Nicht jeder ausgetrocknete Boden zerfällt beim Ackern.
Warum macht man sowas?
https://www.youtube.com/watch?v=Ppr-y8Ozdxw
Aktuelle Zeit: Mi Feb 11, 2026 14:06
Wini hat geschrieben:Ich kenne das Phänomen vom Bäume gießen und vom Pflügen.
Im ersten Fall nützt es nichts, den ersten Eimer Wasser rasch an den Baum zu schütten.
Das meiste Wasser läuft oberflächlich ab.
Wenn Du den ersten Eimer Wasser langsam in den Boden um den Baum eindringen
lässt, kannst Du die folgenden Eimer in schneller Reihenfolge gießen, ohne das etwas weg läuft.
Im Falle des Pflügens staubtrockener Böden bemerke ich schon seit vielen Jahren, daß diese
trockenen Böden selbst heftigsten Landregen problemlos und ohne Bodenverlust schlucken.
Dagegen wird auf den Nachbarfeldern mit flacher Bodenbearbeitung nur die oberste Schicht
feucht und ein großer Teil des Regens landet samt feinen Bodenanteilen im nächsten Graben.
Trotz der hohen Wasseraufnahme ist übrigens das gepflügte Feld schneller wieder
für den nächsten Arbeitsgang, bspw. Aussaat befahrbar.
Das sieht man übrigens gerade jetzt bei der Raps-Saat sehr schön.
Ich denke das hängt wohl mit dem Porenvolumen des trockenen Bodens zusammen.
Die flache Bodenbearbeitung verstärkt meiner Meinung nach das oberflächlich Wasser-Abfluß-Problem
noch, weil eine geringere Wasseraufnahmefähigkeit im Vergleich zum gepflügten Feld gegeben ist.
Gruß
Wini
lama-bauer hat geschrieben:Nicht jeder ausgetrocknete Boden zerfällt beim Ackern.
Warum macht man sowas?
https://www.youtube.com/watch?v=Ppr-y8Ozdxw
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