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30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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27 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Biohias » So Dez 26, 2010 17:12

Case-IH Puma CVX 195 hat geschrieben:Lass das mit Bio bleiben. Die Sache hat sich mitlerweile wieder gedreht.
Ich würde in deinem Fall zur Veredelung übergehen.
Mit 30 ha kannst du 35 Zuchtsauen und 250 Mastplätze im geschlossenen System bewirtschaften. Dabei verdienst du ordentliches Geld damit.
Kommt halt auch darauf an wie es bei dir mit Stallungen aussieht.



Das is ja nett. hab ich noch garnicht gewusst das wir im letzten wirtschaftsjahr wieder 10% neue umstellungsbetriebe hatten.
und zum wiederumstellen kann ich dir auch einen fakt liefern das waren bei uns in bayern genau 1,8%.

@ chef bauer: ich kann dir nur empfehlen dich bei interesse von einem bioverband beraten zu lassen.
ich würde mit den 5ha grünland ca.3 ha weide machen mit Muku haltung und 2 ha heu.
als winterquartier kann man bestimmt ein bestehendes gebäude kostengünstig umgestalten.
außerdem bekommt man so auch den nötigen wirtschaftsdünger.
auf den 25 ha acker würde ich eine 5 jährige fruchtfolge machen, dann hat man auch vermarktungsfähige partien.
z.b. kleegras, weizen, roggen, Ackerbohnen und Triticale/Hafer oder so ähnlich, je nach standort und witterung.
damit ist der arbeitsaufwand mit sicherheit geringer als mit raps und ähnlichem und du bist nicht abhängig von deinem
Lagerhaus.
wie gesagt ich kenne deine spezifischen Betriebskennzahlen, gebäude und deinen maschinenpark nicht.
am besten ist du lässt dich mal von naturland oder bioland beraten.
mfg
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Biohias
 
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon CarpeDiem » So Dez 26, 2010 17:31

Wenn deine DB stimmen und hier keine Reserven mehr drin sind, dann kannst du nur zu dem Schluss kommen, dass die angegebene Grössenordnung keine Investitionen verträgt und du dir in sofern Überlegungen machen musst wie sieht die Zukunft aus. Selbst bewirtschafte ich (noch) ca 40 ha im Nebenerwerb und kenne die Problematik.

Alle Umstellungsempfehlungen in Veredlung oder Bio sind problematisch, da sie erstens Geld kosten und zum zweiten deine Arbeitskraft in erheblichem Masse binden. Vlt. solltest du einmal überlegen über eine Kooperation mit einem grösseren landw. Betrieb nachzudenken. Auf diesem Wege sollte es gelingen eine Fixkostendegression zu erreichen. Ich weiss neben wirtschaftlichen Überlegungen spielt bei so etwas in hohen Massen auch persönliches eine grosse Rolle.

Aber über allen Perspektiven sollte die Überschrift stehen, wie kann ich jederzeit aus der Landwirtschaft aussteigen und realisiere meine Investitionen! Ich hatte mich vor ca. 30 Jahren an einem Gemeinschafts Stall für Schweinemast beteiligt. Obwohl die biologischen Leistungen in einem geschlossenen System auf dem Hof sicherlich besser sind, stand für mich die Frage der Vermarktbarkeit dieser Investition ebenfalls oben auf der Agenda. Als sich vor einigen Jahren die Gelegenheit bot, meine Plätze zu verkaufen, habe ich dies sofort getan da ich altershalber in einigen Jahren ebenfalls aufhören werde und keinen Nachfolger habe.
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon chef-bauer » So Dez 26, 2010 17:41

CarpeDiem hat geschrieben:Wenn deine DB stimmen und hier keine Reserven mehr drin sind, dann kannst du nur zu dem Schluss kommen, dass die angegebene Grössenordnung keine Investitionen verträgt und du dir in sofern Überlegungen machen musst wie sieht die Zukunft aus. Selbst bewirtschafte ich (noch) ca 40 ha im Nebenerwerb und kenne die Problematik.

Alle Umstellungsempfehlungen in Veredlung oder Bio sind problematisch, da sie erstens Geld kosten und zum zweiten deine Arbeitskraft in erheblichem Masse binden. Vlt. solltest du einmal überlegen über eine Kooperation mit einem grösseren landw. Betrieb nachzudenken. Auf diesem Wege sollte es gelingen eine Fixkostendegression zu erreichen. Ich weiss neben wirtschaftlichen Überlegungen spielt bei so etwas in hohen Massen auch persönliches eine grosse Rolle.

Aber über allen Perspektiven sollte die Überschrift stehen, wie kann ich jederzeit aus der Landwirtschaft aussteigen und realisiere meine Investitionen! Ich hatte mich vor ca. 30 Jahren an einem Gemeinschafts Stall für Schweinemast beteiligt. Obwohl die biologischen Leistungen in einem geschlossenen System auf dem Hof sicherlich besser sind, stand für mich die Frage der Vermarktbarkeit dieser Investition ebenfalls oben auf der Agenda. Als sich vor einigen Jahren die Gelegenheit bot, meine Plätze zu verkaufen, habe ich dies sofort getan da ich altershalber in einigen Jahren ebenfalls aufhören werde und keinen Nachfolger habe.


