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Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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50 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Djup-i-sverige » Mi Mai 07, 2014 11:36

TomDeeh hat geschrieben:Hi Flo ,

ich denke Stefan meint Deine Idee mit dem Sitzschalter. Dann kann man mit einem Schlepper kein ZW-Anbaugerät betreiben , ohne dass jemand , oder eine Bierkiste, auf dem Sitz sitzt.Damit wären Holzspalter,Sägen,Häcksler,Güllemixer,Mischwägen,Schrotmühlen und Vieles mehr antriebslos.

Es ngibt eine einfache Regel um das zu verhindern.Man arbeitet nicht an eigeschaltenen Einzugsorganen.Wenn doch , dann halt auf eigenes Risiko.Leben isso !


Richtig Tom,

so wars gemeint.
Do not go gentle into that good night / Rage, rage against the dying of the light
Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Franzis1 » Mi Mai 07, 2014 12:05

Jeder ist mal leichtsinnig, vorallem in der Jugend, manche haben das Pech und bezahlens mit dem leben, andere können noch daraus lernen weil sie gerade noch davon gekommen sind.
Bei uns im Kreis wurde ein 19 Jähriger vom Maibaum , den er seiner Freundin stellen wollte am Kopf getroffen leider tötlich, ein andere läuft Nachts auf dem Heimweg vom Bierzelt auf der B 30 rum und wird überfahren, bei einem anderen Unfall kommen 3 Männer(nicht angeschnallt) um als ihr Auto nach einem Überholvorgang an einem Baum landet, die angeschnallte frau überlebt leicht verletzt.
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Hans Söllner » Mi Mai 07, 2014 19:33

lagavulin hat geschrieben:Es ist eigentlich alles gesagt, spart euch doch bitte aus Pietätsgründen weitere Posts.


Schließe mich an, kann doch jetzt geschlossen werden.
Eins weis ich aber jetzt schon, der letzte Post zu einem solchen Unfall war das nicht....
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon keinbauer » Mi Mai 07, 2014 19:52

Abgesehen von dem dämlichen Bild bei der gleichnamigen Zeitung frage ich mich, was das Diskutieren eines solchen Vorfalls mit "Pietät" zu tun haben soll.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon automatix » Mi Mai 07, 2014 20:36

viel sinnvoller wäre es, den Beitrag jeden 2. Tag hochzuholen, um den ganzen Extrembauern zu zeigen, was passieren kann. Nur im Winter Schlafen ist halt auch gefährlich....
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Einhorn64 » Mi Mai 07, 2014 21:21

Hans Söllner hat geschrieben:
lagavulin hat geschrieben:Es ist eigentlich alles gesagt, spart euch doch bitte aus Pietätsgründen weitere Posts.


Schließe mich an, kann doch jetzt geschlossen werden.
Eins weis ich aber jetzt schon, der letzte Post zu einem solchen Unfall war das nicht....


Pietät hin, Mitgefühl her,
wenn nur ein einziger "Vollgasartist" durch die Diskussion hier erst mal nachdenkt ehe ganz schnell vom Schlepper springt, und sich für den "Darwin Award" bewirbt,
dann war es nicht sinnlos.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Max M » Mi Mai 07, 2014 22:28

IHC_833 hat geschrieben:Also den Leuten dort im Dorf gehts Scheisse.... und den Schnullitraktoristen auch... nicht so einfach alles... ich hoffe man lernt was draus

Was soll man draus lernen??
Sicherheitsvorkehrungen werden von den BGs gefordert und von den Herstellern nach Möglichkeit umgesetzt, aber sonst?? Kolateralschäden sind doch im System vorgesehen, grösser, höher, schneller, weiter. Wettbewerb ohne Ende.... und die Margen sinken weiter. Wie soll das kompensiert werden?
... Augen zu und durch ist doch die Devise. Fressen muss billig.
Ich finds zum Kotzen, wie hier einige mit Schuldzuweisungen bei der Hand sind....




Nur im Winter Schlafen ist halt auch gefährlich....

Naja, Beamte werden ja am Ende ihres "Arbeitslebens" "umgebettet"..... aber kann der deutsche Beamte die Welt ernähren?
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon JD7430 » Mi Mai 07, 2014 23:30

Fassi hat geschrieben:
wieviele 10000 mal muß man es denn noch sagen, daß man bei Störungen die Kiste ausmachen soll? Das wird dir in der Ausbildung jede Woche zigmal vorgebetet, wer das nicht kapiert, den kann man nicht helfen.


Nen Kumpel hat die Nebenerwerbs-LDW- Ausbildung gemacht. Dabei hat dann in einem Abendkurs die BG nen Vortrag über tödlichen Unfälle mit Landwirtschaftlichen Maschinen gehalten, inkl. Bildmaterial direkt von den Unfallstellen. Hat bei ihm geholfen, er hat die nächsten Wochen daheim nachgerüstet und hat diese Bilder im Hinterkopf. Ähnlich gings dem Senior als die Tage der BG- Kontrolleur da war und uns eine Aufnahme einer Stallkamera gezeigt hat, wo ein Bullenfresser (im Bereich um die 300kg, also noch nichts wirklich großes) einen Arbeiter im Stall erledigt hat. Danach meinte Vater dann auch, ähnlich hätte er damals zu Rinderzeiten auch gehandelt und mit sowas auch nie gerechnet. Evtl. sollte sowas zur Pflichtveranstaltung für alle Maschinenbediener werden. Dann schalten evtl. ein paar mehr die Zapfwelle aus, wenn sie am Anbaugerät handieren.

Gruß




Hat normalerweise jeder mehrfach zu Hören bekommen...

