folgende Geschichte: Um zu den Bäumen zu kommen muss ich über einen kleinen Bachlauf, der Durchfluss ist minimal, ca. ein langsam rinnendes 5 cm Rohr.
Da hab ich mir gedacht, ganz einfach, Totholz rein und drüberfahren. Ist auch 4 oder 5 mal gut gegangen, beim sechtsen Mal bin ich dann gesteckt, da unter dem Sand wunderschöner Schlamm ist.
Betonrohr rein und aufschütten wäre die einfachste Lösung, ist aber leider nicht möglich (nicht mein Wald)
Ich hab mir gedacht, ich schneide 2 4-Meterstämme der Länge nach als Träger auf, lege die quer zum Bach drüber und befestige oben drauf noch grob aufgeschnittene Bretter, als Behelfsbrücke sozusagen.
Denkt ihr das hält und trägt dann auch noch Traktor und beladenen Anhänger (jeweils nur einzeln, da die "Brücke" im Ganzen dann nicht länger als 4 Meter wäre)????
Danke für eure Hilfe
Georg
Unten noch eine kleine Zeichnung um sich das besser Vorstellen zu können, Foto von der betroffenen Stelle reiche ich noch nach.
Von meinem zum Nachbargrundstück ist auch ne "Brücke",scheint schon was älter, wurde aber wohl auch mit Traktoren benutzt (Nach den Spurrinnen (vor und hinter der Brücke ) zu urteilen), das sind ungefähr auf Spurbreite 2 Stämme mit 30cm Durchmesser, und "beplankt" mit 10-15cm starken Stämmen quer, das überbrückt ca. 3m. (Ich hab allerdings nicht vor mit meinem Traktor da drüber zu fahren )
Do not go gentle into that good night / Rage, rage against the dying of the light Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
red doch einfach mal mit dem anderen Grundbesitzer, vielleicht findets ihr da eine Lösung mit der beide leben können. So 3m Betonrohr von 30cm Durchmesser findet man auch mal auf Baustellen wo Rohre aufdimensioniert werden und die alten rauskommen.....
Das Stück gehört der Gemeinde, und die möchte dort keinen Beton und keine Schüttung mit ortsfremden Materialien. Und es gibt dort nur Erde und (zu) grosse Steine . Deswegen die Idee mit der Brücke, wo ich den Schlamm eben auch gleich überbrücken könnte.
Hab leider weder Schienen noch Leitplanken zur Verfügung. Könnte zwar beides in unmittelbarer Nähe organisieren, denke aber das das bald jemandem fehlen würde
Wenn ich 25 cm dicke Stämme nehme, und davon 4 Stück, das Ganze querbeplankt müsste das doch aushalten, oder?
Bei uns werden/wurden Brücken an (sehr wenig) befahrenen, einspurigen öffentlichen Straßen auf die Art und Weise gebaut- an den Seiten Stämme (30cm DM sinds aber sicher) und starke Bohlen/Pfosten aufgelegt und wenn's hoch hergeht leicht befestigt; Täusch ich mich oder hast du einen Steyr Serie Plus (aus'm Bilderthread)? Ich denke mal sofern die Last nicht allzu schwer wird und die Stämme nicht stark astig sind sollt's schon hinhaun- Der Boden unsrer Tenne besteht schließlich auch nur aus 30x30 Balken (ca. 1,5m Abstand) und ordntlichen Bohlen (gschätzt 10er, weis ich leider ned auswendig), Traktorbefahrbar
Die Stämme wirs't nur a bissl verankern müssen, zwecks Sicherung gegen verutschen, ohne jetz die genauen Zustände am Standort zu kennen- Wenn der Boden halbwegs fest is dürft Versenken der Stämme an den Enden schon genügen
hallo georg, ich glaub es ist auch wichtig wie oft du da noch drüber musst bzw. wieviele fm noch in etwa drüber müssen? und weiters kannst du dort lang rücken oder hast du bloche dran?
drüber muss ich da noch oft, da dahinter die einzige Möglichkeit ist, mein Holz ohne beengte Platzverhältnisse aufzuarbeiten.
Ablauf ist so: Bäume werden umgeschnitten, Mit (richtig erkannt) dem Steyr 548 oder dem 650 lang zu dem Platz gezogen, dort dann erstmal auf grob auf 4 m abgelängt und zwischengelagert.
Bei entsprechender Menge dann auf 1 Meter abgelängt, gespalten und gebündelt, dann mit dem Frontlader auf den Anhänger verladen und wieder über die Brücke raus aus dem Wald.
Der Bach selber wäre nicht das Problem, leider ist gleich neben dem Bach noch ca 1 m Schlamm mit nur leichter Sandauflage, d.h. 2mal drüberfahren und du steckst.
Deswegen die Idee mit der Brücke, da ich damit auch den Schlamm überbrücken kann.
Im Endeffekt musst du nur sehr wenig frei überbrücken sondern brauchst nur einen Fahrweg auf Sand/Schlamm gelagert, dann dürfte die Varianten mit den Baumstämmen längs /quer Bohlen oder kleine Stämmen normal stabil genug sein.vor allem sollte es nachgebengehts ja nicht gleich in die Tiefe, sondern es bildet sich ein merkbares "Schlagloch", dann muss halt mal ein oder 2 Querstege auswechseln...(Kann schonmal sein das Stamm auf Stamm reibend soviel verschleißt das was nachgibt).
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Hi Georg, fallst du die vorgestellte Idee mit den Leitplanken durchsetztn möchtest kann ich dir behilflich sein. Habe noch ein paar herumliegen. Waren ursprünglich für ein Holzlager gedacht. Habe ich aber mittlerweile anders gelöst. Solltest die Leitplanken nur übergangsweise brauchen kann ich sie dir gerne borgen, falls eine Dauerlösung geplant ist werden wir uns sicher auch irgendwie einigen können
Mal so am Rande, ist das die ofizielle Zufahrt zu deinem Wald???? Wenn ja dann würd ich bei Gemeinde aber mal hingehen und denen die Zustände erklären. Muß ja dann von der Gemeinde gemacht werden. Was gibt es gegen eine Befestigung zu meckern? In den Matsch würde ich erst ordentlich Steine zum Befestigen rein hauen und wenns anschließend keiner sehen soll dann eben noch Rindenmulch drauf. Den Bachlauf würde ich schottern und dann mit dem Traktor einfach durchfahren (nannte man früher "Fuhrt") Aber wie gesagt, eigentlich müte das die Gemeinde machen.
Hätt nicht gedacht das Leitplanken sowas aushalten. Aber funktioniert wohl nur mit kleineren bis mittleren Schleppern oder? Ein 6,5t Schlepper wär sicher zu schwer in zb. diesem Falle??
Vegetarisch ist Indianisch und bedeutet "zu faul zum Jagen"