Hallo CarpeDiem,
Wie könnte den Deiner Meinung eine Kooperation mit einem größerem Betrieb aussehen, finde Deinen Vorschlag sehr interessant.
Gruß,
chef-bauer
 
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon CarpeDiem » So Dez 26, 2010 18:34

Eine Kooperation müsste für dich bedeuten, dass deine Fixkosten gegen null gehen d.h. du könntest doch deine Arbeitskraft in Spitzenzeiten einbringen und umgekehrt deine 30 ha werden von den Maschinen des Kooperanden bearbeitet. Dies nur mal so als ein erster Gedanke. Denn ich habe erlebt, dass in den Grossbetrieben es doch so ist, dass die in Spitzenzeiten die Maschinen oft nicht optimal eingesetzt werden können, da z.B. das Getreide zu langsam abgefahren wird. So etwas muss einfach aufeinander passen, Möglichkeiten gibt es da viele.
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon SCHWOABABAUER » So Dez 26, 2010 22:10

chef-bauer hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Woran liegt's denn, dass Du nicht kostendeckend wirtschaften kannst und Du jedes Jahr rote Zahlen schreibst? - ...doch sicher nicht an der konventionellen Landwirtschaft!?


Die Deckungsbeiträge für Getreide und Raps sind sicher auch Dir bekannt, was bei 25 ha. da rauskommt und von 5 ha. Wiesen Heu verkaufen reicht halt nicht aus um Investitionen zu tätigen damit es mit den Betrieb auch in Zukunft weiter geht.
Wenn ich nur die Ausgaben gegenüber den Einnahmen rechne bleibt zur Zeit noch was über, aber ich will mir hier nichts schön rechnen.
Gruß,
Was für Investitionen?
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Case-IH Puma CVX 195 » So Dez 26, 2010 22:30

Gruß,[/quote]Was für Investitionen?[/quote]

Da sieht man wieder den Schwaben, kein Geld ausgeben wollen. :lol: :oops: :lol:
Investitionen muss man immer machen, wenn man am Ball bleiben will.
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Qtreiber » Mo Dez 27, 2010 8:14

Case-IH Puma CVX 195 hat geschrieben:Da sieht man wieder den Schwaben, kein Geld ausgeben wollen.


Das ist ein falsches Vorurteil über die Schwaben !
Die geben sehr wohl sehr gerne Geld aus, wenn sie wissen, dass hinterher MEHR Geld wieder reinkommt. :wink:
Qtreiber
 
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Gockel » Mo Dez 27, 2010 10:56

Gruß,[/quote]Was für Investitionen?[/quote]

Den Hof erhalten, Dächer reparieren, Scheunen und Wagenschoppen restaurieren, technische Anlagen, den Anforderungen der Berufsgenossenschaft anpassen. Versicherungen bezahlen. Ich weiss dies sind finanztechnisch keine Investitionen, aber es sind Investitionen in die Zukunft um den Hof zu erhalten. Da können schon mal die eine oder andere Summe fällig werden , die so eigentlich nicht geplant ist.
Gruß Gockel
Gruß Gockel

http://www.youtube.com/watch?v=56iivPxovAQ
Gockel
 
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon chef-bauer » Mo Dez 27, 2010 13:07

SCHWOABABAUER hat geschrieben:
chef-bauer hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Woran liegt's denn, dass Du nicht kostendeckend wirtschaften kannst und Du jedes Jahr rote Zahlen schreibst? - ...doch sicher nicht an der konventionellen Landwirtschaft!?


Die Deckungsbeiträge für Getreide und Raps sind sicher auch Dir bekannt, was bei 25 ha. da rauskommt und von 5 ha. Wiesen Heu verkaufen reicht halt nicht aus um Investitionen zu tätigen damit es mit den Betrieb auch in Zukunft weiter geht.
Wenn ich nur die Ausgaben gegenüber den Einnahmen rechne bleibt zur Zeit noch was über, aber ich will mir hier nichts schön rechnen.
Gruß,
Was für Investitionen?


Das meiste zu den Investitionen wurde schon geschrieben, jedoch auch der Maschinenpark muß selbst bei 30 Ha. mal erneuert werden.
Gruß,
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Case-IH Puma CVX 195 » Mo Dez 27, 2010 22:50

Das is ja nett. hab ich noch garnicht gewusst das wir im letzten wirtschaftsjahr wieder 10% neue umstellungsbetriebe hatten.
und zum wiederumstellen kann ich dir auch einen fakt liefern das waren bei uns in bayern genau 1,8%.


Ökohias blas dich nicht so auf.
Der Verfasser von diesem Thema wollte wissen wie er in der Landwirtschaft noch ordentlich Geld verdienen kann. Und da fällt Bio etc. wohl aus der Schiene bei Ihm. Weil man wird sich vor lauter Begeisterung für "grüne Landwirtschaft" auch ganz schnell verzetteln.
Mir persönlich wäre das alles zu Arbeitsintensiv, nur damit Ich das Gewissen von ein paar gehirnamputierten befriedigen kann.
Bio wird nicht in der Lage sein rund 80 Millionen Deutsche zu ernähren.

Und zum Schluss eines vorweg. Mich Interessiert deine Meinung nicht.
Case-IH Puma CVX 195
 
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Angus70 » Mo Dez 27, 2010 22:55

Was bitte daran ist so Arbeitsintensiv ? Versucht es doch erst mal ohne PSM und Mineraldünger was auf den Acker bzw die Wiese zu kriegen . Wenn er seine Erzeugnisse los werden kann ist es machbar ansonsten Finger weg .
Angus70
 
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Farmer79 » Fr Nov 11, 2011 11:19

...und was is nu aus den 30ha geworden...
Bioland?
Biogasland?
Oder ganz weg?
Farmer...ehemals >Deutz-Fan<
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