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zwischenfrucht düngen?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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31 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon amelio » Sa Aug 13, 2011 21:07

In Äthiopien geht das Ramtillkraut schon im Kuhmist auf, aber mit der Cyanidwirkung vom eingerürten Kalkstickstoff (der nur die Hälfte vom N Nitrifikationshemmer hat) muß ein Verlust der Saat von 10 bis 15% kalkuliert werden, weshalb ich die Saatmenge auf mindestens 10kg statt ab 8kg angegeben habe.
Grubberst Du gernem, kannst auch nach dem Güllisieren zweimal drüberrutschen und erst beim zweitenmal den Schneckenkornstreuer aufsatteln, dann fällt ja eh fast gar keine Saat mehr in die verbesserte Gülle sondern in mineralischen Boden, wo sie auch mit der Cambridge nicht rausgerüttelt sondern eingedrückt wird. Mir gefällt das mit viermal Sandgrubbern und nicht einmal Pflügen für die Sommer-Z-Frucht.
Im Frühjahr zu pflügen, ist schon das gescheiteste, weil dann braucht das Ramtillkraut keinesfalls geschlägelt werden sondern friert einfach z´samm´. Eingeackert stört kein Ramtillmatsch mehr den Durchfluß deiner Rüttelegge in der Saatkombi, wenn nicht nur geschält sondern richtig gepflügt wurde.
Wenn im Herbst auch gepflügt wird, holt man ja auch bei unterschiedlichen Arbeitstiefen immer wieder ein Strohpolster mit der Frühjahrsfurche herauf, was die Rüttelegge und die Sämaschine behindern würde.
Aber mit dem vielen Grubbern im Spätsommer macht der Pflug im Frühjahr einen humusreicheren Wurzelraum für Sommergetreide als wie das in den Jahren vorher war.
Jetzt muß nur noch eine Fruchtfolge für die Zukunft mit weniger Mais ausgearbeitet werden.
Gehen wir das auch gleich an?
amelio
 
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Marian » Mo Aug 15, 2011 18:59

Hallo.


Das mit dem Mais, da wird sich nichts ändern bis ich in einigen Jahren mal mehr zu sagen habe.
Da ist der "Chef" eigen und ich habe es aufgegeben.
Mir bleibt die tröstende Gewissheit, es später einmal "besser" zu machen...

Cambridge nicht. Ringelwalze wäre aber vorhanden, immerhin.
Gülle nachher auf die Frucht nochmal ausbringen? Das scheint mir "Verschwendung"... zudem ist ja auch schnell Sperrfrist.
Anreichern und aufrühren der Gülle ist nicht drin, bekomme sie von einem befreundeten Betrieb.
Der befreundete Lohnunternehmer sagte: Grubber mit dem Schwergrubber tief genug.
Erst Vorauflauf flach und anschließend nach der Gülle so tief wies Leistungsmäßig geht. Die Flügel- bzw. Gänsefußschare mischen an sich recht gut.
Dann die Rüttelegge weg und mit der alten Amazone die Z-Frucht säen. Das soll trotz Schleppscharen gut gehen, sagt er.
Kann ich mir auch vorstellen. Da schauen wir mal, ich lass es auf einen Versuch ankommen. Ist sicherlich schöner als das teure Saatgut so "ungenau aufs Land zu pökeln". Empfehlungen gingen zu Senf als Z-Frucht.... Hätte sich auf unserem Boden bewährt. Ich bin mir unschlüssig...


MfG
Der Pradler
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Marian
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon amelio » Mo Aug 15, 2011 20:59

