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Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Daniel Setz » Di Mai 06, 2014 12:11

Hallo!

Bei uns in der Nähe gab es einen tödlichen Unfall mit einer Rundballenpresse:

http://www.ffh.de/news-service/ffh-nach ... oetet.html

Das ist wirklich eine Mahnung an uns alle, bei der bevor stehenden Futterernte besonders vorsichtig und besonnen zu arbeiten, damit solche schrecklichen Unfälle nicht passieren können.


Was ich im Übrigen nicht verstehe, ist das sehr lückenhafte Sicherheitskonzept, das selbst moderne Arbeitsmaschinen haben.

In Zeiten von ausufernden EU- Normen, europäischen Maschinenrichtlinien usw. ist das ein Unding, dass solche Dinge so leicht passieren können.

Jede kleine Tischbohrmaschine von LIDL oder OBI hat zum Beispiel einen Schalter, damit beim Öffnen des Riemendeckels der Antrieb stehen bleibt. In den laufenden Ketten einer Presse oder eines Mähdreschers kann man hingegen ungehindert mit dem Ölkännchen hantieren...

Und einen Notaus- Schalter sucht man bei Pressen usw. auch vergeblich. Wenn am Schlepperheck und über der Pickup Notaus- Schalter für die Zapfwelle gewesen wären, oder eine Reissleine oder Ähnliches, hätte das dem armen Kerl vielleicht das Leben retten können.

Das regt mich echt auf, dass in manchen Bereichen total übertrieben wird, und in anderen Bereichen, wo es wirklich gefährlich ist, macht sich anscheinend niemand Gedanken.

Unser Valtra 8000 hatte übrigens am Heck eine gelbe Schlaufe, wo man eine Not- Reissleine für die Zapfwelle festbinden konnte. Ich frage mich warum das nicht Standard ist. Heute werden doch sowieso alle Zapfwellen elektisch gekuppelt.... :(
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Justice » Di Mai 06, 2014 12:27

Daniel Setz hat geschrieben: Heute werden doch sowieso alle Zapfwellen elektisch gekuppelt.... :(


Nö. Die alten Schlepper und Pressen bleiben auch weiterhin im Einsatz. Wer in eine laufende Maschine greift, handelt Vorsätzlich! Das läst sich auch nicht mit Technik verhindern. Solche Sicherheitsschalter werden aufgrund von Fehlern gerne mal überbrückt.

Solche tragischen Unfälle lassen sich meiner Meinung nach nur durch reduzierung des Kostendrucks und somit auch Zeitdrucks verhindern. Dazu ist aber eine Realistische Planung notwendig, an der es aber al zu offt scheitert.

Die Zeit, die man zum Abstellen und Freiräumen der Maschine benötigt sollte auch jedem zur Verfügung gestellt werden. Noch besser wäre eine besonenere Fahrweise. Leider werden aber die Fahrer mit den hohen Stückzahlen als die guten betrachtet.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Einhorn64 » Di Mai 06, 2014 12:28

Was nutzt da ein Notausschalter?
Wer bei laufender/eingeschalteter und blockierter Pickup versucht mit den Beinen eine Verstopfung zu beheben- der Spielt Russisch Roulette!
Wenn dich der Einzug erwischt hat ist es eh viel zu spät nach dem Notaus zu greifen, selbst wenn man ihn erreicht- gerade die elektrohydraulischen Schaltungen verzögern ja.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Daniel Setz » Di Mai 06, 2014 12:44

@Justice: Stimme dir teilweise zu.

Aber ich denke nicht, dass hier ein Chef dahinter stand, der Druck gemacht und den Fahrer zur Hektik gedrängt hat. Der Fahrer ("Landwirt") war sicher der Junior des Hofes, nehme ich mal an.

Aber wie dem auch sei- manche wollen halt auch ohne Druck von außen die schnellsten sein oder neigen sowieso schon zum Leichtsinn. Und gegen die Zeit zu fahren weil Regen am Himmel steht kennen ja wahrscheinlich auch einige hier...


Dass alte Schlepper mit mechanischer Zapfwelle auch noch oft im Einsatz sind, ist sicher richtig, aber irgendwo müsste man nun mal anfangen.

