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Gedichte/Poesie

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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48 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Gedichte/Poesie

Beitragvon flair » Do Jan 08, 2009 14:31

ich trage dein herz bei mir - ich trag es in meinem herzen
ich bin nie ohne es - wohin ich gehe, gehst du, meine liebe;
und was ich auch tue ist dein werk, mein liebling
ich fürchte kein schicksal - denn du bist mein schicksal, mein schatz

ich suche keine welt - denn wunderbar bist du, meine welt, meine wahre liebe
und du bist was ein mond immer bedeutet hat
und was eine sonne immer singt bist du
hier ist das tiefste geheimnis, das niemand kennt

hier ist die wurzel der wurzel und die knospe der knospe
und der himmel vom himmel eines baumes, der leben heißt;
der höher wächst als die seele hoffen oder der verstand verbergen kann
und dies ist das wunder,
das die sterne umeinander kreisen lässt
ich trage dein herz - ich trage es in meinem herzen
Ich lerne aus meinen Fehlern, deswegen mache ich immer wieder Neue
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Gedichte/Poesie

Beitragvon pege » Do Jan 08, 2009 21:45

tolles gedicht....wouw
...KEIN JETPILOT, ...KEIN ASTRONAUT, TROTZDEM HIMMELSSTÜRMER...
PeGe

ein gutes pferd springt nicht höher, als es muss!!!
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pege
 
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Beitragvon Cairon » Do Jan 08, 2009 22:30

Ich habe früher auch ab und an mal Gedichte geschrieben, in den letzten Jahren habe ich allerdings nicht mehr die Ruhe gefunden. Hier eines meiner älteren Werke:

Virtuelle Gefühle

Kann sie nicht schlafen in der Nacht,
dann wird ihr Rechner an gemacht.
Sie fühlt oft so ganz allein
und loggt sich in das Netz hinein.
Sie sucht Zerstreuung, etwas Rast
von des Tages wilder Hast.
Eines Tages wieder dann
klickte sie den Chatroom an.
Nach ein´ger Zeit so irgendwann,
sprach er sie ganz höflich an.
Weißer Prinz, so war sein Nick.
Sie fand den Namen richtig schick.
Es passte auch so wunderbar,
da ihr Name Cinderella war.
Sie sprachen ganze Nächte lang
und schließlich rief er sie dann an.
Der Abend nur noch Tagesziel,
denn er war so viel für sie.
Feuchte Hände, kribbeln im Bauch,
der große Traum und Hoffnung auch.
So ging es eine ganze Zeit,
und irgendwann war es dann soweit.
In einer Mail, fragte sie ihn dann
ob sie ihn mal sehen kann.
Er stimmte zu, ganz einfach so
Und schon saß sie im Zug nach Nirgendwo.
Sie hatte sich ganz fein gemacht
Und auch ein Geschenk für ihn gebracht.
Auf dem Bahnsteig wollte er sie sehen
und mit ihr dann Essen gehen.
Sie wartete bis zum Mondenschein,
doch war sie immer noch allein.
So stiegt sie in den Zug nach Haus
und weinte sich die Augen aus.
Sie hofft´ sie hätt´ sich in der Zeit geirrt
und ihr Herz war sehr verwirrt.
Zu Hause dann, spät in der Nacht,
hat sie den Computer angemacht.
Den Weißen Prinzen suchte sie,
doch wiedergesehen hat sie ihn nie.
Der Nick gelöscht, die E-Mail fort,
die Page entfernt von jenem Ort.
Und so langsam wurd´ ihr dann klar,
das der Prinz ein Lügner war.
Wie ein Messer traf es in ihr Herz
und sie fühlte nur noch Schmerz.
Ein Opfer der Anonymität,
unter der im Netz alles steht.
Ein böser Scherz, so tief verletzt
Eine Gefahr! Ist man vernetzt.
Und eines begriff sie dann ganz schnell,
Gefühle sind nicht virtuelle.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Gedichte/Poesie

Beitragvon hans g » Do Jan 08, 2009 23:09

pege hat geschrieben:tolles gedicht....wouw

tolle frau :wink:
hans g
 
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Re: Gedichte/Poesie

Beitragvon pege » Do Jan 08, 2009 23:16

hans g hat geschrieben:
pege hat geschrieben:tolles gedicht....wouw

tolle frau :wink:


da hast recht, hg
...KEIN JETPILOT, ...KEIN ASTRONAUT, TROTZDEM HIMMELSSTÜRMER...
PeGe

ein gutes pferd springt nicht höher, als es muss!!!
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Beitragvon flair » Fr Jan 09, 2009 2:11

