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Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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46 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon Hwoarang » Mo Nov 22, 2010 22:26

In puncto Gebrauchten kann ich dir aus eigener Erfahrung die John Deere 22er Serie empfehlen.
Nur weil keiner vom Hochhaus springt heißt das nicht das ich es auch nicht tue.
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon elchtestversagt » Di Nov 23, 2010 8:38

Ob sich ein eigener Drescher lohnt?
Wir unterhalten uns hier über Güllefässer für 60000 bis 100000 Euro für deine Betriebsgrösse; oder Schlepper für 160000 Euro; oder oder.
Das Geld wird mit der Ernte verdient; das sollte schon alles sagen.
Willst du was gebrauchtes; dann NH TX; oder jünger den Nachfolger CX; wenns Leistung bringen soll gebrauchten CR 960.
Wenns was neues sein soll den kleinen Rotor von Case-IH; das währe mein persönlicher Favorit.
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon Planlos » Di Nov 23, 2010 13:33

MF7485 hat geschrieben: In dem ersten Intervall kam nartürlich der Lohner selber dran.


Das habe ich noch nie gehört. Normalerweise kommen die eigenen Flächen des Lohners doch immer ganz zum Schluss.
So kenne ich das jedenfalls nur. Der hiesige drischt nur für sich, wenn sonst keiner will (morgens zeitig, wenn das Stroh gerade so durchgeht, das Korn aber noch zu feucht ist etc. und dann natürlich alles in die Trocknung) oder eben in "normaleren" Jahren ganz am Ende, wenn rundherum schon seit 2 Wochen nichts mehr steht.
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon MF7485 » Di Nov 23, 2010 14:40

Planlos hat geschrieben:
MF7485 hat geschrieben: In dem ersten Intervall kam nartürlich der Lohner selber dran.


Das habe ich noch nie gehört. Normalerweise kommen die eigenen Flächen des Lohners doch immer ganz zum Schluss.
So kenne ich das jedenfalls nur. Der hiesige drischt nur für sich, wenn sonst keiner will (morgens zeitig, wenn das Stroh gerade so durchgeht, das Korn aber noch zu feucht ist etc. und dann natürlich alles in die Trocknung) oder eben in "normaleren" Jahren ganz am Ende, wenn rundherum schon seit 2 Wochen nichts mehr steht.


Ist aber so... :roll:

Hwoarang hat geschrieben:In puncto Gebrauchten kann ich dir aus eigener Erfahrung die John Deere 22er Serie empfehlen.


hast du Erfahrung mit denen?
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon ICH BIN'S » Di Nov 23, 2010 18:27

Hallo,


Will mal meinen senf dazu geben.


Wie manche wissen, dresche ich auf Lohn und habe selber knappe 60 Ha Druschfläche (WW, Raps, WG).
Bei mir wird es so gehandhabt, dass ich mich selber als Kunde betrachte. Ich dresche dann meine Flächen, wenn mein Getreide reif ist, oder ich der Meinung bin, dass es soweit ist. Bin bis jetzt damit immer gut gefahren. Meine Druschkunden wissen das auch, dass ich selber Flächen habe und das auch die gedroschen werden müssen.

Bis jetzt war das jedes Jahr (auch in der Ernte 2010) problemlos möglich, weil die Kunden auch irgendwann ihr Stroh bergen müssen, und dann eh nicht dreschen können/wollen. (Stroh wird hier zu 99,9% verwertet, habe, außer Raps, insgesamt 2 Ha Stroh gehäckselt bei 216 Ha Getreide, ohne Raps).
Ist der Drescher ausreichend dimensionniert, sind 20 Ha am Tag locker drin, vorausgesetzt Abfuhrlogistik passt. Ich habe meine ernte in 3 Tagen eingefahren, Raps direkt auf den LKW; WW und WG wurde mit 1 6-tonnenkipper abgefahren, ohne das der Drescher warten musste. Fliegendes Abtanken ist Ppflicht.

Mit einem gebrauchten Drescher auf Lohn fahren, ist eine Sache für sich. Ich mache es nicht mehr, das Ausfallrisiko ist zu groß.
Entweder was kleines kaufen, was nur für sich reicht und hoffen, dass die Kiste in der Ernte hällt, oder ausreichend Kunden suchen, einen größeren neuen kaufen, und mit Lohnarbeit die Kiste finanzieren. Mit Dreschen wird man auch nicht reich, bei mir ist es so, dass ich meine Flächen quasi zum Nulltarif dreschen kann.

Claas ist gebraucht entweder zu teuer, oder gemolken. Würde da eher zu Gelb tendieren, obwohl auch da gute Gebrauchte ordentlich Geld kosten. Mit JD keinerlei erfahrung, die grünen aus Lauingen,naja, gefallen mir nicht mehr wenn man was anderes gefahren hat.

MfG
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon MF7485 » Mi Nov 24, 2010 19:14

Schonmal danke für die vielen Antworten.

