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„Auf dem Weg in die Hölle“

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
1164 Beiträge • Seite 12 von 78 • 1 ... 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 ... 78

Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Do Mai 13, 2010 19:29

kommt sich drauf an, ob noch Drucktinte erhältlich ist, bevor Google der Strom ausgeht


Der war gut :lol:

Aber jetzt mal im Ernst:

Wenn wirklich alles zusammenbrechen würde
(bei der heutigen just-in-time Produktion gar nicht so abwegig)
und die Leute hätten nichts mehr zu (fr)essen,
da sähe es mit der heutigen hochspezialisierten und technisierten Landwirtschaft doch ziemlich übel aus.
Zumindestens würde das dann notwendige Zurückdrehen des Rades in Richtung bäuerliche Strukturen nicht von heute auf Morgen gehen. Das dauert.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon xyxy » Do Mai 13, 2010 19:35

Wenns soweit kommt, sollte man statt Gold besser nen Kasten AK 47 bunkern :mrgreen:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Do Mai 13, 2010 19:38

Am besten beides :mrgreen:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon wäldervieh » Do Mai 13, 2010 19:39

flower-bauer hat geschrieben:
kommt sich drauf an, ob noch Drucktinte erhältlich ist, bevor Google der Strom ausgeht


Der war gut :lol:

Aber jetzt mal im Ernst:

Wenn wirklich alles zusammenbrechen würde
(bei der heutigen just-in-time Produktion gar nicht so abwegig)
und die Leute hätten nichts mehr zu (fr)essen,
da sähe es mit der heutigen hochspezialisierten und technisierten Landwirtschaft doch ziemlich übel aus.
Zumindestens würde das dann notwendige Zurückdrehen des Rades in Richtung bäuerliche Strukturen nicht von heute auf Morgen gehen. Das dauert.

....ich hab noch alte Pflüge (von Pferde und Ochseneinsatz) im einem Schuppen liegen .Und Vorderwäldervieh zum einspannen
hab ich ja jetzt auch wieder im Stall stehen :lol:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon wäldervieh » Do Mai 13, 2010 19:41

...will die Pflüge jemand hier :?: ich tausche ein gegen Gold :!:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Do Mai 13, 2010 19:54

Hey wäldervieh,

stell dir einfach mal vor,
es gibt für deinen FendtDeutzCase keinen Most mehr
und du müsstest deine VW wirklich an dem Schrottpflug vorspannen.
Ich glaube, du würdest :evil:

Oder HB müsste seine 100 Fleckvieh von Hand melken,
weil der Strom schon seit Wochen ausgefallen und das Aggregat im Eimer ist ...

Oder Mäster H. seine Futtermittellieferungen bleiben aus
und die Rüsseltiere fallen schneller vom Fleisch als er gucken kann ...
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Do Mai 13, 2010 20:05

Im ZDF ( :o )
kam gestern zur Unzeit übrigens eine klasse Doku zum Thema Welt am Schuldenabgrund und Finanzmarktkollaps.

Wer es verpasst hat:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1042642/Finanzkrise-2.0---Die-Dokumentation#/beitrag/video/1042642/Finanzkrise-2.0---Die-Dokumentation
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon H.B. » Do Mai 13, 2010 21:49

xyxy hat geschrieben:Wenns soweit kommt, sollte man statt Gold besser nen Kasten AK 47 bunkern :mrgreen:

Nö, wir hätten dann auch nicht mehr mehr zu verteidigen, als ein-zwei Kühe und nen Schrebergarten. Ohne Sprit und jemanden der deine Milch holt, verarbeitet und zum Kunden bringt, wirst auch du nicht mehr Kühe halten. Überdies hätte der Kunde nichts, was für dich als Gegenleistung nützlich wäre.

Apropos, ich hab keine Fleckviehkuh, aber genau diese wären dann ohne jegliches Kraftfutter und vor allem für von Hand gemähtes Gras vermutlich die genügsameren Tiere.

Unvorstellbar? Wer kann sagen, wie lange es bis zum Staatsbankrott noch dauert? Wer glaubt, daß Deutschland seine Schulden noch jemals abtragen kann? Sind die Öllieferungen im Falle einer Staatspleite gesichert?

