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Ackerland (Enteignung)

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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35 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon T5060 » Mo Jan 15, 2018 16:35

lanz h hat geschrieben:Der Staat tauscht niemals, Flächenwert werden begutachtet und alle bekommen das gleiche war, hier auch so. Bodenqualität und Ertrag spielte absolut keine Rolle. Brauchst keine Angst haben mit dem Geld kannst du normal, auf dem Markt nie die Fläche 1:1 wieder erwerben.


Dann war die Bewertung falsch.... :mrgreen:
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Ackerbauer1994 » Mo Jan 15, 2018 16:36

Noch dazu das du bei uns nichts mehr kaufen kannst. Was würdest du denn an meiner stelle tun? Bis jetzt ist ja kein Problem da. Will halt den Betrieb nur weitermachn
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon lanz h » Mo Jan 15, 2018 16:49

Staat zahlt nur das was Durchschnittspreis für Ackerland in dieser Lage, Ertragserwartung und usw. der Deutschland weit ist. Der Preis vor Ort ist wieder was ganz anderes. Ich kann dir nur empfehlen,laß dich rechtlich Beraten je ehr desto besser.
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon T5060 » Mo Jan 15, 2018 16:51

Ach du bist noch jung, da wo heute die dicksten Traktoren stehen, kannst du in 20 Jahren jede menge kaufen :mrgreen:
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Ackerbauer1994 » Mo Jan 15, 2018 16:59

Naja ma sehen was noch kommt;-) Kumpel von mir hatte nur gemeint. Das es da auch ne reglung gibt dss sie nur so un so viel prozent einer betriebsflächr nehmen dürfen. Ansonsten kannst nen antrag auf ersatz stellen. Gut bei na trasse geht es ja nicht anders. Aber ne Ausgleichsfläche koennen sie ja auch woanders finden. Da gibt es bauern bei denen es keine 50prozent ausmacht
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon lanz h » Mo Jan 15, 2018 17:06

Alles nur Stammtischgespräche, es gibt Betriebe die komplett aufgeben mußten weil sie in ein Erschließungsgebiet von Gewerbefläche vielen oder denk mal an den Kohletagebau.
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Ackerbauer1994 » Mo Jan 15, 2018 17:18

Frag mich eh wo das noch hingehen soll. Im Dorf grad ma 3Vollerwerbslandwirte. Alle so 150ha das sind die grössten. Dann noch 20Betriebe die ea nach der Arbeit krachen lassen. Geld im überschuss durch die ausserlandwirtschaftliche tätigkeit. Vollerwerbslandwirte bekommen nichts mehr zu kaufen. Da die im Nebenerwerb das Land als Geldanlage sehen. Meiner Meinung nach machen diese Höfe in 20Jahren nicht mehr viel. Wie will ein Hof Wettbewerbsfähig bleiben der nicht seine Flächen alle 10 jahre verdoppeln kann.
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon marius » Mo Jan 15, 2018 17:23

Ackerbauer1994 hat geschrieben:Servus:)
Kann der Staat mich einfach enteignen,


Ein klares JA.
Steht doch alles im GG

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html

(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig.

Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.


Im Klartext heisst das der Staat kann dich theoretisch sogar gegen ein Butterbrot jederzeit enteignen. Was ja ganz im Sinne vieler Politker wäre ( Umverteilen von Vermögen )
Du kannst dich aber dann mit einem Rechtsanwalt bewaffnen, vor Gericht ziehen und gegen den Staat für eine Entschädigung klagen.

So ist das derzeit gesetzlich geregelt !
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon marius » Mo Jan 15, 2018 17:37

Ackerbauer1994 hat geschrieben:Vollerwerbslandwirte bekommen nichts mehr zu kaufen.


Hier genau umgekehrt. Mehrere Großbetriebe ( Zukunftsbetriebe ) mit entweder
-mehreren hundert Milchkühe + Biogas + Abwärmeverkauf oder
-mehrere hundert Bullen + Biogas + Abwärmeverkauf oder
-tausende Schweine ......
-usw, usw.

