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Abitur... Was jetzt?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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38 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon 4:4 » So Dez 02, 2012 11:08

Fassi hat geschrieben:Woher meinst Du wohl, weiß ich das? Studium im Bereich Nutztierhaltung mit gut (2,1) abgeschlossen, über 400 Bewerbungen geschrieben, dabei rausgekommen ist eine Stelle als Elternzeitvertretung. Der ganze Rest der Jobs war ausserlandwirtschaftlich (sieht man mal von gelegentlichen Treckerfahrjobs ab), und hat in der Vielzahl der Fälle nicht mal einen Berufsabschluss erfordert. Dafür erschwert einem aber ein Masterdipolm die Suche nach einer Lehrstelle, wenn man sich umorientieren will und der regelmässige Leerlauf im Lebenslauf (auch nicht so selten für Absolventen der Agrarwissenschaften heute) wirkt auch nicht gerade positiv.

Von daher kann ich dieses Ködern von Studenten in Zeitschriften und von Unis mit den ach so positiven Jobaussichten nach dem Studium nicht mehr hören. Die Realität sieht ganz anders aus, das trifft nämlich wie gesagt nur auf die BWLer oder diejenigen mit eigenen Hof zu. Die meisten Absolventen der anderen Studienrichtungen schaffen sich wie Shirling selber Stellen, weil man sonst mit dem Studium entweder irgendwo an der Kasse sitzt oder Päckchen ausfährt, völlig egal, wie gut der Abschluss ist.

Gruß

Fassi, eine Frage bleibt, die sich mir vor dem ganzen Hintergrund aufrängt.
Wie ist es den deinen ganzen Kommilitonen/innen ergängen ?
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon Fassi » So Dez 02, 2012 14:19

Der größte Teil macht entweder nen Doktor (um halt nicht arbeitslos zu sein bzw weil sich nichts anderes ergeben hat) oder führt den eigenen Betrieb, der Rest ist entweder Klinkenputzer (nen relativ kleiner Teil ist in der Beratung) oder hat bereits dasselbe gemacht wie ich jetzt, sich beruflich neuorientiert.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon rägemoli » So Dez 02, 2012 20:32

Fassi hat geschrieben:Der größte Teil macht entweder nen Doktor (um halt nicht arbeitslos zu sein bzw weil sich nichts anderes ergeben hat) oder führt den eigenen Betrieb, der Rest ist entweder Klinkenputzer (nen relativ kleiner Teil ist in der Beratung) oder hat bereits dasselbe gemacht wie ich jetzt, sich beruflich neuorientiert.

Gruß

Ja und was machst DU jetzt eigendlich beruflich ?
Von den paar Schafböcken und von der Jagd wirst Du wohl kaum leben ?
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon Fassi » So Dez 02, 2012 21:12

Dreimal darfst Du raten :wink: . Ich erhöh mal wieder die Zahl meiner Bewerbungen. Also mal wieder der übliche Leerlauf zwischen zwei Hilfslouistellen, deswegen ja auch die Umorientierung und Bewerbungen auf Lehrstellen im kaufmännischen Bereich (weil keine Lust mehr an Hilfsloui und Leerlauf). Mit Landwirtschaft hab ich ab jetzt nur im Nebenerwerb zu tun.

Gruß
@: Ehe der Standartspruch von 4:4 kommt, meine Eltern stehen bei der Entscheidung voll hinter mir und da wird auch in nichts getreten. Die haben das Elend ja in den letzten knapp 6 Jahren mitbekommen.
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon 4:4 » So Dez 09, 2012 15:42

Fassi hat geschrieben:deswegen ja auch die Umorientierung und Bewerbungen auf Lehrstellen im kaufmännischen Bereich

Gruß
@: Ehe der Standartspruch von 4:4 kommt, meine Eltern stehen bei der Entscheidung voll hinter mir und da wird auch in nichts getreten. Die haben das Elend ja in den letzten knapp 6 Jahren mitbekommen.

Ich muss jetzt da mal nachhaken und meine Vorschläge, die ehrlich nur gut gemeint sind, einbringen.

