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Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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13 Beiträge • Seite 1 von 1
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Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Beitragvon Manfred » So Apr 14, 2013 18:42

Ich habe leider wieder ein Kalb, dass ich von Hand aufziehen muss.
Gibt es irgendwo Milchaustaucher oder kälbertaugliches Milchpulver mit Zulassung für den ökologischen Landbau zu kaufen?
Ich kann keine Bestellmöglichkeit finden.
Wenn ich nichts finde, muss ich mir morgen wieder eine Sondergenehmigung für konventionellen Austauscher holen und das möchte ich eigentlich vermeiden.
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Re: Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Beitragvon cerebro » So Apr 14, 2013 19:10

Früher gabs mal sowas von der Omira, Produktion ist aber glaub mittlerweile eingestellt mangels Nachfrage.

Ich dacht immer bei Bio ist MAT nicht gestattet... selbst wenn es BIO MAT wäre??! So wurde es mir jedenfalls mal von nem Bioland Milchbauern gesagt?!
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Re: Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Beitragvon xyxy » So Apr 14, 2013 19:10

du kannst doch Bio-Milch im Laden kaufen und aufwärmen, wäre wahrscheinlich sogar günstiger?
Den Beleg aufbewahren :wink:
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Re: Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Beitragvon Manfred » So Apr 14, 2013 19:23

Das Bio-Milchviehbetriebe Vollmilch füttern, ist klar.
Aber ich bin Mutterkuhhalter und hab auch keinen Bio-Milchviehbetrieb in direkter Nähe, wo ich täglich Milch holen könnte.
Biomilch aus dem Laden. Hm. Wäre auch zu prüfen, ob das zulässig ist und ob in der pasteurisierten Milch nicht irgendwas fehlt, was durch Zusätze ausgeglichen werden müsste?
Naja. Wenn ich nix finde, wohl eher Sondergenehmigung und dann Verkauf als konventionelles Tier.
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Re: Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Beitragvon Frankenbauer » So Apr 14, 2013 20:43

Wenn Du nicht so weit weg wärst, würde ich das Kalb bei meinen Ammen mit drunterstecken.
Hast Du keine Möglichkeit eine Kuh, die Milch gibt zu fixieren, damit Du das Kalb mit drunter bringst? Ist nicht ganz ohne, aber meine Damen haben sich daran gewöhnt.

Gruß

Werner
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Re: Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Beitragvon Osceola » So Apr 14, 2013 21:42

Ne möglichkeit das Kalb zu einem Milchvieh Betrieb zur Aufzucht geben und dann Verkaufen ?

Mir ist auch kein Bio - Austauscher bekannt . Hatte letztes Jahr etwas anderes und musste zu füttern aber nur ein paar Tage da habe ich mir Milch vom Bio-Betrieb geholt .
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Re: Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Beitragvon Bodenseefarmer » Mo Apr 15, 2013 4:41

Omira hat halt Milchpulver.
Bio-MAT hat glaub irgend ein Holländer, evtl. mal bei Reudink versuchen
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Re: Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Beitragvon xyxy » Mo Apr 15, 2013 6:19

Manfred hat geschrieben:...Verkauf als konventionelles Tier.

Und das wäre schlimm? Hier in der Supermarktzeitung: Bio Rindfleisch Kg 7.18 Euro, bratfertig.... n8
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Re: Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Beitragvon Manfred » Mi Apr 17, 2013 10:20

Sooo....
Schwere Geburt.

Von meiner Kontrollstelle habe ich folgende Auskunft erhalten:

"Für Öko-Betriebe inkl. KULAP ergibt sich folgende Vorgehensweise:

1. Kann keine Muttermilch verwendet werden, sollte zunächst natürliche Milch gefüttert werden.

2. Steht keine natürliche Milch zur Verfügung (weil z.B. selbst kein Milchviehbetrieb) wird vorzugsweise Bio-Milchaustauscher eingesetzt.

3. Ist kein Bio-Produkt erhältlich, wird dies zu Inspektionen belegt (Nachweis: Nichtverfügbarkeitsbescheinigung des Anbieters) und der Kontrollstelle vorab die Identität der Tiere mitgeteilt, die nicht gemäß EG-Bio-VO gefüttert werden können. Dabei ist vorzugsweise konv. Milchpulver auf der Grundlage natürlicher Milch zu verwenden. Die Fütterung wird vom Betrieb dokumentiert und die Tiere erneut umgestellt, wenn sie wieder Bio-Futter erhalten. Die Umstellungszeit beträgt ein Jahr für Rinder. In dieser Zeit können ihre Produkte nicht mit dem Bio-Hinweis vermarktet werden.