Servus,

das mit der Gülleanreicherung geht freilich in Ihrem Bundesland ganz und gar nicht, aber so schädlich für die Umwelt wäre das nicht, wie das die fachlich alles ignorierenden Ideologen vermitteln, die mit ein paar Pauschalweisheiten heute regieren.
Ich haben von der Bodenkunde und den Pflanzenbau her die beste alte Naturwissenschaftsriege hinter mir, wenn ich Bodensanierung mit mehr als von Planwirtschaftlern erlaubten Stickstoffmengen vorschlage.
Freilich können da die grünen Hitzköpfe mich einen Teufel nennen, wenn ich Ihnen bei Gott das richtige zur Sanierung einer einseitig genutzten und mit Humus unterversorgsten sanigen Fläche anrate. Ich weiß schon, wie schnell im Sand ausgewaschen wird, aber zu viel Biomasse (und das Ramtillkraut ist ein Spitzenreiter in der TS-Produktionsmenge unter den ZF: vergleichbar mit Ihrem nächstbest geeigneten Senf) muß viel Gülle kommen, damit nicht über den Winter nur das Bodenleben die Biomasse in Luft auflöst. Sie können auch lesen, daß zu Ramtillkraut nur 20kg N gegeben werden und mich einen noch teuflischeren Verschwender nennen, aber mit 50 bis 60kgN verdoppelt sich halt der TS-Ertrag für die Humusbildung wissenschaftlich sehr gut dokumentiert. Da wird dann manchmal der beste Senf übertroffen. Ich habe beides gedacht: abschlägeln und 10m3/ha Gülle drauf, damit Sie über den Winter eine Kompostschicht auf den Acker bekommen, die Sie Ende März mit Kalkstickstoff gegen Unkraut und Bakterien bestreuen und Anfang April pflügen, oder daß Sie Ramtill normal abfrieren lassen ohne Gülle und auch im März Kalkstickstoff streuen zwei Wochen vor und gleich nach dem Pflügen.
Vielleich wird in NRW Kalkstickstoff heute nicht so gerne ausgebracht, aber früher, als man sich noch nicht total auf Totalherbizide verlassen hat, war das eine feine Sache mit enorm vielen Vorteilen auf leicht lehmigen Sandböden, damit das nicht mehr einfach alles durchrinnt sondern wirklich von einem Ton-Humus-Komplex mit Speicherfähigkeit aufgebaut wird. Wenn das eine Ecke ist, die für Körnermais zu naß ist, habe ich angenommen, daß da genügend Ton nutzbar gemacht werden kann, um einen haltefähigen Boden zu schaffen.
Das muß ich auch noch sagen: im Gegensatz zum Senf unterdrückt das Ramtillkraut Ihre "Scheißhirse" sehr sehr effektiv!
Und das muß ich Ihnen auch noch sagen: zum Gülleeingrubbern nehmen Sie bitte kein Gänsefußschar sondern suchen sich dann doch besser ein Lohnunternehmen, das Ihnen mit Schleppschlauch und federnden Leichtgrubberzinken hinten am Faß injeziert. Weil der Senf die Hirse nicht unterdrückt, bin ich mir schon fast sicher, daß Sie sich da als Pionier mit Ramtillkraut durchsetzen. Und dann schmieren Sie nicht noch mit einem tiefen Grubber die Reifen voll Gülle sondern lassen den Lohnunterneehmer vorne angebaut mit dem Schneckenkorstreuer Ramtill säen mit einer Güttler hinten andrücken in rasanter Fahrt. Bei Ramtill ist das Saatgut noch sehr billig.

Beste Grüße aus dem kühlen Alpenvorland,
wo wir noch weniger Sommer als Ihr gehabt haben.
amelio
 
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Marian » Mo Aug 15, 2011 23:48

Nabend.

Wenn ich schon nicht schlafen kann, kann ich ja übern Ackerbau phantasieren ... :wink: Na, sagen wir lieber nachdenken.
Noch weniger Sommer hattet ihr?
Na Prost-Mahlzeit!

Wenn ich das "dürftig" informierende pdf so lese, bin ich ja im Hinblick darauf, dass der Sommerweizen noch steht; Mit der Aussaat bis es soweit ist für Ramtill (Aussaat bis Anfang August spätestens) sowieso zu spät dieses Jahr dran? Richtig?
Oder ist das nicht so tragisch wie geschildert. Wird lediglich bei weniger Wachstumszeit bis zum Frost nicht unbedingt einen ganzen Meter hoch?!
Das wäre ja nicht ganz so tragisch...
wenigstens auf einem kleinen Schlag würde ich es doch gern ausprobieren. Sagen wir: Ramtill vs. Raps/Senf ?!


MfG
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon amelio » Di Aug 16, 2011 1:44