Die kaufen neben dem neuen Vario auch für 5 oder 6 Euro pro m² Acker alles weg an Flächen, wenn die Fläche eben, Rechteck, und wenn es größere Flächen sind. Gute Böden haben wir ja.
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Ackerbauer1994 » Mo Jan 15, 2018 17:57

Bei uns ist ab nem 1.30 schon schluss fuer den Vollerweb. Nen Feierabend Landwirt dagegen legt 2eus aufn tisch pro quadratmeter
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon kruemel » Mo Jan 15, 2018 18:06

Kenne einige die durch "Enteignungen" ganz schön gewonnen haben, du darst nur nicht gleich nachgeben.
Und wenn du einen RA beauftragts dann keinen vom Bauernverband, die klopfen erst große Sprüche und dann passiert nichts.
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon T5060 » Mo Jan 15, 2018 18:52

Klar kann man gegen "Enteignungen" angehen. Das ist normal. Nur auf der Gegenseite stehen 100 die dadrin Erfahrung haben und der Staat hat da unendlich viel Geld.
Da muss man gesund und finanzkräftig sein. Die Gegenseite arbeitet mit allen Mitteln und vernetzt sich zu mafiösen Strukturen.

Die Verfahren haben oft Fehler und Unzulänglichkeiten, man muss sie finden und man muss die Leute für haben.

Die nächste Frage ist halt, ob man den Stress durchsteht und ob es den Aufwand wert ist.

Natürlich wer kampflos reingeht, hat gleich verloren :mrgreen:
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Ackerbauer1994 » Mo Jan 15, 2018 19:50

Wie sind denn eigentlich bei euch die Pachtpreise Ackerland? Hab vom Kumpel ja was gepachtet bezahle 150eus fuern hektar.
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Motwin » Di Jan 16, 2018 0:25

1. Wenn das Planfestellungsverfahren gelaufen ist, ist es eh zu spät, es hätte Einspruch eingelegt werden müssen. Benachrichtigt wird nicht, musst eben amtliche Bekanntmachung lesen.
2. Wenn Enteignung muss man die Sachen durchstehen und gewinnen, sonst verliert man und es gibt nur Verkehrswert als Ausgleich.
Bei freiwilliger Abgabe kriegst du mehr.
3. Wenn viel Fläche entzogen wird, kann es einen Erwerbsverlust geben, aber relativ unwahrscheinlich( siehe Vorteilsaugleich) dann gibt es auch Schadensersatz in Land.
4. WENN du wirklich betroffen bist, holst du dir einen richtigen Landwirtschaftlichen Sachverständigen, der Weiss bescheid.

Aber grundsätzlich gilt, wenn der Staat dein Land haben will, kriegt er es auch! Und da kann der dumme Bauer noch so sehr gegen Klagen.... Dauert nur eben länger.
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon T5060 » Di Jan 16, 2018 16:09

Motwin hat geschrieben:1. Wenn das Planfestellungsverfahren gelaufen ist, ist es eh zu spät, es hätte Einspruch eingelegt werden müssen. Benachrichtigt wird nicht, musst eben amtliche Bekanntmachung lesen.
2. Wenn Enteignung muss man die Sachen durchstehen und gewinnen, sonst verliert man und es gibt nur Verkehrswert als Ausgleich.
Bei freiwilliger Abgabe kriegst du mehr.
3. Wenn viel Fläche entzogen wird, kann es einen Erwerbsverlust geben, aber relativ unwahrscheinlich( siehe Vorteilsaugleich) dann gibt es auch Schadensersatz in Land.
4. WENN du wirklich betroffen bist, holst du dir einen richtigen Landwirtschaftlichen Sachverständigen, der Weiss bescheid.

Aber grundsätzlich gilt, wenn der Staat dein Land haben will, kriegt er es auch! Und da kann der dumme Bauer noch so sehr gegen Klagen.... Dauert nur eben länger.


Im Fall eins haben die "Dummen" ( so werden die bei einem Gasversorger aus Hessen genannt, die gleich unterschreiben ) 5 € bekommen, ein anderer 83 €, der nur gezofft hatte.
Im Fall zwei gabs für die Braven 2 € und für den doofen Dreckskerl 18 € / qm.
Im Fall drei wollte eine Gemeinde enteignen für ne Straße, sagte der RP enteignen geht nicht.
Im Fall vier wollte die Nachbargemeinde von Fall 3 einen Bauern enteignen für Radweg, nachdem die Dummen für 10 DM unterschrieben hatten. Der Bauer bekam dann 120 DM in der Enteignung.

Die baufirmen sind die schlausten. Wenn ein Bauer irgendwo die nicht drauflässt, schreibt der Polier ein "Bauverhinderungsanzeige". Das rettet dann das meist zu günstige Angebot in den grünen Bereich.
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