4. Wird anstelle von konv. Milchpulver stattdessen konv. Milchaustauscher verwendet, ist (zusätzlich zu 3.) die Kontrollstelle verpflichtet, dies der zuständigen Förderstelle im Ökokontrollblatt als Abweichung mitzuteilen. Diese legt sie wiederum der zuständigen Behörde LfL München zur Ermessensentscheidung vor. Im Sanktionskatalog der LfL ist dies eine leichte Abweichung (normal: 20% Jahresprämie KULAP) mit dem Hinweis: „Einzeltiere; im Falle höherer Gewalt keine Sanktion“ . Als höhere Gewalt wird z.B. der Ausfall des Muttertieres genannt."


Ich habe mich also weiter auf die Suche nach einem Anbieter für Bio-Milchaustauscher gemacht.
Das Ergebnis: Es gibt keinen.
Auch Rüdiger Brügmann (der Milchmarkt-Spezialist bei der Bioland-Geschäftsstelle in Augsburg) ist kein Hersteller von Bio-Milchaustauscher bekannt.
Er hat mir aber eine Liste mit mehreren Anbietern von Bio-Milchpulver geschickt, dass wohl öfter als Behelf zur Kälberaufzucht eingesetzt wird.
Ich hatte etwas Bedenken, dass bei der Trocknung irgendwelche Inhaltstoffe zerstört werden, die das Kalb für ein gesundes Wachstum benötigt. Aber wenn andere Betriebe damit ihre Kälber groß bekommen, versuche ich es auch.

Liste der Anbieter (evtl. hilft es ja jemandem, der das gleiche Problem hat):

Kaisermühle Gänheim - Otmar Kaiser GmbH
Frau Maria Kaiser
Frankenstr. 1
D 97450 Arnstein - Gänheim
Tel.: 09363/99071
Fax: 09363/99073
Email: info@kaisermuehle.de
WEB: www.kaisermuehle.de

Mit Frau Kaiser habe ich telefoniert. Sie können nur Bio-Magermilchpulver anbieten. Es hätten aber schon mehrfach Biobauern solches Pulver zwecks Kälberaufzucht dort gekauft.


J.M.Gabler-Saliter GmbH & Co. KG
Frau Brigitte Barth
Kemptenerstrasse 6 - 8
87634 Obergünzburg
Tel: 08372 - 703 - 165
Fax: 08372 - 703 - 144
Web: http://www.saliter.de/de/

Bei diesem Anbieter habe ich mein Bio-Vollmilchpulver gekauft. Die sind bereit, auch einzelne 25 kg Säcke per Paketdienst zu versenden.

Weitere Adressen:

Molkerei Walhorn GmbH
Herr Hans Bürgers
Zissenweg 14, D 41379 Brüggen
Tel.: 02157/12550, Fax: 02157/125520
E-Mail: info@molkereiwalhorn.de

BMI
Frau Guerien
Klötzlmüllerstraße 140
D 84036 Landshut
Tel.: 0871-685-175

Selbst habe ich gefunden:

Gläserne Molkerei GmbH
Molkereistraße 1 - 15748 Münchehofe
AG Potsdam HRB 8030P
GF Hubert Böhmann, Michael Müller,
Dr. Kirsten Böhmann, Peter Knopp
Tel: +49 (0) 33760 / 2077-12
Fax: +49 (0) 33760 / 2077-10
www.glaeserne-molkerei.de

Die Gläserne Molkerei gibt aber keine Kleinmengen an Endkunden ab. Die Mindestabnahme beträgt eine Palette mit 30 Säcken a 25 kg.
Mir wurden Zwischenhändler genannt, die kleinere Mengen weiterverkaufen sollen:

32-Fahrenheit GmbH | Peter Sander-Str.15, 55252 Mainz-Kastel | Tel:06134/956990 | www.32-fahrenheit.de |

Bohlsener Mühle / Mühlenstr. 1/ 29581 Bohlsen/ Tel.: 05808/ 987 32/ www.bohlsener-muehle.de

Zwei weitere Molkereien (Namen habe ich nicht notiert) haben wir Mindestabnahmemengen von 10 Tonnen genannt und konnten auch keine Händleradressen nennen, weil sie nur an große Verarbeiter verkaufen würden.
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Re: Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Beitragvon Moorfee » Mi Apr 17, 2013 22:34

Manfred hat geschrieben:Biomilch aus dem Laden. Hm. Wäre auch zu prüfen, ob das zulässig ist und ob in der pasteurisierten Milch nicht irgendwas fehlt, was durch Zusätze ausgeglichen werden müsste.


