Fassi hat geschrieben:Woher meinst Du wohl, weiß ich das? Studium im Bereich Nutztierhaltung mit gut (2,1) abgeschlossen, über 400 Bewerbungen geschrieben, dabei rausgekommen ist eine Stelle als Elternzeitvertretung. Der ganze Rest der Jobs war ausserlandwirtschaftlich (sieht man mal von gelegentlichen Treckerfahrjobs ab), und hat in der Vielzahl der Fälle nicht mal einen Berufsabschluss erfordert. Dafür erschwert einem aber ein Masterdipolm die Suche nach einer Lehrstelle, wenn man sich umorientieren will und der regelmässige Leerlauf im Lebenslauf (auch nicht so selten für Absolventen der Agrarwissenschaften heute) wirkt auch nicht gerade positiv.
Von daher kann ich dieses Ködern von Studenten in Zeitschriften und von Unis mit den ach so positiven Jobaussichten nach dem Studium nicht mehr hören. Die Realität sieht ganz anders aus, das trifft nämlich wie gesagt nur auf die BWLer oder diejenigen mit eigenen Hof zu. Die meisten Absolventen der anderen Studienrichtungen schaffen sich wie Shirling selber Stellen, weil man sonst mit dem Studium entweder irgendwo an der Kasse sitzt oder Päckchen ausfährt, völlig egal, wie gut der Abschluss ist.
Gruß
Fassi, eine Frage bleibt, die sich mir vor dem ganzen Hintergrund aufrängt.
Wie ist es den deinen ganzen Kommilitonen/innen ergängen ?
