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Abitur... Was jetzt?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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38 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Abitur... Was jetzt?

Beitragvon MrT » Do Nov 22, 2012 19:28

Hallo!

Ich bin 17 Jahre alt, in der 12. Klasse und auf dem besten Weg, 2014 mein Abitur zu machen. Mein Vater bewirtschaftet alleine (mit Unterstützung meiner Großeltern, meiner Mutter und natürlich mir) einen Betrieb mit gut 100 ha Land und etwa 90 Milchkühen (und ca. 50 Tieren Bullenmast und entsprechend viel Nachzucht). Ich habe durchaus Lust, in den Betrieb nach meiner Ausbildung mit einzusteigen (dies ist auch sein Wunsch :wink: ). Und hier ist genau der Punkt: Was ist der beste Weg nach dem Abi? Was könnt Ihr mir raten?
Ich kann mir gut vorstellen ein Studium zu machen. Was brauche ich für Voraussetzungen (Noten etc.) dafür? Ich habe jetzt den Rat bekommen, erst mal 2 Jahre Ausbildung (mir wurde gesagt mit Abi braucht man nur 2) zu machen und dann zu studieren. Auch habe ich schon mal über ein Auslandsjahr nachgedacht... Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht bzw. was für einen Weg seit Ihr gegangen?

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen und mir ein paar gute Tipps für meinen Weg nach dem Abitur geben!


Mit besten Grüßen
MrT



PS: Ich hoffe der Beitrag ist an dieser Stelle richtig, ansonsten bitte verschieben!
MrT
 
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon xyxy » Do Nov 22, 2012 19:57

ab ins Studium :wink:
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon rägemoli » Do Nov 22, 2012 20:04

Find ich gut das Du das Abi in Sichtweite hast .
Ich weis da auch von einem Junglandwirt der macht Abi,dann Lehre als Landwirt und arbeitete anschliessend im Betrieb der Eltern.
Sein elterlicher Betrieb war für schwarzwälder Verhältnisse ganz ordendlich ,40 Kühe ,Ferienwohnungen und viel Wald .
Mitte 30 ist er mit seiner Ferienwohnungbekannschaft verduftet ,Hals über Kopf .
Hoffendlich machst du das besser ,wünsche dir viel Glück .
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon rägemoli » Do Nov 22, 2012 20:51

Scheiss Laptop ,scheiss Satinternet :twisted: musste erstmal den Firmenlaptop holen......
Nö gestern war eigendlich ein ganz normaler Tag .Party mach ich mal noch ,wie nach jedem runden ,nach dem 18ten ,nach dem Meister ,nach dem 30sten .
Irgendwan ,nächstes Jahr ,Du bist dann auch eingeladen ,ich lass mir da noch was einfallen .
Hä ,was schreibt der Kerl ,"töten ist illegal ,sonst hätte er es längst gemacht"....
Was den auch mit dem los ???? da macht man sich ja Sorgen.......
rägemoli
 
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon Kaninchen » Do Nov 22, 2012 21:00

Ich würde erstmal ne Ausbildung machen und ggf. wenn dir das Lernen leicht fällt, noch ein Studium Agrar nach schieben.
So hast du alle Möglichkeiten.
Tierarzt liegt auch nicht jedem. Ist auch viel Arbeit und reich wird man damit auch nicht. Dafür hat man ständig Notdienste usw.
Grüßle,
Birgit
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon Weinbauer » Do Nov 22, 2012 22:08

Jupp1303 hat geschrieben:Als praktizierender Betriebsleiter bringt dir ein klassisches Agrarstudium mit Ausnahme Soest und Triesdorf wenig bis nichts. Wer clever ist, studiert Tierarzt, statt Landwirtschaft, das bringt immer was ein und schafft Flexibilität. Solange die besten bauern dieser Erde in deutschland wohnen, macht auch kein Auslandspraktikum Sinn.


er erzählt von dem betrieb der eltern, welcher er übernehmen wil. auch geht für mich aus seiner frage klar hervor, dass er diesen betrieb übernehmen will.

