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Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Todde » Di Mai 06, 2014 23:00

IHC_833 hat geschrieben:Ganz einfach - Schlepper abschalten, wenn man an der Maschine ist !


So einfach... Vor Zapf-/Gelenkwellen hatte ich auch keinen Respekt, bis ich einmal in eine durchrutschende Zapfwelle gefasst habe und zu meinem Glück die Hand öffnen konnte.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon GüldnerG50 » Di Mai 06, 2014 23:26

ENDE
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon GeDe » Mi Mai 07, 2014 0:08

Ich war schon bei einem Unfall während der Saison hautnah dabei,der aber Gottseidank nochmal glimpflich ausgegangen ist.So ein Theater will ich nicht nochmal erleben.Der damals Verunfallte hat keine bleibenden Schäden davongetragen.Er redet mit absolut niemandem darüber.Ich war dabei,selbst wir reden nicht mehr darüber.Er hat seinen Fehler (ein-)gesehen und handelt jetzt anderst.
Das schlimmste während des Unfalls und unmittelbar danach waren die Schaulustigen und Gaffer die zufällig gerade beim Abendspaziergang vorbei kamen,oder nach ihren nicht vorhandenen Feldern sehen wollten.Sofort gab es Gespräche und Aussagen wie:
.... er darf nicht ...,
... hätte er doch...,
... könnte sein daß...,
... wenn er doch nur...,
... man macht doch ...,
... wie kann man nur,
... bestimmt wollte er ...,
... Gespann sieht doch neu aus ...,
... das weis man doch daß ...,
... ich würde sowieso erst ...,
... bestimmt ist es so passiert ...,
Ich hätte am liebsten jedem der eine solche Aussage gemacht hat und macht eine auf's Maul gehauen.
Also auf solche Aussagen/Spekulationen und so ein Geschwätz kann ich verzichten!

Scheiß auf den fast neuen Claas und die Uniwrap,
Scheiß auf den Notschalter,Reißleine und überwachte Klappen

Der Junge kommt nicht mehr heim,nie wieder,sein Platz bleibt leer,er fehlt plötzlich!

Hat schonmal jemand an die Eltern/Familie(Freundin,Frau,vlt. schon ein kleines Kind) gedacht?Die müssen erstmal darüber hinwegkommen wenn sie es schaffen!
Alle Achtung für Angehörige die so etwas durchstehen(müssen)
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon berndisame » Mi Mai 07, 2014 6:16

:prost: Hallo!

Lange Rede kurzer Sinn
Wer in eine laufende Maschine ´greift ist selber schuld :klug:

Ich bin da immer 150 Prozent- Stützte beim Putzen meiner D Presse die Klappe nochmal mit 2 Holzklötzen ab
Ist leider so.´
Gruß
Alle Angaben ohne Gewähr- jeder ist für das was er nachahmt selbst verantwortlich!!! Ich übernehme keine Haftung für daraus entstandene Schäden!
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon keinbauer » Mi Mai 07, 2014 6:38

GeDe hat geschrieben:So ein Theater will ich nicht nochmal erleben.Der damals Verunfallte hat keine bleibenden Schäden davongetragen.Er redet mit absolut niemandem darüber.Ich war dabei,selbst wir reden nicht mehr darüber.
Wenn diese Schweigsamkeit nach Unfällen eine Lösung wäre, gäbe es so gut wie keine Unfallverhütungsvorschriften, viel weniger Sicherheitseinrichtungen, viel weniger Sicherheit an sich, und wahrscheinlich entsprechend mehr Unfälle.
Da ist mir das "Theater" lieber, damit sich die o.g. Dinge weiterentwickeln. Und wenn es Anhaltspunkte gibt, dass ein menschlicher Fehler (Mit)Ursache gewesen sein könnte, dann sorgt dieses "Theater" dafür, dass andere diesen Fehler im Hinterkopf behalten und die Wahrscheinlichkeit, den selben zu begehen, abnimmt.

Es gibt auch Angehörige, die solches "Theater" von sich aus anleiern, sei es aus dem Nichtwahrhabenwollen, dass ein menschlicher Fehler (Mit)Ursache war, oder aus der Überlegung raus "Dann ist er wenigstens nicht umsonst gestorben."