Ihr könnt auch hier ruhig mal hinschreiben was ihr für MD habt und wie die sind (so kleine MD bringen mir nichts da wir von einer Fläche von 120-130 ha reden :wink: )

MfG
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon countryman » Mi Nov 24, 2010 23:19

Claas Dominator kann man guten Gewissens empfehlen, allerdings kommen die auch schon in die Jahre...fahre einen 88s für meine 120ha Druschfläche und mache jedes Jahr rund 150h auf die Uhr. Das passt m.E. ganz gut von der Auslastung her. Mehr bräuchte auf jeden Fall einen 2. Fahrer. Die Maschine ist Bj. 90 und hat 2000 mit 1500h rund 60.000DM (!) gekostet, was ich fair fand. Reparaturen hielten sich bisher in angenehmen Grenzen.
Ein Nachbar hat für eine etwas größere Fläche im letzten Winter was passendes gesucht und kam auch zu dem Schluss Claas sei inzwischen zu teuer, er hat jetzt was gebrauchtes aus Lauingen, aber hatte auch einige Ausfälle.
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon Holgi1982 » Do Nov 25, 2010 15:37

Ich fahre einen IHC 531 auf etwa 35ha Getreide und solange nix wirklich Gravierendes Kaputt geht, fahre ich den auch weiter. Denn der Lohner würde mich für die Fläche rund 4000€ kosten jedes Jahr. Und für das Geld kann ich ne Menge reparieren wenn was ist. :wink:
Würde dieser aber mal das Zeitliche segnen müsst ich natürlich andersherum Kalkulieren, wieviel Jahre könnte der Lohner Dreschen bis ich einen guten gebrauchten wieder raushätte sozusagen.
Ps. Bin sehr zufrieden mit dem Drescher, nur könnte er ruhig 20-30PS mehr haben wenns Stroh mal "Dick" wird, dann gehen die 105PS schonmal in die Knie, hab ich aber dies Jahr auch erst zum ersten Mal gehabt. :?
Aber für 130ha ist der bestimmt zu klein, ausser er würde villeicht 24Std am Tag laufen ohne Unterbrechung.
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon MF7485 » Do Nov 25, 2010 18:29

Hallo,

@Holgi1982

Ja wir bezahlen ja immoment auch an den Lohnunternehmer und das Geld kann man -vorausgesetzt genügend Druschfläche- in einen eigenen Mähdrescher investieren.

MfG
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon automatix » Do Nov 25, 2010 19:16

ist halt auch die Frage wie teuer bei euch das dreschen ist.
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon MF7485 » Mi Dez 01, 2010 17:04

das lohndreschen kostet 115- 125 € /ha

Wer kann mir denn sonst noch Mähdrescher empfehlen der Preis sollte möglichst unter 90000 Brutto liegen

MfG
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon Ackerparty » Mi Dez 01, 2010 17:38

150ha schau mal nach nem Claas Mega Dominator 208. Die Kisten sind recht Leistungsfähig und in einem Guten zustand recht günstig zukriegen. hatte selber mal einen und muss sagen läuft top die Kiste.
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Endecke die Möglichkeiten.
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon Holgi1982 » Mi Dez 01, 2010 17:47

Ich denke ein NH TC 5070 dürfte da auch reinpassen (wenns die gebraucht schon für 90K gibt, weiss ich jetzt nicht)
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon Wini » Fr Jan 21, 2011 23:14

In der vergangenen Ernte hat sich die Eigenmechanisierung bewährt.
Während Kollegen auf den Lohner warteten und die Fallzahl des Weizens ins Bodenlose sank, haben Besitzer eines
Mähdreschers ihren Weizen meist gut und ohne Auswuchs eingebracht.

Allein der Preisvorteil beim Weizen hat hier etwa 4 Euro am Doppelzentner betragen.

Sicherlich war 2010 ein Ausnahmejahr, aber ein eigener Mähdrescher ist eine sichere Bank
und schont die Nerven.
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Re: Ab wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher

Beitragvon Holgi1982 » Sa Jan 22, 2011 19:18

Da Versteh ich zb. meinen damaligen Lehrmeister nicht. Hatte knappe 200ha Getreide wo sich m.M. ein eigener Drescher schon lohnen könnte. Er hat aber immer dreschen lassen vom Lohner. Er meinte so hat er keinen Stress damit. Die Drescher + Abfahrer kommen (incl. Lehrling :twisted: ) und Hauen das Zeugs innerhaslb Kurzer Zeit runter und fertig.
Ich denk ein Mittlerer Drescher rentiert sich da schon.
Naja inzwischen hat er ne Große BG Anlage gebaut und baut fast nur noch Mais an. Ob sich da bei 180-200ha ein Hächsler lohnt weiss ich nicht/kann ich nicht beurteilen. Die sind ja ne Ecke teurer oder?
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