Servus,

andere deutsche Informationen geben schon auch bis Ende August für Ramtillkraut an und in einer Tabelle habe ich auch erste Septemberwoche gefunden.
Beim Ertrag ist das Wetter für die Keimung und in der Jugendentwicklung auch wichtig. Ich habe das bei der wärmeliebenden Hirse Sorghum bicolor gesehen, wie die alles vorher gesäte überholt, wenn sie in schöner warmen Boden gesät wird, und das ist bei Ramtill aus Äthiopien nicht anders, wie ich jetzt gerade sehe nach den kalten Wochen vorher. Unser kleiner Sohn macht mit seinen sieben Jahren ganz viele gestaffelte Aussaaten mit den Pflanzen, die er gerade am interessantesten findet, und da hat er heuer mit der Sorghum ganz viel gemacht und mit Ramtill hat er jetzt den größten Spaß, weil die so richtig für die Zeit nach Mariä Himmelfahrt geschaffen zu sein scheint.
Wir machen auch Versuchssaaten in künstlichen Substraten, um z.B. zu testen, wie sich Luzerne und Ramtill vertragen, und da hat Ramtill jetzt in Kesselsand mit Bentonit und Holzkohle drei bis vier Tage für einen mehr als 80%igen Aufgang gebraucht.
Die Länge kann heuer noch leicht 150cm werden. Fürchten muß man nur Schneefall mit Frost im September, aber das muß ja nicht auch noch kommen.
Eine Probepackung könnte auch als Vogelfutter im Gartencenter mit Zoohandlung gekauft werden. Wir haben gerade 250g für 2,50€ vom Dehner, was perfekt aufgegangen ist, auch wenn es nicht als Saatgut ausgewiesen ist. Beim Saatgut kostet aber normal 1kg nur 2,50€.
Vielleicht kann ja schon auf einem Fleckerl mit ganz viel störender Hirse gezeigt werden, wie stark Ramtill und wie schlecht Senf das Zeugs unterdrückt.
Das ist der Mond, daß viele Leute jetzt nicht so schnell einschlafen können.
Ich würde da mit so viel wilder Hirse in der Sommerweizenmonokultur schon einmal Ramtill und Senf alleine also nicht auch noch Raps mit dazu vergleichen, damit erstens die Unkrautunterdrückung und zweitens die Biomassebildung sauber verglichen werden können. Raps friert nicht ab, und da will man ja auch sehen, das gleich nach dem Winter mit oder ohne Gülle und/oder Kalkstickstoff noch und wie viel Humus macht.

Alles gute.
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon rettel » Mo Aug 22, 2011 10:51

Meini hat geschrieben:Hi Marian, von raps und senf halte ich garnichts als zwischenfrucht, würde in deinem fall zu Ölrettich tendieren meine der ist winterhart, die Zwischfrucht solte auf jedenfall winterhart sein das sonst dein Stickstoff in der Gülle, bb sagt. Das pflügen würde ich mir sparen di Z-Frucht sollte eine sehr gute Bodengare im Frügjahr schaffen so das du ohne Pflug drillen kannst.

Sorry, aber halte das für Blödsinn.
Erstmal ist Ölrettich nicht winterhart, allenfalls bei Minimum-Temperaturen bis -2°C. Winterfutterraps dagegen ist winterhart und auch günstiger als Ölrettich.
Ich würde keine winterharte Zwischenfrucht vor Sommerweizen nehmen, wenn du den Sommerweizen im Februar oder März bestellen kannst. Da bleibt nicht genug Zeit zum Abtöten und der Boden trocknet viel schlechter ab als bei einer abgefrorenen Zwischenfrucht. Wenn du aber eh erst im April drillen kannst, dann würde ich Winterfutterraps nehmen. Wenn man den spät abtötet, verdunstet sehr viel Wasser und der Boden ist nach dem Umbruch trocken.
Vom Stickstoff der Gülle ausm Herbst kannst wohl eh nicht viel anrechnen. Bei nicht winterharter Zwischenfrucht wird das meiste auf einem nassen Standort auswaschen und bei winterharter Zwischenfrucht wird der Stickstoff wohl für den Weizen erst zu spät freigesetzt.
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon amelio » Mo Aug 22, 2011 13:40

rettel hat geschrieben:
Meini hat geschrieben:Hi Marian, von raps und senf halte ich garnichts als zwischenfrucht, würde in deinem fall zu Ölrettich tendieren meine der ist winterhart, die Zwischfrucht solte auf jedenfall winterhart sein das sonst dein Stickstoff in der Gülle, bb sagt. Das pflügen würde ich mir sparen di Z-Frucht sollte eine sehr gute Bodengare im Frügjahr schaffen so das du ohne Pflug drillen kannst.

Sorry, aber halte das für Blödsinn.
Erstmal ist Ölrettich nicht winterhart, allenfalls bei Minimum-Temperaturen bis -2°C. Winterfutterraps dagegen ist winterhart und auch günstiger als Ölrettich.
Ich würde keine winterharte Zwischenfrucht vor Sommerweizen nehmen, wenn du den Sommerweizen im Februar oder März bestellen kannst. Da bleibt nicht genug Zeit zum Abtöten und der Boden trocknet viel schlechter ab als bei einer abgefrorenen Zwischenfrucht. Wenn du aber eh erst im April drillen kannst, dann würde ich Winterfutterraps nehmen. Wenn man den spät abtötet, verdunstet sehr viel Wasser und der Boden ist nach dem Umbruch trocken.
Vom Stickstoff der Gülle ausm Herbst kannst wohl eh nicht viel anrechnen. Bei nicht winterharter Zwischenfrucht wird das meiste auf einem nassen Standort auswaschen und bei winterharter Zwischenfrucht wird der Stickstoff wohl für den Weizen erst zu spät freigesetzt.


