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Wolfsangriff

Testweise auch Forum für die Pferdhalter
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47 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon Fassi » Fr Mär 22, 2019 18:57

Wie gesagt, mir mußt du das nicht sagen. Über 1m kommt auch ein Schaf selber wenn es will. Selbst meine Dexter schaffen das berührungslos. Was aber nicht heißt, dass eine Versicherung im Schadensfall nicht diese Maße voraussetzt. Ich kenne das Spiel ja schon von normalen Ausbrüchen und Schäden in Nachbarsgarten. Da wird min. das Zauntagebuch fällig, gerne auch mal Fotos vom Zaun selbst. Und geh davon aus, dass die Versicherung das bei einem Schaden durch Pferd oder Rind einen sog. wolfssicheren Zaun als Maßstab in einem Wolfsgebiet ansetzen wird.

Übrigens schätzt euch glücklich, dass ihr überhaupt was bekommt. In Hessen zählen Großraubtiere als normales Risiko, das Land übernimmt generell keine Kosten. Es gibt lediglich ein Flatterband, ein paar hohe Schafnetze und ein starkes Gerät, dass man sich als Überbrückung beim RP leihen kann. Der Rest ist Sache des Tierhalters.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon Cordula Schröder » Mo Mär 25, 2019 12:12

Die Versicherung kann gar nichts als Maßstab anlegen, weil WOLFSSICHER nirgends definiert ist und zudem bei Rindern und Pferden nicht einmal ein WOLFSABWEISENDER Grundschutz vorgeschrieben ist, nirgends. Das gilt alles nur für Gatterwild, Schafe, Ziegen in ausgewiesenen Wolfsgebieten, nennt sich Förderkulisse.
Rinder und Pferde sind also weiterhin für die Versicherungen normal zu halten. Dass das in Wolfsgebieten gefährlich und blöde ist, ist wieder eine andere Sache und dass das graue Vieh für alle die Pest ist, steht auch außer Frage.
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon Fassi » Mo Mär 25, 2019 16:27

Das diskutier im Schadensfall mit der Versicherung. Ein Weide- oder Zauntagebuch ist auch keine gesetzliche Pflicht, wird aber im Schadensfall von einigen Versicherungen angefordert. Ebenso wie es für Zäune keine Vorschriften gibt, aber ein Aid- Heft mit Vorschlägen, was Schadensfällen als Maßstab für hütesichere Zäune gilt. Und genauso verhält es sich mit wolfssicheren Zäunen.

Gruß
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon Jm010265 » Mo Mär 25, 2019 20:16

Die Zeit des Wolfes im dicht besiedelten Mitteleuropa ist seit 200 Jahren vorbei.
Jedes Schaf, jedes Kalb und auch Fohlen oder Pferd haben mehr zur Entwicklung unserer Gesellschaft beigetragen.
Schade das diese Kreaturen in den Augen der ProWolf Schreier keinen Wert haben.

Interessant ist das viele dieser Menschen Zäune an den Landesgrenzen ablehnen aber auf den Weiden und auch Weihnachtsmärkten sind sie OK.

Herr Smith und Kollege Wesson werden das richten genau so wie Bruno der Bär begrüßt wurde, spätestens wenn Rotkäppchen neu erzählt wird.
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon Cordula Schröder » Mi Apr 03, 2019 10:09

Jm010265 hat geschrieben:spätestens wenn Rotkäppchen neu erzählt wird.


Rotkäppchen ist ja nicht wirklich ein Märchen. Überall auf der Welt werden Menschen von Wölfen angegriffen oder getötet, daran hat sich nie etwas geändert. Es wird aber eben geleugnet oder verharmlost etc. Cendice Berner wurde in Alaska von einem Rudel Wölfe getötet und gefressen, nachweislich per DNA bestätigt. Zudem waren die daraufhin erschossenen Wölfe frei von Tollwut und besaßen ausreichend Fettdepots. Es gab also keinen der sonst immer angeführten Gründe, wie Krankheit oder Hunger. Sie war einfach eine willkommene Beute und genau das tun Wölfe eben auch. Dieses Ereignis wird aber auch gern totgeschwiegen oder umgekehrt, sie hätte gefälligst durch die Stadt joggen sollen, anstatt die armen Grauhunde so zu verwirren..

Selbst wenn es auch hier in D zu einem Angriff auf Menschen kommt, was nur eine Frage der Zeit ist m. M. nach, wird es auch hier diese neoromantischen Namenstänzer geben, die die Schuld beim Opfer suchen. Hat falsch geklatscht, hat zu wenig geklatscht, hat zu laut geklatscht, hat zu leise geklatscht, hat sich nicht groß gemacht, hat sich zu groß gemacht, ist doch weggelaufen, oder hat einfach nach Pausenbrot gerochen. Selbst Schuld. :evil: :regen:
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon SHierling » Mi Apr 03, 2019 22:53

In Brandenburg muesst ihr zum "zumutbaren Grundschutz" noch zwei HSH je Herde dazurechnen, sonst gibts auch nix.