Ich finde das jetzt kein Argument, warum nicht wenigstens bei neuen Maschinen zusätzliche Sicherheiten eingebaut werden können. Sonst wird ja auch genug mit Technik geklotzt (Computerdisplays, Variogetriebe, Joysticks, GPS usw.) - da käme es hier drauf nun wirklich nicht an.

Und oft sind es nun mal die neuen Maschinen, die richtig Leistung rund um die Uhr bringen müssen und damit die höchsten Gefahren bergen.

Das Unfall- Gespann war ja auch ziemlich neu.

@Einhorn: Kommt drauf an. Bei wenig Gas läuft die Pickup schon so langsam, dass vielleicht noch Zeit zum Reagieren gewesen wäre. Ich weiß auch nicht ob es ihn gerettet hätte, aber so war er chancenlos.
Zuletzt geändert von Daniel Setz am Di Mai 06, 2014 13:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Teddy Bär » Di Mai 06, 2014 13:06

IHC_833 hat geschrieben:Ganz einfach - Schlepper abschalten, wenn man an der Maschine ist !

Genau so und nicht anders.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon robs97 » Di Mai 06, 2014 16:09

99 mal ist nix passiert :shock:
Stell ich mir schrecklich vor, da ist einem doch kurz vor dem Tod bewusst was kommt :shock: :shock:
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes setzt,
es gibt jeden Tag jemanden der bequem darunter durchlaufen kann.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Hans Söllner » Di Mai 06, 2014 17:18

Laut Polizei hatte der junge Mann versucht, das Heu in die Presse zu schieben, als es sich vor der Maschine staute. Dabei wurde sein Bein erfasst und er wurde in die Presse gezogen.


Frage: was hilft da noch ein Notausschalter? Es war eine riesen Dummheit von ihm. Da kann ich bei laufendem Mähdrescherschneidwerk ebenso versuchen an der Einzugstrommel rumzufummeln oder an einem laufenen Maisgebiss.

Tragische Geschichte und zudem sehr unapettitlich-so eine Presse hat ja auch ein Schneidwerk. :cry:
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon fahrer380 » Di Mai 06, 2014 17:45

Tag!

Als ob es nicht schon oft genug Sicherheitseinrichtungen gibt die das Arbeiten nur unnötig schwer machen.
Man kann nunmal Maschinen nicht komplett Idiotensicher machen, es ist nunmal notwendig dass man in bestimmten Bereichen des Lebens das HIRN benutzt - hört sich für manche zwar unglaublich an :shock: - ist aber nunmal so.
Dass eine Supermarktmaschine einen Sicherheitsschalter hat ist klar, damit hantiert auch jeder Hans und Franz, aber bei Landmaschinen kann man schon erwarten dass geeignetes Fachpersonal damit umgeht.
Ich mein wer greift in eine laufende PickUp rein :roll: "Geht's noch" frag ich mich da...
Suche ständig Bilder und Videos von Fendt Geräteträgern 300er Baureihe (z.B. 380, 390, 395)
Bitte melden!

Geräteträger - die einzig wahren Traktoren. Alles andere sind Notlösungen ;-)
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon mf4255 » Di Mai 06, 2014 19:15

Hallo,
sowas ist schrecklich und darf nicht passieren. Aber der arme Kerl ist nun leider tot. Da wir nicht wissen wie sich die Situation abgespielt hat möchte ich mir kein Urteil darüber erlauben ob es an Dummheit gelegen hat.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass besonders beim Rundballen pressen der Druck extrem hoch sein kann. Man hat selber 30 ha, der Nachbar hat auch noch 15 zu pressen und eig. wollte man den Acker noch grubbern vorm Regen, der Nachbar macht druck wie Sau. Da kann es schon mal passieren dass man nachts um 2 Uhr Dinge macht bei denen man sich am nächsten Morgen im ausgeschlafenen Zustand fragt ob man noch ganz normal ist.

Mfg MF4255
Immer weiter.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon automatix » Di Mai 06, 2014 20:01

Daniel Setz hat geschrieben:Hallo!

Bei uns in der Nähe gab es einen tödlichen Unfall mit einer Rundballenpresse:

http://www.ffh.de/news-service/ffh-nach ... oetet.html

Das ist wirklich eine Mahnung an uns alle, bei der bevor stehenden Futterernte besonders vorsichtig und besonnen zu arbeiten, damit solche schrecklichen Unfälle nicht passieren können.


