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10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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42 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon Mondbauer » Fr Feb 12, 2016 19:00

Die alten Verdampfermotoren brennen das Zeug locker weg.
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon esco » Fr Feb 12, 2016 19:15

Checke mal ob sich am Boden Wasser gebildet hat. Dadurch können Stahltanks unten durchrosten(Falls es ein Stahltank ist). Das Öl wird wahrscheinlich schwer verkäuflich sein(Erfahrungswert). Aber es gibt Tankreinigungsfirmen die auch Restbestände kaufen und abfahren. Problem hierbei wird der derzeitige Ölpreis sein...

Mfg Esco
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon Ferengi » Fr Feb 12, 2016 19:27

Falke hat geschrieben:Na ja, ein Schiffsdiesel würde die Plörre schon verdauen ... :mrgreen:

A.



Vorher mußte aber nen paar Schubkarren Sand, und ein Fass Teer mit reinhaun.
Sonst geht der Schiffsmotor noch vom guten Heizöl kaputt. :mrgreen: :mrgreen:
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon Südbaden Bauer » Fr Feb 12, 2016 19:49

Stehen lassen und keinem davon was erzählen. :klug:
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon Birlbauer » Fr Feb 12, 2016 20:00

Kumpel hat als Tankreiniger gearbeitet. Seine Aussage war, dass Wasser kein Problem sei solange nicht öfters an der gleichen Stelle Luft und damit Sauerstoff (z.B. Tank von oben befüllen) dazukommt.
Was 30 Jahre stehen kann, kann auch 32 Jahre stehen.
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon George » Fr Feb 12, 2016 20:32

kruemel hat geschrieben:Das was den Diesel "schlecht" werden lässt ist der Bioanteil im Diesel, den gab es in der Zeit warscheinlich eher weniger
Durch den Biodiesel steigt der Wasseranteil im Diesel in dem sich dann Bakterien ausbreiten auch unter der Dieselpest bekannt.

Aus technischer sicht hätte ich wenn das Heizöl gut aussieht keine bedenken es in einem Schlepper zu fahren.

Das mit dem Bio Diesel ist auch mein Kenntnisstand.
Wie schon geschrieben wurde, steuerlich sehr gefährlich!
Weiter wäre es wahrscheinlich für die neuen Traktoren (Tier4) ein Problem, da der Schwefelanteil zu hoch ist.
Gruß George
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon beihei » Fr Feb 12, 2016 21:25

Bedenken hätte ich wegen des Heizöl nicht, aber wegen der Lagerung und so ein Stahltank rostet von innen nach außen , es sei denn er wäre von innen Kunststoffbeschichtet, Kunststofftank- Batterien hätten da einen Vorteil. Die Folge einer Leckage können dramatisch sein. Funktioniert die Leckage Überwachung überhaupt noch? Besteht eine Gewässerschadenhaftpflicht-Versicherung? Denn eine Auffangwanne ist keine Garantie das nicht doch etwas ins Erdreich sickert. Ganz dramatisch wird es in Wasserschutzgebieten. Deswegen besteht dort eine besondere Prüfpflicht bei Tankanlagen über 5000 Liter alle 5 Jahre. Eine Tankreinigung sollte spätestens alle 5-10 Jahre erfolgen. Ich möchte hier nicht den Teufel an die Wand malen , aber so ein Schatz könnte auch zum Fluch werden.
Ich weiß nicht was man da empfehlen kann. Vor 2-3 Jahren wo das Heizöl in Richtung 1 € /Liter tendierte , wäre die Entscheidung einfacher gewesen.

Gruß
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon Südbaden Bauer » Fr Feb 12, 2016 21:56

Muss er halt schauen, ob es irgendwo feucht ist am Tank. Aber auch deswegen, würde ich des nicht rumerzählen, sonst taucht wirklich mal einer auf und guckt sich die Sache genauer an.
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon contirade » Fr Feb 12, 2016 22:32

Auf Grund der regen Beteiligung, möchte ich auch nochmal einige Dinge schreiben:

1. Mein Vorhaben das Heizöl im Diesel zu verfahren wäre freilich illegal auf öffentlichen Straßen. Wir haben jedoch unsere Flächen bzw unseren Wald um unsere Hofstelle herum, private Feldwege, und der alte angesprochene Schlepper ist nicht mal mehr zugelassen. Somit wäre das nicht illegal fürs Mistfahren, Mulchen, Heu machen usw. das Heizöl zu verwenden.

Hat vielleicht ja auch schon mal jemand die Erfahrung auf dem Acker gemacht, dass der Zoll zur Kontrolle da stand. Solange man auf dem Acker ist, müssen die einen fragen ob man mit einer Kontrolle einverstanden ist. Sobald man aber auf öffentliche Flächen fährt, brauchen Sie einen nicht mehr zu fragen ...

2. Bzgl der Sicherheit des Tanks mache ich mir recht wenig Sorgen bzgl der Durchrostung. Wo es rostet muss ja Sauerstoff vorhanden sein, was bei einem vollen Tank nicht der Fall ist. Sonst würden Heizungsrohre aus Eisen ja auch von innen rosten, tun sie aber nicht. Die Leckagesonden funktionieren einwandfrei (getestet)

3Ich denke ich werde das Zeugs erstmal da drin lassen und mal schauen ob man bei zukünftig höheren Ölpreisen das vielleicht noch zu Geld machen kann.
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon Epxylon » Fr Feb 12, 2016 22:51

contirade hat geschrieben:Auf Grund der regen Beteiligung, möchte ich auch nochmal einige Dinge schreiben:

1. Mein Vorhaben das Heizöl im Diesel zu verfahren wäre freilich illegal auf öffentlichen Straßen. Wir haben jedoch unsere Flächen bzw unseren Wald um unsere Hofstelle herum, private Feldwege, und der alte angesprochene Schlepper ist nicht mal mehr zugelassen. Somit wäre das nicht illegal fürs Mistfahren, Mulchen, Heu machen usw. das Heizöl zu verwenden.

