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Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Schock?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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51 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon SHierling » Mo Apr 11, 2011 21:13

Meini hat geschrieben:Häuschen in zentraler Lage aber bitte ruhig :roll:

Oder umgekehrt: Haus auf dem Land, aber ohne Landwirtschaft im Dorf.
q.e.d.
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon Frankenbauer » Mo Apr 11, 2011 23:14

@joschka

Andersrum wird aber auch ein Schuh draus, wo in den Städten findest Du heute noch einen Handwerker, der etwas selbst herstellt, geschweige denn etwas nur reparieren kann? Wo vor einigen Jahren noch LEBENSmittel wuchsen stehen heute Betonklötze in denen stumpfsinnige Menschmaschinen unnütze Wegwerfartikel herstellen. Deren eigene Reproduktion, so sie überhaupt noch stattfindet wird in Kinderverwahranstalten, die keimfreier sind als Krankenhäuser von meistens kinderlosen, überforderten Ersatzmuttis im Tanzen ihres Namens unterrichtet und verliert dort schon jeden Bezug zur Realität (Kevin, mach Dich nicht schmutzig, davon wird man krank!)
Jeder haut seinen Müll dorthin, wo er gerade geht und steht, ehemalige Prachtstraßen stinken heute schlimmer als jeder noch so muffige 50er- Jahre Stall aus der Landliebewerbung und wenn Du jemanden nur schräg anschaust lädt der sofort seinen angestauten Frust nonverbal bei Dir ab und allen Umstehenden ists egal, für Zivilcourage sind die gerade nicht zuständig.
Am Wochenende reist man dann aufs Land und ist enttäuscht, dass dort die Zeit auch nicht stehengeblieben ist, allerdings mit dem Unterschied, dass unser Haupt- oder auch Nebenberuf eben nicht nur stumpfsinniges Maschinengucken ist, sondern ,dass man davon ganz konkret leben kann. Allerdings auch mit dem Risiko, das wenn man nicht aufpasst, dass alles wächst und gesund bleibt man nach der Ernte Verluste generiert hat, die Menschmaschine macht Kurzarbeit von Steuergeldern und freut sich im folgenden Jahr über die nächste Lohnerhöhung.
Wer sichs überhaupt noch leisten kann fliegt wieder steuersubventioniert weit weg von den Massenmenschhaltungen in wieder neue Menschenställe, um sich dann nach der Heimkehr über die Veränderungen im Urlaubsland aufzuregen, weil dort die Zeit nicht stehen gebliebenn ist und der "Gemeine Ausländer" einen wieder abgezockt hat.
Unterm Jahr lässt man sich von der achten Wiederholung von "Bauer sucht Frau", "Hund, Katze, Maus" usw.,oder eben "Features" (man könnte auch Beitrag schreiben, hört sich aber nicht so gescheit an), die mit Realität so gut wie nichts zu tun haben berieseln und festigt dadurch sein Menschenbild vom "Dummen Bauern", der in Wirklichkeit den mit Abstand anspruchsvollsten und volkswirtschaftlich wichtigsten Job hat, nämlich durch die Bereitstellung von Treibstoff in Form von billigen aber einwandfreien Lebensmitteln den ganzen Prozess am Laufen zu halten.
Angenehm sind da dann diejenigen, die vorurteilsfrei und offen auf einen zugehen und sich erklären lassen, was man da gerade tut und warum. Mit denen unterhält man sich dann auch mal gerne, die verstehen aber auch, dass wenn ein Gewitter am Himmel hängt und die ersten Tropfen fallen man auch mal in Eile sein könnte.

Was mir aber seit dem Eingangsthread schon durch den Kopf geht ist die Frage, warum ein journalistisch ambitionierter Ersteller an den einfachsten deutschen Wörtern scheitert, zugegeben ich hab auch immer ein RS Programm im Hintergrund dank Rechtschreibreform, aber dafür langts auch ohne!

