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30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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27 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon chef-bauer » So Dez 26, 2010 10:20

Ich mache im Nebenerwerb auf 25 ha. Raps, Weizen und Gerste, die 5 ha. Grünland werden zu Heu für einen Reitstall, keine eigenen Tiere vorhanden.
Betriebswirtschaftlich kommt da jährlich ein Minus heraus.
Rentiert sich bei diesem Sachverhalt die Umstellung auf Oeko und wie sieht da die Fruchtfolge und die Vermarktung aus.
Oder gibt es andere Möglichkeiten, außer aufhören um das ganze wieder in den grünen Bereich zu bringen.
Vielleicht stand der Eine oder Andere vor einer ähnlichen Situation.
Gruß,
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Gockel » So Dez 26, 2010 11:06

chef-bauer hat geschrieben:Ich mache im Nebenerwerb auf 25 ha. Raps, Weizen und Gerste, die 5 ha. Grünland werden zu Heu für einen Reitstall, keine eigenen Tiere vorhanden.
Betriebswirtschaftlich kommt da jährlich ein Minus heraus.
Rentiert sich bei diesem Sachverhalt die Umstellung auf Oeko und wie sieht da die Fruchtfolge und die Vermarktung aus.
Oder gibt es andere Möglichkeiten, außer aufhören um das ganze wieder in den grünen Bereich zu bringen.
Vielleicht stand der Eine oder Andere vor einer ähnlichen Situation.
Gruß,


Die Vermarktung deiner Produkte, die du anbaust, musst du dem Markt anpassen. Statt Raiffeisen vielleicht Möglichkeiten ausloten für Biogasmais, oder selbst einsteigen in die Biogasproduktion, oder in die Veredelung, oder wenn du nicht in die Veredelung einsteigen willst, die Flächen meistbietend verpachten. In meiner näheren Umgebung haben Landwirte die Umstellung auf Bio gemacht. Nach ca. 10 od. 12 Jahren haben sie ihre Betriebe wieder auf konventionell umgestellt.
Die Arbeitsbelastung nimmt bei Bio enorm zu, und die Vermarktungswege bei marktfernen Standorten ist ein kostentreibener Faktor. Biobetriebe in Stadtnähe haben einen enormen Vorteil.

Gruß Gockel
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http://www.youtube.com/watch?v=56iivPxovAQ
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon stulli » So Dez 26, 2010 11:37

Hallo, arbeite seit 10 Jahren in einer ähnlichen Größenordnung auf der Bioschiene im Nebenerwerb. Hab nur Rindermast mit Ackerbau und beliefere Biokollegen mit Getreide. Eine gute Beratung wegen Fruchtfolge, Vermarktung udgl kann kann dir ein Bioverband geben. MfG Stulli
Ist Morgen­grauen der Moment, in dem man realisiert, dass man wieder zur Arbeit muss?
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon chef-bauer » So Dez 26, 2010 12:08

Gockel hat geschrieben:
chef-bauer hat geschrieben:Ich mache im Nebenerwerb auf 25 ha. Raps, Weizen und Gerste, die 5 ha. Grünland werden zu Heu für einen Reitstall, keine eigenen Tiere vorhanden.
Betriebswirtschaftlich kommt da jährlich ein Minus heraus.
Rentiert sich bei diesem Sachverhalt die Umstellung auf Oeko und wie sieht da die Fruchtfolge und die Vermarktung aus.
Oder gibt es andere Möglichkeiten, außer aufhören um das ganze wieder in den grünen Bereich zu bringen.
Vielleicht stand der Eine oder Andere vor einer ähnlichen Situation.
Gruß,


Die Vermarktung deiner Produkte, die du anbaust, musst du dem Markt anpassen. Statt Raiffeisen vielleicht Möglichkeiten ausloten für Biogasmais, oder selbst einsteigen in die Biogasproduktion, oder in die Veredelung, oder wenn du nicht in die Veredelung einsteigen willst, die Flächen meistbietend verpachten. In meiner näheren Umgebung haben Landwirte die Umstellung auf Bio gemacht. Nach ca. 10 od. 12 Jahren haben sie ihre Betriebe wieder auf konventionell umgestellt.
Die Arbeitsbelastung nimmt bei Bio enorm zu, und die Vermarktungswege bei marktfernen Standorten ist ein kostentreibener Faktor. Biobetriebe in Stadtnähe haben einen enormen Vorteil.

