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Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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91 Beiträge • Seite 1 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon jonny500 » So Jan 15, 2017 15:42

Hallo,
weil demnächst notwendig, die Suchfunktion keine entsprechenden Lösungen bietet und die entsprechende Erfahrung fehlt, möchte ich hier mal ein paar Fragen zum Handling mit Adblue vorbringen:
Angedacht ist die Vorhaltung eines 210l Fass mit Handpumpe. Gemäß Verbrauchsangaben des Herstellers und dem durchschnittlichen kalkulierten Jahresverbrauch an Diesel (für den neuen Schlepper), müsste ein Fass ca. 9 bis 10 Monate reichen. Angesichts verschiedener Hinweise, damit sich keine Kristalle bilden ist die Pumpe und der Schlauch bei mehrtägigem Nichtgebrauch mit warmem Wasser zu spülen, stelle ich diese Art der Befüllung doch in Frage.
Wie füllt ihr das Adblue in den Traktortank? Pumpen oder mittels Kanne (nach freiem Auslauf)?
Welche Erfahrungen habt ihr mit Kristallisierung an Pumpe und Schlauch gemacht? Reinigt ihr regelmäßig?
Wenn eine Handpumpe zum Einsatz kommt, ist es sinnvoller einen freien Auslauf (Rohrstück) oder eine geeignete Zapfpistole am Auslauf vorzuhalten?
Nutzt jemand einen freien Auslauf vom Lagertank zum Traktor (man ist immer an den gleichen Platz zum tanken gebunden) - wie steht es hier mit der Kristallisierung der Leitungen?
Die Ideallösung erachte ich, möglichst wenig Reinigung an den Komponenten vornehmen zu müssen. Dafür würde ich wenn notwendig auch den ein oder anderen Kompromiss auf die Lager- / Tankstelle eingehen.
Habt ihr schon Eure Ideallösung gefunden?

Gruß
jonny500
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon Mowcedes » So Jan 15, 2017 17:54

@jonny500

Stelle deinen Adblue Vorratstank an einem Platz der etwas Lichtgeschützt und kühl ist auf. Achte darauf das keine Fremdstoffe in den Tank gelangen können. Meist werden in Bäuerlichen Betrieben Gebinde in Verbindung mit einer Elektropumpe zum Tanken verwendet. Auswaschen der Pumpe ist kein Problem. Es handelt sich um eine synthetische Harnstoffmischung. Ab 30 Grad Celsius nimmt die Haltbarkeit merklich ab. Also auch etwas im Sommer auf Temperatur achten. Bis 25 Grad Celsius ist optimal. Das kristallieren der Pumpe bzw. Bodensatz wäre dabei noch das kleinere Problem. Dazu komme ich aber nochmal zurück. Pumpe nur mit Ansaugsieb.

Erfahrung !
Ca. 400 LKW mit EEV - Euro 6 im Betrieb unserer Firma. Alles 40 Tonner. Tankanlage für Adblue von Lieferanten. Kristalle inclusive. Auch bei "Profi" Anlagen und hohem Adblue Durchsatz. Manko ! Die Kat Anlagen der Fahrzeuge müssen innerhalb der Garantie ( 2 Jahre ) mindestens 2 x ausgebrannt werden an den LKW´s. Laufleistung ca. 300 000 Km in der Zeit. Seit der Einführung von Adblue machen wir uns schon Gedanken darüber. Wie und Warum ?
Wir wechseln alle 3 Jahre die Zugmaschinen. Von daher ist keine Gefahr in Verzug. Trotzdem stellt man auch die eine oder andere Überlegung an. Da ich beruflich sehr viel mit einem der führenden Hersteller von Adblue zu tun habe, kann ich das ein oder andere direkt an der "Quelle" erörtern. Fazit: Scheinbar stellt die Zwischenlagerung der Großabnehmer sprich Händler ein Problem dar. Dort lässt sich das Mischungsverhältnis nicht konsequent Aufrecht erhalten. D.h : Die Harnstoffqualität ist gemäß nach ISO 22241 genormt. Die zulässige Harnstoffkonzentration sollte min. 31,8 Prozent und darf max. 33,2 Prozent betragen. Da wird scheinbar nicht immer konsequent drauf Rücksicht genommen. Wird die Maschine längere Zeit abgestellt dann max. 50% Befüllung und vor Inbetriebnahme nachtanken. Bitte nicht gleich voll befüllen.

Den Behälter nach der restlosen Entleerung immer auswaschen und verschließen.( Falls Behälter länger unbenutzt bleibt. ) Abgelassenen Harnstoff nicht wieder einfüllen. Auch nicht zum mischen. Harnsoff auf keinen Fall mit normalem Wasser "strecken" oder nachfüllen. Nur mit entmineralisiertem Wasser auffüllen. Mit einem Lieferanten arbeiten der zuverlässig ist. Der Preis ist nicht alles. Es wird schon mal gepanscht. Wird Bodensatz mit Brauchwasser auch wenn es Trinkwasser ist gestreckt, dann kann es das Aus für deine Abgasreinigung bedeuten. Ohne Adblue fahren ist Steuerhinterziehung. Mit Adblue fahren das nicht der Norm entspricht auch.