Gute Nacht

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon Ford8210 » Di Apr 12, 2011 5:28

Es ist für mich immer wieder erquickend, wenn sich jemand aus der Stadt in ein 300-Seelen-Dorf verirrt, sich dort niederlassen will und sich dann an der Kuh, dem Hundegebell, den fahrenden Traktoren (auch nachts, wenn´s sein muß) -und was sonst noch zum Landleben gehört- stört. Dann kommt noch hinzu, daß genau diese Leute sich tierisch aufregen, wenn in der Nachbarschaft mal eine Feier gemacht wird. Insbesondere im Sommer im Freien. Scheiß Ruhestörung! Muß mit Polizei unterbunden werden.
Genau diesen Leuten sollte man mal beibringen, daß sich in den Dörfern seit mehreren Jahrhunderten gewachsene Strukturen befinden und der "Zugereiste" such entweder integrieren muß oder wegbleiben soll. Es mag vielleicht schick und auch in Ordnung sein, als Bewohner eines Betonbunkers seinen Nachbarn anzuzeigen, weil er gerade den Grill auf seinem Balkon angeworfen hat und man selbst keinen hat. Aber auf dem Land ist das eben anders. Da wird keiner deswegen angezeigt. Auch nicht wegen lautem Feiern mitten in der Nacht. Diese eine Feier geht nämlich vorbei. Und wenn ich wirklich nicht schlafen kann, dann geh ich rüber, sag das dem Nachbarn und lasse ihm die Wahl, ob er den Geräuschpegel drastisch herunterschraubt oder mir ein Bier zum Mitfeiern gibt, weil ich nicht schlafen kann. Das ist aber etwas, was aus der Stadt "Zugereiste" nicht kapieren oder kapieren wollen.
Toll finde ich auch, daß sich Leute darüber aufregen, weil Schweine in Ställen gehalten werden. Ich für meine Person kann zwar nicht jede Art der Tierhaltung gut heißen (es gibt nun leider vereinzelt auch mal Bauern oder Landwirte, für die sind die Viecher eben nur mal Mittel zum Zweck und es fehlt an der nötigen Pflege), aber Fakt ist: Mein Schnitzel wächst nun mal nicht in der Theke von der freundlichen Fleischereiverkäuferin. Die Milch kommt nicht im Tetrapack aus dem Kühlschrank und ein Rumpsteak fällt auch nicht vom Himmel, sondern ist vielleicht gestern noch vor meiner Haustür auf der Weide gelaufen.
Als Fazit kann ich hier anführen: Wer sich auf´s Land begeben will, um dort zu wohnen, der sollte sich vorher über alle die Landwirtschaft betreffenden auf seine Person als Einwohner einwirkenden Geräusche, Gerüche und Ansichten sowie die dort vorzufindenden Gepflogenheiten gründlichst informieren, dies akzeptieren und sich auch in diese Dorfgemeinschaft integrieren wollen. WEr dies nicht will, soll dort bleiben, wo er her kommt. Dann haben wir wenigstens unsere Ruhe.

Leider ist es nicht möglich, Städter, die der Meinung sind, daß jetzt, da sie sich auf dem Land ein Häuschen gebaut haben, alle anderen nach deren Pfeife tanzen müssen und sich nicht integrieren wollen, abzuschieben. Deswegen ein Aufruf an den Gesetzgeber: Bitte mach, daß so eine Gesetz zum Abschieben von unwillkommenen, sich nicht integrierungswilligen Städtern schnellstmöglich verabschiedet wird. Vielen Dank im Voraus!
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon SHierling » Di Apr 12, 2011 8:40

Leider ist es nicht möglich, Städter, die der Meinung sind, daß jetzt, da sie sich auf dem Land ein Häuschen gebaut haben, alle anderen nach deren Pfeife tanzen müssen und sich nicht integrieren wollen, abzuschieben. Deswegen ein Aufruf an den Gesetzgeber: Bitte mach, daß so eine Gesetz zum Abschieben von unwillkommenen, sich nicht integrierungswilligen Städtern schnellstmöglich verabschiedet wird. Vielen Dank im Voraus!
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit bewerbe ich mich anstelle von Phine frage-zur-allgemeinen-kuhhaltung-t59861.html als Integrationsbeauftragte / Migrationsbeauftragte für die Ansiedlung von Städtern im ländlichen Raum.

Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung zum Landwirt und an der Universität Kiel studiert, Schwerpunkt Tierzucht und -Haltung. Darüberhinaus habe ich mich einige Jahre im Bereich Politikwissenschaft, Philosophie und Soziologie weitergebildet (ebenfalls Uni Kiel) und bin dadurch und aufgrund jahrelangem Stadtlebens und -arbeitens mit den gängigen Problemen und Vorurteilen in Theorie und Praxis vertraut.

Ich beherrsche Englisch, PC- und Plattdeutsch in Wort und Schrift, habe Erfahrung im Bereich qualifizierte Recherche, im Erstellen und im Einsatz von Informationsmaterial jeder Art und besitze einen BAP-Schein (Berufs- und Arbeitspädagogik). Ich bin geduldig, verfüge über einen großen Schatz an Argumenten in jeder Hinsicht und kann, sollte es nötig sein, auch mit verbalen Baseballschlägern umgehen oder Leute mit dem Trecker / SUV überfahren.

Da ich außerdem über 50 bin, weiblich, und jahrelang arbeitslos war besteht die Möglichkeit, ggf eine in diesem Bereich zu schaffende Stelle auch über die ARGE fördern zu lassen (Erwachsenenbildung im ländlichen Raum).

Die Probleme, die sich durch mangelndes Wissen und mangelnde Integration aus den ständigen Auseinandersetzungen zwischen Landwirten und der von den Landwirten lebenden Bevölkerung ergeben, nehmen seit Jahren ständig zu, und sind durch ein steigendes Agressionspotential gekennzeichnet, selbst Brandstiftungen sind inzwischen Mittel der Wahl, also tun Sie sich, ihren Kindern und ihrem Kühlschrank einen Gefallen und stellen sie mich ein. :mrgreen:

mit freundlichen Grüßen
..."

:wink:
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon meyenburg1975 » Di Apr 12, 2011 9:24

Städter sollte man nur in Anbindehaltung aufs Land lassen :mrgreen:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?tit ... 1011130109
http://de.wikipedia.org/w/index.php?tit ... 0411220352
Zuletzt geändert von meyenburg1975 am Di Apr 12, 2011 11:01, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon joschka » Di Apr 12, 2011 9:28

Ich hab lediglich den Treadstarter vorgewarnt. Viele Städter sehen glückliche Kühe, Schweine oder Hühner die sich auf biologischen saftigen Weiden herumtreiben. Das ist eine weit verbreitete falsche Meinung. Das war vielleicht zu Großvaters Zeiten so. Deshalb meine Vorwarnung, sie sollen sich ein sehr dickes Fell zulegen wenn sie auf dem Land den industriellen Agrarfabriken begegnen und böse Überraschungen erleben.

Städter sollte man nur in Anbindehaltung aufs Land lassen

Glaubst ihr denn im Ernst eure Laufhaltung auf engstem Raum ohne Auslauf ist tierschutzgerecht ?? Rangkämpfe auf Betonboden, eingeengt, ohne Fluchtmöglichkeit der Rangschwächeren. :roll:
Ohje, hier hab ich noch eine Menge Aufklärungsarbeit zu leisten.
Allerdings hab ich bei deiner Signatur auch nichts anderers erwartet. :|
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon SHierling » Di Apr 12, 2011 10:02

schimmel hat geschrieben:Brigitta, du wirst dann als EAUCM (european - agro - urban - conflict - manager) mit Certifizierung eingestellt und von der EU gefördert.... :mrgreen: dann gehörst du auch zu den Rolli - Koffer - Schiebern auf den internationalen Flughäfen... :D

Ich schaffs ja nicht durch die Körperscanner, bei all dem Schrauben- und Nagelzeugs, das mir die liebevoll handaufgezogenen Freilandtierchen
eingebracht haben *G*