Jo also, eine Kaufmannslehre mit Abitur das passt ja überhaupt nicht zusammen. Mit Abitur kannst du mehr machen!
Ich weiß ja nicht wo es genau hingehen soll, aber die ganzen Sachbearbeiter, bei Banken, Versicherungen und Sparkassen, sowie die Verkäufer in Elektrofachmärkten, wie bei "ich bin doch nicht blöd", um mal ein paar zu nennen, haben alle eine kaufmännische Lehre gemacht.

Wieso hast du in diesen 6 Jahren nicht das in deinem Agrarstudium nachgeholt, was von der Agrarindustrie gefordert wird?
Laut deinen eigenen Aussagen, werden nur Agraringenieure mit Fachrichtung BWL gesucht. Das hättest du ja locker in den 6 Jahren nachholen können. Ein paar Semesterchen, und dann ein Top-Gehalt.
Meine Empehlung!
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon Fassi » So Dez 09, 2012 19:17

Ich hab die 6 Jahre ja nicht durchgängig daheim gesessen, nur immer mal wieder zwischendurch (was mir ja neben dem in ganz D rumreisen am auf den Sack fällt) :wink: .

Und warum sollte es nicht zusammenpassen? Ich hab ja nicht Einzelhandel gesagt, die meisten Kaufmänner, die ich kenne haben Abi. Aber ne Uni sieht mich nicht mehr von innen, sorry, ich hab weder die Zeit, noch das Geld oder gar die Lust noch ein zweites Studium zu absolvieren (das erste ist ja nicht mal komplett bezahlt). Und wie gesagt, mir fehlt auch mittlerweile die räumliche Flexibilität (geb ich ganz ehrlich zu), ich hab keine Lust mehr irgendwo in D zu arbeiten (vor allem immer nur für ein halbes Jahr) sondern nur noch hier in der Gegend. Daher wird jetzt dazu passend der Job gesucht. Mag den ein oder anderen stören, ist aber auch nicht deren Leben :wink: .

Ein paar Semesterchen, und dann ein Top-Gehalt.


Dazu mal ne Randbemerkung meinerseits. Also zum Topgehalt. Mein Cousin ist Schlosser bei einer etwas größeren Firma (sprich in der Industrie). Der hat jetzt nach der Lehre nur knapp 150€ weniger raus wie ich damals in der staatlichen Beratung mit Anstellung in der höheren Laufbahn. Der hat aber keine 11 Semester studiert, keine Schulden durchs Studium und vom ersten Tag an Geld verdient. Da fällt es einem dann doch etwas schwer, der Studiererei was positives abzugewinnen. Übrigens als HiWI- Sachbearbeiter bei ner Bank hab ich auch nicht nennenswert weniger verdient. Dafür aber am WE frei gehabt, ne 38h Woche, fast 10 Tage mehr Urlaub und der Job ließ sich hervorragend mit dem Nebenerwerbsbetrieb daheim vereinbaren (und da werd ich wohl zukünftig mein Studium aussschließlich anwenden). War übrigens ne Stelle für nen Kaufmann.

Gruß
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon Kerimo » Mo Dez 10, 2012 12:29

MrT hat geschrieben:Hallo!

Ich bin 17 Jahre alt, in der 12. Klasse und auf dem besten Weg, 2014 mein Abitur zu machen. Mein Vater bewirtschaftet alleine (mit Unterstützung meiner Großeltern, meiner Mutter und natürlich mir) einen Betrieb mit gut 100 ha Land und etwa 90 Milchkühen (und ca. 50 Tieren Bullenmast und entsprechend viel Nachzucht). Ich habe durchaus Lust, in den Betrieb nach meiner Ausbildung mit einzusteigen (dies ist auch sein Wunsch :wink: ). Und hier ist genau der Punkt: Was ist der beste Weg nach dem Abi? Was könnt Ihr mir raten?
Ich kann mir gut vorstellen ein Studium zu machen. Was brauche ich für Voraussetzungen (Noten etc.) dafür? Ich habe jetzt den Rat bekommen, erst mal 2 Jahre Ausbildung (mir wurde gesagt mit Abi braucht man nur 2) zu machen und dann zu studieren. Auch habe ich schon mal über ein Auslandsjahr nachgedacht... Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht bzw. was für einen Weg seit Ihr gegangen?

