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39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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47 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon Cairon » Fr Aug 27, 2010 15:28

Manfred hat geschrieben:Ich versteh die Aufregung auch nicht.
Waren ja keine 3-jährigen ohne Aufsicht, sondern Kinder und Jugendliche aller Altersklassen in Begleitung Erwachsener.
Packt ihr eure Kinder 50 cm dick in Watte ein und fahrt sie auf einem Sackkarren durch die Gegend, bis sie 18 sind? :wink:
Und wenn sie dann mit 18 reiten lernen, sind sie sofort Könner mit langjähriger Erfahrung, die jedes Erschrecken des Pferdes im Griff haben?
Und die ganzen Arbeiten auf dem Hof sind auch tabu?

Angeblich dürfen manche Kinder sogar Fußball spielen. Knochenbrechersport Nr. 1 :?

Wer auf Bäume steigt (In unserer Kinderzeit war das noch der Normalzustand und man machte sich sorgen um den Rest.) wird ja schon mit Ritalin vollgepumpt. Bald auch kleine Mädchen, die Freude am Reitsport haben?

Erst mal Ruhe bewahren und schaun, was da wirklich los war.


Also ist es normaler Reitsport fackelschwingend zu hunderten durch die Gegend zu reiten? Und 39 verletzte Kinder sind also ganz normal. Naja, Schwund ist ja überall, oder wie soll man das verstehen. Gegen Reitsport in geordneten Bahnen ist ja auch nichts zu sagen, aber hier wurde die Situation von den Betreuern nicht beherrscht oder siehst Du das anders?
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon Justice » Fr Aug 27, 2010 15:41

Cairon hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:Ich versteh die Aufregung auch nicht.
Waren ja keine 3-jährigen ohne Aufsicht, sondern Kinder und Jugendliche aller Altersklassen in Begleitung Erwachsener.
Packt ihr eure Kinder 50 cm dick in Watte ein und fahrt sie auf einem Sackkarren durch die Gegend, bis sie 18 sind? :wink:
Und wenn sie dann mit 18 reiten lernen, sind sie sofort Könner mit langjähriger Erfahrung, die jedes Erschrecken des Pferdes im Griff haben?
Und die ganzen Arbeiten auf dem Hof sind auch tabu?

Angeblich dürfen manche Kinder sogar Fußball spielen. Knochenbrechersport Nr. 1 :?

Wer auf Bäume steigt (In unserer Kinderzeit war das noch der Normalzustand und man machte sich sorgen um den Rest.) wird ja schon mit Ritalin vollgepumpt. Bald auch kleine Mädchen, die Freude am Reitsport haben?

Erst mal Ruhe bewahren und schaun, was da wirklich los war.


Also ist es normaler Reitsport fackelschwingend zu hunderten durch die Gegend zu reiten? Und 39 verletzte Kinder sind also ganz normal. Naja, Schwund ist ja überall, oder wie soll man das verstehen. Gegen Reitsport in geordneten Bahnen ist ja auch nichts zu sagen, aber hier wurde die Situation von den Betreuern nicht beherrscht oder siehst Du das anders?


Macht mal ein bischen langsammer.

Es ist durchaus möglich, das dies nicht der erste Ausritt bei Dunkelheit mit Fackeln war, und es schon sehr offt ohne Probleme gemacht wurde. Pferde sind durchaus an Feuer zu gewöhnen. Auch an den Funkenflug eine herunter gefallenen Fackel. Man muß sich nur mal eine Westernshow oder Ritterfeste ansehen.
Pferde bleiben auch stehen, wen neben ihnen ein Schuß abgegeben wird, und das obwohl sie Fluchttiere sind!
Es ist durchaus möglich, das einer der Reiter erschrocken ist, und dadurch sein Pferd gescheut hat.
Währen die Pferde Feuer nicht gewohnt gewesen, wären sie schon bei einer in der Hand gehaltenen Fackel durchgegangen.
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon amwald 51 » Fr Aug 27, 2010 15:50