Mit so viel Widerspruch zum Ölrettich alles andere als Blödsinn kompostieren? Das ist frech.
Der Ölrettich wär schon gut auf schwereren Böden aber nicht im leichten absaufenden.
Wenn die viele Guelle (wie ich gemeint hab) als Verschwendung gesehen wird vor der Z-Frucht, dann kann auch Ramtill mit Perserklee in Kombination genommen werden und nur 10m3 Gülle als Startdung auf die Stoppel mit teilweise Stroh. Aber N aus der Gülle ist doch niemals in Luft aufgelöst nach dem Winter, wenn damit das Stroh besser teilweise aufgeschlossen und dem folgenden Sommergetreidev N rechtzeitig zur Verfügung gestellt wird.
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Meini » Di Aug 23, 2011 8:20

Perserklee und Gülle alles Klar :roll:
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Falk » Di Aug 23, 2011 8:45

Siehste Meini, haste wieder was gelernt ;P
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Meini » Di Aug 23, 2011 9:47

Falk hat geschrieben:Siehste Meini, haste wieder was gelernt ;P


Ja schön wenn man nicht dumm sterben muss :D
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon amelio » Di Aug 23, 2011 10:19

Meini hat geschrieben:Perserklee und Gülle alles Klar :roll:


Der Luxus mit einem Perserklee zum Ramtillkraut muß nicht sein, das habe ich nur als allerletzte mögliche Verrückheit erwähnt, damit viel Biomasse gebildet wird. An Fütterung war nicht gedacht, und wenn die Gülle eingegrubbert ist, kommt nicht mehr als 20% Saatgut damit in Berührung. Eine kleine Start-N-Gabe bei Leguminosen als generell falsch zu sehen, ist wohl ein Zwangsdenken der Ökozeit, das noch nie richtig war.
Für die normale Variante mit nur Ramtill habe ich eh viel mehr Gülle vorgeschlagen - so viel, daß es heute in den unsachlichen Ökozeiten selbstverständlich eine Provokation sein muß und so billig heruntergemacht werden kann wie hier in zynischen Kommentaren.
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Meini » Di Aug 23, 2011 18:26

amelio hat geschrieben:
Meini hat geschrieben:Perserklee und Gülle alles Klar :roll:


Der Luxus mit einem Perserklee zum Ramtillkraut muß nicht sein, das habe ich nur als allerletzte mögliche Verrückheit erwähnt, damit viel Biomasse gebildet wird. An Fütterung war nicht gedacht, und wenn die Gülle eingegrubbert ist, kommt nicht mehr als 20% Saatgut damit in Berührung. Eine kleine Start-N-Gabe bei Leguminosen als generell falsch zu sehen, ist wohl ein Zwangsdenken der Ökozeit, das noch nie richtig war.
Für die normale Variante mit nur Ramtill habe ich eh viel mehr Gülle vorgeschlagen - so viel, daß es heute in den unsachlichen Ökozeiten selbstverständlich eine Provokation sein muß und so billig heruntergemacht werden kann wie hier in zynischen Kommentaren.



mal ne frage was machst du Beruflich, bzw. was du gelernt hast? Das würde mich mal echt interessieren.
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon amelio » Di Aug 23, 2011 19:05

Meini hat geschrieben:
amelio hat geschrieben:
Meini hat geschrieben:Perserklee und Gülle alles Klar :roll:


Der Luxus mit einem Perserklee zum Ramtillkraut muß nicht sein, das habe ich nur als allerletzte mögliche Verrückheit erwähnt, damit viel Biomasse gebildet wird. An Fütterung war nicht gedacht, und wenn die Gülle eingegrubbert ist, kommt nicht mehr als 20% Saatgut damit in Berührung. Eine kleine Start-N-Gabe bei Leguminosen als generell falsch zu sehen, ist wohl ein Zwangsdenken der Ökozeit, das noch nie richtig war.
Für die normale Variante mit nur Ramtill habe ich eh viel mehr Gülle vorgeschlagen - so viel, daß es heute in den unsachlichen Ökozeiten selbstverständlich eine Provokation sein muß und so billig heruntergemacht werden kann wie hier in zynischen Kommentaren.



mal ne frage was machst du Beruflich, bzw. was du gelernt hast? Das würde mich mal echt interessieren.


...alte Ackerbauschule Schönbrunn: da wurde noch lange mit der Dampfmaschine tief gepflügt und überJahrhunderte ausprobiert, was alles gehen könnte...
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon jm8538 » Di Aug 23, 2011 19:48

Neeeeee der iss KUH-BUSEN-ENTLEERUNGS-TECHNIKER und hat danach ACKERBAU und KINDERZUCHT Studiert an der Uni von Prof.Dr. AGRO. MANN :mrgreen:
derjenige der ein Schräibfehler findet, soll mir eine Tüte Deutsch zuschicken
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Meini » Mi Aug 24, 2011 13:21

Grins ,das erklärt so einiges :roll:
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