Neben den Angehörigen müssen im Übrigen auch genug andere Leute diesen Unfall erstmal verkraften. Die haben sich ihr Hobby/Ehrenamt/Beruf zwar ausgesucht, aber hier liegt die Vermutung nahe, dass z.B. Teile der Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr den Verstorbenen kannten, und unter diesen Umständen ist das auch keine normale Situation. Auf einem Bild ist ein Servicewagen zu sehen (Aufschrift des Presseherstellers), da wurde wohl ein Sachverständiger zur Bergung dazugezogen. Der muss nicht alles gesehen haben, aber für den ist das absolut auch kein Alltag.
Für viele Beteiligte ist das alles jetzt eine schwere Zeit, ein Verschweigen möglicher menschlicher Ursachen macht das aber auch nicht einfacher, gerade wenn es so offensichtlich ist, dass eine solche Ursache hier besteht.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Ede75 » Mi Mai 07, 2014 8:38

keinbauer hat geschrieben:Auf einem Bild ist ein Servicewagen zu sehen (Aufschrift des Presseherstellers), da wurde wohl ein Sachverständiger zur Bergung dazugezogen.


Ist doch logisch, da muß erstmal einer wissen, wie z.B. die Klappe der Presse aufgeht. Erste Maßnahme bei so nem "Fund" ist doch Schlepper aus. Wenn dann elektrische Ventile und was weiß ich fürn Kram verbaut ist, kriegt die Heckklappe der Presse kein unwissender auf, nachdem der Schlepper wieder gestartet ist (Stichwort aktivierung der Steuergeräte).
Ich fahr so ne Uniwrap. Wenn der komplett eingezogen wurde, durch den Rotor, kann ich nur sagen, gut, daß ich da nicht bei war beim retten... :cry:

Mein Beileid den Angehörigen.

Gruß
Ede
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon automatix » Mi Mai 07, 2014 8:57

dr,deutz hat geschrieben:Hallo,
nunja was bringt das beste Sicherheitskonzept das alle nur erdenklichen Möglichkeiten einer Gefährdung durch/von/für den Benutzer oder Umstehende berücksichtigt, wenn schlussendlich der gesunde Menschenverstand nicht gegeben ist oder ausser acht bleibt?!?

Die beste Sicherheit war, ist und bleibt der gesunde Menschenverstand.

Eine laufende Pickup ist nunmal gefährlich und wohl kaum so zu "kapseln" dass sie einen Benutzer der mit "Händ und Füss" versucht etwas in sie hineinzubefördern nicht erfassen kann.
Wie soll man das denn dann noch sicherer machen?

Nächstes Beispiel ist der oben schon erwähnte Maishächsler... ich glaube dass ich keinen der soein Teil schonmal in Aktion erlebt hat erklären muss dass das es mehr als Gefährlich ist sich im Einzugsbereich des Maisgebisses zu befinden!
Kreiselegge, Mähwerk, Futtermischwagen, Silofräse, Miststreuer, ...

Auch andere Berufsgruppen haben ihre "Berufstypischen" Gefahrenquellen.
Metzger, Schreiner, Schlosser, Maurer, Gerüstbauer, .....!
Und auch in der Freizeit passieren sehrviele Sachen (Motorradfahrn, Fallschirmspringen, FUSSBALL, Radeln, Boxen, Tischtennissspielen, Stricken, Häckeln, ...!
Ich möchte beispielsweise den jährlichen wirtschaftlichen Schaden in Deutschland durch Beinbrüche... von "Freizeitbolzern" verursacht wird garnicht wissen.

Aber ich schweife vom thema ab- Entschuldigung :cry:

Der Unfall ist sehr tragisch und wäre sicherlich vermeidbar gewesen, aber damit soetwas nichtmehr passiert gibt es meiner Meinung nach nur eine Möglichkeit- wir bleiben in Zukunft alle im Bett und bewegen uns nichtmehr.
Und wenn man (gezwungenermassen) mal auf´s Klo geht (OMG- sehr gefährlich :shock: ) bitte nach dem Stuhlgang nicht den Hintern abwischen, denn selbst dabei könnte sich evtl. jemand den Finger brechen :x

MfG, Th.


komm, sowas ist nicht unvermeidbar, sowas ist sträflichster Leichtsinn der aller dümmsten Sorte. Sowas ist so einfach zu vermeiden, man muß nur das Hirn einschalten. Das sollte jeder können. Dazu muß man nicht im Bett bleiben.
Badaboom
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon der flo » Mi Mai 07, 2014 9:07

