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Ausstattung Schlachträume nach EU- Verordnung 853

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44 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Ausstattung Schlachträume nach EU- Verordnung 853

Beitragvon Farmer79 » So Dez 15, 2019 16:19

Was meinst Du mit Privatnutzung?
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Re: Ausstattung Schlachträume nach EU- Verordnung 853

Beitragvon FalkeAdi » So Dez 15, 2019 18:11

Für privat kannst du auch auf dem Küchentisch oder in der Badewanne schlachten. Das wird in D. ja zigtausendfach so praktiziert ...

Ansonsten:
ausstattung-schlachtraume-nach-eu-verordnung-853-t42401.html

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q ... 0pYR0PEtls

A.
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Re: Ausstattung Schlachträume nach EU- Verordnung 853

Beitragvon Isarland » So Dez 15, 2019 19:28

Für dich privat gibt es keine Vorschriften. Du darfst dann allerdings kein Gramm davon in Verkehr bringen......auch nichts an Geschwister und gute Freunde verschenken.
Gewerblich bist du allerdings dabei, wie jeder EU zertifizierte Schlachthof.
Ich lasse in einem anerkannten Schlachthof schlachten, Transport machen wir selbst. Schlachtung kostet 100€ der Ochse, incl. Konviskatentsorgung und Fleischbeschau. Ein Metzger holt die Schlachtkörper, hängt sie aus(ca.18Tage). Beim zerlegen ist von uns wer dabei. Die Teile werden vakuumiert, beschriftet und mit dem eigenen Kühlauto nach Hause transportiert, wo sie die Kunden abholen. Ein Teil wird vom Metzger zu Salami, zu Grillwürsten und Burger verwurstet, wobei letztere schockgefrostet werden müssen. So kommen wir am günstigsten weg, und haben das ganze Hygiene Brimborium nicht am Hals. Uns reichen die Auflagen, die wir in unserer Hofmolkerei haben.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Ausstattung Schlachträume nach EU- Verordnung 853

Beitragvon Farmer79 » So Dez 15, 2019 21:41

Wie groß ist eure Hofmolkerei?
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Re: Ausstattung Schlachträume nach EU- Verordnung 853

Beitragvon Isarland » Mo Dez 16, 2019 10:41

Farmer79 hat geschrieben:Wie groß ist eure Hofmolkerei?

m²oder verarbeitete Milch?
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Kontrollen von Schlachthöfen.

Beitragvon Fendtfreak » Mo Apr 13, 2020 9:39

Kontrollen von Schlachthöfen bringen nur etwas, wenn sie überhaupt mal kontrolliert werden, insbesondere in Bundesländern wo die Lebensmittelüberwachung nicht mehr Ländersache sondern eine kommunale Angelegenheit ist. Auf Wählerstimmen angewiesene Landräte sind für Lobbyisten leider pflegeleichter als das Landesinnenministerium. Ein Schlachthofbetreiber braucht nur mit Standortverlagerung und damit verbundenem Arbeitsplatzverlusten zu drohen, und schon werden Lebensmittelkontrolleure zurückgepfiffen.
Ein Landrat bat seine Kontrolleure schon darum, bei Festveranstaltungen um des Öffentlichen Friedens wegen auch mal fünf gerade sein zu lassen.

Auch die Polizei kontrolliert lieber die Schlachthäuser der Dorfmetzger als der großen Schlachthöfe, um dort nichts zu finden. Nach der dritten Razzia des Schlachthauses platzte einem Metzger der Kragen und bat die Polizei mal bitte den Schlachthof in der benachbarten Kreisstadt zu filzen, dort würden sie tatsächlich fündig. Dies wurde aber abgelehnt, dafür brauche man viel zu viel Personal. In dem Moment wo Polizei und Lebensmittelüberwachung einen Schlachthof betreten wird ein stiller Alarm ausgelöst und ehe diese durch die Hygieschleuse sind, konnten alle verbotenen Dinge entfernt werden und die illegal beschäftigten Dumpinglöhner aus Osteuropa durch den Notausgang flüchten.
Zuletzt geändert von Fendtfreak am Mo Apr 13, 2020 10:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ausstattung Schlachträume nach EU- Verordnung 853

Beitragvon Fendtfreak » Mo Apr 13, 2020 9:54

Könnten die strengeren Vorschriften zu einem Comeback der kommunalen Schlachthäuser, wo jeder entsprechend geschulter Landwirt oder Metzger selbst schlachten darf führen? Viele kleinere Metzgereien müssen inzwischen überlegen, ob sie sich überhaupt noch eine eigene Schlachtung leisten können, eben weil die Auflagen zum Betrieb eigener Schlachträume immer aufwendiger werden.