Einen beispielhaft "wolfssicheren" Zaun haben sie im Tierpark Perleberg gebaut. Nachdem die erste Woelfin abgehauen ist, sieht er jetzt so aus (man beachte die oben angebundenen Zaunpfaehle!)

https://photos.app.goo.gl/NJQn4kVdKPM3ceSUA
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon 2810 » Do Apr 04, 2019 6:26

Ja, der "Hochsicherheitstrakt" wurde nachgerüstet mit Kabelbinder für die Zaunpfähle :lol: :lol:
UV-Stabil oder gar Edelstahl :?:
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon SHierling » Do Apr 04, 2019 8:20

Soweit ich das sehen konnte die gruene Angebotsware von Weidezaun.info.
Die ist im Prinzip ja auch ganz gut. Aehm..... :lol:
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon karambu » Mo Apr 08, 2019 22:23

https://www.der-postillon.com/2015/04/b ... deter.html
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon Qtreiber » Di Apr 09, 2019 12:17

Mich wundert immer wieder, warum der Postillion noch nicht wegen Verbreitung von fake news verboten wurde. :lol: :lol:
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon 2810 » Di Apr 09, 2019 14:50

Satire ist unter bestimmten Umständen noch nicht verboten :lol: Siehe Böhmerman gegen Merkel (upps das ist ja todernst )
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon Jm010265 » Di Apr 16, 2019 19:30

Jm010265 hat geschrieben:Die Zeit des Wolfes im dicht besiedelten Mitteleuropa ist seit 200 Jahren vorbei.
Jedes Schaf, jedes Kalb und auch Fohlen oder Pferd haben mehr zur Entwicklung unserer Gesellschaft beigetragen.
Schade das diese Kreaturen in den Augen der ProWolf Schreier keinen Wert haben.

Interessant ist das viele dieser Menschen Zäune an den Landesgrenzen ablehnen aber auf den Weiden und auch Weihnachtsmärkten sind sie OK.

Herr Smith und Kollege Wesson werden das richten genau so wie Bruno der Bär begrüßt wurde, spätestens wenn Rotkäppchen neu erzählt wird.


Hatte ich in meinem LT Postfach:

"Unsere menschliche Gesellschaft" ist nicht der Nabel der Welt..... auch wenn sich viele Leute darauf so bewegen, als wäre die Erde nur für sie erfunden worden.
Ich habe jedenfalls noch in der Schule gelernt, dass der Mensch in der Evolution nur ein Säugetier von vielen ist und alle pflanzlichen und tierischen Dinge einen Sinn haben.

Situation A ohne Wolf:
•Der Wildbestand ist sehr hoch und schadet der Vegetation
•Die Nahrung wird für viele Pflanzenfresser knapp
•Das Wild muss durch menschliche Jagd reguliert werden

Situation B mit Wolf:
•Der Wildbestand wird natürlich reguliert, die Population wird kleiner und verteilt sich besser
•Der Wildbestand wird gesünder und vitaler
•Die Vegetation kann sich erholen und bietet genügend Nahrung für viele Pflanzenfresser
•Langfristiges ökologisches Gleichgewicht

Ich lebe übrigens in einer Gegend, die seit 2009 aktives Wolfsgebiet ist. Und hier ist niemand so hysterisch, wie viele hier im Forum.
Wir leben ganz normal, gehen in den Wald zum spazieren und Pilze suchen.

Übrigens, ich war lange Jahre Schäferin. Dass ich es nicht mehr bin - so wie auch viele meiner Kollegen - darin ist nicht der Wolf schuld, sondern der Mensch.
Lieber wurde nach der Wende "das schöne Billigfleisch" aus Australien importiert und hunderte Herden im Osten gingen in den Schlachthof und deren Schäfer in die Arbeitslosigkeit bzw. in andere Berufe.

Unsere Milchkühe im Osten wurden fast überall von den Weiden geholt und sind jetzt 365 Tage in die Ställe gesperrt.
Damit sie sich weniger bewegen, größere Euter bilden und noch mehr Milch rauszuholen sei!

Also ist es nicht richtig zu behaupten, der Wolf macht die Tierhaltung in der Landwirtschaft kaputt. Das schafft der Mensch ganz allein!
Oder?

Gruß - Kirsten
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon Qtreiber » Di Apr 16, 2019 19:39

Was du für Post bekommst. :shock:
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon SHierling » Di Apr 16, 2019 20:07

Die Tierhaltung im Osten war schon vor dem Wolf kaputt, nachweislich, es wurde sogar davor gewarnt, noch mehr Staelle zu schliessen, weil die Boeden leiden. Hat bis heute keiner begriffen, und nu gibts von bis zu 80, teilweise sogar 100% Mineralduengereinsatz halt Nitrat. Tatsaechlich, selber Schuld.

Und nein, hier gehen nur noch die Leute Pilze suchen, die selber keine Weidetiere halten und das Prinzip Halbituierung nicht begreifen. Die Woelfe kommen bis an den Ortsrand (zum Glueck nicht wie anderswo noch nicht IN die Doerfer), und was den Wildbestand angeht: Muffel sind weg, von 150 auf 0. Rotwild wandert ab und ist nur noch sporadisch anwesend, Rehwild geht noch so. Schwarzwild explodiert in immer groesser werdenden Rotten, und beim Monitoring hab ich mehr Schaf in der WolfsLosung als Borsten.

https://photos.app.goo.gl/W5hng7gHHVKPf1iL7
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Re: Wolfsangriff

Beitragvon Qtreiber » Di Apr 16, 2019 21:23

SHierling hat geschrieben: Muffel sind weg, von 150 auf 0.

Gut so, werden die Wolfsfreunde sagen. Ist ja sowieso nicht autochthon. :wink:
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