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(B) wie Bauer (B) wie Bettler

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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59 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: (B) wie Bauer (B) wie Bettler

Beitragvon LUV » Sa Apr 30, 2016 13:01

tyr hat geschrieben:

Er hat aber recht. Es waren in der gründerkrise und in der Weltwirtschaftskrise jedesmal die sogenannten "inovativen Zukunftsbetriebe" die auch schon damals regelmäßig gefeiert wurden, die zuerst den bach runtergingen. Ganz einfach, weil sie halt oft eine hohe Kreditbelastung hatten. In Amerika ist es sogar noch schöner zu betrachten, weil die Modernisierung dortwesendlich extremer war. Jedesmal wenn, aus welchen gründen auch immer, die Produktpreise (in der Weltwirtschaftskrise waren es die bösen Russen, die mit billigem Getreide auf dem Markt drängten und die amerikanischen Kalkulationslinien, und damit die Kredite ins wanken brachten) unerwartet fallen, was bei anhaltenen Überproduktionen irgendwann unausweichlich ist, waren es genau diese Betriebe, die als erstes in Schwierigkeiten gerieten und nach staatlicher Hilfe schrien.
Ein anderer Punkt ist, es spielt für die Versorgungssicherheit keine Rolle, wenn haufenweise "kleinbetriebe " über die Klinge springen, aber wenn drei vier 10.000 Hektarberiebe pleite gehen, bleibt dem Staat nichts weiter übrig, als einzugreifen, denn das ist kurzfristig nicht kompensierbar.....und schon haben wir den schönsten Sozialismus auf Kosten der anderen Marktteilnehmer... die damit uU in die Pleite getrieben werden, was ohen Eingriff nicht passiert wäre. So entstehen die schönsten wirtschaftlichen Depressionen, nur die Kapitalanleger sind fein raus.


Genau aus diesem Grund ist es eine Frechheit, dass ein Sozialdemokrat mit einem Handstreich die Bedenken des Kartellamtes hinwegfegt und die Arbeitsplätze als vorrangig beurteilt....hier hat dann ja die Politik, wie von dir gefordert, regelnd eingegriffen. Schade nur, dass die Wirkung und die Qualität dieser Regelungen eben nicht automatisch richtig oder nachhaltig sein müssen oder sind.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: (B) wie Bauer (B) wie Bettler

Beitragvon Morgenwurm » Sa Apr 30, 2016 16:42

Landsmann hat geschrieben:http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Rukwied-erneuert-Forderung-nach-einem-Krisenpaket-3155763.html

Das ist an Erbärmlichkeit nicht zu überbieten.


Richtig
Sie sollen wie alle anderen erstmal ihre Vermögenswerte aufbrauchen, bevor sie sich staatlich alimentieren lassen.
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Re: (B) wie Bauer (B) wie Bettler

Beitragvon Qtreiber » Sa Apr 30, 2016 17:39

Morgenwurm hat geschrieben:Richtig
Sie sollen wie alle anderen erstmal ihre Vermögenswerte aufbrauchen, bevor sie sich staatlich alimentieren lassen.

Damit sie dann, wenn alles aufgebraucht ist, bei HartzIV landen.
Qtreiber
 
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Re: (B) wie Bauer (B) wie Bettler

Beitragvon Morgenwurm » Sa Apr 30, 2016 17:54

Qtreiber hat geschrieben:
Morgenwurm hat geschrieben:Richtig
Sie sollen wie alle anderen erstmal ihre Vermögenswerte aufbrauchen, bevor sie sich staatlich alimentieren lassen.

Damit sie dann, wenn alles aufgebraucht ist, bei HartzIV landen.

Nö damit man effizienter produzieren kann.
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Re: (B) wie Bauer (B) wie Bettler

Beitragvon Qtreiber » Sa Apr 30, 2016 18:18

Mobby hat geschrieben:Du bist ein bedauernswerter armer Wicht!