Die Fleischerlobby will den Dorfmetzger zwar nicht verbieten, das "Rohmaterial" solle aber gefälligst über die großen Schlachtkonzerne in denen Deutsch bereits eine Fremdsprache ist, bezogen werden.
Vor einiger Zeit drohte die Fleischerlobby sogar damit, falls sie nicht alle deutschen Schlachter entlassen dürfen, werde deutsches Schlachtvieh nur noch in Polen geschlachtet. Schlachthofbetreiber die mit Rücksicht auf die regionale Kaufkraft nicht mitziehen wollten, galten als Verräter.
Zum Glück hat der Staat inzwischen aber doch eingegriffen und den Lobbyisten selbst mal den Bolzenschussapparat vor die Stirn gesetzt. Seitdem haften Schlachthofbetreiber für ihre Subunternehmer, denn das Schlupfloch Werkvertrag war außer Kontrolle geraten.
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Re: Kontrollen von Schlachthöfen.

Beitragvon Isarland » Mo Apr 13, 2020 11:44

Fendtfreak hat geschrieben:Kontrollen von Schlachthöfen bringen nur etwas, wenn sie überhaupt mal kontrolliert werden, insbesondere in Bundesländern wo die Lebensmittelüberwachung nicht mehr Ländersache sondern eine kommunale Angelegenheit ist. Auf Wählerstimmen angewiesene Landräte sind für Lobbyisten leider pflegeleichter als das Landesinnenministerium. Ein Schlachthofbetreiber braucht nur mit Standortverlagerung und damit verbundenem Arbeitsplatzverlusten zu drohen, und schon werden Lebensmittelkontrolleure zurückgepfiffen.
Ein Landrat bat seine Kontrolleure schon darum, bei Festveranstaltungen um des Öffentlichen Friedens wegen auch mal fünf gerade sein zu lassen.

Auch die Polizei kontrolliert lieber die Schlachthäuser der Dorfmetzger als der großen Schlachthöfe, um dort nichts zu finden. Nach der dritten Razzia des Schlachthauses platzte einem Metzger der Kragen und bat die Polizei mal bitte den Schlachthof in der benachbarten Kreisstadt zu filzen, dort würden sie tatsächlich fündig. Dies wurde aber abgelehnt, dafür brauche man viel zu viel Personal. In dem Moment wo Polizei und Lebensmittelüberwachung einen Schlachthof betreten wird ein stiller Alarm ausgelöst und ehe diese durch die Hygieschleuse sind, konnten alle verbotenen Dinge entfernt werden und die illegal beschäftigten Dumpinglöhner aus Osteuropa durch den Notausgang flüchten.


Hier in BY werden EU-zugelassene Betriebe von der LgL überwacht. Bei der Kontrolle ist noch der Amtsvet. des Landkreises dabei. Der Polizei geht das gar nix an.
Metzger sind doch z.T. froh, wenn sie nicht mehr schlachten brauchen. Entfällt doch neben der Beschaffung von Schlachtvieh die ganze Arbeit, wenn die bestellten Hälften frei Haus geliefert werden.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Kontrollen von Schlachthöfen.

Beitragvon DWEWT » Di Apr 14, 2020 19:57

Fendtfreak hat geschrieben:
Auch die Polizei kontrolliert lieber die Schlachthäuser der Dorfmetzger als der großen Schlachthöfe, um dort nichts zu finden. Nach der dritten Razzia des Schlachthauses platzte einem Metzger der Kragen und bat die Polizei mal bitte den Schlachthof in der benachbarten Kreisstadt zu filzen, dort würden sie tatsächlich fündig. Dies wurde aber abgelehnt, dafür brauche man viel zu viel Personal. In dem Moment wo Polizei und Lebensmittelüberwachung einen Schlachthof betreten wird ein stiller Alarm ausgelöst und ehe diese durch die Hygieschleuse sind, konnten alle verbotenen Dinge entfernt werden und die illegal beschäftigten Dumpinglöhner aus Osteuropa durch den Notausgang flüchten.


Bevor du Kontrollen anprangerst, solltest du dich erkundigen, wer wo was zu kontrollieren hat. Schlachtungen werden vom Vet.-Amt kontrolliert. Ist eine Verarbeitung angeschlossen, ist die Lebensmittelaufsicht zuständig. Die Polizei hat weder auf dem Schlachthof noch in der Verarbeitung etwas zu suchen. Geht es um evtl. illegale Beschäftigung, ist der Zoll zuständig. Der kann, im Rahmen der Amtshilfe, die Polizei anfordern. Sollte es um illegale Beschäftigung gehen, wird zuvor das gesamte Gebäude an den Ein- und Ausgängen umstellt. Die Beamten ist ja nicht blöd.
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Re: Ausstattung Schlachträume nach EU- Verordnung 853

Beitragvon Farmer79 » Mo Nov 16, 2020 10:55

Hallo,
ich greif das Thema nochmal auf. Wie sieht es bzgl. der Auflagen für Zerlege-/Verarbeitungsräume aus?
Gibt es da spezielle Richtlinien?

