm die Balken, die oben heller werden.

Edit: Der JohnDeere 6830 und 8530 laufen ausser der Reihe, da mir nur Zapfwellenleistungen mit Boost, welcher bei der Zugleistungsermittlung nicht aktiv ist, vorlagen. Daher die schlechten Wirkungsgrade dieser beiden Schlepper.
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Beitragvon setil » So Apr 06, 2008 16:20

Netter Vergleich mit einem dicken Haken: die wenigsten Zapfwellen hängen direkt an der Kurbelwelle, die meisten die ich kenne haben noch ne Untersetzung drin.
Ergo was verglichen wirds sind Hauptgetriebe-Verluste gegen Zapfwellengetriebe-Verluste.
Folge: hat das Untersetzungsgetriebe der Zapfwelle nen schlechten Wirkungsgrad (was durchaus vorkommen kann), dann kommt fürs Hauptgetriebe einen Tendenziell besseren Wert bei den Vergleichen zustande....

Bessere Meßmethoden wirds wohl in bezahlbarer Form aber nich geben :oops:

(Das ist keine Wertung für oder wider bestimmter Marken!)
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Beitragvon countryman » So Apr 06, 2008 17:50

Und: Die Zugleistung wird bei einer bestimmten Geschwindigkeit gemessen. Wie sieht es bei anderen Geschwindigkeiten aus? Der Getriebewirkungsgrad kann dann sehr unterschiedlich ausfallen.
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Beitragvon lagavulin » So Apr 06, 2008 17:59

Beim MF kann man beide Getriebevarianten vergleichen. Ich bin mir da nicht sicher ob das Zapfwellengetriebe gleich ist.
Ich stelle diese Tabelle nur mal so in den Raum, man müsste genauere Messreihen durchführen, speziell die Motoren genau auf die Leistung prüfen.
Die maximale Zugleistung wird für verschiedene Traktoren bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten erreicht.
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Beitragvon 900erTrac » So Apr 06, 2008 18:28

Schönes Diagramm von Rubin.
Nur ein kleiner, nicht weiter schlimmer Schönheitsfehler, einen 822 Vario gibts/gabs nicht. :wink:
Gruß

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Beitragvon Rubin » So Apr 06, 2008 18:34

:oops: Gemeint ist natürlich der 820.
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Beitragvon pacini » So Apr 06, 2008 19:01

Für alle, die sich für dieset Thema interessieren ...

http://www.landtreff.de/viewtopic.php?p=249314#249314


Gruß Pacini
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Beitragvon 251at » So Apr 06, 2008 19:40

Wie mist denn die DLG die maximalen Zugleistung? Die hängt ja wesentlich stärker von Reifen und Gewicht ab als vom Getriebe.
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Beitragvon Mick » So Apr 06, 2008 20:02

Hab mir im Prinzip die gleiche Tabelle angelegt, als bei uns ein Traktorkauf anstand :D

Wer genau wissen will, wie sich die zugleistung bei verschiedenen Geschwindigkeiten verhält schaut hier nach http://tractortestlab.unl.edu/

Auf Test Reports und dann auswählen, die Basis sind hier auch Tests von Profi/Dlg etc... aber auch von anderen Teststellen. Bei den JDs muss man halt die amerikanische Serienbezeichnung in die europäische umdenken (7320 ist glaub ich 6520, 7420 ist 6620 usw...)

Gruß Mick
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Beitragvon Favorit » So Apr 06, 2008 20:12

Hi,

im OECD-Test wird die Zugleistung mittels Zugwagen ermittelt. Das ist ein umgebauter LKW mit Mörder-Retarder-Getriebe als Aufbau. Erst vor ein paar Jahren hat die DLG einen neuen schweren MAN bekommen. Die Maschine war sau teuer...
Den muß der Schlepper ziehen. Die Bremswirkung wird nach feststehendem Modell aus dem LKW gesteuert, ein Computer zeichnet die Werte auf. Es besteht Schnittstelle zum Schlepper und der Fahrer (Schlepper) schaltet alle (möglichen) Gänge!
D.h. es wird für jeden Schlepper individuell eine beste Geschw. im optimalsten Gang bei bester Drehzahl ermittelt. Außer Gang werden alle Werte im Datenblatt ausgewiesen und mit Korrelation U/min und Geschw. kann man anhand des Diagramms zur Getriebeabstufung auch erkennen, welcher Gang das war. :wink:
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Beitragvon Rubin » So Apr 06, 2008 20:28

Eine Prüfung auf einem Rollenprüfstand ist nach OECD Code 2 ebenfalls möglich.
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Beitragvon MF-133 » So Apr 06, 2008 22:04

Es müsste beim Test berücksichtigt werden, wie schnell die Leistung aufgebaut wird und wie die Zugleistung (auch im Verhältnis zum Spritverbrauch) in Hauptarbeitsbereich aussieht. Schlussendlich bleibt das Thema Zugkraftunterbrechung contra Wirkungsgrad: Einige der Schlepper in der Tabelle sind stufenlos, andere mit LS-Getriebe. Heben sich diese Unterschiede auf oder wer hat wann einen Vorteil.
MFG
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Wissenschaftlich gesehen noch etwas verbesserungsfähig ...

Beitragvon BennoR » Mo Apr 07, 2008 10:49

aber von der Idee und vom Ansatz schon mal ganz gut. Die Aussage daß Komfort Leistung und Energie frißt, wird hier deutlich untermauert! Mich wundert der schlechte Wirkungsgrad der Fendt-Getriebe. Fendt sollte als Pionier hier die meiste Erfahrung und damit eigentlich sehr gute Werte haben.

Gibt es auch Testergebnisse bezüglich des Getriebe/Zapfwellenwirkungsgrades und der Zugkraft/Zugleistung von Traktoren mit rein "hydrostatischen Fahrantrieben", wie sie zum Beispiel der Schweizer RigiTrac hat. Ich denke hier auch an den Deutz Intrac 2005 und 2006, der Anfang der 70er Jahre mit einem Linde-Hdrostaten auf den Markt kam. Ein Geländestaplerhersteller hat einen Stapler im Produktangebot, mit Hdrostaten, Dreipunkthydraulik und Zapfwelle als mehrfachnutzbare Maschine.

Vielleicht liegen die Wirkungsgrade komplexer leistungsverzweigter Antriebe und relativ einfacher Hydrostaten gar nicht so weit auseinander :lol: ?
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