Was ich im Übrigen nicht verstehe, ist das sehr lückenhafte Sicherheitskonzept, das selbst moderne Arbeitsmaschinen haben.

In Zeiten von ausufernden EU- Normen, europäischen Maschinenrichtlinien usw. ist das ein Unding, dass solche Dinge so leicht passieren können.

Jede kleine Tischbohrmaschine von LIDL oder OBI hat zum Beispiel einen Schalter, damit beim Öffnen des Riemendeckels der Antrieb stehen bleibt. In den laufenden Ketten einer Presse oder eines Mähdreschers kann man hingegen ungehindert mit dem Ölkännchen hantieren...

Und einen Notaus- Schalter sucht man bei Pressen usw. auch vergeblich. Wenn am Schlepperheck und über der Pickup Notaus- Schalter für die Zapfwelle gewesen wären, oder eine Reissleine oder Ähnliches, hätte das dem armen Kerl vielleicht das Leben retten können.

Das regt mich echt auf, dass in manchen Bereichen total übertrieben wird, und in anderen Bereichen, wo es wirklich gefährlich ist, macht sich anscheinend niemand Gedanken.

Unser Valtra 8000 hatte übrigens am Heck eine gelbe Schlaufe, wo man eine Not- Reissleine für die Zapfwelle festbinden konnte. Ich frage mich warum das nicht Standard ist. Heute werden doch sowieso alle Zapfwellen elektisch gekuppelt.... :(


wieviele 10000 mal muß man es denn noch sagen, daß man bei Störungen die Kiste ausmachen soll? Das wird dir in der Ausbildung jede Woche zigmal vorgebetet, wer das nicht kapiert, den kann man nicht helfen.
Du kannst nicht für jede Dummheit Sicherheitsvorrichtungen einbauen, geht halt nicht. (am einfachsten wäre einfach, daß die Zapfwelle ausgeht, wenn der Fahrer austeht vom Sitz, aber ich würde mich wetten trauen, daß das schnellsten deaktiviert werden würde)
Badaboom
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon automatix » Di Mai 06, 2014 20:04

mf4255 hat geschrieben:Hallo,
sowas ist schrecklich und darf nicht passieren. Aber der arme Kerl ist nun leider tot. Da wir nicht wissen wie sich die Situation abgespielt hat möchte ich mir kein Urteil darüber erlauben ob es an Dummheit gelegen hat.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass besonders beim Rundballen pressen der Druck extrem hoch sein kann. Man hat selber 30 ha, der Nachbar hat auch noch 15 zu pressen und eig. wollte man den Acker noch grubbern vorm Regen, der Nachbar macht druck wie Sau. Da kann es schon mal passieren dass man nachts um 2 Uhr Dinge macht bei denen man sich am nächsten Morgen im ausgeschlafenen Zustand fragt ob man noch ganz normal ist.

Mfg MF4255


ja, so ist sie, die moderne Landwirtschaft - funktioniert nur über die Selbstausbeutung irgendwelcher ******. Wer nachts um 2 noch Silopresst oder schlimmeres, der hat doch nicht alle Tassen im S chrank.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon agrarflächendesigner » Di Mai 06, 2014 20:49

Das schlimme ist ja immer:
Egal wie eilig es ist - auf einmal hat man, oder die feuerwehr und der Staatsanwalt alle Zeit der Welt...
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Fassi » Di Mai 06, 2014 22:25

wieviele 10000 mal muß man es denn noch sagen, daß man bei Störungen die Kiste ausmachen soll? Das wird dir in der Ausbildung jede Woche zigmal vorgebetet, wer das nicht kapiert, den kann man nicht helfen.