Unvorstellbar, aber nicht ausgeschlossen....
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon wäldervieh » Do Mai 13, 2010 22:03

:gewitter:
Zuletzt geändert von wäldervieh am Sa Jun 26, 2010 7:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Fr Mai 14, 2010 6:44

Hallo

in der Diskussion kristallisiert sich für mich immer mehr heraus und darin sind sich die meisten Beitragsschreiber einig:

Ein paar Thesen:
- so wie jetzt kann es nicht lange mehr weitergehen und wenn weiter so gezockt wird, und weiter so Schulden gemacht werden, dann kracht es irgendwann
- die Staatsschulden können auch mit Sparen niemals mehr bezahlt wreden
- es muss eine Entschuldung der Staaten geben und das geht nur, wenn Privatvermögen dazu herangezogen werden
- Eine offizielle Enteignung ist nicht durchsetzbar, sondern es wird zu einer Enteignung über eine Inflation/Staatsbankrott kommen
- alle, die ihr Vermögen in irgendwelchen "Schuldscheinen" (dazu zähle ich alle Formen von Anlagen, die auf dem Papier stehen und Papiergeld) angelegt haben, werden sie sich "zur Deko an die Wand hangen können"
- auch die moderne Landwirtschaft ist so spezialisiert, dass schon bei einem kurzfristigem Ausbleiben von Lieferungen (z.B. Strom, Treibstoff, Kraftfutter etc) die meisten Höfe in Existenznot kommen werden

Kann man Vorsorge treffen, ohne die kurzfristige Wettbewerbsfähigkeit des Betriebs zu gefährden (Drastisch ausgedrückt: Was nützt mir die Fahigkeit, den Crash zu überleben, wenn ich vorher schon pleite bin), und wie kann Vorsorge vernünftig geschehen?

Ist die noch intensivere Spezialisierung (ohne die man nach vielfacher Meinung keine Chancen hat) nicht ein weiteres Risiko (wie nur auf eine einzige Aktie zu setzen) oder sollte eine Diversifizierung oder eine größere Produkt- und Produktionsvielfalt angestrebt werden?

Sollte man Geld- und Anlagevermögen in Immobilien und langlebige Investitionsgüter umwandeln? (obwohl die vielleicht derzeit überteuert sind und Gewinnchancen aufgegeben werden; wenn ich z.B. heute meinen Heizöltank randvoll mache und morgen sinkt der Ölpreis drastisch, dann beiße ich mir doch in den Arsch! ODER)


Eine Möglichkeit wäre, die Abhängigkeiten (von Lieferanten) zu verringern und in sich geschlossene Produktionskreisläufe zu schaffen. Das geht wohl nur, wenn die Betriebsgröße passt: entweder ganz klein, wie bei der bäuerlichen Landwirtschaft, oder ganz groß.

Während der erwarteten Krise, kann es im extremen Fall so weit kommen, dass es nur noch Subsidienzwirtschaft geben wird. Ist man persönlich dafür ausgerüstet? Und wie kann man konkret vorsorgen? Mit einem schlauen Buch "Vom Leben auf dem Lande" geht das wohl nicht!

Gruß
Zuletzt geändert von meyer wie mueller am Fr Mai 14, 2010 7:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon hans g » Fr Mai 14, 2010 7:07

WARUM alles SCHWÄRZER,als schwarz sehen.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Fr Mai 14, 2010 8:24

Hallo

natürlich kann auch alles gut gehen und wir leben glücklich und vergnügt bis zum Ende unserer Tage.

Falls:
- die Politik die richtigen Weichenstellungen vornimmt und die Bankenrisiken durch Rahmenbedingungen entschärft (Risiko geht auf Rechnung der Banken und nicht auf Rechnung der Steuerzahler, dem Risiko entsprechende Eigenkapitalquote, Verbot der bilanztechnischen Auslagerung von Risiken, Börsenumsatzsteuer oder ähnliches, damit Spekulationsgeschäfte unattraktiver werden etc.)
- die Staatsschulden nicht weiter wachsen (derzeit sprechen alle nur davon, dass das Schuldenwachstum GEBREMST werden soll; überbordende Staatsschulden werden durch neue Schulden zu bändigen versucht)
- die Sparanstrengungen des Staates nicht zu einer Deflation oder Stagflation führen (durch rigoroses Sparen wird die Wirtschaft à la Brüning abgewürgt)
- das Gelddrucken durch die Notenbanken nicht zu einer Hyperinflation führt, sondern dass sich die Preissteigerung in einem vernünftigen Rahmen halten lässt (bis zu 10% Inflationsrate könnte zu einer Staatsentschuldung führen und gleichzeitig die Wirtschaft nicht allzu sehr belasten; in den 70er Jahren hatten wir bis zu 8% Inflation und uns ging es jedes Jahr besser)
- falls es nicht zu einer neuen Ölkrise oder Ölpreisexplosion durch steigende Nachfrage aus den Schwellenländern und China und andererseits durch immer teurer werdende Förderkosten (siehe Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko) kommt
- Die Energiesparziele erreicht werden können und der Anteil an erneuerbarer Ernergieproduktion weiter ansteigt
.
..
...
....
......