da ist es zunächst mal völlig egal, ob nur lehre oder nur studium. allerdings: ich finde, kann nur vom weinbaubreich sprechen (wird aber in lw nicht anders sein), die studiengänge sehen nicht genug praxis vor, gerade, wenn später eine praktische tätigkeit angestrebt wird.
ein studium kann jedoch für einige arbeitsfeld sehr sinnvoll sein. als sicherheit (ausserbetriebliche tätigkeit) und zur horizonterweiterung schadet ein studium nicht.
und ja, 2 jahre ausbildung sind beim abi gesetzlich ausreichend. meine vorschlag: zuerste lehre, dann hast schon praxiswissen. anschliessend studium (bachelor). das studium fällt mit vorkenntnis leichter.
auch kannst dich während der lehrzeit informieren, auf welche uni du gehen willst und, falls studium doch nichts für dich ist, die andere richtung techniker/meister einschlagen.
Zuletzt geändert von Weinbauer am Do Nov 22, 2012 22:21, insgesamt 1-mal geändert.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon Kaninchen » Do Nov 22, 2012 22:19

Wenn seine Eltern jung genug sind, den Betrieb noch ein paar Jahre allein zu wuppen, so würde ich die Jahre zum Lernen nutzen und ggf. mich auch mal im Ausland austoben, das erweitert den Horizont. Ist nicht alles besser, was woanders läuft, aber das macht kritikfähig.
Grüßle,
Birgit
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon Feldhase14 » Do Nov 22, 2012 22:59

Als zunächst denke ich, dass es sich bestimmt lohnen wird den Betrieb von deinem Vater zu übernehmen, denn die Betriebsdaten hören sich ja schonmal ziemlich gut an !
ein befreundeter Landwirt hat erstmal ein Jahr Praktikum im Ausland gemacht. Für ein Agrarstudium braucht man sowieso meistens 6 monate vorpraktikum, und das mit dem ausland ist ne super erfahrung. Jedenfalls hat der dann in Soest, von ihm sehr empfohlen (in nrw gibt es übrigens keine studiengebühren mehr), seinen Bachelor gemacht und den elterlichen Betrieb übernommen. Ich mache ebenfalls 2014 Abitur und will wahrscheinlich so ziemlich den gleichen Weg wählen ;) Es war eine absolute empfehlung von dem landwirt und er würde das jederzeit genauso machen. Eine Möglichkeit, Studium und Ausbildung zu kombinieren, gibt es auch bereits im Agrarbereich: In Mosbach (Hessen) kann man einen dualen Studiengang in Agrarwirtschaft machen, allerdings muss man da äußerst ehrgeizig sein, weil man wenig freizeit und ne menge arbeit hat ;)
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon ich bins » Fr Nov 23, 2012 10:26

Ja wenn du den Betrieb tatsächlich übernehmen kannst, die Substanz passt, und vor allem irgendwann alleine entscheidest (nicht erst wenn der Vater wirklich nicht mehr kann), dann mache als erstes
eine Lehre. Natürlich im landwirtschaftlichen Bereich um so viel Wissen wie möglich mitzunehmen! (am besten in einem Betrieb der weiter weg ist) Dann, wie schon von Vorrednern geschrieben,
den Bachelor anhängen. Das würde heißen, in spätestens 5 Jahren bist voll einsatzfähig. Und wenn es dir noch nicht reicht kannst du trotzdem den Master bzw. Dipl-Ing anhängen....
Die Chance auf einen eigenen Betrieb mit fundierter Ausbildung solltest du dir jedenfalls nicht entgehen lassen!
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Nov 23, 2012 11:04

Jupp1303 hat geschrieben:Als praktizierender Betriebsleiter bringt dir ein klassisches Agrarstudium mit Ausnahme Soest und Triesdorf wenig bis nichts.



naja, das lässt sich so nicht halten. Ich (man) kann dir für jeden Ausbildungsweg positive oder negative anschliessende Berufsbiographien nachweisen.Irgendwann schlagen ja (wie oben an einem Beispiel geschildert)auch private und persönliche Merkmale durch, die alles andere übelagern.
Solange es die betriebliche und private Situation (Alter des Vaters , Beziehungen untereinander in der Familie, Arbeitssituation) zulässt , spri cht nix dagegen, dass jemand die Möglichkeiten , die er hat auch wahrnimmt. Und bei Abitur und entsprechendem Interesse heisst das nun mal Studium (evtl. FH).
Wofür das dann im Leben gut ist............. mein Gott, wer weiss das schon vorher. Ich möchte heute liebe nicht mehr mit meinen Prophezeiungen und Planungen von vor 30 Jahren konfrontiert werden. :mrgreen:


.
Solange die besten bauern dieser Erde in ....



