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Pamphlets in der Agrarpresse

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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115 Beiträge • Seite 1 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 8
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Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon H.B. » So Jan 18, 2015 9:42

In letzter Zeit steigt der Anteil kuriosester Artikel rasant an. Eine Vorreiterrolle nimmt dabei meiner Einschätzung nach TopAgrar ein. Inspiriert durch einen der dümmsten Artikel der vergangenen Zeit, der heute auf https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 44532.html zu finden ist, möchte ich dieses Thema hier starten (in der Hoffnung, dass die Verblödung in der Agrarpresse nicht weiter zunimmt).
500 Liter Wasser für ein Pfund Brot

Für die Herstellung von einem Pfund Brot werden laut Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums durchschnittlich 500 l Wasser benötigt. Zu Buche schlage das Regenwasser, das von den Getreidepflanzen auf dem Feld aufgenommen werde. Hinzu komme das Wasser, das bei der Zubereitung des Brotes und der Reinhaltung der Verarbeitungsstätten benötigt werde.

Der Wasserverbrauch bei der Brotherstellung sei aber nur ein Beispiel für den Ressourcenverbrauch bei der Lebensmittelerzeugung. Damit „unser Essen vom Feld bis auf unseren Teller“ gelange, würden Wasser, Energie und Rohstoffe benötigt. Damit seien Lebensmittel „zu gut für die Tonne“, unterstrich das Ministerium und machte auf seine gleichnamige Aktion zur Abfallvermeidung aufmerksam. In deren Rahmen werden Tipps für einen bewussteren Umgang mit Nahrungsmitteln gegeben. (www.zugutfuerdietonne.de)


Was sagt uns dieser Artikel? Wird der Meeresspiegel sinken, oder sollte man den Regen verbieten, damit Brot kein Wasser mehr VERbraucht?

Der Kommentar von "Öko-Bauer" bringts auf den Punkt:
Die Hälfte des täglichen Brotes, geht wassermäßig für die regelmäßige Autowäsche drauf!


Was er dabei aber nicht beachtet hat ist: Wenn man das Auto nicht in die Garage stellt, oder viel bei Regen fährt, geht dabei wesentlich mehr Wasser "drauf", als bei der Wäsche. Bei mir übrigens geht überhaupt kein Wasser für die Autowäsche drauf. Ich reinige es nie. Wenn es mal gereinigt wird, dann ist es alle halb Jahre, wenns die Werkstatt zum Service, oder zum Reifen montieren holt. Warum die das tun, weiß ich aber nicht.... :roll:
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon Terreblanche » So Jan 18, 2015 10:39

Also, jetzt müssen wir auch noch ein schlechtes Gewissen haben, weil es auf unsere Äcker regnet und dadurch unser Getreide wächst. (Hier im Schwarzwald mit 1300 l / jahr übrigens viel zu viel).

Solangsam können sie mich.

Nur gut, daß ich das Werbeblatt top agrar schon vor 10 Jahren abmeldete.
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon germane » So Jan 18, 2015 10:41

Vor häufigem Duschen/Baden wird neuerdings auch schon gewarnt.Da schiebens aber die Hautgesundheit als Argument vor, was ich aber nicht glaube.Wenn ich da den Verbrauch meiner Eltern mit meinem Verbrauch vergleiche,kriege ich plötzlich ein schlechtes Gewissen.

:prost: :regen: :gewitter: Diese Smileys sollten die Mods vorsichtshalber auch entfernen,weil sie unbewußt die Wasserverschwendung fördern. :klug:

Das Grundproblem ist die Intelligenz der Berliner.Die Münchner waren fähig einen neuen Flughafen zu bauen,die Berliner nicht.Wir sollten die Bauten in Berlin wieder abreißen und München zur Hauptstadt machen.
Wähle rot,dann wirst Du schneller ein [zensiert].
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon Pinzgauer56 » So Jan 18, 2015 10:42

Oh Heilix Blechle.... fällt mir da nur ein dazu ....
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon T5060 » So Jan 18, 2015 10:52

Dem Dackelclub-Präsidenten regnet es ins Hirn :-)
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Früher war es noch viel schlimmer