So ich hoffe ich habe jetzt die "Pferde nicht scheu gemacht".
Es ist aber ein Thema das mich seit das Heizöl Rot eingefärbt wurde immer wieder tangiert. :mrgreen:

Gruß
Michl
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon Valtrafahrer » Mo Jan 16, 2017 7:29

Moin,
ich achte immer darauf dass der Auslauf der Zapfpistole der AdBule Pumpe immer Kopfüber im Wasser hängt, so bilden sich keine Kristalle am Auslauf. Unsere Elektropumpe hat für den Zapfhahn eine Ablage mit Auffangbehälter. Da kippe ich immer Destiliertes Wasser rein und tausche das ab und an mal aus, gegen Staub kommt ein Lappen drüber.
Gespült wird die Pumpe nur vorm Winter mit Destilliertem Wasser bevor ich sie Einwinter.
Ich würde auf jeden Fall ne Zapfpistole statt dem Auslaufrohr nehmen, denn sonst läuft der Schlauch leer und es bilden sich Kristalle in ihm. Außerdem wird es ohne Zapfpistole ne riesen Sauerei.
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon Mowcedes » Mo Jan 16, 2017 18:28

Moin,
es ist ein Thema das mich Abseits meiner Erfahrung bei LKW´s mit Adblue Systemen immer Interessiert hat. Lohnunternehmer werden wohl ähnlich wie Transportbetriebe alles auf die Anforderungen der neuen Abgas Reinigungsanforderungen abgestimmt haben. Kleinere Bäuerliche Betriebe mit modernen Traktoren müssen dem 2. Tank ( Adblue ) etwas mehr Zuwendung zukommen lassen. Bei den mittlerweile mit Sensoren vollgepackten Maschinen kann eine falsche "Behandlung" der Abgas Reinigung einiges an Kosten verursachen. Ein moderner LKW Motor quittiert das sofort mit Leistungsreduzierung und dem herabsetzen der Geschwindigkeit in der ersten Stufe auf 70 Km/h. Wie es sich bei Traktoren verhält würde mich mal interessieren. Habe mit Adblue Traktoren keinerlei Erfahrung. Vielleicht gibt es ja hier im Forum einiges an Erfahrenswerten.

Gruß
Mowcedes
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon JohnDeere1174 » Mo Jan 16, 2017 20:49

Hallo,

Bezüglich Adblue hätte ich auch mal eine fragen...

Welches sind die kleinsten Mengen / Gebinde die man kaufen kann? 200 Liter Fässer?!?!
oder gibt es da auch noch was kleineres....

Danke euch
frag :google:
JohnDeere1174
 
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon LW20 » Mo Jan 16, 2017 21:30

Adblue gibt es auch noch im 20 Liter Kanister.
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon Mowcedes » Mo Jan 16, 2017 21:42

LW20 hat geschrieben:Adblue gibt es auch noch im 20 Liter Kanister.


Da verlangen die aber richtig Geld dafür.
Mowcedes
 
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon Oberpfälzer » Mo Jan 16, 2017 21:54

Mowcedes hat geschrieben:Ein moderner LKW Motor quittiert das sofort mit Leistungsreduzierung und dem herabsetzen der Geschwindigkeit in der ersten Stufe auf 70 Km/h. Wie es sich bei Traktoren verhält würde mich mal interessieren. Habe mit Adblue Traktoren keinerlei Erfahrung. Vielleicht gibt es ja hier im Forum einiges an Erfahrenswerten.


Haben auch noch keinen Schlepper mit Harnstoff in der Abgasbehandlung. Aber in meinem Auto (Opel Insignia 2 Liter Diesel). Das Auto lässt sich nicht mal mehr starten, wenn kein Harnstoff mehr drin ist. Piept allerdings vorher alle paar Minuten mehrmals, wenn es zur Neige geht...
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Kein Bayernland ohne Bauernstand!
"Nur einer ist ewig, der Bauer", O. Spengler
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon NinjaFlo » Di Jan 17, 2017 6:15

JohnDeere1174 hat geschrieben:Hallo,

Bezüglich Adblue hätte ich auch mal eine fragen...

Welches sind die kleinsten Mengen / Gebinde die man kaufen kann? 200 Liter Fässer?!?!
oder gibt es da auch noch was kleineres....

Danke euch


5l Kanister
20/25l Kanister
200l Fass
1000l IBC Container (mit Pfand)

Um so größer das Gebinde um so günstig natürlich.
Ich hab bis jetzt nur mit den 1000l Behältern und Edelstahl Aufsatz Pumpe mit richtiger Automatik Zapfpistole gearbeitet, beim Jahresverbrauch von 2000-4000l im großem Lohnbetrieb geht auch nix anderes.

