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zwischenfrucht düngen?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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zwischenfrucht düngen?

Beitragvon josefthomas » Mo Aug 08, 2011 20:18

Ich habe heuer Hafer-Erbsen-Wicken -Gemenge als Zischenfrucht ausgebracht. Die Saat ist sehr gut aufgelaufen. Soll ich mit Biogasgülle düngen oder ist es nicht sinnvoll?
Gruß Thomas
josefthomas
 
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon 2810 » Mo Aug 08, 2011 21:02

Ist eigentlich gar nicht nötig , da du Leguminosen in Mischung mit dem Funktionspartner Hafer hast.
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon albfarmer » Mo Aug 08, 2011 21:54

Würde nicht düngen,
da du, salopp gesagt, durch Stickstoffdüngen deinen Leguminosen die Lust aufs Stickstoffsammeln vermiest.
Wenn dieser durch Düngung vorhanden ist, hat die Pflanze keinen Anreiz diesen, aus der Luft zu holen. Warum sollte sie auch...

Kannst die verfügbarer Biogasgülle sicherlich einem W-Raps oder W-Gerste zugute kommen lassen. Ist meiner Meinung nach dort besser aufgehoben.
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon automatix » Di Aug 09, 2011 19:11

würdet ihr vor Senf Gülle fahren (soll im Frühjahr dann Mais hin)?
Normal hab ich das schon immer gemacht, aber dieses Jahr hauts mit dem Wetter so scheiße hin, daß ich fast lieber gleich pflügen würde und die Gülle, wenn überhaupt, erst später drauf fahren würde
Badaboom
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Crazy Horse » Di Aug 09, 2011 19:58

Ein Fehler ist es eigentlich nicht, die Zwischenfrucht etwas anzudüngen. Ich würde allerdings die N-Menge auf max. 40N begrenzen, weil Du ja noch die Leguminosen in der Mischung hast. Das fördert die Strohrotte und die Jugendentwicklung (der Hafer zieht ja auch Stickstoff), und später versorgt sich das Gemenge ja über die Rhizobien.
Allein schon wegen der Versorgung mit Grundnährstoffen würde ich ein paar m³ Biogasgülle düngen, wenn ich welche hätte (allerdings in Maßen).

@automatix
Nach Möglichkeit würde ich vor der Senfaussaat die Gülle ausbringen und einarbeiten. Das fördert ja auch die Strohrotte, und mit der Senfaussaat hast Du ja noch Zeit bis Anfang September.
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Marian » Mi Aug 10, 2011 13:23

Hallo.


Ich habe die ehrenvolle Aufgabe übernommen für den Vater meiner Freundin/Schwiegervater in Spee ( :wink: ) den Ackerbau auf seinen beiden Betrieben zu übernehmen. Er selber ist eigentlich mehr Schäfer. Hat mit Heuhandeln und seiner Schäferei genug zutun und auch kein wirkliches Interesse am Ackerbau. Daher wurde bis zum letzten Frühjahr alles durch LU´s gemacht. Ich selbst bin sozusagenin der Landwirtschaft groß geworden und schon von klein auf mit Interesse und Engagement bei der Sache. Sonst beim Onkel und bekannten auf dem Betrieb. Aber selbst zu wirtschaften mit gewissen Freiheiten ist was anderes. Pflügen, düngen, säen, ernten fällt nun in mein Aufgabenbereich. Pflanzenschutz macht "der Chef".
Da fehlt mir die Lizenz. Soviel zum drumherum.
Hauptsächlich wird Körnermais angebaut in ewiger Fruchtfolge. Was ich davon halte, behalte ich mal besser für mich...

Ich habe aber auch etwas Sommerweizen stehen. Es handelt sich um sehr nasse Flächen wo im Herbst meist kein dreschen vom Mais möglich ist. Daher wird dort Korn angebaut. Ich kann nun im Herbst Gülle bekommen, im Frühjahr wenn das Getreide gedrillt wird nicht. Daher mein Gedanke:
Nach dem dreschen vorauflauf Grubbern. 10Tage im Anschluss, Gülle fahren und pflügen. Als Gründüngung und zum Stickstoff binden dann Raps/Senf gemisch säen.