Cairon hat geschrieben:Ich habe früher auch ab und an mal Gedichte geschrieben, in den letzten Jahren habe ich allerdings nicht mehr die Ruhe gefunden. Hier eines meiner älteren Werke:

Virtuelle Gefühle

Kann sie nicht schlafen in der Nacht,
dann wird ihr Rechner an gemacht.
Sie fühlt oft so ganz allein
und loggt sich in das Netz hinein.
Sie sucht Zerstreuung, etwas Rast
von des Tages wilder Hast.
Eines Tages wieder dann
klickte sie den Chatroom an.
Nach ein´ger Zeit so irgendwann,
sprach er sie ganz höflich an.
Weißer Prinz, so war sein Nick.
Sie fand den Namen richtig schick.
Es passte auch so wunderbar,
da ihr Name Cinderella war.
Sie sprachen ganze Nächte lang
und schließlich rief er sie dann an.
Der Abend nur noch Tagesziel,
denn er war so viel für sie.
Feuchte Hände, kribbeln im Bauch,
der große Traum und Hoffnung auch.
So ging es eine ganze Zeit,
und irgendwann war es dann soweit.
In einer Mail, fragte sie ihn dann
ob sie ihn mal sehen kann.
Er stimmte zu, ganz einfach so
Und schon saß sie im Zug nach Nirgendwo.
Sie hatte sich ganz fein gemacht
Und auch ein Geschenk für ihn gebracht.
Auf dem Bahnsteig wollte er sie sehen
und mit ihr dann Essen gehen.
Sie wartete bis zum Mondenschein,
doch war sie immer noch allein.
So stiegt sie in den Zug nach Haus
und weinte sich die Augen aus.
Sie hofft´ sie hätt´ sich in der Zeit geirrt
und ihr Herz war sehr verwirrt.
Zu Hause dann, spät in der Nacht,
hat sie den Computer angemacht.
Den Weißen Prinzen suchte sie,
doch wiedergesehen hat sie ihn nie.
Der Nick gelöscht, die E-Mail fort,
die Page entfernt von jenem Ort.
Und so langsam wurd´ ihr dann klar,
das der Prinz ein Lügner war.
Wie ein Messer traf es in ihr Herz
und sie fühlte nur noch Schmerz.
Ein Opfer der Anonymität,
unter der im Netz alles steht.
Ein böser Scherz, so tief verletzt
Eine Gefahr! Ist man vernetzt.
Und eines begriff sie dann ganz schnell,
Gefühle sind nicht virtuelle.




@ Cairon
das ist sehr schön geschrieben…eine sehr schöne Arbeit.
Glg,
beccy

PS
habe auch noch eins, ein altes von mir....
Ich lerne aus meinen Fehlern, deswegen mache ich immer wieder Neue
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Beitragvon flair » Fr Jan 09, 2009 2:12

Nun steh ich hier nach all den Jahren…ich stehe hier an meinem Scheideweg.
Die Zeit verging, mir ist’s wie’s gestern war, dass ich dich das erste mal sah.
Die Liebe zog ein, zog ein in mein Herz.

Nun steh ich hier nach all den Jahren…ich stehe hier an meinem Scheideweg.
Wo soll ich hin, was soll ich tun…warum hast du mich verlassen, war das mein zutun?
Es gibt keine Antwort auf meine Fragen; du sagtest wie soll ich’s dir sagen; ich werde ohne dich einen Neuanfang starten;

Nun steh ich hier nach all den Jahren…ich stehe hier an meinem Scheideweg.
Die Zeit arbeite für mich, auch für dich’ dir ist’s gleich…denn du hast dein neues Reich.
Ich steh im Staub, im Staube meiner geplatzten Träume; deren Trümmer ich allein aufräume.

Nun steh ich hier nach all den Jahren…und es soll mir widerfahren, mich neu zu verlieben.
Werde ich alles riskieren?
Ich lerne aus meinen Fehlern, deswegen mache ich immer wieder Neue
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Beitragvon Berni1974 » Fr Jan 09, 2009 4:38

Heute Nacht




Die ganze Nacht lag ich wach,
Die ganze Nacht hab ich nur an dich gedacht,

Die ganze Nacht musste ich frieren,
konnte deine wärme nicht spüren.