Warum gibt es noch keinen festen Manipulierschutz in Form von einem aktiven Sitz- oder Türkontaktschalter, der den Schlepper automatisch nach sagen wir mal ca. 5-10sek. abstellt?
Zum Beispiel wieder betätigen sind Fingerabdrücke oder PIN notwendig...
Das wäre so einfach, vielleicht sollte man das erstmal erfinden.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Djup-i-sverige » Mi Mai 07, 2014 9:13

Warum gibt es noch keinen festen Manipulierschutz in Form von einem aktiven Sitz- oder Türkontaktschalter, der den Schlepper automatisch nach sagen wir mal ca. 5-10sek. abstellt?


Und was wenn ein Holzspalter oder ein Holzhäcksler am ist?
Ein Stromerzeuger? Ein Anderes Gerät wo man noral nicht auf dem Fahrerplatz sitzt, sich in der Kabine aufhält?
Immer mehr Arbeitserschwerungseinrichtungen und Geräteverteuerungsklimmbimm ist
wie alle unter Generalverdacht stellen, und alle vorsorglich verhaften.
Do not go gentle into that good night / Rage, rage against the dying of the light
Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Milchtrinker » Mi Mai 07, 2014 9:15

@ flo ... tolle Idee .. Respekt !!! leider nicht Praxistauglich !!! und ca. so realistisch wie eine "Null-Todesrate im Verkehr", wie sie schon manche wollen.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon Waldmichel » Mi Mai 07, 2014 9:29

Hier nochmal ein Link:

http://www.bild.de/regional/frankfurt/u ... .bild.html
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon lagavulin » Mi Mai 07, 2014 10:54

Es ist eigentlich alles gesagt, spart euch doch bitte aus Pietätsgründen weitere Posts.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon der flo » Mi Mai 07, 2014 11:01

Djup-i-sverige hat geschrieben:
Warum gibt es noch keinen festen Manipulierschutz in Form von einem aktiven Sitz- oder Türkontaktschalter, der den Schlepper automatisch nach sagen wir mal ca. 5-10sek. abstellt?


Und was wenn ein Holzspalter oder ein Holzhäcksler am ist?
Ein Stromerzeuger? Ein Anderes Gerät wo man noral nicht auf dem Fahrerplatz sitzt, sich in der Kabine aufhält?
Immer mehr Arbeitserschwerungseinrichtungen und Geräteverteuerungsklimmbimm ist
wie alle unter Generalverdacht stellen, und alle vorsorglich verhaften.


Alle neuere zugelassene Holzspalter haben natürlich eine 2 Handbedienung, neuere Holzhäcksler haben so ebenso Schutzeinrichtungen wie z.B. verengte Einfülltrichter/Öffnungen oder Reißleinen.
Natürlich kann man alles umgehen, selbst schuld bei einem Unfall, ganz klar.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon der flo » Mi Mai 07, 2014 11:05

Milchtrinker hat geschrieben:@ flo ... tolle Idee .. Respekt !!! leider nicht Praxistauglich !!! und ca. so realistisch wie eine "Null-Todesrate im Verkehr", wie sie schon manche wollen.


Nenn mir einige Gründe warum nicht. Es wäre doch so einfach, technisch längst möglich. Natürlich ist es umständlich wenn ständig der Motor ausgeht, aber muss eine Maschine laufen, wenn weit und breit keiner da ist? Sehe ich des öfteren. Bei Anbaugeräten wo man damit arbeitet ist es natürlich nicht Sinn und Zweck, aber dafür müsste man auch eine technische Lösung finden.
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Re: Tödlicher Unfall mit Rundballenpresse

Beitragvon TomDeeh » Mi Mai 07, 2014 11:08

Hi Flo ,

ich denke Stefan meint Deine Idee mit dem Sitzschalter. Dann kann man mit einem Schlepper kein ZW-Anbaugerät betreiben , ohne dass jemand , oder eine Bierkiste, auf dem Sitz sitzt.Damit wären Holzspalter,Sägen,Häcksler,Güllemixer,Mischwägen,Schrotmühlen und Vieles mehr antriebslos.

Es ngibt eine einfache Regel um das zu verhindern.Man arbeitet nicht an eigeschaltenen Einzugsorganen.Wenn doch , dann halt auf eigenes Risiko.Leben isso !
Gruß Tom
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