Ist das so praktikabel?
Wieviel kubik/ha Gülle kann ich ausbringen, bzw. ab welcher Menge wäre es irrsinn weil es eh nicht verwertet werden kann?
Es handelt sich um Sandboden mit minimal Lehmähnlichem Anteil. Gülle oder Mist hat die Fläche seid 10Jahren nichtmehr gesehen...


Mit Dank für eure fundierten Antworten im voraus.
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon josefthomas » Mi Aug 10, 2011 21:16

Danke für die schnelle Hilfe
Falls das Wetter zulässt werde ich etwas Gülle aufbringen.
Gruß Thomas
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Marian » Sa Aug 13, 2011 12:18

Keiner da, der mir dazu was sagen kann??


MfG
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Meini » Sa Aug 13, 2011 12:55

Hi Marian, von raps und senf halte ich garnichts als zwischenfrucht, würde in deinem fall zu Ölrettich tendieren meine der ist winterhart, die Zwischfrucht solte auf jedenfall winterhart sein das sonst dein Stickstoff in der Gülle, bb sagt. Das pflügen würde ich mir sparen di Z-Frucht sollte eine sehr gute Bodengare im Frügjahr schaffen so das du ohne Pflug drillen kannst.

Gruß Meini
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Marian » Sa Aug 13, 2011 13:38

Danke schonmal soweit.


Hmm, Pfluglos? Ich weiß nicht...
Ölrettich ist aber garkeine schlechte Idee. Hatte ich garnicht drüber nachgedacht. Raps "stand eh noch rum".
Der Futterraps würde sicherlich verfrieren, da hätt ich schön blöd ausgesehen.
Wie sieht es aus beim Ölrettich? Schneckenkornstreuer aufm Grubber und gut ist? Oder richtig säen?!
Grubbern sollte reichen, denke ich doch?
Und wie siehts mit Güllemenge/ha aus?


MfG
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Meini » Sa Aug 13, 2011 15:03

Besser Drillen das saatgut ist teuer und dann soll es ja vernünftig werden. Gülle ca 80 kg/N mehr darf man nicht was gut ist ist ne andere sache, das wäre je nach Gülle etwa 15 qm. kommt drauf an was für eine Gülle Rinder Schweine -Sauen Mast ????
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon amelio » Sa Aug 13, 2011 16:08

Marian Pradler hat geschrieben:Danke schonmal soweit.


Hmm, Pfluglos? Ich weiß nicht...
Ölrettich ist aber garkeine schlechte Idee. Hatte ich garnicht drüber nachgedacht. Raps "stand eh noch rum".
Der Futterraps würde sicherlich verfrieren, da hätt ich schön blöd ausgesehen.
Wie sieht es aus beim Ölrettich? Schneckenkornstreuer aufm Grubber und gut ist? Oder richtig säen?!
Grubbern sollte reichen, denke ich doch?
Und wie siehts mit Güllemenge/ha aus?