Die Aufgaben, die vor uns liegen, sind gewaltig und mein Vertrauen in die Fähigkeiten unserer Politiker (Klientelpolitik) ist, milde ausgedrückt, sehr gedämpft (wegen eines kurzfristigen taktischen Vorteils werden langfristige Ziele aufgegeben).

Es schadet sicher nicht, in vernünftigem Rahmen Vorsorge zu betreiben. Aber wie, das ist die Frage!

(Es kommt mir manchmal so vor, als ob jemand sagt: "Ich fahr schon seit 20 Jahren besoffen mit dem Fahrad aus dem Wirtshaus ohne Licht nach Hause und es ist nie etwas passiert. Das sind doch nur Schwarzseher, die mich vor einem Unfall warnen" Es gibt Unglückspropheten und andererseits Leute, die Risiken erkennen und versuchen, das Unglück zu verhindern oder abzuschwächen. Manchmal lässt sich ein Unglück doch vermeiden, wie im Fall des besoffenen Schwarzfahrers)

Gruß
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Fr Mai 14, 2010 9:05

@Hansg
Wenn wir wirklich SCHWÄRZER sehen würden,
wären wir gerade dabei, auch real in der Weise Vorsorge zu betreiben, wie das hier diskutiert wird.

@MwM
Du ziehst aus deiner zutreffenden Situationsanalyse die richtgen Schlussfolgerungen !

Die Aufgaben, die vor uns liegen, sind gewaltig und mein Vertrauen in die Fähigkeiten unserer Politiker (Klientelpolitik) ist, milde ausgedrückt, sehr gedämpft (wegen eines kurzfristigen taktischen Vorteils werden langfristige Ziele aufgegeben).


Hinzu kommt, dass langfristige Zielsetzungen, soweit in den Köpfen überhaupt vorhanden, nicht konkretisiert werden, geschweige denn dass kommuniziert wird, mit welchen konkreten Maßnahmen die Ziele erreicht werden sollen.

Es entsteht der Eindruck, dass die Politik nicht mehr Herr der Lage ist, nur noch reagiert, statt agiert.
Das Vertrauen in die Politik schwindet und der Frust im Volk wird größer.

Immer mehr Menschen wird so langsam bewusst, was für ein Spiel gespielt wird (unbedingt den ZDF Beitrag anschauen !).
Und wenn die Leute erst mal die Krise massiv am eigenen Leib zu spüren bekommen und der Ärger in Wut umschlägt, könnten die Dinge wirklich sehr schnell außer Kontrolle geraten. Und dies wäre dann kein national beschränktes Szenario, sondern ein Flächenbrand.

Ich glaube, ich hab doch einen gewissen Hang zum Schwarzmalen :wink:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon hans g » Fr Mai 14, 2010 9:18

flower-bauer hat geschrieben:@Hansg
Wenn wir wirklich SCHWÄRZER sehen würden,
wären wir gerade dabei, auch real in der Weise Vorsorge zu betreiben, wie das hier diskutiert wird.

Das Vertrauen in die Politik schwindet und der Frust im Volk wird größer.

Immer mehr Menschen wird so langsam bewusst, was für ein Spiel gespielt wird (unbedingt den ZDF Beitrag anschauen !).
Ich glaube, ich hab doch einen gewissen Hang zum Schwarzmalen :wink:

die MASSE will konsumieren z.b. in urlaub fliegen---und ist sauer,dass dieser DÄMLICHE vulkan die termine durcheinander wirft.
bz.der "finanzkrise" hat die mehrheit KEINE ahnung,aber ANGST,obwohl gar nicht betroffen oder nur über höhere zinsen,die aber eigentlich NICHT jucken.
wir leben auf einem HOHEN materiellen niveau und da gehört VIEL jammern einfach dazu.
hans g
 
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Fr Mai 14, 2010 9:23

Deshalb noch kurz auch ein positiver Aspekt:

Um das vermeintlich notwendige Wohlstandsniveau zu halten bzw. zu erreichen (Entwicklungs- und Schwellenländer) müssten wir den Ressourcenverbrauch weiter steigern und hätten diesen Planeten in 50, 100 oder spätestens 200 Jahren derart ausgebeutet und ruiniert, wie wenn sich eine Horde Aliens über en Planten her gemacht hätte.

Wenn nun das Wirtschafts- und Finazsystem kollabieren sollte, könnte dies auch die Chance bieten, dass wir in vielen Bereichen einen tatsächlich nachhaltigeren Neubeginn erleben könnten. Ich denke da auch an die Landwirtschaft, wo mit hohem Ressourceneinsatz künstlich verbilligte Nahrungsmittel im Überfluss (nicht global gesehen) produziert werden, nur damit die Gewinne in anderen Branchen gesteigert werden können ...

Nachtrag
@hans,
habe gerade dein posting gesehen (letzter Satz),
der gleiche Gedanke zur gleichen Zeit !
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