.. aber ich biete dann auch Vokabeltraining an, zur besseren Verständigung.
Damit jeder weiß, was eine "Laufhaltung" sein soll :lol:
http://www.lauf-haltung.de/
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon Fassi » Di Apr 12, 2011 10:08

Ohja, sowas wie joschka hab ich in der Nachbarschaft. GsD nur Zeitweise. Wir auf dem Dorf sind ja böse, weil wir Bäume verstümmeln (Obstbäume ausschneiden), Tiere halten (geht ja mal gar nicht, die müssen sich doch eigentlich komplett frei in der Natur bewegen), als Jäger aus dem Hinterhalt töten anstatt die Natur sich selbst zu überlassen usw. Aber selber ist vor der Tür wo das Auto steht ein Riesenölfleck auf der Straße.

Gruß Christian
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon meyenburg1975 » Di Apr 12, 2011 10:10

joschka hat geschrieben:Glaubst ihr denn im Ernst eure Laufhaltung auf engstem Raum ohne Auslauf ist tierschutzgerecht ??

Hatte ich nicht schon erwähnt, daß ich Agroindustrieller Massentierhalter bin?
joschka hat geschrieben:Allerdings hab ich bei deiner Signatur auch nichts anderers erwartet. :|

Lass den Fußball weg, sehe den Rest im Kontext und dann denk mal ganz scharf nach!
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon Ford8210 » Di Apr 12, 2011 11:06

Phine ist der Knaller.
Brigitta, leider kann ich deinen Antrag nicht unterstützen. Du bist für den Job der Migrationsbeauftragten für Ansiedlung von Städtern im ländlichen Raum überqualifiziert. Du weißt nämlich, wie ´ne Kuh aussieht.
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon Murkser » Di Apr 12, 2011 11:15

automatix hat geschrieben:ab wann ist denn Land Land?
Reichts, wenn man außerhalb der Stadt ist oder muß das wirklich Pampa sein?

Bei uns gibts genug die zwar auf dem 'Land' wohnen, aber sonst eigentlich nach wie vor Städter sind - in der Stadt arbeiten, weggehen usw.

Ist halt so, wenn man die Großstadt quasi vor der Tür hat.



Sehr guter Einwand!
Das sollte definiert werden.
Es gibt auch Leute die meinen sie wohnen "am Land" 5km von der Stadt in einem Neubugebiet, das 5mal so groß ist wie das ursprüngliche Dorf.
Um Städte wie München kann man 30km auswärts fahren und findet nur augenscheinlich ländliche Strukturen. Die Bauern haben sich dort an Bauland gesundgestoßen, betreiben Alibi-Landwirtschaft und verdienen sich mit "Hof-Läden"(und großteils zugekauften Produkten) eine noch goldenere Nase.

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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon euro » Di Apr 12, 2011 11:22

Naja, wir brauchen ne genaue Definition für "Speckgürtel" bzw. "Pampa"!
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon SHierling » Di Apr 12, 2011 11:24

euro hat geschrieben:Naja, wir brauchen ne genaue Definition für "Speckgürtel" bzw. "Pampa"!

Ich bin definitiv "Pampa", habe dafür aber den besseren Speck im Angebot (und nicht am Gürtel) ;-)
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon balllla » Di Apr 12, 2011 14:49

automatix hat geschrieben:ab wann ist denn Land Land?
Reichts, wenn man außerhalb der Stadt ist oder muß das wirklich Pampa sein?

vlt kann man die deffinition ja an der datenübertragungsgeschwindigkeit ausmachen :lol:
oder der handyerreichbarkeit .... kein empfang = land ! :mrgreen:
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Re: Aus der Stadt raus aufs Land: Und dann der Shock?