servus mitanand
Cairon hat geschrieben:Die Feuerkulte (Feuerräder, Osterfeuer, Christbaumkerzen) haben ihren Ursprung in den heidnischen Glaubensformen der Germanen. Es geht bei diesen Feuerkulten um das Vertreiben der Dunkelheit und des Bösen. Das Christentum hat diese Bräuche bestenfalls übernommen oder es nicht geschafft sie auszurotten.
Wenn man mit Feuer verantwortungsvoll umgeht, so kann man solche Dinge durchaus machen. Sich allerdings mit einer brennenden Fackel auf ein Pferd zu setzen, ein Fluchttier mit einer Urangst vor Feuer und dann 100 Kinder ins Schlepptau zu nehmen halte ich für sehr bedenklich. In den Meldungen hieß es diese Fackelritte würde fast wöchentlich seit fast 40 Jahren auf dem Reiterhof durchgeführt und es wäre nie was passiert. Es würde doch auch niemand auf den Gedanken kommen mit Pferden ums Osterfeuer Spalier zu stehen oder?
Den Nazi-Vergleich kann man aber wohl nur als Totschlagargument werten, ich glaube nicht, dass die Kinder braune Hemden getragen haben.

@cairon
... stelle fest, wir sind weitgehend auf einer linie. und auch ich unterstelle den kindern keine braune gedanken usw. sondern den verantwortungslosen "eventern", dass sie den spruch gabel, ....., licht, sind für kleine kinder nicht mit ihrem allegorienzauber schlichtweg ignorieren. diese werden halt auch nur aus schaden klug.
grüße vom alpenrand
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon Justice » Fr Aug 27, 2010 16:15

@ amwald 51

Es gibt einen unterschied zwischen kleine Kinder und Kinder. Dein abgedroschener Spruch lautet ja Messer, Gabel Schere Licht... Nach diesem Spruch dürfte ein 8-Jähriger auch nicht mit Messer und Gabel essen! Denk mal drüber nach!

Irgendwan kommt einfach der Punkt, wo aus kleie Kinder Kinder werden, und aus Kinder wieder Jugendliche. Und jedes mal werden die Gefahren die das Leben für sie bereit hält immer Größer.

Da können die Eltern und der Statsanwalt machen was sie wollen.
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon amwald 51 » Fr Aug 27, 2010 16:22

servus mitanand
Liberty hat geschrieben:Tränendrüse? ach ja klar, erzähl das mal den kindern. :roll:

... jaaa alle "alten" (also nicht die kinder ) drücken auf die tränendrüse >>> und alles wird gut !!!! :idea: :idea: :idea:
p.s. es ist anzunehmen, das es sich bei den betroffenen "kindern" eher um jugendliche als um kinder gehandelt haben dürfte. und von diesen sollte auch erwartet werden können, dass sie um die letzten endes immer vorhandene nichtbeherrschung des pferdes wissen sollten.
nur als beispiel: in bayern finden um den 6.nov. leonhartifahrten statt. vor etwa 5 jahren ist dabei in einer nachbargemeinde meines wohnortes ein mit dem umgang mit pferden erfahrener landwirt ums leben gekommen, weil die kaltblutpferde durchgingen. nähere umstände weiß ich nun auch nicht mehr.
grüße vom alpenrand
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon Cairon » Fr Aug 27, 2010 16:32

Laut NDR sollen die Teilnehmer des Ausrittes zwischen 8 und 18 Jahre alt gewesen sein.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon amwald 51 » Fr Aug 27, 2010 16:34

servus mitanand
[quote="Justice
... Da können die Eltern und der Statsanwalt machen was sie wollen.[/quote]
... der staatsanwalt kann die eltern dafür heranziehen, dass diese den unfug mit dem fackelumritt von jungen hobbyreitern nicht von vornherein in die schranken gewiesen haben. jedem hobbyreiter kann nur wärmstens empfohlen werden, beide hände für seinen "untersatz" ständig einsetzen zu können >>> und nicht erst eine fackel wegwerfen zu müssen. :!: :!: :!:
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon fendt59 » Fr Aug 27, 2010 16:58

