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Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon fendterer » Mo Apr 05, 2010 15:34

Servus zusammen. Hab meine Rüben schon gedrillt, trotzdem die o.g. Frage. Jedes Jahr nervt mich meine uralte Saatbettkomb. mit Doppelwalzen weil ich im Frühjahr 2x über den Acker muss, und dann noch tiefer als nötig arbeiten muss um den Schlag eben zu kriegen.
Wenn der Boden schön abgetrocknet ist, entstehen durch die trockene obere Schicht Kluten. Die müssen dann vom Sägerät geräumt werden, wobei tiefere Saatfurchen entstehen.
Entweder ich hänge in Zukunft eine Walze in den Front, oder ihr sagt mir was ein geeignete Gerät ist. Was haltet ihr von Cambridge Walze nach der Saat?
Möglichst eine Überfahrt und ebener Boden sauber rückverfestigt.
Im Prospekt giebts sowas, aber wie schauts in der Praxis aus.
Kreiselegge, Scheibenegge welche Walze usw. Wir haben sandigen Lehm mit 55 bis 65 Bodenpunkten und arbeiten noch im Herbst mit Pflug.
Vielen Dank
fendterer
 
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon hans g » Mo Apr 05, 2010 15:43

kreiseegge mit 500er camebridgeringpackerwalze auf 80er abstand moniert---keine abstreifer.
hans g
 
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon Ackerlöwe » Mo Apr 05, 2010 19:44

Kreiselegge ist ja wohl was für Anfänger, damit kanns jeder. Dabei gibts doch viel elegantere, schnellere, spritsparendere, verschleißärmere und schonendere Methoden, gerade bei Zuckerrüben.

Was hast denn für eine "uralte Saatbettkombination"? Bitte mal genauer beschreiben bzw. Foto einstellen, es gibt da so viele Varianten. Einfaches starres Zinkenfeld, Garezinken, usw?
Mit einem einfachen Gerät (Rau Unimat....) sind 2 Überfahrten gebräuchlich. Macht aber nix, fahren bei der zweiten Überfahrt einfach spurversetzt. Beim Kompaktor dagegen reicht eine Überfahrt locker. Wenn du von groben Kluten schreibst, ist das Saatbett sowieso überhaupt noch zu grob. Kann das aber nicht nachvollziehen, bei uns entstehen da keine großen Kluten, auch wenn die obere Schicht abgetrocknet ist...

Wenns drum geht, das Feld einzuebnen, würd ich mir eher mal Gedanken machen, wodurch dieses Einebnen überhaupt erforderlich wird. Evtl. mal den Pflug richtig einstellen.....und dazu noch vor der Saatbettbereitung ein paar Schwere Eisenträger hintereinander übers Feld ziehen, wirkt auch oft Wunder.....

Rückverdichtung brauchst du eigentlich keine großartige, da du das Feld sowieso bloß 3 - 4 cm aufreißen solltest, wenn Zuckerrüben draufkommen.

Mit einer Kreiselegge kann man natürlich sämtliche Fehler, z.B. Pflüge, die mehr Schützengräben werfen als zu Pflügen, und Fahrspuren gut optisch kaschieren, die Bodenstruktur kann die Kreiselegge aber nicht richten.....wie gesagt, mach dir mal mehr Gedanken, warum das Feld von hausaus so uneben ist und wie du das abstellen kannst.
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon fendterer » Di Apr 06, 2010 11:53

Nach Pflug und Schollencracker ist das Feld absolut eben.
Spurversetzt wird gefahren. Es handelt sich um starre Zinkenfelder.
Der Boden war optimal zur Saat. Die Kluten sind leicht zerbrechlich, also jede Walze die nur leicht andrückt würde die wegmachen.
Die Stabkrümler werfen die nur durch die Luft. vg
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon Ackerlöwe » Di Apr 06, 2010 16:22

Wir haben ebenfalls eine Kombination mit starren Zinkenfeldern, aber null Probleme mit zu groben Kluten. Die Walzen hinten werfen die Brocken in die Luft, das stimmt, werden dann aber beim runterkommen von der sich schnell drehenden Walze getroffen und so zerbröselt. Fahren so ca. 14 km/h damit.

Was hast denn für ein Sägerät? Kannst mal den Zusammenhang zwischen groben Kluten und den tieferen Saatfurchen? Das leuchtet mir nicht ganz ein....die liegen normalerweise oben auf und werden, falls vorhanden, vom Furchenräumer am Sägerät zur Seite geschoben, aber wie kommt es dabei zu tiefen Saatfurchen?