Beitragvon Jonathan » Di Apr 12, 2011 15:38

SHierling hat geschrieben:Das Problem ist imho eben nicht "immer gleich". Auf nahezu jede andere Ware kann der Verbraucher nämlich durchaus verzichten - dann kauft er eben ein anderes Auto, oder gar keins, nimmt einen anderen Stromanbieter oder geht zu einem anderen Arzt. ...
Dabei kommt er aber nie mal auf die Idee, den Herstellern mit Klagen und Bürgerinitiativen vorschreiben zu wollen, WIE sie ihre Schuhe, Autos oder Zeitschriften herzustellen haben. Er geht auch nicht in Mediziner-Foren, um da dann lang und breit auszuführen, wie Mediziner eigentlich ihren Job zu machen hätten - nur bei Bauern meint inzwischen leider nahezu jeder, (oder zumindest mal ein erklecklich großer Anteil derer, die aufs Land ziehen), er wüßte selber, wie es besser geht.


- Toyota musste Millionen Autos zurückrufen, nur weil fünf Amis Bremse mit Gaspedal verwechselt haben und klagten. Der Image-Schaden übertrifft noch den Schaden des Rückrufs.
- Alle Stromanbieter brauchen die neuen Trassen, wenn die Energiewende kommen soll - aber Bürgerinitiativen gibts in jedem Dorf, in jeder Stadt, entlang der geplanten Strecken. Gegen jedes Windrad wird geklagt und da wird nicht weniger Unsinn erfunden wie bei Gegnern der Landwirtschaft - welcher Prägung auch immer.
- Mediziner werden mit Klagen überhäuft, beschimpft und bedroht, wenn ein Angehöriger stirbt. Ursache dafür ist auch, dass die Gesellschaft sich immer weniger mit Krankheit und Tod auseinander setzt und in der Trauer befindliche Angehörige nicht wissen wohin mit ihren Gefühlen. Medizin-Foren gibt es wie Sand am Meer. Da gibt es genügend unqualifizierte Schwätzer, die den Profis viel viel unnötige Arbeit bereiten.

Ich habe also nach wie vor nicht das Gefühl, dass die Landwirtschaft ganz speziell schlecht behandelt wird. Sicher ist es auch ein Unding, dass der einzelne Landwirt gerne nur als Abhängiger der Subventionswirtschaft betrachtet wird - aber auch da weiß man doch inzwischen, dass wahrscheinlich alle Bauern zusammen weniger Gelder empfangen als Riesen wie Südzucker.

Frankenbauer hat geschrieben:Unterm Jahr lässt man sich von der achten Wiederholung von "Bauer sucht Frau", "Hund, Katze, Maus" usw.,oder eben "Features" (man könnte auch Beitrag schreiben, hört sich aber nicht so gescheit an), die mit Realität so gut wie nichts zu tun haben berieseln und festigt dadurch sein Menschenbild vom "Dummen Bauern"


OK, dumm von mir, dass ich dazu nichts weiter gesagt habe. Feature nennt man einfach nur eine spezielle Darstellungsform, die szenisch beschreibt, Allgemeines an Einzelfällen beschreibt, lebendig sein soll. Es ist also nicht so, dass ich einfach auch Beitrag sagen könnte - denn das wäre dann etwas anderes.

Ich habe sicherlich nicht die Intention, den "dummen Bauern" herauszukehren aber deine Äußerungen hier tragen auch nicht zum Gegenteil bei, obwohl ich das sehr gerne hätte. Denn nicht jeder "Journalist" sucht arme Kerle für "Bauer sucht Frau".

Ihr schmeißt hier allgemein mit Stereotypen um euch, dass es kracht und beschwert euch dann über undifferenzierte Meinungen zu Landwirten. Das ist doch Käse. Ein Journalist - oder schränken wir mal ein - viele Journalisten haben nicht das Ziel, Stereotypen zu fördern, sondern sie aufzubrechen und zu differenzieren. Die wollen mit ihrer Arbeit genau der Stigmatisierung, Vorurteilsbildung und Gleichmacherei entgegen wirken.

Übrigens: Da wo ich aufgewachsen bin, da war das Scheisshaus noch im Garten. Ihr könnt also aufhören euch so aufzuspielen, ich bin das ultimative Landei, kenne die Stadt aber genau so gut.
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