Schlimm,daß dies passiert ist,im Umgang mit Tieren ist immer Vorsicht geboten,egal welches Tier.Ob jetzt
unbedingt ein Fackelzug dazu gehört,darüber kann man trefflich streiten.Allerdings wurde hier schon erwähnt,daß die teilnehmenden Pferde vermutlich die Fackeln gekannt haben müssen,sonst wären die Reiter wohl nicht vom Hof gekommen.Das Problem liegt wohl eher in der Größe der Gruppe in Verbindung
der reiterlichen Fähigkeiten der einzelnen Reiter.Pferde in einer solch großen Gruppe neigen viel schneller
dazu sich gegenseitig " Heiß " zu machen,vor allem wenn unterschiedliche Größen von Pferden und dadurch
oft unterschiedliche Schrittgeschwindigkeiten vorhanden sind.Leute die schon öfter einen Ritt in einer
größeren Gruppe unternommen haben,wissen was ich meine.Als Verantwortlicher,sollte man allerdings
die " beherrschbare " Größe einer Gruppe einschätzen können,lieber mehrere kleine getrennt geführte
Gruppen als eine Große.
Wollen wir hoffen,daß keine bleibende Schäden bei den Verletzten zurück bleiben und die Verantwortlichen
in Zukunft etwas mehr Augenmaß beim Zusammensetzen einer Gruppe walten lassen.
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon SHierling » Fr Aug 27, 2010 18:26

Im ZDF / Heute haben sie grade von 130 Pferden und über 40 verletzten Kindern inkl Lebensgefahr berichtet, auf deren Webseite waren es aber auch "nur" 100 , ist auch egal:

Seh ich wie Fendt: Mit so einer Meute geht man nicht unterwegs, nicht mit Kinder-Reitern, nicht mal tagsüber, da ist der Streß und der Herdentrieb selbst bei ausschließlich guten und erfahrenen Reitern schon stark genug. 100 Kinder nachts im Dunkeln kann man ja nicht mal zu Fuß seriös beaufsichtigen. Aber da waren todsicher Kinder von Eltern dabei, die Zeter und Mordio schreien, wenn ihre armen Kinder mit mehr als 20 Mann in einer Schulklasse sitzen "müssen".

Bei den Kindern und Jugendlichen handelt es sich um Gäste eines Ferienreiterhofs.

Ist sowas nicht eigentlich schon Massenkinderhaltung?
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon yellowsunshine » Fr Aug 27, 2010 18:59

@cairon: dass die ganzen feuerkulte von den alten religionen übernommen wurden, weiss ich ja auch. aber inzwischen haben sie sich doch wohl in der christlichen kultur genauso stark verankert.
mir gings ja auch eigentlich nur darum, dass an einem fackelzug ansich nichts auszusetzen ist.
die umstände ringsum, also die wohl über 100 pferde und kinder, das ist grob fahrlässig. aber nicht die kombination pferd und feuer , wie man wissen sollte, wenn man polizeipferde oder stuntpferde sieht.
aber genau das hab ich ja gemeint. das ist dem veranstalter übern kopf gewachsen. zuviele teilnehmer, und von seiten des veranstalters offensichtlich grobe fahrlässigkeit.
ich finds nur echt anstrengend, wenn in deutschland immer gleich alles mitm dritten reich verglichen wird.
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon amwald 51 » Fr Aug 27, 2010 19:20

servus mitanand
yellowsunshine hat geschrieben:@cairon:
... dass die ganzen feuerkulte von den alten religionen übernommen wurden, weiss ich ja auch. aber inzwischen haben sie sich doch wohl in der christlichen kultur genauso stark verankert.
mir gings ja auch eigentlich nur darum, dass an einem fackelzug ansich nichts auszusetzen ist.

... bei den faschings-/oster-/johanni- oder sonstigen feuern ist das feuer örtlich gebunden und es finden da keine fackelumzüge (a'la tausenjährigem reich)statt.

... wie man wissen sollte, wenn man polizeipferde oder stuntpferde sieht. [/quote]

... polizei- oder stuntpferde werden entgegen gewöhnlichen reitspferden regelrecht auf diese "stress"situationen getrimmt, wenn sie das nicht aushalten, werden sie ausgemustert (man könnte auch sabgehalftert sagen).

... ich finds nur echt anstrengend, wenn in deutschland immer gleich alles mitm dritten reich verglichen wird.[/quote]

thilo sar.... liegt mir - und i.übrigen mehrs als 50% der deutschen - in seiner harten aussprache nun mal eben wesentlich näher, als der sich ständig windende treppenwitz aus der uckermark.
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon yellowsunshine » Fr Aug 27, 2010 19:27

jaja, das brauchst nicht extra betonen.