Die ganze Nacht war ich allein,
es tut weh nicht bei dir zu sein.

Die ganze Nacht hin und her gedreht,
leise nach dir gerufen doch nichts ist passiert.

Die ganze Nacht hört' ich ein Kätzchen schreien,
wie ein Ruf von dir doch ich war allein.

Die ganze Nacht irrten meine Blicke durch den Raum,
ich wollte in deine Augen schauen.

Die ganze Nacht war's dunkel und still,
bis zum Morgengraun als in den Schlaf ich fiel.

Die ganze Nacht geträumt von dir,
aufgewacht und du warst nicht hier.

Die ganze Nacht und viele Nächte mehr,
dies soll dir sagen, ich liebe dich sehr.
Berni1974
 
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Beitragvon wahida. » Fr Jan 09, 2009 8:09

hui. Meine Gedichte muss ich auch mal raus suchen, ich habe lange keine mehr geschrieben..

aber der Spruch in meiner Signatur ist von mir verfasst..
und ich habe noch einen:

- Wir sollten nicht lernen MIT Enttäuschungen zu leben, wir sollten leben und VON Enttäuschungen lernen.

Ich sitze momentan noch an einem der mir aber noch nicht soo gut gefällt.. Wenn ich ihn fertig habe schreib ich ihn auch mal hier rein ;)
Liebe Grüße, Hilde.
Ich glaube nicht an das Patriarchat. Ich bin nicht religiös.
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Beitragvon flair » Fr Jan 09, 2009 13:01

Frühling, Sommer, Hebst und Winter; ziehen sich durch unser ganzes Leben.
Die Jahreszeiten wiederholen sich…“Du leider auch“

Auf der Jagd nach Materiellem, hast du mich vergessen…“Du Strolch“

Auf der Suche nach dem “Kick“ , hast du mich vergessen…“vergessen das es mich gibt“

Auf der Suche nach Feuer, das in anderen Augen brennt….hast du meines gelöscht.

Auf der Suche nach Glück… hast du vergessen…dass du es schon hast.

Darum wiederhol ich mich, hier und heut….du hast das Glück, das du mich nicht verdienst.
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Beitragvon Cairon » Fr Jan 09, 2009 13:06

So, dieses Gedicht musste ich erstmal abstauben. Es lag so tief auf meiner Festplatte vergraben, dass ich es Jahre lang nicht angeschaut habe. Ich hoffe es gefällt euch.


Der große Traum

Ein Vogel sitzt auf seiner Brut,
er hält sie war, er schützt sie gut.
Und Tag um Tag so brühtet er,
auf das er bald erlöset wär.

Und schließlich, nach so langer Zeit,
ist es endlich dann soweit.
Das Schnäblein pickt die Schale auf,
Und es beginnt des Leben's Lauf.

Ein Häuflein Elden, klein und schwach
gestoßen in der Welten Krach.
Das Vöglein gibt den ersten Piep,
die Mutter hat es furchtbar lieb.

Zuwachsen beginnt der Kleine Spatz,
für die Mutter eine Hatz.
Holt Würmer, Fliegen, Schneckklein,
für das kleine Spätzelein.

Und der Vogel wächst heran,
wird zu einem Spatzenmann.
Wird flügge dann an jenem Ort,
die Mutter weint, doch er fliegt fort.

Er spürt die Freiheit, wild und schön
von der Welt will er was sehen.
Doch wie er zieht von Baum zu Baum,
wächst in ihm ein großer Traum.

Er träumt von einer Vogelbraut,
für die ein neues Nest er baut.
Und Träume werden schließlich war,
und bald folgt schon die Kinderschar.

Und so vergehen Jahr um Jahr,
die Zeiten gut, die Zeiten rar.
Der Spatz er fliegt durch Glück und Leid,
und schließlich ist es dann soweit.

Der Spatz denkt sich es war doch schön,
ich kann jetzt in Frieden gehen.
Fliegt zu seinem Lieblingsbaum,
ausgeträumt der große Traum.

