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Quecken ohne Chemie bekämpfen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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58 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon Woodlandquad » Mi Okt 01, 2014 14:45

Hier gehts dann weiter .... besser als in Bilderthema :D

Ich habe nun Info´s bekommen Grubber ... Grubbern .... Grubbern .... Ackern .... Eggen ...... Kartoffeln setzten

dann keine Gründüngung weil ich die ja beim Grubbern zerstören würde ( klingt auch plausibel )

Grubbern jetzt oder im Frühjahr ? Einmal jetzt zum rest Kartoffeln ausgrubbern ... aber wie dann weiter ???
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon geha0861 » Mi Okt 01, 2014 15:25

Hallo Woodlandquad, ja klar geht das , hat mal ein sehr erfahrener Pflanzenschutzberater mir erklärt :wink: und das ist wie DU selbst schreibst " ein EISENHALTIGES Mittel " und nennt sich auch sehr plausibel " Hackoziel " :lol: , da brauchste /auch die Family wenn die mitmachen :cry: anschl. nicht mehr ins Fitnessstudio ! :D denn das Zeug sollteste auch noch vom Acker runtertun denn beim nächsten Regen + Einsähen/bearbeiten sind die Queckenwurzeln oder was übrig ist wieder am austreiben :mrgreen: und dann das Jahr für Jahr wie unsere Ahnen :klug: !
Also trotzdem Viel erfolg beim Chemielosen EntQuecken Deiner Flächen ! :prost:

Mfg Geha
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon Ferengi » Mi Okt 01, 2014 15:27

Immer schön Fräsen!
Dann ist das Bodengefüge bald so zerstört, das gar nichts mehr wächst.
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon speeder » Mi Okt 01, 2014 15:34

... Ach kommt Leute... so doof war die Frage ja nun nicht!

Aus meiner Erfahrung als 20 Jahre Bio kann ich dir nur zu einem Raten: Acker nächstes Jahr brach liegen lassen. Ab Ende März alle 14 Tage durcharbeiten. Und dann Anfang August 200 Kilo Roggen sähen. Das verdrängt absolut ALLES, was da sonst wachsen will. Über Winter ist der so überwachsen, dass er in sich zusammenfällt und eine gelbe Masse bildet... Dann im Frühjahr Hafer oder so. Bio-Kartoffeln sind so ziemlich die miesesten Unkrautunterdrücker überhaupt :lol:
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon Woodlandquad » Mi Okt 01, 2014 15:47

Ferengi hat geschrieben:Immer schön Fräsen!
Dann ist das Bodengefüge bald so zerstört, das gar nichts mehr wächst.


Hat das einer bei dir im Kopf gemacht ? oder warum hast du immer solchen tollen ideeen die außer dir anscheinend keiner versteht :prost:
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon Woodlandquad » Mi Okt 01, 2014 15:49

speeder hat geschrieben:... Ach kommt Leute... so doof war die Frage ja nun nicht!

Aus meiner Erfahrung als 20 Jahre Bio kann ich dir nur zu einem Raten: Acker nächstes Jahr brach liegen lassen. Ab Ende März alle 14 Tage durcharbeiten. Und dann Anfang August 200 Kilo Roggen sähen. Das verdrängt absolut ALLES, was da sonst wachsen will. Über Winter ist der so überwachsen, dass er in sich zusammenfällt und eine gelbe Masse bildet... Dann im Frühjahr Hafer oder so. Bio-Kartoffeln sind so ziemlich die miesesten Unkrautunterdrücker überhaupt :lol:


Hmmm ... ich möchte aber gerne den Acker nicht brach liegen lassen ... weil ich nicht soooooo viele Fläche habe um ausweichen zu können .... gibt es auch ne andere lösungsmöglichkeit oder muss ich echt zu Round up Greifen und wenn ja wann jetzt ? im Frühjahr ? wann dann ackern ? Grubbern ...oha ... sooooooooo viele fragen :roll:
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon Todde » Mi Okt 01, 2014 16:37

speeder hat geschrieben:... Ach kommt Leute... so doof war die Frage ja nun nicht!
Aus meiner Erfahrung als 20 Jahre Bio kann ich dir nur zu einem Raten: Acker nächstes Jahr brach liegen lassen. Ab Ende März alle 14 Tage durcharbeiten.


Na das nennt man "Bio"? Ich nenne das Umweltzerstörung.
Wenn das alle so machen, dann kann das UBA schon mal die Feinstaub-Messgeräte erneuern.
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon Todde » Mi Okt 01, 2014 16:44

Woodlandquad hat geschrieben:Hmmm ... ich möchte aber gerne den Acker nicht brach liegen lassen ... weil ich nicht soooooo viele Fläche habe um ausweichen zu können .... gibt es auch ne andere lösungsmöglichkeit oder muss ich echt zu Round up Greifen und wenn ja wann jetzt ? im Frühjahr ? wann dann ackern ? Grubbern ...oha ... sooooooooo viele fragen :roll:


Die umweltverträglichste Variante, die Erfolg verspricht ist Glyphosat, da führt kein Weg dran vorbei.
Alles andere ist mM nach reine Bodenzerstörung und mit mäßigem Erfolg.

4 Wochen liegen lassen und dann mit 4l/ha Glyphosat drüber (mit 150l Wasser/ha, eventuell 5KG SSA/ha dazu), wichtig, das die Quecke ordentlich grüne Blattmasse hat, ansonsten wirkt da nix.
Im Herbst lagert die Quecke vermehrt Nährstoffe in die Wurzeln ein und dadurch ist die Wirkstoffverlagerung besser.
Im Frühjahr besteht die Gefahr, dass nicht genügend grüne Blattmasse vorhanden ist, wenn der Winter frostig genug ist.