und was die ausbildung angeht: meine pferde haben alle eine gebrauchspferdeprüfung abgelegt, da ist auch ein feuer enthalten. zugegebenermassen nicht auf dem pferd. wer sagt dir, oder woher nimmst du die gewissheit, dass hier unausgebildete pferde zum einsatz kamen? vor allem, nachdem ausgesagt wurde, dieser fackelzug finde fast wöchentlich seit vielen jahren statt?
aber stimmt schon, wenn kinder zeit für was anderes ausser hof und schule haben, muss es ja "spätrömisch dekadent" zugehen. :roll:
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon amwald 51 » Fr Aug 27, 2010 20:29

servus mitanand
yellowsunshine hat geschrieben:jaja, das brauchst nicht extra betonen.
... aber stimmt schon, wenn kinder zeit für was anderes ausser hof und schule haben, muss es ja "spätrömisch dekadent" zugehen. :roll:

... ich hab nichts dagegen, wenn sich, in der regel sind's hauptsächlich mädchen fürs reiten begeistern. sie sollen's dann aber nicht bei der puren freude am reiten bewendet sein lassen, sondern auch den pferdestall ausmisten, das unkraut auf den pferdekoppeln ausreißen und anderes sinnvolles tun > und das mit den fackeln auf dem pferderücken bleiben lassen. mit den fackeln beginnt für mich die spätrömische dekadenz >>> man weiß nicht mehr, was man noch alles treiben könnte. wie schon geschrieben, die zwei hände des hobbyreiters gehören dem pferd und nichts anderem.
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon Rispe » Fr Aug 27, 2010 20:40

hey!!
So ein Unfall kann IMMER passieren. Ob nun mit Fackel oder ohne. Ein Pferd ist durchgegangen und die anderen sind mitgezogen (Herdentiere). Völlig normal. Vor 10? Jahren ist sowas ähnliches auch mal bei uns passiert. Wir haben einen Wanderritt gemacht und ein Pferd hinten hat sich vor was erschrocken und ist nach vorn geflüchtet. Wir waren etwa 30 Kinder und Jugendliche. Alle Pferde und Ponys sind hinterher und da sind auch so einige hochkannt runtergeknallt. Da ist zum Glück außer ein paar Schrammen nichts passiert. Damit muss man einfach rechnen, wenn man reitet und Pferde hat. Das hat meiner Meinung nach nicht mal unbedingt was mit der Fackel zu tun. Es hätte auch was anderes runterfallen können (ne Tasche oder so) oder es hätte ne Katze aus dem Gebüsch springen können..
Regt euch nicht so auf...
Liebe Grüße
Svenja
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Re: 39 Kinder bei nächtlichem Fackelritt verletzt

Beitragvon Pasofino » Fr Aug 27, 2010 20:45

Ich sehe das aus zwei Perspektiven:
1. war ich mal selbst Kind und bin halsbrecherisch ohne Sattel auf Ponies durchs Gelände geritten (damals alles ohne Helm und Schutzweste). Nie wäre ich mir bis zum 15. Lebensjahr irgendeiner Gefahr bewusst gewesen, noch hätten unsere Eltern sich damals groß drum geschert (manchmal frage ich mich, wie die Leute Jahrgang '64 alle überlebt haben so ohne Handy in der Pampa und ohne Helm auf dem Fahrrad und überhaupt.
2. bin ich Mutter dreier mittlerweile jugendlicher Kinder und habe viele, viele Kinder mit Tieren beobachten dürfen. Keins meiner durchaus intelligenten Kinder hätte bis 14/15 Gefahren mit Pferden ernsthaft einschätzen können.

Kinder können eine solche Gefahr nicht wirklich einschätzen. Sie müssen sich da schlicht auf die Sachkunde der Erwachsenen verlassen dürfen. Und die war m.E. hier nicht gegeben.

Den Eltern mache ich den Vorwurf, ihre Kinder auf so einen beschissenen Ponyhof geschickt zu haben, wo eindeutig mehr Masse als Klasse herrscht.

Dieser Pferdehof ist ein widerlicher Massenbetrieb, von dem diverse Videos bei Youtube zu finden sind. Da rennen in den Ferien Scharen von Kindern über die Wiesen bei einer Riesenherde von Ponies. Die Ponies sind leidgeprüft und generell nicht so leicht aus der Fassung zu bringen. Was hier passiert ist, war ein tragischer Unglücksfall nach vielen vollkommen entspannten Fackelritten der letzten Jahre. Immerhin reiten die da eine Strecke von nur ca. 450 m zu einem Grillplatz. Und doch ist es ein Wunder, dass da noch nie was Ernstes passiert ist.

Hoffentlich erholen sich die armen Kinder bald.
LG Heike
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