Hat vielleicht ja auch schon mal jemand die Erfahrung auf dem Acker gemacht, dass der Zoll zur Kontrolle da stand. Solange man auf dem Acker ist, müssen die einen fragen ob man mit einer Kontrolle einverstanden ist. Sobald man aber auf öffentliche Flächen fährt, brauchen Sie einen nicht mehr zu fragen ...


Definitiv Nein. Es ist egal wo du es machst und ob der Trecker Kennzeichen hat oder nicht. Heizöl ist Heizöl.
Es darf nicht zu Antriebszwecken genutzt werden.

Der Zoll darf deinen Hof und Acker für eine Kontrolle betreten.
Zuletzt geändert von Epxylon am Fr Feb 12, 2016 22:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon togra » Fr Feb 12, 2016 22:54

contirade hat geschrieben:Somit wäre das nicht illegal fürs Mistfahren, Mulchen, Heu machen usw. das Heizöl zu verwenden.

Doch. Macht keinen Unterschied ob "Privat" oder auf der Straße.
Heizöl darf grundsätzlich nur in Anlagen verwendet werden, die AUSSCHLIEßLICH zur Wärmeerzeugung dienen.
In Wärmekraftmaschinen (Verbrennungsmotor) mit starken Einschränkungen nur in stationären Anlagen (z.B. Brecher im Steinbruch, Stromerzeuger etc.)
U.U. ist selbst da sogar eine entsprechende Zulassung der Behörden notwendig.
contirade hat geschrieben:Solange man auf dem Acker ist, müssen die einen fragen ob man mit einer Kontrolle einverstanden ist.

Und was glaubst Du macht der Zoll, wenn Du nein sagst? Haut einfach ab und kommt nie wieder?? :lol: :lol:
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon beihei » Fr Feb 12, 2016 23:09

@contirade

Es ist auch auf deinem Grund und Boden ein zu mindestens steuerrechtliches Problem mit Heizöl zu fahren. Es ist und bleibt eine Steuerhinterziehung, weil Heizöl günstiger besteuert wird als Diesel und dies ist auch unabhängig von der Tatsache das du nur auf deinem Grund fährst. Sicherlich ist es unwahrscheinlich das der Zoll auf deinem Grund kontrolliert. Es sind meistens die lieben Nachbarn die dazu tendieren jemanden anzuschwärzen und leider verbrennt Heizöl nicht so geruchsfrei als das jemand mit erfahrener Nase Verdacht schöpfen könnte.

Thema Tank :Begünstigt durch Wärme, Lichteinfall, Sauerstoffkontakt, Mikroorganismen, katalytische Wirkung von Metallen und ihren chemischen Verbindungen, bilden sich bei der Lagerung ölunlösliche Anteile, die sich zusätzlich zum Kondenswasser am Tankboden in Form von Schlamm ablagern und aggressiv wirken können. Wie man erkennen kann, ist das nicht auf meinen Mist gewachsen.

Aber ich hab mal einen Kumpel bei einer Tankreinigung begleitet und war auch im Tank. Die alte "Mocke" die sich da gesammelt hat, war durchaus nicht harmlos.

Gruß
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon 3607 » Fr Feb 12, 2016 23:11

...was man alles in einer Scheune finden kann....


Grüße aus Sachsen (wo es [url]SOLCHE[/url] Scheunen glaub ich nicht gibt), Jürgen
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon AST22 » Sa Feb 13, 2016 5:22

Servus,
nur so zur Info, in der aktuellen Forst und Technik ist ein Bericht über die Fa. Albach drin.
Das sind die wo den selbstfahrer Holzhäcksler bauen, die rüsten ihre Fahrzeuge welche nach Frankreich gehen mit einem 2 Tanksystem aus.
Bei denen darf man den Häcksler mit Heizöl betreiben, nur bei Strassenfahrten müssen sie mit Diesel fahren!

Mfg
Ast
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Re: 10.000 Liter - 30 Jahre altes Heizöl. Noch gut ?

Beitragvon mb306 » Sa Feb 13, 2016 7:20

AST22 hat geschrieben:Servus,
nur so zur Info, in der aktuellen Forst und Technik ist ein Bericht über die Fa. Albach drin.
Das sind die wo den selbstfahrer Holzhäcksler bauen, die rüsten ihre Fahrzeuge welche nach Frankreich gehen mit einem 2 Tanksystem aus.
Bei denen darf man den Häcksler mit Heizöl betreiben, nur bei Strassenfahrten müssen sie mit Diesel fahren!

Mfg
Ast


Na also, Problem gelöst! In einen Albach-Hacker investieren und ab nach Frankreich :roll:
Ansonsten gibt es zu den Ausführungen von beihei nichts mehr hinzuzufügen. Ein Mineralölhändler wirds dir definitiv nicht abkaufen, da darfst du eher in Richtung Entsorgung denken. Privat verkaufen und gut is. Von oben entnehmen beim entleeren und immer ein Auge auf die Farbe des Heizöls haben. Wenns dunkel wird, und das wirds bei so langer Liegezeit eher plötzlich, einfach aufhören. Dieser Rest taugt dann definitiv nur noch zur Entsorgung.
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