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Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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30 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon FranzlStein » Fr Mai 15, 2020 21:11

Servus, weil mir der liebe Grundstücksnachbar schon ein paar mal ins Biotop (Streubstwiese mit Senke und brach gelassenem Staudenbereich) "reingeackert" hat, möchte ich nun das Biotop teilweise mit einem Holzbohlenzaun (li/re 2 Pfähle, oben 1 Querbalken) abgrenzen. Geplant ist jeweils in die Ecken je ca. 5m und alle 10-20m der Grenze entlang ein solches ca. 1m hohes Zaunfeld aufzustellen. Die Lücken sind gedacht damit die Rehe und Wildtiere weiterhin ins Biotop kommen.
Soweit der Plan...
Fragen:
1. Darf ich den Zaun direkt auf die Grenze stellen oder muss ich Abstand zum Feld daneben einhalten? wieviel m?

2. Dir Querbalkenhöhe soll ca. 1m hoch sein. Muss das genehmigt werden oder brauche ich evtl. sogar das Einverständnis vom Grundnachbarn?

Danke im Voraus und bleibt gesund!
Franz

p.s. hab keinen anderen fachbereich gefunden... wenns hier nicht passt. einfach verschieben.
Servus, und bleibts gsund!
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Re: Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon T5060 » Fr Mai 15, 2020 22:15

Grenzabstand eines Zaunes gegenüber landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen muss mind. 0,5 m betragen. Da der Zaun ja nicht der Befriedung einer Beweidung dient, braucht es hierfür noch eine Baugenehmigung. Ebenso wäre dann auch ein Ausgleich nach BNatSchG erforderlich. Das es sich bei der Fläche, die befriedet werden soll um ein sogen. "Biotop" handeln soll, wird mit Nichtwissen bestritten. :-P
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Re: Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon DWEWT » Sa Mai 16, 2020 7:21

Da die Einzäunung natürlich auch der irgendwann mal stattfindenden Beweidung dienen soll, ist eine Baugenehmigung natürlich nicht erforderlich! Abstand zur Grenze ist landesspezifisch. Mit 70cm bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Die Einzäunung muss standorttypisch sein und sich in das Landschaftsbild einfügen. An den Enden der Seiten und vereinzelt auf der dazwischen liegenden Länge, sollten massive Eichenpfähle gepflanzt werden, damit bei Bedarf eine Einzäunung vorgenommen werden kann. Bechädigt der Flächennachbar die Einzäunung, muss er Schadenssersatz leisten. Bevor du mit der Maßnahme beginnst, solltest du die Flächennachbarn von deinem Vorhaben informieren.
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Re: Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon Family Guy » Sa Mai 16, 2020 8:15

Das klingt nach Coranalangeweile, die man sich mit einem Nachbarschaftsstreit vertreiben möchte.

Was genau ist denn passiert? Um wieviel m² Beeinträchtigung geht es hier?
Bist du dir sicher, wo die Grenze läuft, oder ist dein Biotop ohnehin schon 4 m beim Nachbarn drüber?
Denke an das Schwengelrecht, d.h. dein Nachbar hat sogar das Recht, deine Fläche auf einer gewissen Breite zu befahren.
Denke an das Baurecht, bist du ohne Grund, d.h. Beweidung der Fläche, tatsächlich privilegiert?


Und die wichtigste Frage, hast du überhaupt einmal schon mal mit deinem Nachbarn gesprochen und ihn auf die Situation hingewiesen?
Miteinander reden ist billiger als eine Schwachsinnskonstruktion in die Landschaft zu setzen.
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Re: Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon GeDe » Sa Mai 16, 2020 9:10

Zählt sowas überhaupt als "Zaun"?
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Re: Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon FranzlStein » Sa Mai 16, 2020 11:47

Family Guy, der Grund ist neu vermessen, Grenzsteine sind sichtbar, das Biotop wurde in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde geplant und angelegt. Das der Landwirt nicht nur bei mir sondern regelmäßig auch bei anderen ein-zwei Plugscharbreiten wegknabbert ist hier altbekannt. Reden wurde mehrmals versucht ist aber sinnlos, endet nur darin dass beim nächsten pflügen der Grenzstein wieder "übersehen" wird. Mittlerweile haben neben mir noch drei andere Nachbarn auf seinen Grundstücken striktes Betretungsverbot eben wegen div. Beschwerden gegen ihn weil er regelmäßig die Grenzen "übersieht". Daher eben die Idee mit dieser Schwachsinnskonstruktion um ihn damit ein wenig deutlicher die Grenze (auf)zu zeigen. Schwengelrecht kenne ich nicht. Kannst Du das näher erklären?
Und Deine unqualifizierte und anmaßende Bemerkung bzgl. Langeweile lass ich mal besser unkommentiert..