Beitragvon adefrankl » So Jan 18, 2015 12:02

H.B. hat geschrieben:In letzter Zeit steigt der Anteil kuriosester Artikel rasant an. Eine Vorreiterrolle nimmt dabei meiner Einschätzung nach TopAgrar ein. Inspiriert durch einen der dümmsten Artikel der vergangenen Zeit, der heute auf https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 44532.html zu finden ist, möchte ich dieses Thema hier starten (in der Hoffnung, dass die Verblödung in der Agrarpresse nicht weiter zunimmt).
500 Liter Wasser für ein Pfund Brot

Für die Herstellung von einem Pfund Brot werden laut Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums durchschnittlich 500 l Wasser benötigt. Zu Buche schlage das Regenwasser, das von den Getreidepflanzen auf dem Feld aufgenommen werde. Hinzu komme das Wasser, das bei der Zubereitung des Brotes und der Reinhaltung der Verarbeitungsstätten benötigt werde.

D!


Also aufbauend auf dieser Rechnung stelle ich fest, dass es früher noch viel schlimmer war. Als z.B.die Menschen noch von der Jagd lebten und die Bevölkerungsdichte vielleicht bei 1 Person/ km² lag, da muss man ja dann praktisch den Niederschlag pro km² als Wasserverbrauch pro Person veranschlagen (d.h. 700000 m³ pro Person und Jahr). Oder wenn man bei sehr naturnaher Bewirtschaftung im Schwarzwald pro ha nur 1 Festmeter pro Jahr entnimmt. Dann beträgt bei dieser Bewirtschaftung ja der Verbrauch ja 13 000 m² pro Festmeter - schrecklich. Also die Wasserbilanz zeigt doch klar der Ökoweg führt in die Katastrophe! Schon allein die Umstellung von Bio auf konventionell halbiert den Wasserverbrauch pro kg Getreide. --> Stoppt die Ökospinner
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon H.B. » So Jan 18, 2015 12:31

Das Schlimmste ist doch, dass es bei völliger Aufgabe der Land- und Forstwirtschaft trotzdem weiterregnet und -schneit. Sollte dann irgend ein Dummkopf auf die Idee kommen, ein kg Getreide anzubauen, entfällt der gesamte Niederschlag auf dieses kg. Wie könnte man das nur verhindern?
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon agrarbetriebswirt » So Jan 18, 2015 14:40

Das die dümlichen und Bauernverblödenden Artikel in der Agrarpresse akut zunehmenden müsste ja jeden schon länger auffallen, die Frage ist nur, was könnte man tun um dies zu "korrigieren"; die Kündigung sämtlicher Abo´s ist ja auch nicht wirklich sinnvoll.
Von Zeit zu Zeit findet sich ja auch noch mal was sinnvolles - ok, ich geb´s zu - zunehmend selten !

Zum Thema: Ich würd den grünen Gutmenschen vorschlagen, sämtliche Flächen mit Lichtdurchlässigen Photovoltaikmodulen zu überdachen, um das Waser dann zu sammeln und nur nach akuten Bedarf den Pflanzen zu zuteilen. Das hätte nur Vorteile, der Strompreis würd ins bodenlose fallen, zumindest tagsüber, Wasser wäre auch im Überschuss vorhanden und die Stickstoffauswaschung würde auf 0 gehen - also los !!!

Hoffe nun niemenden inspieriert zu haben :roll:
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon LUV » So Jan 18, 2015 14:46

agrarbetriebswirt hat geschrieben:Das die dümlichen und Bauernverblödenden Artikel in der Agrarpresse akut zunehmenden müsste ja jeden schon länger auffallen, die Frage ist nur, was könnte man tun um dies zu "korrigieren"; die Kündigung sämtlicher Abo´s ist ja auch nicht wirklich sinnvoll.
Von Zeit zu Zeit findet sich ja auch noch mal was sinnvolles - ok, ich geb´s zu - zunehmend selten !

Zum Thema: Ich würd den grünen Gutmenschen vorschlagen, sämtliche Flächen mit Lichtdurchlässigen Photovoltaikmodulen zu überdachen, um das Waser dann zu sammeln und nur nach akuten Bedarf den Pflanzen zu zuteilen. Das hätte nur Vorteile, der Strompreis würd ins bodenlose fallen, zumindest tagsüber, Wasser wäre auch im Überschuss vorhanden und die Stickstoffauswaschung würde auf 0 gehen - also los !!!