Gruß Gockel

Mir ist schon klar dass ich von der Raiffeisen Schiene runter muss, aber bei Biogas ist bei uns nicht so viel los. Außerdem läuft bei Biogas alles über den Lohnunternehmer und die sind mit Ware schon ziemlich voll. Für Getreide und Raps sind die Maschinen vorhanden für Mais müsste der Lohner kommen und somit dürfte sich das auch wieder nicht rechnen. Eigene Biogasanlage bei 30 ha. ohne Tierhaltung geht das überhaupt?
Mit Veredelung habe ich mich bisher noch nicht beschäftigt, was versteht man darunter?
Gruß,
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Gockel » So Dez 26, 2010 14:24

Mir ist schon klar dass ich von der Raiffeisen Schiene runter muss, aber bei Biogas ist bei uns nicht so viel los. Außerdem läuft bei Biogas alles über den Lohnunternehmer und die sind mit Ware schon ziemlich voll. Für Getreide und Raps sind die Maschinen vorhanden für Mais müsste der Lohner kommen und somit dürfte sich das auch wieder nicht rechnen. Eigene Biogasanlage bei 30 ha. ohne Tierhaltung geht das überhaupt?
Mit Veredelung habe ich mich bisher noch nicht beschäftigt, was versteht man darunter?
Gruß,[/quote]

Wenn du deine Ackerfrüchte durch einen Tiermagen veredelst, dann spricht man von Veredelung

Gruß Gockel
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon SCHWOABABAUER » So Dez 26, 2010 14:25

chef-bauer hat geschrieben:
Gockel hat geschrieben:
chef-bauer hat geschrieben:Mit Veredelung habe ich mich bisher noch nicht beschäftigt, was versteht man darunter?
Gruß,

Schweine + Geflügelhaltung

Wieso verpachtest nicht?
Bist du NE Landwirt?
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Case-IH Puma CVX 195 » So Dez 26, 2010 14:48

Lass das mit Bio bleiben. Die Sache hat sich mitlerweile wieder gedreht.
Ich würde in deinem Fall zur Veredelung übergehen.
Mit 30 ha kannst du 35 Zuchtsauen und 250 Mastplätze im geschlossenen System bewirtschaften. Dabei verdienst du ordentliches Geld damit.
Kommt halt auch darauf an wie es bei dir mit Stallungen aussieht.
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon chef-bauer » So Dez 26, 2010 14:54

Wie schon geschrieben bin ich NE Landwirt.
Ich suche nach Möglichkeiten den Hof zu erhalten ohne immer Geld von anderen Einnahmen in den Hof zu stecken. Verpachten kann ich immer noch, ist aber bei den bei uns üblichen Pachtpreisen von 75 bis 200 € / ha. nicht sehr interessant, da nehm ich die Flächen aus der Produktion, fahr einmal mit dem Mulcher drüber, kassier die Betriebspräme und gut ists, doch das ist nicht das Thema auf was ich hinaus wollte, sondern das mir vielleicht der Eine oder Andere Tipps geben kann wie er seinen 30 ha. NE Hof wieder auf die richtige Spur gebracht hat, zb. Oeko, Biogas usw.
Gruß,
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Angus70 » So Dez 26, 2010 14:59

Gockel hat geschrieben:
chef-bauer hat geschrieben:Ich mache im Nebenerwerb auf 25 ha. Raps, Weizen und Gerste, die 5 ha. Grünland werden zu Heu für einen Reitstall, keine eigenen Tiere vorhanden.
Betriebswirtschaftlich kommt da jährlich ein Minus heraus.
Rentiert sich bei diesem Sachverhalt die Umstellung auf Oeko und wie sieht da die Fruchtfolge und die Vermarktung aus.
Oder gibt es andere Möglichkeiten, außer aufhören um das ganze wieder in den grünen Bereich zu bringen.
Vielleicht stand der Eine oder Andere vor einer ähnlichen Situation.
Gruß,


Die Vermarktung deiner Produkte, die du anbaust, musst du dem Markt anpassen. Statt Raiffeisen vielleicht Möglichkeiten ausloten für Biogasmais, oder selbst einsteigen in die Biogasproduktion, oder in die Veredelung, oder wenn du nicht in die Veredelung einsteigen willst, die Flächen meistbietend verpachten. In meiner näheren Umgebung haben Landwirte die Umstellung auf Bio gemacht. Nach ca. 10 od. 12 Jahren haben sie ihre Betriebe wieder auf konventionell umgestellt.
Die Arbeitsbelastung nimmt bei Bio enorm zu, und die Vermarktungswege bei marktfernen Standorten ist ein kostentreibener Faktor. Biobetriebe in Stadtnähe haben einen enormen Vorteil.