Mir geht es darum zB. Ziegen schlachten zu lassen und am Hof zu zerlegen. Sprich dafür einen
entsprechenden Raum einzurichten (zzgl. einer geeigneten Kühlmöglichkeit).
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Re: Ausstattung Schlachträume nach EU- Verordnung 853

Beitragvon moneymaker » Mo Dez 07, 2020 22:22

Also im Grunde gibts da einige Richtlinien. Zum einen müssen die geschlachteten Tierkörper (in der Decke) Räumlich oder Zeitlich vom zerlegten Tier getrennt aufbewahrt/verarbeitet werden können. Also bei einem Kühlhaus: Ziegen schlachten und ausnehmen und ins Kühlhaus. Dann den Schlachtbereich reinigen und desinfizieren. Dann Ziegen wieder raus und das Fell abziehen. Währenddessen Kühlraum reinigen plus desinfizieren... usw usw..
Wichtig ist Boden und Wände leicht zu reinigen, also Fliese oder entsprechende Versiegelung. Warmes Wasser mit 82 grad. Fenster mit Fliegengitter. Bodenablauf. Tische usw aus Edelstahl, Kunststoff, Alu..
Wasserschläuche usw aus lebensmittelechten Werkstoffen.
Handwaschbecken mit Fuß/Kniebetätigung. EInmalhandtücher und Seife..
Usw usw. Ich hab mit dem zuständigen Veterinär einen Ortstermin gemacht und mein Bauvorhaben vorgestellt. Der sagt einem dann schon was noch fehlt
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Re: Ausstattung Schlachträume nach EU- Verordnung 853

Beitragvon Fendtfreak » Sa Dez 12, 2020 17:51

Farmer79 hat geschrieben:Hallo,
ich greif das Thema nochmal auf. Wie sieht es bzgl. der Auflagen für Zerlege-/Verarbeitungsräume aus?
Gibt es da spezielle Richtlinien?

Mir geht es darum zB. Ziegen schlachten zu lassen und am Hof zu zerlegen. Sprich dafür einen
entsprechenden Raum einzurichten (zzgl. einer geeigneten Kühlmöglichkeit).


Im Prinzip braucht man drei getrennte Räume.
Im ersten Raum wird das dem Tod geweihte Tier bis zur Schlachtung aufbewahrt. Tiere die direkt vom Tiertransporter ins Schlachthaus gejagt werden, sind gestresst, was auf Kosten der Fleischqualität geht.
Die eigentliche Schlachtung erfolgt in einem weiteren Raum. Die Betäubung kann ggf. noch im Stall erfolgen. Aber bitte nicht so, wie es ein Bauer im Schwarzwald praktiziert hat. Vom Futtertisch mit einem Gewehr mit zu schwachem Kaliber einer Kuh ins Hirn geschossen, so daß erst der zweite Schuss wirkte. Danach fiel die hirntote Kuh auf ein Kälbchen. Anschließend wurde der Schlachtkörper am Frontlader baumelnd auf dem Stall gezogen. Tierschützer haben alles gefilmt, der Bauer darf jetzt nicht mehr selbst schlachten.
Ist das Tier in zwei Schlachtkörper zerlegt, erfolgt die Weiterverarbeitung in einem weiteren Raum.

Selbst bei der Hausschlachtung auf dem eigenen Hof muß der Weg vom Stall ins Schlachthaus mit der Viehkarre und nicht zu Fuß erfolgen, wegen Infektionsgefahr.
.
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Re: Ausstattung Schlachträume nach EU- Verordnung 853

Beitragvon kaltblutreiter » Di Dez 15, 2020 20:21

moneymaker hat geschrieben:Ziegen schlachten und ausnehmen und ins Kühlhaus. Dann den Schlachtbereich reinigen und desinfizieren. Dann Ziegen wieder raus und das Fell abziehen.


Man nimmt bei Ziegen erst aus und dann zieht man das Fell ab?
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Re: Ausstattung Schlachträume nach EU- Verordnung 853

Beitragvon moneymaker » Di Jan 05, 2021 20:11

kaltblutreiter hat geschrieben:
moneymaker hat geschrieben:Ziegen schlachten und ausnehmen und ins Kühlhaus. Dann den Schlachtbereich reinigen und desinfizieren. Dann Ziegen wieder raus und das Fell abziehen.


Man nimmt bei Ziegen erst aus und dann zieht man das Fell ab?

Oha. Ja is nu auch schon wieder n paar Jahre her das ich mal ne Ziege geschlachtet hab. Natürlich da erst das Fell runter und dann ausnehmen. Hab viel mit Wild zu tun.. da is es ja i.d.R. andersrum.
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