Hoffe nun niemenden inspieriert zu haben :roll:


Das Wasser sollte lieber aufgefangen und nach Afrika exportiert werden...auf dem Rückweg könnte man dann damit erzeugtes Sojaschrot mitnehmen und auf dem nächsten Törn die Hähnchenfüße, die unsere Bürger nicht mögen wieder mit nach Afrika...usw....nachhaltig oder? :prost: the world goes around....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon H.B. » So Jan 18, 2015 14:48

Die Veröffentlichung ist ja richtig. Das Problem liegt ja im Ministerium. Zu kritisieren ist, dass Topagrar jeglichen zum Artikel gehörenden Sarkasmus vermissen lässt. Man kann doch über sowas nicht ernsthaft berichten, ohne sich darüber lustig zu machen, oder eine Klarstellung dran zu hängen. Es lesen ja nicht nur Fachkundige, die den Witz in der Witzlosigkeit herauslesen können, sondern ganz normale Verbraucher, die auch beispielsweise auf Greenpeace und BUND hereinfallen würden, und sich womöglich bald in Schaaren mit Regenschirmen und Satt-Flyern auf unseren Äckern versammeln werden. Das Einzige, was wir dann noch ernten könnten wäre der Müll, den solche Veranstaltungen in der Regel hinterlassen.
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon LUV » So Jan 18, 2015 14:55

H.B. hat geschrieben:Die Veröffentlichung ist ja richtig. Das Problem liegt ja im Ministerium. Zu kritisieren ist, dass Topagrar jeglichen zum Artikel gehörenden Sarkasmus vermissen lässt. Man kann doch über sowas nicht ernsthaft berichten, ohne sich darüber lustig zu machen, oder eine Klarstellung dran zu hängen. Es lesen ja nicht nur Fachkundige, die den Witz in der Witzlosigkeit herauslesen können, sondern ganz normale Verbraucher, die auch beispielsweise auf Greenpeace und BUND hereinfallen würden, und sich womöglich bald in Schaaren mit Regenschirmen und Satt-Flyern auf unseren Äckern versammeln werden. Das Einzige, was wir dann noch ernten könnten wäre der Müll, den solche Veranstaltungen in der Regel hinterlassen.



Könnt ich zeichnen, würde ich eine geile Satire auf den Artikel verfassen......."Ein weinender deutscher Ackerbauer, der zu seinem afrikanischen Kollegen sagt: Ihr habt es gut, ihr benötigt nur einen Bruchteil des Wassers für das Brot, was ihr nicht habt!"
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon H.B. » So Jan 18, 2015 15:02

Der Witz der Sache ist ja, dass Afrika über soviel fruchtbare Böden verfügt, dass sie sich unter Zuhilfenahme moderner Landtechnik, und begleitet durch politische Stabilität dreifach selbst versorgen könnten. Unsere Gutmenschen von Misereor und Co. tun alles in ihrer Macht stehende dass diese Situation nie eintreten wird.

Keine Bilder von Kindern mit Hungerbäuchen und Fliegen im Gesicht bedeutet zeitgleich auch das Ausbleiben von Spendengeldern.
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon Carsten » So Jan 18, 2015 16:06

unglaublich! Dann wäre ja alle Freilandhaltung die reinste Wasserverschwendung!
Gruß
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon H.B. » So Jan 18, 2015 16:15

Ganz bestimmt. Stell dir mal vor, eine einzige Person um Schwimmbad - oder noch schlimmer: Die Weltmeere für die paar Fische. Mehr Wasserverschwendung geht nun wirklich nicht!!!
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon Manfred » So Jan 18, 2015 16:22

Die Lösung ist doch ganz einfach:
Wir decken vor der nächsten Starkregenfront sämtliche Flächen mit Plastikplanen ab, um unseren Wasserverbrauch in der Landwirtschaft auf null zu reduzieren.
Das Niederschlagswasser läuft dann sofort in die Flüsse, satt im Boden gepuffert zu werden.
2 bis 3 Tage später sind die Stadtbewohner an den Unterläufen ersoffen und das städtische Verdummungsproblem ist auf Dauer beseitigt.

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