Nen Kumpel hat die Nebenerwerbs-LDW- Ausbildung gemacht. Dabei hat dann in einem Abendkurs die BG nen Vortrag über tödlichen Unfälle mit Landwirtschaftlichen Maschinen gehalten, inkl. Bildmaterial direkt von den Unfallstellen. Hat bei ihm geholfen, er hat die nächsten Wochen daheim nachgerüstet und hat diese Bilder im Hinterkopf. Ähnlich gings dem Senior als die Tage der BG- Kontrolleur da war und uns eine Aufnahme einer Stallkamera gezeigt hat, wo ein Bullenfresser (im Bereich um die 300kg, also noch nichts wirklich großes) einen Arbeiter im Stall erledigt hat. Danach meinte Vater dann auch, ähnlich hätte er damals zu Rinderzeiten auch gehandelt und mit sowas auch nie gerechnet. Evtl. sollte sowas zur Pflichtveranstaltung für alle Maschinenbediener werden. Dann schalten evtl. ein paar mehr die Zapfwelle aus, wenn sie am Anbaugerät handieren.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Weinbauer » Di Mai 06, 2014 22:49

automatix hat geschrieben:
wieviele 10000 mal muß man es denn noch sagen, daß man bei Störungen die Kiste ausmachen soll? Das wird dir in der Ausbildung jede Woche zigmal vorgebetet, wer das nicht kapiert, den kann man nicht helfen.
Du kannst nicht für jede Dummheit Sicherheitsvorrichtungen einbauen, geht halt nicht. (am einfachsten wäre einfach, daß die Zapfwelle ausgeht, wenn der Fahrer austeht vom Sitz, aber ich würde mich wetten trauen, daß das schnellsten deaktiviert werden würde)


da ist doch schon das problem mit den sicherheitsvorschriften. das ist nicht praxisgerecht. da wirds bei vielen stationären arbeiten schwer. z.b. holzspalter, holzhäcksler, reinigung von maschinen (mit wasserschlauch) während sie laufen.
willst dann immer ein gewicht auf den sitz legen? womit die sicherheits übrigens auch dahin ist.

wie schon gesagt. einige dinge sind halt nur mit nachdenken zu verhindern.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon dr,deutz » Di Mai 06, 2014 22:57

Hallo,
nunja was bringt das beste Sicherheitskonzept das alle nur erdenklichen Möglichkeiten einer Gefährdung durch/von/für den Benutzer oder Umstehende berücksichtigt, wenn schlussendlich der gesunde Menschenverstand nicht gegeben ist oder ausser acht bleibt?!?

Die beste Sicherheit war, ist und bleibt der gesunde Menschenverstand.

Eine laufende Pickup ist nunmal gefährlich und wohl kaum so zu "kapseln" dass sie einen Benutzer der mit "Händ und Füss" versucht etwas in sie hineinzubefördern nicht erfassen kann.
Wie soll man das denn dann noch sicherer machen?

Nächstes Beispiel ist der oben schon erwähnte Maishächsler... ich glaube dass ich keinen der soein Teil schonmal in Aktion erlebt hat erklären muss dass das es mehr als Gefährlich ist sich im Einzugsbereich des Maisgebisses zu befinden!
Kreiselegge, Mähwerk, Futtermischwagen, Silofräse, Miststreuer, ...

Auch andere Berufsgruppen haben ihre "Berufstypischen" Gefahrenquellen.
Metzger, Schreiner, Schlosser, Maurer, Gerüstbauer, .....!
Und auch in der Freizeit passieren sehrviele Sachen (Motorradfahrn, Fallschirmspringen, FUSSBALL, Radeln, Boxen, Tischtennissspielen, Stricken, Häckeln, ...!
Ich möchte beispielsweise den jährlichen wirtschaftlichen Schaden in Deutschland durch Beinbrüche... von "Freizeitbolzern" verursacht wird garnicht wissen.

Aber ich schweife vom thema ab- Entschuldigung :cry:

Der Unfall ist sehr tragisch und wäre sicherlich vermeidbar gewesen, aber damit soetwas nichtmehr passiert gibt es meiner Meinung nach nur eine Möglichkeit- wir bleiben in Zukunft alle im Bett und bewegen uns nichtmehr.
Und wenn man (gezwungenermassen) mal auf´s Klo geht (OMG- sehr gefährlich :shock: ) bitte nach dem Stuhlgang nicht den Hintern abwischen, denn selbst dabei könnte sich evtl. jemand den Finger brechen :x

MfG, Th.
Zuletzt geändert von dr,deutz am Di Mai 06, 2014 23:01, insgesamt 1-mal geändert.
Blööööök
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