Zum Feld eben machen würd ich wirklich mal die Variante mit den Stahlträgern/Eisenbahnschienen in Erwägung ziehen. Haben vor ein paar Jahren damit angefangen, heute machens schon fast alle....
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon fendterer » Di Apr 06, 2010 16:37

Eben genau die Furchenräumer machen dann die "Furchen". Weil ich die trockenen Kluten wegräumen muss.
Der Schlepper drückt mit Pflegereifen auch noch rein und dann sieht es wieder uneben aus.
Das kommt alles weil ich tiefer eggen muss damits eben wird.
Ein Schludderer bin ich wirklich nicht. Im Gegenteil nie zufrieden mit mir. Sonst würd ich nicht schreiben.
Die Eisenbahnschienen helfen mir nix, weil der Acker mit Schollencracker wirklich top eben ist.
Darum ärgerts mich dann auch, wenns nachher nicht mehr so ist.
Ich muss einfach mit flacher Lockerung ein ebenes Saatbett hinbringen, dann brauch ich die Furchenräumer nicht mehr so intensiv,
und der Schlepper drückt nicht mehr so rein. vg
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon Ackerlöwe » Di Apr 06, 2010 16:54

Moment....du schreibst du musst mit der Egge tiefer rein, damit du den Schlag eben kriegst? Wovon ist er dann vorher uneben, wenn du schreibst, dass er nach dem Pflügen komplett eben ist?
Wir reden schon von genau dieser Kombination hier, oder? http://www.landwirt.com/gebrauchtmaschi ... /big_0.jpg Arbeitsbreite mal außen vor....

Für Rüben ist das wie gesagt auch das ideale Gerät, eine Kreiselegge arbeitet in de meisten Fällen zu tief.

Bei uns läuft der Furchenräumer auch nur oben drüber, und schiebt hier und da mal was zur Seite...aber nicht so, dass er permanent Erde wegschieben würde.

Vielleicht liegt das Problem auch darin, dass zwischen Egge und Sägerät zu viel zeitlicher Abstand ist und das Saatbett beim Säen komplett ausgetrocknet ist?
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon kalumet » Di Apr 06, 2010 17:39

Auch wenn Du im Herbst mit Schollencracker pflügst, kann der Boden nicht eben sein, sonst würdest Du im Frühjahr nicht über unebenes Saatbett jammern.
Das mit dem vorher abschleppen (Eisenschienen u.a.) wird bei uns praktisch nicht mehr gemacht, dafür wird das gepflügte Land im Herbst mit der Kreiselegge eingeebnet. Diese mußt Du sehr flach einstellen, dabei kannst Du flott fahren und hast im Frühjahr ein Feld, das Du in einer Überfahrt mit der Kombination saatfertig machst.

Die harten kleinen Erdteilchen, die Du gerne nicht hättest, entstehen nicht, wenn Du das Feld schon morgens oder am frühen Vormittag herrichtest. Denn die obere Erdschicht wird ja erst durch die Sonne ausgetrocknet, woduch auch härtere Bodenteilchen entstehen.

Also wegen ein paar Stunden Saatbettbereitung zu Zuckerrüben, mußt Du keinen Kompaktor haben. Das geht wie gesagt auch mit den alten Kombinationen.


Gruss
Hans
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon fendterer » Di Apr 06, 2010 18:23

Ackerlöwe so sieht das Teil auch. Schuld ist der schwere Fendt und die Arbeitsbreite von 4,80m, man fährt versetzt ganz nah an der vorigen Schlepperspur. Was ich nicht habe, sind Spurlockerer. Eine Schiene vor den Eggenfeldern wär auch nicht schlecht.
Schneller fahren, soll man zwar nicht, aber würde die Kluten besser zerreiben.
Wir eggen vor, und säen direkt danach. In der Früh wär auch nicht doof.
Ein Kompaktor ist zu teuer, muss wirklich nicht sein. Steht eh genug Zeug rum.
Im Herbst mit Kreiselegge drüber, trocknet das Feld dann nicht langsamer ab?
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon kalumet » Di Apr 06, 2010 18:43

Also mir ist bisher nicht aufgefallen, daß Felder, die im Herbst mit Kreiselegge eingeebnet wurden, später abtrocknen würden.
Das mit den Spurlockerern ist übrigens Mist. Die mußt Du wirklich nicht haben. Die wenn nur 3 cm in den Boden gehen, schneiden die bereits solche Erdwürste heraus, und wenn eine Saatreihe gerade hinter Spurlockerern zustande kommt, hast Du dort einen miserablen Aufgang.
Eine Planierschiene an der Kombination, natürlich in der Höhe verstellbar, vielleicht dort befestigt, wo die Spurreisser hinkämen, wäre natürlich sehr gut.

Gruss
Hans
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon thunderstruck » Di Apr 06, 2010 19:33

Germinator. Feines Gerät!
Die Erinnerung ist das einzige Gefängnis,
aus welchem wir nicht fliehen können.
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon hans g » Di Apr 06, 2010 20:56

ich hänge die einzelkorndrille(6reihig) DIREKT hinter die kreiselegge---ein arbeitsgang,KEINE spuren.
pflegeräder zum spritzen braucht man NICHT.
hans g
 
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon fendterer » Mi Apr 07, 2010 11:36

Hallo hans g hast evtl. ein Foto. Darüber habe ich schon oft nachgedacht.! vg
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon hans g » Mi Apr 07, 2010 11:41

fendterer hat geschrieben:Hallo hans g hast evtl. ein Foto. Darüber habe ich schon oft nachgedacht.! vg

ok---ich arbeite dran :wink:
hans g
 
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Re: Z.R. Saatbettber. welches Gerät ?

Beitragvon kimba1809 » Di Feb 22, 2011 19:22

Hallo,
die nächsten Rübenaussaat kommt bestimmt :D
deshalb habe ich diesen Beitrag einmal nach vorne geholt.

Hat hier schon mal jemand versucht die Saatbeetbereitung zu Zuckerrüben mit einem Köckerling Allrounder zu machen????
Ich wollte auch mal was schreiben
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