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Agrardiesel: Die Steuer muss runter!

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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40 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Beitragvon Haners » Mi Mai 27, 2009 14:16

@cairon

genau meine Meinung und der BV hatt mal wieder sein Image aufgebessert.
Vorallem Sonni bei manch gutgläubigen
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Beitragvon automatix » Mi Mai 27, 2009 14:19

Seh ich ganz genauso, die 350 Euro helfen mir nicht wirklich groß.
aber die Großbetriebe, die 100 000 und noch mehr Liter verfahren, die lachen natürlich
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Beitragvon Falk » Mi Mai 27, 2009 15:01

Na 350 haben oder nicht haben sind 700, ist doch immerhin etwas!

sind derzeit 2,5t weizen, sehts mal so!
Und ich finds auch mal gerechtfertigter als nur die milch zu stützen z.b.

Kiss
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Beitragvon automatix » Mi Mai 27, 2009 15:40

natürlich sinds 350 Euro, aber was kriegst da groß dafür? wegen dem Geschenk wird keiner überleben, der sonst nicht überlebt hätte, das ist nur was, um sagen zu können, wir haben was getan, mehr nicht.

Wenn ich mir überlege, was andere an meinen Produkten verdienen (Beispiel Braugerste, weil ich die grad aktuell verkauft habe: ich bekomm für gute Ware 12 Euro plus Steuer, die Brauerei zahlt fürs Malz 36 Euro....)
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Beitragvon Ackerlöwe » Mi Mai 27, 2009 20:06

Das schlimme daran ist ja die Berichterstattung. Überall heißt es "Steuer auf Agrardiesel gesenkt". Jeder Normalbürger meint also deshalb, die Steuer sei generell für alle gesenkt worden. Gesenkt ist aber sowieso der falsche Ausdruck. Es fallen ja bloß der Selbstbehalt und die 10000l-Deckelung weg, Steuer wird keine gesenkt. Die großen Betriebe kassieren übermäßig ab, die kleinen werden mit maximal 350 Euro abgespeist. Der BV inklusive Sonnleitner lässt sich groß feiern, und alle schimpfen wieder auf die Bauern, die ja nie genug kriegen können, und das Anzweifeln der Subventionen geht wieder los (zu allem Überfluss kann die auch bald jeder Depp einsehen).


Um gerade den Milchbauern zu helfen, ist die Senkung der Agrardieselsteuer sowieso fehl am Platz. Was nützen da 350 Euro im Jahr, wenn monatlich tausende Euros flöten gehen?
Aber was machen unsere Politiker? Befürworten eine weitere Erhöhung der Quote bzw. sind gegen eine Senkung eben dieser (alle Bundesländer außer Bayern). Und die Heuchler vom Bauernverband schauen dabei zu.

Mist, Mist, Mist, alles Mist.


mfg
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Beitragvon H.B. » Mi Mai 27, 2009 21:44

Selbst wenn die Quote verdoppelt worden wäre, würden sie noch viele als Marktsteuerungselement sehen.

-> Die Quote ist ohne Garantiepreise kein Marktsteuerungselement mehr!
-> Die Quote ist mit Grantiepreisen eine Kostenfalle.
-> Die Quote muß weg und Agrardiesel EU-Weit harmonisiert.
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Beitragvon Brock » Do Mai 28, 2009 0:13

mal ne Frage, wie lauft dann der Dieselvergütungsantrag heuer ab? Habe heute mal auf zoll.de geschaut aber dort im Online-Antrag wird immer noch mit den 350 Euro selbstbehalt gerechnet? Muss man den heuer denn in papierform beantragen oder wie?
Niemand hat mich gefragt ob ich Leben will, jetzt braucht mir auch keiner vorschreiben wie ich es tun soll!
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Beitragvon wolfi wuppermann » Do Mai 28, 2009 7:41

Hallo

Ich kann meinen Vorrednern nur recht geben. Die 350 Euro sind ein Feigenblatt nach dem Motto, wir haben was getan, so kurz vor der Wahl.

Die 350 Euro helfen keinem wirklich weiter. Davon kann kein Betrieb gerettet werden.

Das Problem ist ein strukturelles und das kann man nur mit grundlegenden Maßnahmen ändern. Dieses strukturelle Problem gilt für alle Teile der Landwirtschaft, im Moment steht nun mal die Milch im Fokus. Morgen ist es wieder Getreide oder Fleisch.

Da nun mal verschiedenen Leute aus den verschiedensten Gründen keine grundlegenden Änderungen wollen, werden wir uns immer im Kreis drehen. Das trifft auch oft auf uns selbst zu.
Vielleicht sollte man die positiven Aspekte einer Veränderung mehr betonen. Letzendlich sind die Subventionen auch immer mit einer Bevormundung verbunden.

Das waren nur mal so meine Gedanken, die mir im Kopf herumgeschwirrt sind. Schönen Tag noch

Wolfi
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Beitragvon Falk » Do Mai 28, 2009 8:20

H.B. hat geschrieben:Selbst wenn die Quote verdoppelt worden wäre, würden sie noch viele als Marktsteuerungselement sehen.

-> Die Quote ist ohne Garantiepreise kein Marktsteuerungselement mehr!
-> Die Quote ist mit Grantiepreisen eine Kostenfalle.
-> Die Quote muß weg und Agrardiesel EU-Weit harmonisiert.