Der DynaDrive (Dein verlinktes Video) wird auch keine ausreichende Bekämpfung schaffen.
Du kannst noch hoffen, dass der Winter ordentlich kalt wird 30cm Frost, vorher pflügen und laufend Grubbern, das Ergebnis wird aber nicht ausreichend sein.
Und ich vermute im Frühjahr ist der halbe Mutterboden dann auch in der Senke.
Gänse sollen der Quecke auch ordentlich zusetzen, vielleicht bekommst Du die ja satt und rund bis Weihnachten, dann kannst noch Braten verkaufen
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon speeder » Mi Okt 01, 2014 17:34

Todde hat geschrieben:
speeder hat geschrieben:... Ach kommt Leute... so doof war die Frage ja nun nicht!
Aus meiner Erfahrung als 20 Jahre Bio kann ich dir nur zu einem Raten: Acker nächstes Jahr brach liegen lassen. Ab Ende März alle 14 Tage durcharbeiten.


Na das nennt man "Bio"? Ich nenne das Umweltzerstörung.


.... nein, das nennt man nicht bio. Sondern Notmaßnahme, wenn das Kind in den (Quecken)Brunnen gefallen ist. Du willst doch nicht ernsthaft die Feinstaubbelastung zu Felde führen??? Dann kannst du auch Maisanbau, Walzen nach Grasneuansaat und den Rübenanbau verbieten. Der ist durch die Fahrspuren auch Umweltzerstörung....
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon Todde » Mi Okt 01, 2014 17:44

speeder hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
speeder hat geschrieben:... Ach kommt Leute... so doof war die Frage ja nun nicht!
Aus meiner Erfahrung als 20 Jahre Bio kann ich dir nur zu einem Raten: Acker nächstes Jahr brach liegen lassen. Ab Ende März alle 14 Tage durcharbeiten.


Na das nennt man "Bio"? Ich nenne das Umweltzerstörung.


.... nein, das nennt man nicht bio. Sondern Notmaßnahme, wenn das Kind in den (Quecken)Brunnen gefallen ist. Du willst doch nicht ernsthaft die Feinstaubbelastung zu Felde führen??? Dann kannst du auch Maisanbau, Walzen nach Grasneuansaat und den Rübenanbau verbieten. Der ist durch die Fahrspuren auch Umweltzerstörung....


Frankreich hatte im Frühjahr die Bodenbearbeitung um Paris einschränken lassen.
Das deutsche UBA hatte sich im April auch schon beschwert, dass die Bauern so rumstauben.
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon Woodlandquad » Mi Okt 01, 2014 17:53

Todde hat geschrieben:Die umweltverträglichste Variante, die Erfolg verspricht ist Glyphosat, da führt kein Weg dran vorbei.
Alles andere ist mM nach reine Bodenzerstörung und mit mäßigem Erfolg.

4 Wochen liegen lassen und dann mit 4l/ha Glyphosat drüber (mit 150l Wasser/ha, eventuell 5KG SSA/ha dazu), wichtig, das die Quecke ordentlich grüne Blattmasse hat, ansonsten wirkt da nix.


Was ist SSA ?

alles andere klingt nicht toll aber verständlich .... :prost:

und Freunde nicht streiten .... diese Energie kann man besser nutzen .... in dem man mir gute Tips gibt :D
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon Welfenprinz » Mi Okt 01, 2014 18:01

Nach der Getreideernte Schälpflug und dann alle 10 - 14 Tage Kulitvator, Kultivator, Kultivator............

Das habe ich auf einem Teilstück als ich schon längst Grubber und Rollege hatte nochmal gemacht. In den 80ern war roundup ja auch noch doppelt so teuer...........
Wenn du nicht mit einer Deckfrucht wie dem beschriebenen Roggen arbeiten kannst ist die immer wiederkehrende mechanische Bodenbearbeitung egal ob mit Fräse(ist übrigens ein sehr guter Queckenkiller........ wenn man sie konsequent immer wieder einsetzt :D ) oder Grubber die einzige Alternative. Mit eben allen negativen beschriebenen Folgen für Erosion und Bodengefüge. Und Sprit und Arbeitsaufwand.
1200 g Glyphosat / ha und nach vergilben Grubbern. Feddisch.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon Schwarzbunte » Mi Okt 01, 2014 18:07

Wenns ohne Chemie gehen soll, dann 2-4mal aufgrubbern, im Anschluss alle Quecken mit der Saategge zusammenziehen und anstecken :mrgreen:
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon Woodlandquad » Mi Okt 01, 2014 19:27

Welfenprinz hat geschrieben:Wenn du nicht mit einer Deckfrucht wie dem beschriebenen Roggen arbeiten kannst ist die immer wiederkehrende mechanische Bodenbearbeitung egal ob mit Fräse(ist übrigens ein sehr guter Queckenkiller........ wenn man sie konsequent immer wieder einsetzt :D ) oder Grubber die einzige Alternative


Finde ich gut das musst du nur mal

Ferengi hat geschrieben:Immer schön Fräsen!
Dann ist das Bodengefüge bald so zerstört, das gar nichts mehr wächst.


beibringen :D DER sieht das ganz anders :roll: ich kenn das so für Kartoffeln am besten Fräsen alles andere nur Combinieren/Eggen
Also ich denke ich werde jetzt mal warten das alles nen bissl grün wird und es dann mit Glysphat abspritzen lassen 2 Wochen warten und Ackern .... das scheint mir irgendwie das zu sein was ich aus den meisten antworten lese ... verbessert mich wenn irre ...
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Re: Quecken ohne Chemie bekämpfen

Beitragvon Ferengi » Mi Okt 01, 2014 19:34

Woodlandquad hat geschrieben:[

Beibringen :D DER sieht das ganz anders :roll:
...


Ja, tut er!
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