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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon MrT » Fr Nov 23, 2012 12:54

Erst einmal vielen Dank für die vielen Antworten! Ich hatte nicht mit einer solchen Resonanz gerechnet... :D
Wenn ich das hier so richtig sehe ist der allgemeine Tenor erst einmal eine Ausbildung zu machen und dann weiter zu sehen...
Was bräuchte ich eigentlich allgemein für Noten/Durchschnitt für eine Ausbildung/Studium? Und es wurde von einem dualem Studium gesprochen... Welche Unis besonders in Norddeutschland bieten so etwas denn an?
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Fr Nov 23, 2012 13:36

Ich glaube ein Duales Studium kannst Du nur in Bio machen, das wäre dann in Witzenhausen.
Du hast von daheim so viel Praxis, :wink:
geh gleich an die Uni, Du bist sonst eventuell unterfordert.
Die Uni Kiel soll super sein, frag mal hier User Dreirad sie geht 2014 auch nach Kiel.
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Fr Nov 23, 2012 15:34

Jupp1303 hat geschrieben:
rägemoli hat geschrieben:Hä ,was schreibt der Kerl ,"töten ist illegal ,sonst hätte er es längst gemacht"....
Was den auch mit dem los ???? da macht man sich ja Sorgen.......


Du legst das verkehrt aus.... die wollen mich umlegen, weil es keinem gelingt mich zu widerlegen .....

Sag bitte vorher Bescheid, dass ich noch einmal die Chance bekomme mir Deinen Pferdefuß anzusehen..... :mrgreen:
Frau Emmy Müller
 
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon Feldhase14 » Fr Nov 23, 2012 17:56

also ein duales studium im agrarbereich im norden ist nach meinen kenntnissen noch nicht möglich. Einen bestimmten Notendurchschnitt musst du momentan nicht haben, aber das ändert sich jedes jahr ;)
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Re: Abitur... Was jetzt?

Beitragvon New Holland » Fr Nov 23, 2012 23:41

Die Aussage vom Geldhasen stimmt schon.
Duales Studium ist erst im Kommen im Agrarbereich.
Nürtingen ist da ein Standort. Gibt es aber noch nicht flächendeckend. Wenn du das wirklich richtig dringend willst, dann musst du ma googlen, die Hochschulen sind eigentlich immer recht aktuell beim Internetauftritt und haben einiges an Infos zu bieten.

Ich bin nachm Abi, mit elterlichen Betrieb im Rücken auch erst in die Ausbildung gegangen. 2-jährig. Ich hatte absolut keine Lust mehr auf Schule und den ganzen Lernkram und die Langeweile...Ich war recht faul. Geplant war von Anfang an nach der Ausbildung zu studieren.
Es wird also im Herbst 2013, wenn ich im Sommer meine landw. Ausbildung fertig habe, ein Studium an einer FH folgen. Vermutlich Rendsburg und anschließend zurück auf den Betrieb, wenn ich gebraucht werd, sonst evtl. noch 1-2 Jahre Praxiserfahrungen i.wo sammeln, aber das wird sich zeigen.
Joar....so ist der Plan derzeit :)
Ich finde es relativ gut, die Ausbildung vorweg zu schieben, da man auf anderen Betrieben vieles neue lernt und sieht. Die Berufsschule bringt einem jetzt nicht umbedingt sooo viel neues bei, so ist es zumindest bei meinen Berufsschulstandorten der Fall, da ist der Lehrchef doch schon der kompetentere Gesprächs- und Diskussionspartner.

Noten sind für die Ausbildung so ziemlich egal(als Abiturient), es kommt dann eher auf die Persönlichkeit an (Bewerbungsgespräche), wenn du 2014 mit der Ausbildung starten willst und wirklich auf einen "TOP-Betrieb" willst, dann solltest du auch nach Silvester auch schonmal n bissl Energie bemühen. Fürs Studium waren die Noten bisher auch immer noch nicht relevant.
Gruß
Philipp
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