Find die Aussage witzig, bis vor 2 Jahren als die Preise noch super waren, hat sich niemand beschwert das es die Quote gibt, weil alle Profitiert haben (Milchbauern) .
Ich hab schon vor 10 Jahren gesagt das die Quote weg muss, um ne gleichberechtigung in der LW zu bekommen, nun wird gewettert, das es sie noch gibt.
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@Falk

Beitragvon Fortschritt » Do Mai 28, 2009 9:52

Ich frag mich bloß,wie du da drauf kommst,das vor 2 Jahren,die Milchpreise super waren,ich denke mal es war nur der Zeitraum von Nov.07 bis April 08,Fakt ist,da muss ich dir recht geben,die Milchquote hat den Strukturwandel nicht aufgehalten!

Allerdings hätte man sie schon so um 1995 abschaffen müssen,denn da ging doch erst das freie Kaufen ohne Fläche los und die 500t Betriebe starteten doch wie verrückt durch ,und kauften doch für 1,7Dm und mehr,Quotenschwächere konnten das rasante Wachstum nicht mithalten,und so drifteten die Betriebe immer mehr auseinander!

Einige derjenigen,die sich verspekuliert hatten,haben denn auch schon aufgegeben,und sind doch auch nicht gerade glücklich dadrüber, das hauptsächlich die Banken gemolken haben,in der Zeit!

Die Milchqoute hat eigentlich nur in den glorreichen Jahre 1985 bis 1990 für auskömmliche gute Preise gesorgt,mit der deutschen Wende ging auch der Milchpreis wieder in die Knie!
Nein,die Agrarpolitik will dieses Instrument Milchquote nicht mehr nutzen,deshalb lieber sofort weg damit...Aber ob 300Milchkühe reichen??
Unglückselige Milcherzeugung in bevorzugter Lage zu verschenken,so oder ähnlich kann es kommen,und derBauerverband ist nur eine Marionette!
Man hat keine vernünftigen Lösungen,und will das ganze aussitzen,ja es kommt schon Verdruß auf ,aber wer im Glashaus sitzt.........................

Mfg Hermann
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Re: @Falk

Beitragvon euro » Do Mai 28, 2009 11:02

Fortschritt hat geschrieben:
Die Milchqoute hat eigentlich nur in den glorreichen Jahre 1985 bis 1990 für auskömmliche gute Preise gesorgt,mit der deutschen Wende ging auch der Milchpreis wieder in die Knie!
Nein,die Agrarpolitik will dieses Instrument Milchquote nicht mehr nutzen,deshalb lieber sofort weg damit...Aber ob 300Milchkühe reichen??
Unglückselige Milcherzeugung in bevorzugter Lage zu verschenken,so oder ähnlich kann es kommen,und derBauerverband ist nur eine Marionette!
Man hat keine vernünftigen Lösungen,und will das ganze aussitzen,ja es kommt schon Verdruß auf ,aber wer im Glashaus sitzt.........................

Mfg Hermann

Du weist ja dann wohl auch wodurch ab 1990 der Preis verfiel?
Da wurde eine Zusatzquote auf einen "neuen Landesteil" verteilt, effektiv aber im alten Landesteil ermolken und hat EU-weit die Preise versaut. :evil:
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Beitragvon xyxy » Do Mai 28, 2009 15:28

Dieselverbilligung ist schon wieder futsch!
Rohöl über 65 und Kraftfutterpreise sollen zum Juni steigen!
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Beitragvon JohnDeere3040 » Fr Mai 29, 2009 22:50

http://www3.ndr.de/sendungen/extra_3/media/extra1022.html
ab 1:00 :twisted:
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Beitragvon Ackerlöwe » Fr Mai 29, 2009 23:22

JohnDeere3040 hat geschrieben:http://www3.ndr.de/sendungen/extra_3/media/extra1022.html
ab 1:00 :twisted:


Wahnsinn, für welchen Bullshit unsere Rundfunkgebühren so draufgehen. Ein derart niedriges Nieveau haben nicht mal die ganzen Privatsender nötig. Von den öffentlich-rechtlichen erwarte ich was anderes. Mann, dem Sprecher könnte ich echt die Fresse polieren....das ist schon dummfrech was da betrieben wird. Auch schon, wie der erste Bericht über Opel gestaltet ist, einfach irgendwelche Fetzen so aneinandergereiht wie es gerade passt und diese gehässigen und überheblichen Kommentare. Soll doch der selbst Opel retten. Gerade der Guttenberg ist ein fähiger und motivierter Politiker (einer der wenigen!), ganz im Gegensatz zum seinem Amtsvorgänger.

Die deutschen können wohl nicht anders, als alles sofort in den Dreck zu ziehen.


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Beitragvon Cairon » Sa Mai 30, 2009 7:56

Auch wenn es sich bei diesem Beitrag wohl um Satire handelt soll finde ich ihn ganz schön daneben. Es würde ja auch keiner auf die Idee kommen wenn Verdi für kürzere Arbeitszeiten streikt zu sagen: "Statt zu streiken sollten die lieber Arbeiten, dann wäre die schneller mit ihrer Arbeit fertig und könnten schneller nach Hause." Aber es zeigt ja auch die Zusammenstellung der Beiträge, Politiker und Bauern sind halt gesellschaftlich akzeptierte Lieblingsziele. Zum Glück handelt es sich da ja eher um eine Randgruppensendung und nicht um Mainstream. Da es aber ja als Satire verpackt war, kann man ja auch wenig gegen solche Berichterstattung sagen, sonst wird einmal sofort unterstellt, dass ein getroffener Hund bellt.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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