Mit freundlichen Grüßen Florian
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon Mowcedes » Mi Jan 18, 2017 19:48

Mal was zu den Preisen.

Das wird natürlich gleich etwas "shocking" ! :shock:

Ich lass aber mal gerne die Katze aus dem Sack.
Ich möchte aber keine Grundsatzdiskussion entfachen. Kein "Für und Wider" für "Abzocke" Sorry Gewinnoptimierung wollte ich schreiben.
Natürlich kosten Kleingebinde immer etwas mehr als wenn jemand Große Mengen abnimmt. Oh Sorry schon wieder ein Schreibfehler. Etwas mehr ? Etwas mehr mehr oder ?

Mit der Nachfüllflasche für ca. 7,- Euro pro Liter ist uns natürlich nicht gedient. Also günstig 3,10 Euro mit Adapterschlauch. Was ist ein Adapterschlauch ?
Das geht runter bis auf ca. 1,- Euro. Was für eine Handelsspanne ! Ich dachte da geht es um die Umwelt. Pflügen im Bio Rythmus sozusagen. Wir zahlen 35 Cent pro Liter. Für die LKW Flotte.
Keiner weiß was aus dem KAT herauskommt. Man weiß nur was nicht herauskommen darf. Für manche kommt da scheinbar bares Geld heraus.

Gruß
Mowcedes
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon wetterauer » Mi Jan 18, 2017 21:29

Ich bezahle 0,30 netto für die Brühe hole sie bei einer Befreundeten Spedion ab mit dem blauen 200l fass das reicht ca 8-10 Monate hab bisher nur ein Schlepper der es braucht. Auf dem 200l fass hab ich ein Horn Pumpen System drauf inkl Zähler und Auto edelstahlpistole. Wenn dann mal die anderen Schlepper und Drescher folgen mit Ad Blue werde ich auf 1000 IBC wechseln. Die Spedition wird per Tankzug beliefert.
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon mb306 » Mi Jan 18, 2017 21:39

wetterauer hat geschrieben:Ich bezahle 0,30 netto für die Brühe hole sie bei einer Befreundeten Spedion ab mit dem blauen 200l fass das reicht ca 8-10 Monate hab bisher nur ein Schlepper der es braucht. Auf dem 200l fass hab ich ein Horn Pumpen System drauf inkl Zähler und Auto edelstahlpistole. Wenn dann mal die anderen Schlepper und Drescher folgen mit Ad Blue werde ich auf 1000 IBC wechseln. Die Spedition wird per Tankzug beliefert.


Und wenn die mit Tankzug beliefert werden, zahlt Deine Spedition mal grade so die Hälfte von den 30 Cent wenns denn "Markenware" ist, bei Ware mit etwas "halbseidener" Herkunft liegste mittlerweile im einstelligen Cent-Bereich, zumindest im Großhandelsgeschäft....
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon Holzteufele » Mi Jan 18, 2017 21:58

Mowcedes hat geschrieben:Keiner weiß was aus dem KAT herauskommt. Man weiß nur was nicht herauskommen darf. Für manche kommt da scheinbar bares Geld heraus.

Gruß
Mowcedes


Jetzt aber da kommen rosarote Wolken raus :lol:
So, Spaß beiseite. Ist noch keinem aufgefallen daß in den normalen Daten zu Adblue sämtliche Abgas- Gleichungen nur für den Temperaturbereich 170-300 Grad zu finden sind :roll:
Oberhalb von 300 Grad verhält sich das etwas anders :google: aber keine Angst so heiß wirds im Auspuff ja nicht :mrgreen:
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon Schauerschrauber » Mi Jan 18, 2017 22:03

Hallo

Ich kaufe das AD Blue nur noch im 10 Liter Kanister von Finke Hoyer

Jahresverbrauch 100-120 Liter

Kostet mich 65 Cent der Liter beim Ölgrosshändler um die Ecke.

Warum? Jeder Kanister hat einen beiliegenden Flexschlauch als betankungshilfe. Es geht kein Tropfen daneben
,es entstehen keine angebrochenen Gebinde, die Kanister sind super handlich, das AD Blue gelangt sauber in den Tank. Der leere Kanister verschwindet im gelben Sack.
Dieser Luxus ist mir das Geld wert, hätte auch die Möglichkeit mich bei einer Spedition zu bedienen - möchte ich aber nicht.

MfG
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Re: Adblue tanken - beste Vorgehensweise?

Beitragvon 6210SE » Do Jan 19, 2017 0:16

Wer braucht denn schon Ad-Blue? Der rumänische LKW-Fahrer fährt mit seinem Euro 6 LKW 100.000 km ohne einmal Ad-Blue getankt zu haben.
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/Abgasbetrug-mit-lkw-100.html

n8
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