MfG
Der Pradler


Servus,

weil so direkt um Einmischung gebeten wurde, gebe ich auch meinen Senf ab, will keinen säen lassen.
Aber die Versuche in Ökofruchtfolgen mit Gülle auf Weizenstoppel mit und ohne Stroh und dann pfluglos den Ölrettich hineingeschmiert, das gefällt mir auch gar nicht - zumal der nächste Winter ein strenger sein wird und da nicht zu erwarten ist, daß der Ölrettich die Temperaturen unter -12°C überhaupt übersteht.
Na, dann kann auch gleich eine abfrostende Z-Frucht angebaut werden, die sehr viel mehr Humus dem bedrüftigen Sandboden macht: Ramtillkraut, das auf bindigeren Böden gedrillt werden muß aber auf Ihrem nur leicht lehmigen Sand ganz einfach mit dem Schneckenkornstreuer auf die Pflugfurche gestreut (rund 10kg/ha bei weniger als 3€/kg) und mit der Cambridge eingewalzt wird. Das ist so auf vergleichbaren Böden in der Oberpfalz bewährt und auch von der staatlichen Beratung in Bayern empfohlen.
Gülle bemessen Sie am besten auf max. 80kg/ha Stickstoff, wenn das Stroh gehäckselt erst mit eingrubbert wird oder max. 50kg/ha N, wenn nur noch die Stoppel vom Weizen da ist.
Die saubere Arbeit mit erst die Stoppel mit vermutlich Stroh grubbern und Gülle vor dem Pflug, das sollten Sie sich keinesfalls hier im Forum ausreden lassen, weil das ja so wunderbar vorbildlich ist und den leichten Boden viel besser mit länger wirkendem Humus versorgt, wie auch die Nährstoffe für die Z-Frucht besser in feuchtem Milieu erhalten werden. Und das betrifft nicht nur die N-Ausgasungen ohne Pflug jetzt im Sommer. Auf dem leichten aber nassen Boden kann der Stickstoff so schöner an die Erntereste wirken, um sie aufzuschließen, so daß sich trotz Grubbern nicht unerwünschte Matten bilden.
Bei den gegenwärtig nassen Verhältnissen könnte man statt den oft zu Ramtill empfohlenen Leguminosen schon auch einen Perserklee säen, aber mit der vielen Gülle kann das Ramtillkraut alleine wuchern.
Eine Direktsaat in den Ramtillkompost ist dann schon gut zu machen, aber ich weiß nicht, wie die diversen Systema damit fertig werden. Vielleicht wäre ja ein Schlägeln des mehr als einen Meter hohen Krautes mitte Oktober angebracht mit noch einmal 30kg N in Gülle darauf, damit das Kraut effektiver Humus bildet. Dann sollte allerdings im Frühjahr gekalkt weden: am besten schon mitte März PERLKA, damit sich der Boden besser erwärmt und auf dem als feuchtem beschriebenen Feld früher direkt gesät werden kann.
Zwischen der vorzüglich guten und auch auflaufende Unkräuter bekämpfenden Bodensanierung mit Kalkstickstoff und der Saat sollten allerdings drei Wochen vergehen. Falls die Behörden dann den Stickstoff als zu hoch errechnen, soll uns das nicht abschrecken: dann erkläre ich denen, daß anders mehr Stickstoff verlorengehen würde und viel weniger Humus aufgebaut werden könnte.
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Marian » Sa Aug 13, 2011 16:45

Hallo!


Danke danke. Ja sicher, "Einmischung" ist erwünscht. Ganz klare Sache!
Das klingt nun, als wäre das was ich vor hatte doch nicht so grundlegend verkehrt. Es Wird nurnoch die Weizenstoppel stehen auf dem größten Teil der Fläche. Ein kleiner Teil mit viel nachträglich aufgelaufener Wilder Hirse (scheiß zeug) hingegen wird Stoppel und Stroh behalten. Stroh aufzupressen lohnt sich bei den Begebenheiten meines Erachtens nicht.
Ramtill ist mir ehrlich gesagt gänzlich unbekannt. Noch nie gehört. Da muss ich googeln. Wüsste keinen der das hier nutzt. Wenn überhaupt mal mit Zwischenfrucht/Gründung gearbeitet wird, ist Ölrettich das höchste der "Experimente", wenn ihr versteht was ich meine.
Meini, es handelt sich übrigens höchstwahrscheinlich um Milchviehgülle. u.U. aber auch Bullengülle.
Kommt ganz darauf an, "welcher Pott voller ist" :wink:

Das Pflügen an sich würde ich gern aufs Frühjahr verschieben. Halt als saubere Saatbettbereitung fürs Getreide.
Vorauflauf Grubbern und der Sache ein paar Tage zeit geben, um Ausfallgetreide und möglicherweise auch ausgefallene Saat der Hirse auflaufen zu lassen, werde ich auf alle Fälle. Die alte Amazone Rütteleggen-Kombi macht sich schlecht mit ihren Schleppscharen zur Mulchsaat würde ich vermuten.
Ich würde es, auf Grund meiner Meinung nach nicht vorhandener Erfolgsaussichten, nichtmal ausprobieren^^
Daher wäre mir das "säen" mittels Schneckenkornstreuer auf dem Grubber eigentlich sehr gelegen gekommen. Also kommen entweder Lohnunternehmerkosten für die "Mulchsaat" oder Spritkosten fürs Pflügen auf mich zu...
Da gilt es abzuwägen. Andersrum würde ich, arbeite ich Pfluglos, im Frühjahr: die Weizenstoppel, teils das Stroh, und den Zwischenfrucht aufwuchs in einem "verklappen". Ist das als kritisch zu sehen und ein Pflügen des Strohs, der Stoppel und Gülle zu favorisieren? Oder würde das keinen spürbaren Unterschied bringen?

