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Gedichte/Poesie

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Tausend Mal Gelebt

Beitragvon Cairon » Mo Jun 01, 2009 14:36

Tausend Mal Gelebt

Doro Pesch

Ich war schon so oft hier
wohl tausend mal und mehr ...
ich war mein Freund
ich war mein Feind
gefangen und verlor'n
Versuchung macht mich schwach
hab's wieder nicht geschafft
gekäpft ein Leben lang
jetzt fängt wieder alles

Tausend mal gelebt
als hät' ich tausend mal geliebt
Tausend mal ein Leben
lang nur dich gesucht
Tausend mal gelebt
als hät' ich tausend mal gekillt
hab' dich tausend mal begehrt
es hat mich tausend mal zerstört

Ich hab' immer viel gegeben
und doch war's nie genug
hab' ein Leben lang geweint
und nur unter Qualen
wurd' ich weich ...
Denn ich kam um im Feuer
und ertrank im tiefsten Meer
doch nichts schmerzte mich mehr
denn ich liebte viel zu sehr

Tausend mal gelebt
als hät' ich tausend mal geliebt
tausend mal vergebens
nur nach dir gesucht
tausend mal gelebt
als hät' ich tausend mal gekillt
hab' dich tausend mal begehrt
es hat mich tausend mal zerstört

Ich hätte alles drum gegeben
um dich nur ein einziges Mal zu lieben ...
hätte dir ewige Treue geschworen
hab' meine Seele total an dich verloren

Tausend mal gelebt
als hät' ich tausend mal geliebt
tausend mal vergebens
nur nach dir gesucht
tausend mal gelebt
als hät' ich tausend mal gekillt
hab' dich tausend mal begehrt
es hat mich tausend mal zerstört
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Gedichte/Poesie

Beitragvon flair » Mo Okt 19, 2009 0:33

welche rauhen Winde
bunte Blätter fallen herab
Jahreszeit, die ich schön finde
führten mich vom Wege ab.

Sitz ich nun am Elbeufer
ganz allein im Abendrot
sehe ich den Fluss hinunter
in die Ferne – dort - ein Boot.

Rauhe Lüfte die mich streicheln
in die Ferne schweife ich
denk an viele, viele Dinge
denk natürlich auch an Dich.

Rauhe Lüfte die mich streicheln
konnten mich nicht irretieren
jetzt wo ich wieder erwache
fängt´s mich langsam an zu frieren.

Ganz unbemerkt verging die Zeit
der Tau legte sich nieder
umgeben von der Dunkelheit
die Erde hat mich wieder.
Ich lerne aus meinen Fehlern, deswegen mache ich immer wieder Neue
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flair
 
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Registriert: Di Nov 11, 2008 0:55
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Re: Gedichte/Poesie

Beitragvon maexchen » Fr Jan 22, 2010 12:23

Desiderata



Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast
und denke an den Frieden der Stille.

So weit als möglich, ohne dich aufzugeben,
sei auf gutem Fuß mit jedermann.
Sprich deine Wahrheit ruhig und klar aus,
und höre Andere an,
auch wenn sie langweilig und unwissend sind,
denn auch sie haben an ihrem Schicksal zu tragen.
Meide die Lauten und Streitsüchtigen.
Sie verwirren den Geist.

Vergleichst du dich mit anderen,
kannst du hochmütig oder verbittert werden,
denn immer wird es Menschen geben,
die bedeutender oder schwächer sind als du.
Erfreue dich am Erreichten und an deinen Plänen.
Bemühe dich um deinen eigenen Werdegang,
wie bescheiden er auch sein mag;
er ist ein fester Besitz im Wandel der Zeit.

Sei vorsichtig bei deinen Geschäften,
denn die Welt ist voller Betrügerei.
Aber lass deswegen das Gute nicht aus den Augen,
denn Tugend ist auch vorhanden:
Viele streben nach Idealen,
und Helden gibt es überall im Leben.

Sei du selbst.
Täusche vor allem keine falschen Gefühle vor.
Sei auch nicht zynisch, wenn es um Liebe geht,
denn trotz aller Öde und Enttäuschung verdorrt sie nicht,
sondern wächst weiter wie Gras.

Höre freundlich auf den Ratschlag des Alters,
und verzichte mit Anmut auf die Dinge der Jugend.
Stärke die Kräfte deines Geistes,
um dich bei plötzlichem Unglück dadurch zu schützen.
Quäle dich nicht mit Wahnbildern.
Viele Ängste kommen aus Erschöpfung und Einsamkeit.
Bei aller angemessenen Disziplin,
sei freundlich zu dir selbst.
Genau wie die Bäume und Sterne,
so bist auch du ein Kind des Universums.
Du hast ein Recht auf deine Existenz.

Und ob du es verstehst oder nicht,
entfaltet sich die Welt so wie sie soll.
Bleibe also in Frieden mit Gott,
was immer er für dich bedeutet,
und was immer deine Sehnsüchte und Mühen
in der lärmenden Verworrenheit des Lebens seien –
bewahre den Frieden in deiner Seele.
Bei allen Täuschungen, Plackereien und zerronnenen Träumen
ist es dennoch eine schöne Welt.

Sei frohgemut. Strebe danach glücklich zu sein.



Max Ehrmann
maexchen
 
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