Hallo
Nö.
Mal jetzt vorrausgesetzt, es hat die Biestmilchphase noch an der Mutter verbracht und es geht jetzt um die weitere Aufzucht, wäre da sogar in pasteurisierter Bio-Vollmilch mehr drinnen, als in Magermilchpulver.
Wenn nicht, reißt es ein Biestmilchersatz- Pulver aber nun auch nicht mehr raus.

Betriebe, die Vollmilch via Kälbertaxi füttern, die pasteurisieren sie damit auch und den Kälbern gehts prima.
Biestmilch.....das wäre ein echtes Problem, die sollte man natürlich nicht pasteurisieren, wenn sie nicht nur der Fütterung, sondern auch noch der Immunisierung dienen soll, aber einfrieren geht. Da kenne ich als Ersatz nur Globulac K von Bergin, das ist Konvipulver. Ich würde da als Bio auch eher mal welche auf kleinen Vorrat für Notfälle von einem Milchbetrieb beziehen und mir einfrieren an deiner Stelle, wenn wirklich eine Kuh bei der Geburt schon verstirbt.
Wie wäre das eigentlich, wenn Dir da ein Tierarzt in einem Notfall "Globulac K" sozusagen als Medikament verordnen würde? Sperre genauso lang oder weniger?
Ist aber rein hypothetische Interessefrage, da das auch ein recht teures Produkt ist.
Als Mutterkuhhalter hätte ichs allerdings im Notfallschränkchen für alle Fälle, oder eben Frostvorrat. Der darf aber auch dann nicht zu alt werden jeweils.
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Re: Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Beitragvon Bodenseefarmer » Mi Apr 17, 2013 23:10

Jupp1303 hat geschrieben:... machen doch alle anderen Bio´s sonst auch. ...


Du unterstellst allen Bios Richtlinienbetrug.... und das wegen einer Sache wegen der so gut wie niemand überhaupts einen Bedarf zu betrügen hat.... Jupp1303, da hängst du so grauenhaften Vereinigungen wie BDM und ABL nach und dann lästerst du über Bio und den Bauernverband... alle anderen Biolästerer hier schieben normalerweise die Bios zu BDM und ABL und nur der Bauernverband ist gut.... jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr :roll:
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Re: Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Beitragvon Bodenseefarmer » Do Apr 18, 2013 23:24

Jupp1303 hat geschrieben:.....ne es geht ganz einfach ums Kalb und das braucht schnell Milch. In dem Fall ist auch was konventionelles ok, dass ist nach der katholischen Soziallehre auch keine Sünde. Moralisch voll in Ordnung. Das Kalb vor die Hunde gehen zu lassen, weil kein BIO da ist, wäre auch nicht im Sinne von dem was sich Leute unter BIO vorstellen und auf jeden Fall Sünde !

Hört sich ja schon anderst an.... :wink:
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Re: Wo gibt es Bio-Milchaustauscher?

Beitragvon Manfred » Fr Apr 19, 2013 6:55

Deswegen ja die Regelung (sie Info der Kontrollstelle oben), dass im Härtefall bei Einzeltieren keine Sanktion erfolgen soll. Es wäre einfach pervers, ein Kalb verhungern zu lassen oder zu töten, weil gerade kein zugelassenes Biofuttermuttel greifbar ist.

Dass das Tier dann erstmal nicht als bio verkauft werden darf, sondern frühestens nach einem Jahr Rückumstellung, ist ebenfalls festgehalten.
Und wie gesagt: Man muss es vorher (!) der Kontrollstelle melden und es dokumentieren (am besten im Bestandsregister und auf dem Rinderpass).

Aber grundsätzlich will und soll man ja die Auflagen einhalten und den Zirkus mit Sanktionsgefahr, Dokumentation und Umstellzeit vermeiden. Also wenn es möglich ist: Biofuttermittel besorgen und dieses einsetzen.
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