Nein, er ist nur ein BOT. :lol:
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Re: (B) wie Bauer (B) wie Bettler

Beitragvon Morgenwurm » Sa Apr 30, 2016 18:32

Mobby hat geschrieben:

Deine überschaubaren Vermögenswerte hat man bereits abgegriffen, jetzt
steht dir nichts mehr im Wege hocheffizient deinen Schwachmatenrotz hier
zu produzieren.

Du bist ein bedauernswerter armer Wicht!


Kannst du eigentlich etwas ohne jemanden zu beleidigen?
Das sowas ohne murren geduldet wird spricht Bände.....

Also kannst du auch sachlich?
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Re: (B) wie Bauer (B) wie Bettler

Beitragvon Morgenwurm » Sa Apr 30, 2016 22:36

Genau so einen Kindergarten meine ich.
Hauptsache mit persönlichen Diffamierungen vom eigentlichen Thema ablenken.
Im übrigen sind das nicht alles meine Accounts.
Und auch hier würde ich eher mal die Gründe hinterfragen.
Aber das ist wie immer zu kompliziert wie man an vielen anderen Themen sieht.

Achso noch was was soll die Drohung?
Ist es das niedrige Niveau (also deins) was deiner Meinung nach Merkel vertreten sollte?
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Re: (B) wie Bauer (B) wie Bettler

Beitragvon borger » So Mai 01, 2016 7:12

tyr hat geschrieben:Ich bin voll Deiner Meinung, das die Tengelmannübernahme die Sache nicht besser, sondern schlimmer macht. Die Politik sollte klar sagen was sie von uns will, sie kann nicht Markt fordern, aber Strukturen wie den LEH schaffen, die gerade dies verhindern.


Was dann? Was ist mit den Tengelmann-Beschäftigten? Man sollte in dieser Sache eines nicht vergessen, Tengelmann ist pleite. Da muss ein anderer zunächst einmal viel Geld reinstecken, damit der Laden weiter läuft. Ansonsten läuft es wie bei Schlecker: Läden dicht, Leute entlassen. Und weniger gekauft wird trotzdem nicht. Die Konkurrenz freut sich, sie bekommt den Schlecker-Umsatz zum Nulltarif und braucht dafür noch nicht einmal neue Leute einzustellen, das vorhandene Personal wird einfach besser ausgenutzt. Besonders blamabel dabei war die Rolle der Gewerkschaften, die mit falschen Anschuldigungen zur Pleite beigetragen haben. Ich sehe die Edeka-Übernahme da eindeutig als kleineres Übel.

Aber zu(B) wie Bauer (B) wie Bettler.
Das Thalia-Theater in Hamburg: Der Etat 2010 betrug 25,4 Millionen Euro, davon 17,8 Millionen Subventionen. Ja, das ist ganz große Kunst. Die Werktätigen des Theaters treten auch nicht als Bettler sondern als Avantgarde des Theaters auf. 18 Mio. Steuergelder im Jahr, satte Zweidrittel der Gesamteinnahmen, für gerade mal 300 Beschäftigte eines Theaters, in dem 90% der Hamburger nie gewesen sind und auch nie rein wollten. Und das ist kein Einzelfall: http://www.abendblatt.de/kultur-live/ar ... ultur.html
In Berlin kann eine Eintrittskarte für die Staatsoper schon mal mit 250 Euro subventioniert sein und das, obwohl man im Gegensatz zu landwirtschaftlichen Produkten keiner direkten Konkurrenz des globalen Weltmarktes ausgesetzt ist.
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Re: (B) wie Bauer (B) wie Bettler

Beitragvon LUV » So Mai 01, 2016 8:00

borger hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Ich bin voll Deiner Meinung, das die Tengelmannübernahme die Sache nicht besser, sondern schlimmer macht. Die Politik sollte klar sagen was sie von uns will, sie kann nicht Markt fordern, aber Strukturen wie den LEH schaffen, die gerade dies verhindern.