Diese veranstaltungen sind gut und wichtig, aber vieles beachtet man trotzdem nicht, bzw. hat es im Hinterkopf und ignoriert es.

Miststreuer sauber machen... Kratzboden alleine kannste nicht laufen lassen, also Walzen mit angeschmissen, nach dem Motto "wird schon nichts passieren", die wahrscheinlichkeit ist ja auch gering, aber im Nachhinein denke ich immer "und wenn du jetzt ausgerutscht und ohnmächtig geworden wärst..."

Muss sich jeder an die eigene Nase packen, es wird immer solche unfälle geben und ich bin mir sehr sicher, dass sich niemand gänzlich von riskanten Situationen freisprechen kann.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon langer711 » Do Mai 08, 2014 5:35

Mein Beileid den Hinterbliebenen des Opfers.
Möge er in Frieden Ruhen!


--------------------------------

Es wurde des öfteren angesprochen, das man die Maschinen abstellen soll bei Reparatur, Wartung etc.

Antriebe aus, klar!
Aber den Motor schalte ich ganz sicher nicht aus, weil dann der Turbo nicht alt wird.

ABER:
Hab es selbst schon erlebt, das bei dem TOP Marktführer (hierzulande) wie von Geisterhand das Dreschwerk des Mähdreschers anlief.
Der Fahrer nur ganz locker "Das ist normal bei dem Teil, Fehler konnten wir noch nicht finden".

Man sollte sich immer vor Augen halten, das im Grunde nur ein kleiner Schalter versagen muss, oder ein Kabel durchscheuern und schon KANN das Ding einkuppeln.
Unter die Hydraulik der Haspel hab ich zwei Klappstützen nachgerüstet, damit mir die Haspel nicht auf den Kopf rutscht.


Beim 40 Jahre alten Trecker muss man die Kupplung treten oder den Gang raus nehmen, bevor der Anlasser funktioniert.
Ich kenne bis heute kein Auto mit Schaltgetriebe, wo der Anlasser nicht direkt dreht, ohne solche Sicherheiten!

JD7430 hat geschrieben:
Miststreuer sauber machen... Kratzboden alleine kannste nicht laufen lassen, also Walzen mit angeschmissen, nach dem Motto "wird schon nichts passieren", die wahrscheinlichkeit ist ja auch gering, aber im Nachhinein denke ich immer "und wenn du jetzt ausgerutscht und ohnmächtig geworden wärst..."



Ist es denn wirklich zuviel verlangt, mal eben den Kettenschutz abzunehmen und das Kettenschloss zu öffnen ??
Kette des Walzenantriebs auf die Seite, bestenfalls direkt in nen Öleimer - fertig!!
10 Minuten Arbeit inclusive Zusammenbau, aber äusserst sinnvoll investierte Zeit!
Wenn diese man diese 10 Minuten nicht hat, warum macht den Streuer dann bitte sauber ??
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon GeDe » Do Mai 08, 2014 6:32

JD7430 hat geschrieben:Ist es denn wirklich zuviel verlangt, mal eben den Kettenschutz abzunehmen und das Kettenschloss zu öffnen ??
Kette des Walzenantriebs auf die Seite, bestenfalls direkt in nen Öleimer - fertig!!
10 Minuten Arbeit inclusive Zusammenbau, aber äusserst sinnvoll investierte Zeit!
Wenn diese man diese 10 Minuten nicht hat, warum macht den Streuer dann bitte sauber ??


Da ja trotzdem der Kratzboden läuft braucht er im Fall daß er ausrutscht und ohnmächtig wird die 10 Minuten mehr Zeit um von den Leisten unter dem sich nicht drehenden Streuwerk durchgedrückt zu werden.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon automatix » Do Mai 08, 2014 6:49

ja, aber die Wahrscheinlichkeit für tödliche Verletzungen dürfte mit der stehenden Walze deutlich geringer sein als mit der laufenden. Und in 10 Minuten hat man mehr Chancen wieder aufzuwachen als in 1 Minute.
Bei unseren alten Unsinn wurde immer die Kette abgemacht und das Streuwerk stand - also wenn man da dann wirklich liegend am Kratzboden daher kommt geht man bei den stehenden Walzen einigermaßen Widerstandsfrei durch....
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon langer711 » Do Mai 08, 2014 7:02

Upps...
An die stehenden (senkrechten) Walzen hab ich garnicht gedacht, nur an die Liegenden!
Vermutlich ist hier der Antrieb mit Winkelgetrieben gelöst und nicht per Kette.

Aber irgendwie muss das Ganze Streuwerk ja auch demontierbar sein, und spätestens hier muss ja irgend etwas zum Abkuppeln sein.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Milchtrinker » Do Mai 08, 2014 10:27

... in dem Fall fehlt es dann aber nicht an der nicht demontierten Kette. sondern einfach am 2. Mann, der im Fall der Fälle, dann den Antrieb ausschaltet !!!

Da würde es ja auch reichen, wenn der 8-Jährige Sohn - oder einer aus dem Dorf - dabei wäre.

... dass ist der Punkt, wo man dann nicht sparen sollte - macht aber keiner !!!

Grüße
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon charly0880 » Do Mai 08, 2014 10:30

war sogar gestern in der zeitung, als zeichnung (Bild natürlich)
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon fahrer380 » Do Mai 08, 2014 16:47

Warum zum Teufel muss man nen Kratzboden laufen lassen zum sauber machen und dann auch noch drauf rumturnen :shock:
Hab noch nie nen Miststreuer gewaschen aber kann mich schon in die Lage reinversetzen. Ich mein soll jeder machen wie er will, mir wäre es das nicht wert. Lieber den Antrieb kurz laufen lassen und immer Stück für Stück vorgehen als selber Stück für Stück irgendwann zu Enden.
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