Gruß Gockel


Bewirtschafte selbst seit 2000 20 Ha Bio würde nie und nimmer zurück auf Konventionell gehen . Allerdings ohne Absatz egal ob Acker oder Grünland Erzeugnisse lass es bleiben . Das mit der höheren Arbeitsbelastung bei Bio Anbau halte ich für Blödsinn solange man nicht in Sonderkulturen oder Hackfrüchten rumkriecht . Wir haben 50% Ackerland , 50% Grünland und im moment 13 Mutterkühe + Nachzucht und 4 Pferde . Solltest du auf einem guten Standort sein dann könnte Ackerbau möglich sein aber ohne Vieh wird das in der Regel eng . Wenn der Pachtpreis stimmt würde ich Verpachten ! Fürs Mulchen wird es wohl bald keine Prämien mehr geben .
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Case-IH Puma CVX 195 » So Dez 26, 2010 15:05

Lass das bleiben mit der Öko Sache. Wenn für dich Biogas keine Alternative ist würd Ich Veredelung machen. Da ist der Markt immer noch gut. Wie es allerdings bei dir mit Investitionen aussieht weist du selber am aller Besten. Weil mit Bio musst du auch erst einmal sehen wie du um die Runden kommst.
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Crazy Horse » So Dez 26, 2010 15:16

Woran liegt's denn, dass Du nicht kostendeckend wirtschaften kannst und Du jedes Jahr rote Zahlen schreibst? - ...doch sicher nicht an der konventionellen Landwirtschaft!?
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Fassi » So Dez 26, 2010 15:38

Das mit der Veredelung würde ich aber auch erstmal mit spitzen Bleistift durchrechnen. Nen Kumpel von mir hat ne ähnlich Betriebsgröße mit Ackerbau und Schweinemast. Es werden keine Schweine mehr eingestallt und die noch verhandenen sind die letzten Mastschweine für ihn. Er verdient mehr mit dem Verkauf des Getreides als mit der Veredelung. Nur ein paar Schweine für die Direktvermarktung bleiben, der Rest für Metzger rechnet sich für ihn nicht. Veredelung ist nicht immer besser, vor allem wenn man eh in eher strukturarmen Gegenden ist.

Gruß Christian
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon Case-IH Puma CVX 195 » So Dez 26, 2010 15:49

Das ist schon klar, dass das Ganze zur Zeit einer Lotterie gleicht.
Aber wenn Ich mein Futter (Getreide) selber erzeuge und es dann in meiner geschlossenen Schweinehaltung veredele, wie Ich es in meinem 1. Beitrag erwähnt hatte, dann verdient man immer noch gutes Geld.
Aber nur deshalb weil momentan das Getreide wieder mal etwas Geld kostet, muss man nicht gleich auf die Barrikaden gehen und Protestieren.
Und zu deiner Antwort. Das ist für einen gut wirtschaftenden Betrieb das allererste, dass er den zukünftigen neuen Betriebszweig erst einmal durchrechnet.
Ob das bei diesem Betrieb sinnvoll ist weiß Ich nicht.
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon chef-bauer » So Dez 26, 2010 16:23

Crazy Horse hat geschrieben:Woran liegt's denn, dass Du nicht kostendeckend wirtschaften kannst und Du jedes Jahr rote Zahlen schreibst? - ...doch sicher nicht an der konventionellen Landwirtschaft!?


Die Deckungsbeiträge für Getreide und Raps sind sicher auch Dir bekannt, was bei 25 ha. da rauskommt und von 5 ha. Wiesen Heu verkaufen reicht halt nicht aus um Investitionen zu tätigen damit es mit den Betrieb auch in Zukunft weiter geht.
Wenn ich nur die Ausgaben gegenüber den Einnahmen rechne bleibt zur Zeit noch was über, aber ich will mir hier nichts schön rechnen.
Gruß,
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Re: 30 ha. umstellen auf Oeko oder andere Möglichkeiten

Beitragvon chef-bauer » So Dez 26, 2010 16:26

Case-IH Puma CVX 195 hat geschrieben:Lass das bleiben mit der Öko Sache. Wenn für dich Biogas keine Alternative ist würd Ich Veredelung machen. Da ist der Markt immer noch gut. Wie es allerdings bei dir mit Investitionen aussieht weist du selber am aller Besten. Weil mit Bio musst du auch erst einmal sehen wie du um die Runden kommst.


Biogas wäre schon eine Alternative, bin da aber über den Ablauf und die Preise nicht am laufenden, könnt Ihr mich hier mal mit Informationen versorgen.
Gruß,
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