Zurück zur Sachdiskussion:
Die Bezeichnung Zaun ist sicher nicht richtig. Geplant sind solche "Konstruktionen" wie oben beschrieben. Zwei Pfähle oben drauf ein Querbalken. Das Ganze entlang der Grenze mit jeweils 5-10m Abstand dazwischen.

Mich wundert ein wenig die Aussage dass man mind. 50cm Abstand halten muss. Hier in unserer Ggend gibts genügend Weidezäune die direkt auf der Grenze stehen. Oder gibt es dazu Sonderregelungen?

Ob ich privilegiert bin? Was hat das mit der "Schwachsinnskonstruktion" zu tun? Das Biotop in jedenfalls nach Paragraph 30 als geschützt eingestuft (sorrry mein Tabelt hat kein Paragraph-Zeichen).

Aber ihr habt Recht ... ich spreche mal mit dem Landratsamt bzw. der Naturschutzbehörde was die dazu meinen. Ist sicher besser als sich hier Anfeindungen bzgl. mutmaßlicher Corona-Langeweile anzutun.

Servus.
Servus, und bleibts gsund!
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Re: Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon Isarland » Sa Mai 16, 2020 12:13

FranzlStein hat geschrieben:Family Guy, der Grund ist neu vermessen, Grenzsteine sind sichtbar, das Biotop wurde in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde geplant und angelegt. Das der Landwirt nicht nur bei mir sondern regelmäßig auch bei anderen ein-zwei Plugscharbreiten wegknabbert ist hier altbekannt. Reden wurde mehrmals versucht ist aber sinnlos, endet nur darin dass beim nächsten pflügen der Grenzstein wieder "übersehen" wird. Mittlerweile haben neben mir noch drei andere Nachbarn auf seinen Grundstücken striktes Betretungsverbot eben wegen div. Beschwerden gegen ihn weil er regelmäßig die Grenzen "übersieht". Daher eben die Idee mit dieser Schwachsinnskonstruktion um ihn damit ein wenig deutlicher die Grenze (auf)zu zeigen. Schwengelrecht kenne ich nicht. Kannst Du das näher erklären?
Und Deine unqualifizierte und anmaßende Bemerkung bzgl. Langeweile lass ich mal besser unkommentiert..

Zurück zur Sachdiskussion:
Die Bezeichnung Zaun ist sicher nicht richtig. Geplant sind solche "Konstruktionen" wie oben beschrieben. Zwei Pfähle oben drauf ein Querbalken. Das Ganze entlang der Grenze mit jeweils 5-10m Abstand dazwischen.

Mich wundert ein wenig die Aussage dass man mind. 50cm Abstand halten muss. Hier in unserer Ggend gibts genügend Weidezäune die direkt auf der Grenze stehen. Oder gibt es dazu Sonderregelungen?

Ob ich privilegiert bin? Was hat das mit der "Schwachsinnskonstruktion" zu tun? Das Biotop in jedenfalls nach Paragraph 30 als geschützt eingestuft (sorrry mein Tabelt hat kein Paragraph-Zeichen).

Aber ihr habt Recht ... ich spreche mal mit dem Landratsamt bzw. der Naturschutzbehörde was die dazu meinen. Ist sicher besser als sich hier Anfeindungen bzgl. mutmaßlicher Corona-Langeweile anzutun.

Servus.

