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Wohim geht der Trend im Leistungsbereich 120 - 150 PS

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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25 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon Schachmatt » So Mär 23, 2008 19:17

Hallo,

meiner Meinung nach ist ein Fünf-Zylinder nur eine Zwitter-Lösung.
Ist möchte sowas nicht haben. Erinnere mich noch an den weniger glorreichen Versuch von Deutz.

Gruß

Schachmatt
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Beitragvon Mick » So Mär 23, 2008 19:18

Christian_S hat geschrieben:@automatix: Das siehst Du genau richtig, der Abstand ist identisch geblieben, nur die Grenze hat sich verschoben. Damit reicht heute der 4-Zyinder, wo früher noch Sechse ackern mussten.

@Kikifendt: Auch mit einem 4-Zylinder lässt sich ein langer Radstand bauen. Außerdem kann die Gewichtsverteilung dabei freier/optimaler gestaltet werden und macht Zusatzballast teilweise überflüssig.


Gruß,
Christian


Ihr vergesst aber dabei eins: Wo früher Sechse ackern mussten (sagma 110PS) müssen heute auch Sechse ackern (ab 150PS). Warum? Weil die Betriebe ja auch wachsen, und wenn ich mir alle 15-20 Jahre einen Traktor kaufe egalisiert das den technischen Fortschritt... Nur so meine Gedanken :)

Gruß Mick
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Beitragvon Pumuckel » So Mär 23, 2008 19:35

Christian_S hat geschrieben:Betrachtet man die Sache mal rein logisch, muss der Trend zum 4-Zylinder gehen. Gefordert sind schließlich eine bestimmte Leistung und ein bestimmter Drehmomentverlauf und nicht eine bestimmte Zylinderanzahl.

Leistungsdaten, die vor kurzem noch ausschließlich mit 6 Zylindern möglich waren, werden heute schon von 4-Zylindern übertroffen. Die Motoren sind effizienter, brauchen im Mittel weniger Betriebsstoffe und laufen schadstoffärmer. Zudem kann der Traktor kürzer bauen, ist übersichtlicher und wendiger.

Nur sind die Käufer noch nicht so weit.

In den Gehirnen spuken immer noch Prestige-Denken und des Grossvaters Sprüche, wie: „Hubraum ist durch nichts zu Ersetzen!“. Bestes Beispiel sind TSI Motoren beim PKW. Ein Mittelklasse-Fahrzeug mit 170PS ist o.k. Ein Mittelklasse-Fahrzeug mit 1.4L Motor ist eher nicht mehr o.k. Ein Mittelklasse-Fahrzeug mit 1.4L/170PS ist regelrecht abschreckend. Das die Büchse bei zahmer Fahrweise auf der Landstraße aber mit unter 6 Litern auskommt, auf der Autobahn 230 rennt und schon ab 1000 Touren mehr Drehmoment als ein 2,3L 5-Zylinder-Saugmotor hat, ist nebensächlich.

"Downsizing" ist nun einmal nicht die Paradedisziplin, beim "Höher, schneller, weiter"-orientierten durchschnittlichen mänlichen Zweibeiner.


Gruß,
Christian


nicht vergessen sollte man dass der 1.4 Tsi bei voller Leistung nicht weniger Verbraucht als ein entsprechend moderner (Saug)Motor mit mehr Hubraum (das war zum Beispiel in einem Vergleich zwischen BMW einser Cabrio mit 6ender Saugmotor und unter anderen dem VW eos mit dem 1.4 TSI zu sehen, der BMW hatte, wenn beide gefordert wurden, einen niedrigeren verbrauch als der Eos. Allerdings ist das im mittleren Drehzahlbereich anders, dort verbraucht er deutlich weniger. Die 170 PS kann man eventuell als Boost betrachten, die Leistung wird dann gebracht wenn sie gebraucht wird, Wird der Wagen größer muss man dann mit mehr Drehzahl fahren, dann könnte man auch gleich einen größeren Motor nehmen.
Beim Ackerschlepper muss permanent Leistung gebracht werden, da halte ich Niedrigdrehzahlmotoren für besser. Beim pflegeschlepper sollte der Motor eher kompakt sein, also 4zylinder.
Übrigens verbaut Liebherr in seinen rauben bis 180 Ps vierzylindermotoren, allerdings mit weit über 6litern (wie viel genau weiß ich jetzt nicht, ich müsste nachschauen) und Niedrigdrehzahlkonzept.
MfG
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Beitragvon Christian_S » So Mär 23, 2008 20:56