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen und mir ein paar gute Tipps für meinen Weg nach dem Abitur geben!


Mit besten Grüßen
MrT



PS: Ich hoffe der Beitrag ist an dieser Stelle richtig, ansonsten bitte verschieben!


Ich würde mir einen Biobetrieb aufbauen. Das ist die Zukunft, denn die Nachfrage aus Deutschland nach Bio ist schon so hoch, das Bioprodukte zahlreich importiert werden müßen.
Die ständigen Lebensmittelskandale werden die Nachfrage nach Bioprodukten weiter anheizen. Für Nachfrage ist also gesorgt. Und man leistet einen zudem wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und zum Tierschutz falls man Tiere hält.
Am besten wäre ein eigener Hofladen. Das zieht die Verbaucher magisch an, wenn die sehen das die Tiere täglich Auslauf ins Freie haben und frisches vitaminreiches Gras fressen können, statt wie bei vielen Großbetrieben nur noch ganzjährige Gärsilage. :(
Bei vielen Standartbetrieben betritt die Kuh zeitlebens keine Wiese mehr, und von diesen Nahrungsmitteln wollen viele Verbaucher weg, leider fehlt das knappe Angebot nach diesen Waren.
Kerimo
 
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Mo Dez 10, 2012 13:19

Kerimo hat geschrieben:
MrT hat geschrieben:Hallo!

Ich bin 17 Jahre alt, in der 12. Klasse und auf dem besten Weg, 2014 mein Abitur zu machen. Mein Vater bewirtschaftet alleine (mit Unterstützung meiner Großeltern, meiner Mutter und natürlich mir) einen Betrieb mit gut 100 ha Land und etwa 90 Milchkühen (und ca. 50 Tieren Bullenmast und entsprechend viel Nachzucht). Ich habe durchaus Lust, in den Betrieb nach meiner Ausbildung mit einzusteigen (dies ist auch sein Wunsch :wink: ). Und hier ist genau der Punkt: Was ist der beste Weg nach dem Abi? Was könnt Ihr mir raten?
Ich kann mir gut vorstellen ein Studium zu machen. Was brauche ich für Voraussetzungen (Noten etc.) dafür? Ich habe jetzt den Rat bekommen, erst mal 2 Jahre Ausbildung (mir wurde gesagt mit Abi braucht man nur 2) zu machen und dann zu studieren. Auch habe ich schon mal über ein Auslandsjahr nachgedacht... Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht bzw. was für einen Weg seit Ihr gegangen?

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen und mir ein paar gute Tipps für meinen Weg nach dem Abitur geben!


Mit besten Grüßen
MrT



PS: Ich hoffe der Beitrag ist an dieser Stelle richtig, ansonsten bitte verschieben!


Ich würde mir einen Biobetrieb aufbauen. Das ist die Zukunft, denn die Nachfrage aus Deutschland nach Bio ist schon so hoch, das Bioprodukte zahlreich importiert werden müßen.
Die ständigen Lebensmittelskandale werden die Nachfrage nach Bioprodukten weiter anheizen. Für Nachfrage ist also gesorgt. Und man leistet einen zudem wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und zum Tierschutz falls man Tiere hält.
Am besten wäre ein eigener Hofladen. Das zieht die Verbaucher magisch an, wenn die sehen das die Tiere täglich Auslauf ins Freie haben und frisches vitaminreiches Gras fressen können, statt wie bei vielen Großbetrieben nur noch ganzjährige Gärsilage. :(
Bei vielen Standartbetrieben betritt die Kuh zeitlebens keine Wiese mehr, und von diesen Nahrungsmitteln wollen viele Verbaucher weg, leider fehlt das knappe Angebot nach diesen Waren.

Wen man sich solch ein Quatsch selber dreimal vorerzählt läuft man Gefahr, dass man es zum Schluss selber glaubt. :wink:
Frau Emmy Müller
 
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