Was dann? Was ist mit den Tengelmann-Beschäftigten? Man sollte in dieser Sache eines nicht vergessen, Tengelmann ist pleite. Da muss ein anderer zunächst einmal viel Geld reinstecken, damit der Laden weiter läuft. Ansonsten läuft es wie bei Schlecker: Läden dicht, Leute entlassen. Und weniger gekauft wird trotzdem nicht. Die Konkurrenz freut sich, sie bekommt den Schlecker-Umsatz zum Nulltarif und braucht dafür noch nicht einmal neue Leute einzustellen, das vorhandene Personal wird einfach besser ausgenutzt. Besonders blamabel dabei war die Rolle der Gewerkschaften, die mit falschen Anschuldigungen zur Pleite beigetragen haben. Ich sehe die Edeka-Übernahme da eindeutig als kleineres Übel.

Aber zu(B) wie Bauer (B) wie Bettler.
Das Thalia-Theater in Hamburg: Der Etat 2010 betrug 25,4 Millionen Euro, davon 17,8 Millionen Subventionen. Ja, das ist ganz große Kunst. Die Werktätigen des Theaters treten auch nicht als Bettler sondern als Avantgarde des Theaters auf. 18 Mio. Steuergelder im Jahr, satte Zweidrittel der Gesamteinnahmen, für gerade mal 300 Beschäftigte eines Theaters, in dem 90% der Hamburger nie gewesen sind und auch nie rein wollten. Und das ist kein Einzelfall: http://www.abendblatt.de/kultur-live/ar ... ultur.html
In Berlin kann eine Eintrittskarte für die Staatsoper schon mal mit 250 Euro subventioniert sein und das, obwohl man im Gegensatz zu landwirtschaftlichen Produkten keiner direkten Konkurrenz des globalen Weltmarktes ausgesetzt ist.


Sehr richtig....hatte ich vor Monaten schon mal angemerkt, dass Kultur eine unberührbare Größe ist.....wie Biodiverstät und Nachhaltigkeit......alternativlos und unantastbar.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... le106.html

Sollte man gesellschaftlich thematisieren, finde ich.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: (B) wie Bauer (B) wie Bettler

Beitragvon Morgenwurm » So Mai 01, 2016 9:22

Alt bekannt und trotzdem sehr sehr zweischneidig.
Was ist mit Museen und anderen Kulturveranstaltungen?

Was natürlich gar nicht geht sind solche Pracht Operetten wie in Hamburg.
Zuletzt geändert von Morgenwurm am So Mai 01, 2016 10:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: (B) wie Bauer (B) wie Bettler

Beitragvon LUV » So Mai 01, 2016 9:36

Morgenwurm hat geschrieben:Alt bekannt und trotzdem sehr sehr zweischneidig.
Was ist mit Musen und anderen Kulturveranstaltungen?

Was natürlich gar nicht geht sind solche Pracht Operetten wie in Hamburg.


Ja, da beginnt dann eine Werte-Diskussion.......Straßenbaufirmen sind zu fast 100% abhängig von staatlichen Aufträgen....sind das subventionierte abhängig Beschäftigte oder Scheinselbstständige? :wink:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: (B) wie Bauer (B) wie Bettler

Beitragvon Falke » So Mai 01, 2016 9:36

So, so - eine Muse ist also eine Kulturveranstaltung?

Und alles was keine Pracht ist, darf ruhig weiter gefördert werden?

*kopfschüttel*

A.
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Re: (B) wie Bauer (B) wie Bettler

Beitragvon LUV » So Mai 01, 2016 9:39

Falke hat geschrieben:So, so - eine Muse ist also eine Kulturveranstaltung?

Und alles was keine Pracht ist, darf ruhig weiter gefördert werden?

*kopfschüttel*

A.

Nana, da will doch wohl ein Moderator einen Schreibfehler nicht als intellektuelle Waffe gegen einen unerwünschten Teilnehmer einsetzen? :roll:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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