@Mick: Sicher sind die heute andere Leistungsklassen notwendig, als noch vor ein paar Jahren. Die Frage lautete aber: „Wohin geht der Trend im Leistungsbereich 120 - 150PS?“

@schlütermax: Eine bestimmte Leistung erfordert mindestens eine bestimmte Menge Kraftstoff, daran geht kein Weg vorbei. Aber man ist halt nicht immer mit Vollgas unterwegs. Bei weniger Leistungsbedarf kommen dann die Vorteile geringerer Verlustleistung im 4-Zylinder zum tragen. Und das beim Ackerschlepper permanent volle Leistung abgerufen wird halte ich für ein Gerücht. Der tatsächliche Bedarf wird von den meisten Leuten deutlich überschätzt. Schon in einem anderen Thema hier im Forum wurde dazu auf Untersuchungsergebnisse einer Diplomarbeit verwiesen. Fast auf jedem Hof laufen deutlich überdimensionierte Schlepper.

Gruß,
Christian
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Beitragvon Pumuckel » Mo Mär 24, 2008 9:13

da hast du ganz sicher recht. Allerdings halte ich die niedrigeren reibungsverluste durch geringeren Hubraum für vernachlässigbar. Die bekommt man schon durch eine anständige Konstruktion des Kolbens und der Zylinderwände hin. Mein Onkel hat sich .als er noch bei BMW war, viel mit der Schmierung des Motors beschäftigt.
Der niedrige Verbrauch des 1.4 TSI kommt vorallem durch die Aufladung, und durch die aufladung kann der Motor kleiner ausfallen, was im Kleinwagen auf jeden fall wünschenswert ist.
Man kann die anforderungen an Motoren in PKW und in Schleppern kaum vergleichen, der PKW Motor wird doch nur höchst selten mit voller oder annähernd voller Leistung gefahren, diese kommt nur beim schnellen beschleunigen oder angeben auf der Autobahn zum einsatz, während ein Schlepper auf dem Acker doch meistens mit annähernd voller Leistung fährt (das kann natürlich bei Pflegeschleppern anders sein).
Valtra verbaut auch Motoren, die eine Nenndrehzahl von 1800 U/min haben, das wird auch durch aufladung realisiert. Der Vorteil ist, dass der Sprit mehr zeit zu vollständigen Verbrennung hat und der Verschleiß deutlich geringer ist.
Der Vorteil des Sechszylinders war immer der ruhige lauf und die Tatsache, das nie alle Zylinder im Totpunkt stehen, heute ist es allerdings möglich die Nachteile des Vierzylinders durch besonders feines Auswuchten und Elektronische Motorsteuerungen weitgehend zu beseitigen. Es wäre durchaus eine Möglichkeit auch oberhalb der 6literklasse Vierzylinder zu Etablieren.
MfG
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Beitragvon franky30 » Mo Mär 24, 2008 9:30

also ich denke wenn einer 70-80 ps schlepper hat und den nächsten sprung macht, dann wird er überlegen ob er statt 100ps mit 4 zy nicht gleich mehr wagt.
ich hab einen 6800 jd und testete eine 415 fendt der meiner meinung nach bei hohen leistungs ansprüchen einfach gegen einen 6zy mit hält. bei steigungen und konstant leistung konnte er mit meinen 120 ps nicht mit. und ich denke nicht das der preis oder der treibstoff für ihn ein argument sind wenn man 130-150ps fordert.
wendigkeit, gewicht und abmessungen unterscheiden sich nur geringfühgig mit der 7er reihe und der preis war im meinen angebot 6.000 € das könnte mich zum 4zy nicht überzeugen.
mein fazit: wer von 60-80 ps auf 120ps will, oder 180 ps und mehr hat bei den kann die wahl auf einen 4zy kommen, ansonsten auf keien fall!!
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Beitragvon automatix » Mo Mär 24, 2008 9:36