Ihr seht, Fragen über Fragen.
Ich bin froh das ihr versucht mir zu helfen :)



MfG
der Pradler
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon Meini » Sa Aug 13, 2011 18:32

Amio: meinst du das ernst was du da schreibst ,kälken mit Kalkstickstoff ?

Oktober, nochmals Gülle sagt dir CC was ?
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Re: zwischenfrucht düngen?

Beitragvon amelio » Sa Aug 13, 2011 20:30

Marian Pradler hat geschrieben:MfG
der Pradler


Servus Pradler,

jetzt habe ich mit unserem Erstklässler eine Silage aus dem Einwegglas geholt, die einfach perfekt war nach nur zehn Tagen: angewelkte Grassilage mit fertigem Heu und gehäckselter Goldrute und geimpft mit vorher schon perfekt gegorener Goldrutensilage. Wir wollen ja Goldrute Solidago canadensis nicht weiter nur als Unkraut und invsiven Eindringling verschreien lassen sondern zur europäisch geförderten Waldrandkultur machen, falls ich den Sprung in die Politik mit einer neuen Partei "amelio - dunkelgrün und ziegelrot" schaffe.
Leider seid Ihr ja von den Sonnenblumengrünen regiert in NRW, und da will ja der fachfremde remmldemmi Euch eh die Maismonokultur verbieten. Das bekommt er freilich nicht durch, daß eine dreigliedrige Fruchtfolge nur mehr den Maisanbau alle drei Jahre erlaubt, aber mit den Rottalern (wo ich eigentlich herkomme) wird er erreichen, daß bundesweit auf zwei Anbaujahre in drei Jahren also ein Karenzjahr begrenzt wird. In Bayern wollen sie ja alle miteinander irgendwie andauernd auf die Maisbauern eindreschen, und da muß man jetzt sozusagen als Bauernopfer anbieten, daß sie wegen dem Westlichen Wurzelbohrer im und um den Landkreis Passau ab 2013 diese zweijährige Anbaubeschränkung regional als Testlauf für den Bund einführen, damit die Union beim Bundestagswahlkampf schön sonnenverblümt dahergrünen kann.
Ich schließe mich der Verbotswut nicht an sondern will vielfältige Angebote machen und auch in so Diskussionsforen wie hier von Praktikern im Internet entwickeln lassen.
Aber zur Sache in Rietberg:
die keimende Hirse und Ausfallweizen auflaufen lassen, dann mit Kalkstickstoff in der Rindergülle (ein paar Tage vor dem Ausbringen eingeblasen und gerührt) die gegrubberte Fläche satt einschlämmen: 20 bis 25 Kubikmeter/ha auf der Basis 3,7% N in der TS als allgemeinem Durchschnitt für Milch- und Mastrind.
Da braucht kein Güllefeind die Nase rümpfen oder gar die Menge als zu hoch empfunden verbieten wollen, wenn die Fläche ein Jahrzehnt lang nur organisch ausgezuzelt worden ist und jetzt kräftig Humus aufgebaut werden muß. Sagen wir Du, dann sag ich da kannst auch kreuzweise arbeiten beim Stroheingrubbern, dann läuft alles schöner auf und das Stroh wird schöner verteilt. Ist eine Güttler Prismenwalze da oder eine Cambridge? Das würde schon alles schöner auflaufen im Stroh- und Stoppelpolster, wenn mit Ringelementen darübergerumpelt wird. Dann hast eh alles weiter beschrieben vorher: nach gut einer Woche Gülle mit Kalkstickstoff (da ist ja die Hälfte Nitrifikationshemmer Didin, so daß auch die rund 30 kg/ha Ammonium-N aus der Gülle nicht verschwinden werden) und wieder Grubbern mit Ramtillsaat aus dem aufgesattelten Schneckenkornstreuer. Und halt noch die Cambridge danach.
Zum Kennenlernen, Ramtillkraut: [PDF] Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Töging a.Inn
www.aelf-to.bayern.de/pflanzenbau/neuar ... r_chte.pdf
Ich kann auch über Ramtill Fragen beantworten.
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