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Ackerland (Enteignung)

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Ackerbauer1994 » Mo Jan 15, 2018 2:42

Servus:)
Kennt sich einer mit dem Thema Kompensationsflächen, Ausgleichsflächen aus. Kann der Staat mich einfach enteignen, oder muss er eine andere Fläche dann finden, wenn ich es verweigere. Soweit ich weiss sind Enteignungen nur möglich wenn keine andere Flächen zur verfügung stehen. Und gerade auf dieser Fläche, das wohl der Allgemeinheit erfordert wird.
Bitte um Antworten Danke:)
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Cowrider » Mo Jan 15, 2018 11:24

Wenn’s so rausgeht da sie dich Enteignen können (vom Rechtlichen her) dann würd ich vorher schauen ob du nicht besser fährst wenn du einen Deal mit Vater Staat machst. Ansonsten zahlen Sie die hald Geld (meist sind Tauschflächen rar). Ich würde Schaun das du da ohne Enteignung rauskommst denn die Enteignung ist meist der schlechteste Deal.
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Ackerbauer1994 » Mo Jan 15, 2018 11:32

Joa Problem, das eine Feld wurde erst dem Pächter gekündigt. Und ich bekomm es 2020 und das Feld macht 100prozent meines eigentums aus. Der rest den ich jetzt bewirtschafte sind pachtflächen
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Ackerbauer1994 » Mo Jan 15, 2018 12:08

Das Eigentum was auch dem einen Feld ist, bekomme ich 2020. Das macht von der Fläche 50prozent des Pachtlandes aus. Ist halt arrondiert. Da noch ein teil des Pachtlandes dranne hängt. Das heisst abgenommen ich würde ne kündigung meines Verpächters bekomm, könnte ich die Tore schliesswn weil ich kein Eigentum mehr hätte.
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon wolf » Mo Jan 15, 2018 12:09

Wenn ich das richtig verstehe hast du deine Eigentumsfläche verpachtet und wirtschaftest selbst nur auf Pachtflächen? Wo ist da der Sinn?
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon T5060 » Mo Jan 15, 2018 12:29

Für was braucht der Staat die Fläche ?
Stand des Planfeststellunsverfahrens ?
Wie groß ist die Entzugsfläche ?
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Cowrider » Mo Jan 15, 2018 14:13

Hmm bisschen durcheinander das ganze.... hast du die Fläche erst gekauft? Sonst macht das alles irgendwie keinen Sinn. Wegen was braucht der Staat denn die Fläche? Wenn’s was größeres wird wirst ja dann das Pachtland auch verlieren....
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Ackerbauer1994 » Mo Jan 15, 2018 15:46

Habe erst wieder mit der Landwirtschaft angefangen. Deswegen ist das Eigentum noch verpachtet. Habe ich vor kurzem erst von meiner Oma überschrieben bekommen. Wollte mich nur mal informieren, wie das so rechtens ist. Bei uns wird nämlich eine Autobahn gebaut, und die ist schon voll im gange. Für die Baumassnahmen werden Ausgleichsflächen gesucht. Deswegen wollte ich mich vorher schon mal informieren. Weiss ja nicht ob auch das bis zur Enteignung getrieben werden kann. Unsere Gemeinde hat ja selbst ein haufen Eigenland. Möchten halt wegen solcher sachen meine Wertvollen Flächen hergeben.
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Ackerbauer1994 » Mo Jan 15, 2018 15:47

11acker arrondiert
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon T5060 » Mo Jan 15, 2018 16:08

Die Enteignung beginnt bereits am ersten Tag als die Pläne im Verfahren öffentlich ausgelegt wurden. Ab dem Tag ist der Zustand der Fläche festgezurrt.
Wird dann der Planfeststellungsbeschluß erlassen und es wird eine "Unternehmensflurbereinigung" festgesetzt, bist du bereits enteignet.
Dann ist nur noch die Frage, welchen wert hat das was du in die FB eingebracht hast und welchen Wert (Land) du aus der FB wieder erhälts.

Dazwischen ist alles Verhandlungstaktik zwischen den Verfahrensbeteiligten. -> Flurbereinigungsbehörde->Straßenbau->Naturschutz->Bundesland->Gemeinde <> Landwirt
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Ackerbauer1994 » Mo Jan 15, 2018 16:17

Ahh okay. Also ist die sache wahrscheinlich gelaufen. Geht um die A44 Fertigstellung Kassel und Eschwege. Bau ist voll im gange, soll irgendwann 2030fertig sein
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon lanz h » Mo Jan 15, 2018 16:19

Bei uns im Dorf wurde auch schon enteignet, wenn Gemeinde enteignet kann man das Verfahren lange ziehen durch Einspruch, Gutachten usw. Jahrzehnte. Wenn Bund enteignet wegen Strom, Autobahn, Bundesstraße, Wasserstraße, Eisenbahn, auch nur wegen Ausgleichsfläche für z.B.Biotop, dauert das Verfahren max. ein Jahr. Was die meisten nicht wissen du hast Anspruch auf Rechtsberatung und der Enteigner(Staat) muß die Kosten für exbeliebigen Anwald übernehmen. Laß dich unbedingt sehr frühzeitig vom Bauernverband beraten. Im Planfeststellungsverfahren kann man noch viel machen, unbedingt Einspruch einlegen sonst ist die Endeigung schon durch.
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon Ackerbauer1994 » Mo Jan 15, 2018 16:25

Ahh okay vielen Dank;-) Weiss ja nicht genau ob da noch was kommen kann. Weil das Plan verfahren wird ja vor dem Bau gemacht. Der Bau ist ja schon voll im gange. Hab ja kein schreiben bekommen und nichts. Will halt nur so weiterwirtschaften und wenn möglich eine geeignete ersatzfläche. Dürfte ja eigentlich kein Problem sein. Gemeindeland ist zwar verpachtet aber viel da und Kirchenland und so auch. Weiss halt nicht so richtig was ich machen soll.
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon lanz h » Mo Jan 15, 2018 16:31

Der Staat tauscht niemals, Flächenwert werden begutachtet und alle bekommen das gleiche war, hier auch so. Bodenqualität und Ertrag spielte absolut keine Rolle. Brauchst keine Angst haben mit dem Geld kannst du normal, auf dem Markt nie die Fläche 1:1 wieder erwerben.
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Re: Ackerland (Enteignung)

Beitragvon T5060 » Mo Jan 15, 2018 16:34

Ackerbauer1994 hat geschrieben:Ahh okay. Also ist die sache wahrscheinlich gelaufen. Geht um die A44 Fertigstellung Kassel und Eschwege. Bau ist voll im gange, soll irgendwann 2030fertig sein


Jaja die A44 und alle die so korrekten Protagonisten dort.. einer hat es doch dort geschafft nicht enteignet zu werden, bei dem haben dann die Hühner goldene Eier gelegt :mrgreen: :mrgreen:
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