franky30 hat geschrieben:also ich denke wenn einer 70-80 ps schlepper hat und den nächsten sprung macht, dann wird er überlegen ob er statt 100ps mit 4 zy nicht gleich mehr wagt.
ich hab einen 6800 jd und testete eine 415 fendt der meiner meinung nach bei hohen leistungs ansprüchen einfach gegen einen 6zy mit hält. bei steigungen und konstant leistung konnte er mit meinen 120 ps nicht mit. und ich denke nicht das der preis oder der treibstoff für ihn ein argument sind wenn man 130-150ps fordert.
wendigkeit, gewicht und abmessungen unterscheiden sich nur geringfühgig mit der 7er reihe und der preis war im meinen angebot 6.000 € das könnte mich zum 4zy nicht überzeugen.
mein fazit: wer von 60-80 ps auf 120ps will, oder 180 ps und mehr hat bei den kann die wahl auf einen 4zy kommen, ansonsten auf keien fall!!


das muß man jetzt nicht verstehen oder?
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Beitragvon Dairyfarmer » Mo Mär 24, 2008 10:50

die Vierzylinder haben aber auch einige Nachteile, durch den kürzeren Radstand im Vergleich zu Sechzylindern ist das Fahrverhalten solo oder mit 2-Achser schlechter - es kommt eher zum schaukeln. Als Frontladerschlepper ist für etwas schwere Arbeiten Heckballast erforderlich und das fahren mit hohen Frontlader in Kurven ist nicht ungefährlich.
Und die Laufruhe eines Sechzylinder wird ein 4er wohl nie bekommen, früher waren 100 - 120 PS ja meistens Saugmotoren und heute gibt es fast nur Turbomotoren - also ist das auch dieser Bereich frei geworden.
Hat eigentlich schonmal jemand ausgerechnet, wie die Leistunddifferenz zwischen den Leistungsangaben von vor 15 jahren und Heute ist - das müssen doch min. 10 PS sein, oder?
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Also es ist,,

Beitragvon Fortschritt » Mo Mär 24, 2008 11:44

letzlich immer das Einsatzspektrum maßgeblich,ich jedenfalls habe den 4Zylinder K 120 im Gemischteinsatz,vom siloschneiden,bis Güllefahren ;Frontlader-Arbeiten und vielleicht gerade mal 80 Bstd. von 850 für schwere Ackerarbeiten. Und ich bin froh ,das er halt im Teillastbereich recht sparsam ist,weil ich halt 90% in Teillast arbeite,aber auch vor dem Pflug hat er genug Power,wer natürlich auf die Werbung verschiedener Schlepperhersteller reinfällt ,wird das mit einem unvernünftig hohen Dieselverbrauch in Teillast bezahlen,ich weiss das der Deutz 2012 in den kleineren Volvo Lkw,s mit 170Ps eingebaut wird,und auch beim Schlepper besteht kein Grund bis 125Ps unbedingt 6Zylinder anzubieten. Argumente wie mit dem Radstand,oder mehr Gewicht durch vielleicht lachhafte 150Kg sind wirklich keine Argumente,denn auch vierzylinder -Traktoren sind in der Leistungsklasse ausreichend im Radstand,laufen ruhig auf der Straße,kippen mit schwerem Frontlader bei unvernünftiger Fahrweise genauso wie die 6ER. Diese Diskussion wir hier immer mal wieder leidenschaftlich geführt,es werden eigentlich nicht mehr gerechtfertigte ,Argumente der 80er Jahre angeführt,oft noch von den Herstellern geschürt.....Mfg Hermann..........................
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Beitragvon Deutz150 » Mo Mär 24, 2008 17:46

eigentlich hängt es doch letztendlich vom Einsatzzweck und von der Kostenfrage ab.
Das muss jeder selbst wissen, brauch ich einen 6-Zylinder oder nicht :!:
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