Der halbe Meter Grenzabstand stimmt schon. Ich würde bei jedem Grenzstein ein 2Zölliges Rohr einen Meter in den Boden rammen, an dem er sich die "Zähne ausbeisst". Habe ich auch gemacht, nachdem so ein "mirgehörtalles" jedes Jahr mit dem Pflug den Weidezaun zusammenriss.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon Qtreiber » Sa Mai 16, 2020 12:25

FranzlStein hat geschrieben: Schwengelrecht kenne ich nicht. Kannst Du das näher erklären?
Die Bezeichnung ist noch von früher. Gültigkeit hat es auch heute noch.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwengelrecht
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Re: Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon Family Guy » Sa Mai 16, 2020 12:47

@FranzlStein
eventuell solltest du, wenn du hier einen Ratschlag hören möchtest, den Sachverhalt mal genau schildern.
Was macht dein Nachbar denn nun genau?
Beschädigt er die Grenzmarkierung?
Pflügt er dir was von der Fläche weg?
Um wieviel Fläche handelt es sich?

Fragen über Fragen.

Dass du dich hier wie ein beleidigtes Kindergartenkind benimmst, finde ich schon seltsam. Ich habe eher den Eindruck, dass du, aus welchem Grund auch immer, deinem Feldnachbarn eins auswischen willst, wie es so schön heißt, und hier "fachlichen" Rat suchst.

Nachtrag:
So sieht das bayrische Recht aus. Ist das altes Ackerland? Vorsicht, dann hat auch dein Nachbar Rechte.
http://www.nachbarrecht-ratgeber.de/nac ... ex_03.html
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Re: Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon T5060 » Sa Mai 16, 2020 12:51

Da ich ja schon genug abnahmefähige NSG - Flächen angelegt habe als Bauleiter, einige haben verschiedene User hier schon als Foto präsentiert.

Zuallererst kommt der Vermesser und steckt die Fläche dauerhaft ab und zwar so, dass der Nachbar seine Maschinen nicht beschädigen kann.
Dann sieht die Welt schon ganz anders aus. Diese ganzen Zäune die da gesetzt werden, dienen eigentlich nur dem Verbißschutz, verrotten dann irgendwann und liegen meistens dann auf dem Nachbargrundstück und kommen dann in die Maschinen oder ins Futter. Stichwort : Verkehrssicherungspflicht = Schadensersatz

Ich weis auch nicht wie ein Vogel ein Gehölz anfliegen soll, wenn dem Vogel der Anflug versperrt wird, denn auch Vögel sind keine Senkrecht-Lander. Meist verletzten sich dann Vögel an so einem laienhaften Schwachsinn. Wie Landwirtschaft braucht auch Naturschutz eine ordentliche Ausbildung.
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Re: Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon Falke » Sa Mai 16, 2020 14:15

Bilder (vom Biotop)!
Bilder von den Grenzsteinen!

Auch hier bei mir ist außerorts ein Grenzabstand von 50 cm zu zaunähnlichen Gebilden üblich.
Hier schreibst du (im Februar dieses Jahres) von einer Wiese - ist das wirklich schon eine Streuobstwiese? :shock: welcher-klein-traktor-fur-wiese-garten-t132309.html
Welcher Traktor ist es denn geworden?

A.
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Re: Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon T5060 » Sa Mai 16, 2020 14:40

Hihi .... testoterongetränkter Großbauer versus fiesem Kleinbauern mit vorgeschobenen Ökointeressen, immer lustig sowas
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Re: Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon Family Guy » Sa Mai 16, 2020 20:45

Aber ihr habt Recht ... ich spreche mal mit dem Landratsamt bzw. der Naturschutzbehörde was die dazu meinen.

Was sollen die schon dazu sagen. Ist Privatrecht, da mischt sich die Behörde nicht ein.

Aber so ist das mit vielen, die neu zugezogen sind, die wollen den hinterwäldlerischen Bauern erstmal zeigen, wo der Hause langläuft.
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Re: Zaun um Biotop, Grenzabstand?

Beitragvon FranzlStein » So Mai 17, 2020 12:54

Family Guy du bist schon eine Nummer... woher willst Du wissen ob ich ein Zugezogener bin? Schon frech und anmaßend was Du dir da rausnimmst. Aber lass nur ... bleib bei Deiner Meinung und sei glücklich damit dass du's mir jetzt richtig gegeben hast.

@Falke: Agrokid 230 DT und Nein. Ist ein neues Projekt.
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