Wir haben einen selbstgebauten Spalter (liegend mit ca.12Tonnen Druckkraft).Dieser lief bis jetzt immer über die Traktorhydraulik unseres Deutz D4005. Funktionierte alles wunderbar.Die Geschwindigkeit im Standgas war ausreichend. Jetzt haben wir uns einen neuen Traktor angeschafft (Deutz DX3.50). An seiner Hydraulik läuft der Spalter nun aber viel langsamer.Was auch nicht schlimm ist da wir ihn eh auf Zapfwellen Hydraulik umbauen möchten um die interne Pumpe zu schonen.So nun zur eigentlichen Frage:Welchen Durchfluss benötige ich für eine recht fixe Arbeitsweise? Habe schon auf diversen Seiten versucht zu recherchieren und zu rechnen aber irgendwie stimmt das nie. Wenn ich auf dieser Seite http://www.wolfgang-frank.eu/hydraulik.php die Daten eingebe kommt eine Gechwindigkeit von 115 mm/sec raus.Und so schnell ist wohl kaum ein Spalter.Kann mir da jemand helfen oder hat Erfahrungswerte mit solchen Sachen?
Wenn beim 4005 die Geschwindigkeit schon bei Standgas (also bei ~ 8 l/min) ausreichend war, bist du ein sehr genügsamer Mensch!
Eine Spaltgeschwindigkeit von ca. 10 cm/s sollte bei einem zapfwellenbetriebenen Spalter für Meterholz eher Standard sein, im Eilgang dürfen es dann auch 20...30 cm/s sein. Solche Werte hat z.B. mein günstiger Thor Farmer 37 HVP (13 t) - der hat eine Zapfwellenaufsteckpumpe mit 19 ccm/U und das übliche 1 : 3,8 Vorsatzgetriebe (empfohlene ZW-Drehzahl 450 UpM --->32 l/min) und arbeitet mit 260 bar.
Kolbendurchmesser 115mm stangendurchmesser 50mm und einen Hub von 700mm.zapfwellendrehzahl 520 also die kleine. Ist aber eigentlich egal kann auch die große sein lässt sich ja einfach umstellen. Die Durchmesser der Schläuche wären ja dann von der Größe der Pumpe abhängig. Also bin ich da noch flexibel.
also 115mm aussen am zylinder gemessen.ich dachte das ist der kolbendurchmesser. die stange also das bewegliche teil hat 50mm.also welche pumpe würdest du empfehlen?und wo muss ich den rohrdurchmesser messen.
da ich die zeit noch nie gestoppt habe würde ich sagen so 20sekunden.Wenn dir das zu schnell oder zu langsam vorkommt dann nimm einfach einen guten Erfahrungswert der für zügiges arbeiten gut ist.
Ja ich kenne die Seite du kannst mit der auch rechnen die ist gut.
Also um zügig arbeiten zu können sind 20 Sekunden viel langsam. Mir zumindest.
Also ich würde dir Vorschlagen.
Time out 3 - 4 Sekunden
Time in 2 - 3 Sekunden
Dann nimm ein Zapfwellengetriebe Baugröße 3 1:3,8 Pumpe ca.40ccm Dann kommst du bei 540U/min auf ca. 80 Liter
Dein Zylinder fährt dann
Time out 4,13 sec Time in 3,1 sec.
Wenn du jetzt noch ein Eilgangventil ( also Handhebelventil mit Eilgangfunktion nimmst ) dann kannst du deine Anfahrgeschwindigeit noch erhöhen. Das heist der Zylinder fährt in hohem Eilgang und wenig Druck auf dein Holzklotz und dann schaltet er auf langsam und auf vollen Druck um.
ich möchte hier aber klar stellen das es sich um ein rechnerisches Beispiel handelt.
Es hängen bei der Haydraulik sehr viele Faktoren ab wie Leitungsgrössen usw...
Gruß Hackschnitzel
Es ist einfach etwas kompliziert zu machen, aber es ist kompliziert etwas einfach zu machen !