Und dieser kleine, freche Spatz,
der hatte eine großen Schatz.
Er war zufrieden, was er gewählt
Das ist das einzige was zählt.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Beitragvon flair » Fr Jan 09, 2009 13:23

@Cairon
das ist ja toll geschrieben, hast ja eine ganz sensible Ader...wow

glg,
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Beitragvon Cairon » Fr Jan 09, 2009 18:26

Wie schon gesagt, die Gedicht sind recht alt. In den letzten Jahren habe ich wenig geschrieben höchsten mal etwas zum Geburtstag. Die meisten Gedichte stammen aus der zeit als meine Frau im Studium war und ich viel Zeit für mich hatte. Eigentlich ging es mir in letzter Zeit auch einfach zu gut um Gedichte zu schreiben. "The Poet needs the pain." Oder wie war das noch. Hier ist noch ein Text aus der gleichen Zeit wie der vorherige.

Der Baum des Lebens

Ein Samenkorn, so klein und zart,
ein paar Regentrofen für den Start.
Erst ein Riß dann treibt der Keim,
dann ein paar Wurzel, dünn und fein.
Doch weiter treibet ihn die Zeit,
bald ist das erste Blatt bereit.
Ein kleinr Zweig wir bald zum Ast,
die Blätter werden fast zur Last.
Und Jahr um Jahr wächst dann ein Baum,
ganz lautlos, Du merkst es kaum.
Und ein Paar in der Natur,
gibt sich am Baum den den Liebesschwur.
Kinder wachsen bald heran,
der Baum sieht es sich schweigend an.
Und nur der Blätter rauschen dann
von der Geschicht erzählen kann.
Und Jahre kommen und Jahre gehen,
der Baum hat schon soviel gesehen.
Sah Glück und Schmerz, sah Freud und Leid,
doch schließlich kommt auch sein Zeit.
Abgerufen nun, zur letzten Ruh.
Der Baum schließt seine Augen zu.
Er spührt ein letztes mal den Föhn,
und sagt, "Trotz allem war es schön".
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Beitragvon flair » Fr Jan 09, 2009 23:07

Verstehe…wenn man Glück hat, lebt man Poesie, und muss sie nicht niederschreiben.


Die Kunst des Verlierens studiert man täglich. So vieles scheint bloß geschaffen,
um verloren zu gehen und so ist sein Verlust nicht unerträglich.

Lerne zu verlieren, Tag für Tag.
Akzeptiere den Aufruhr um Schlüssel, die du verlierst.

Ich verlor zwei Städte, verlor zwei Flüsse, einen Kontinent.
Ich vermisse sie, aber es war nicht unerträglich.

Selbst dich zu verlieren, deine scherzhaften Worte; eine Geste, die ich liebe.
Sogar hier wird es wahr sein.

Ich werde sehen, die Kunst des Verlierens studiert man täglich.
Auch wenn es einem vorkommt als wär’s (schreibs auf!): als wär’s unerträglich.

vom
Elizabeth Bishop
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Gedichte/Poesie

Beitragvon pege » Sa Jan 10, 2009 18:33

flair hat geschrieben:Verstehe…wenn man Glück hat, lebt man Poesie, und muss sie nicht niederschreiben.


Die Kunst des Verlierens studiert man täglich. So vieles scheint bloß geschaffen,
um verloren zu gehen und so ist sein Verlust nicht unerträglich.

Lerne zu verlieren, Tag für Tag.
Akzeptiere den Aufruhr um Schlüssel, die du verlierst.

Ich verlor zwei Städte, verlor zwei Flüsse, einen Kontinent.
Ich vermisse sie, aber es war nicht unerträglich.

Selbst dich zu verlieren, deine scherzhaften Worte; eine Geste, die ich liebe.
Sogar hier wird es wahr sein.

Ich werde sehen, die Kunst des Verlierens studiert man täglich.
Auch wenn es einem vorkommt als wär’s (schreibs auf!): als wär’s unerträglich.

vom
Elizabeth Bishop





ja das ist wahr, flair.
hab auch schon viel verloren, grad in den letzten 8 jahren.
aber auch schon viel neues wieder erhalten.
am schwersten dabei ist, die zeit zu überstehn und auszuhalten, altes zu verlieren und neues ist noch nicht da.
man lernt geduldig sein, also hat die zeit auch was.
...KEIN JETPILOT, ...KEIN ASTRONAUT, TROTZDEM HIMMELSSTÜRMER...
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