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Bagger auf Kipper verladen?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon holzer123 » Fr Jan 30, 2026 21:14

Hallo,

habe mir einen 2,8T Bagger angeschaft für Haus und Hof.
Der soll auch 1 bis 2 mal in den Wald um einen Weg zu bearbeiten.
Dafür lache ich mir keinen Tieflader an.
Ich habe einen Fox EDK 60. Da würde er Theoretisch drauf passen, frage mich allerdings: wird das kippelig durch die Höhe? Und wie festzurren? Die ganzen Kipper haben dafür meist nichts an Ösen. Vielleicht handhabt hier das ja Jemand so? Grüße
holzer123
 
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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon langholzbauer » Fr Jan 30, 2026 21:35

Gleich morgen früh hol ich Bier und Chips....
Wer fängt an, die vielen Fäden zu dem Thema alle neu durchzukauen?
8)
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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon Milchtrinker » Fr Jan 30, 2026 22:57

.. wenn du selbst was schweisst, schau auch, dass du einen Schweisserschein hast, sonst wird das nix ...
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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon holzer123 » Sa Jan 31, 2026 7:21

Den habe ich, allerdings halte ich davon nichts.
Wenn macht man diese verschraubt mit Konterplatte.
Die Zurpunkte sind daher weniger das Problem.
Frag mich ob das Kippelig wird.
Transportiert jemand seinen Minibagger so?
holzer123
 
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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon 2810 » Sa Jan 31, 2026 10:01

holzer123 hat geschrieben:Den habe ich, allerdings halte ich davon nichts.
Wenn macht man diese verschraubt mit Konterplatte.
Die Zurpunkte sind daher weniger das Problem.
Frag mich ob das Kippelig wird.
Transportiert jemand seinen Minibagger so?

Hab mal vor zig Jahren so nen Minibagger transportiert mit Ackerwagen, vom Vermieter zum Einsatzort und wieder zurück ( ohne Ladungssicherung, keine Zurrpunkte vorhanden :shock: )
War damals eben nicht so im Bewusstsein, was bei einer Vollbremsung dann passieren würde.

Obwohl die alten Fuhrleute beim Pferdewagen nach der Beladung mit Heu zuletzt den "Wiesbaum"
zur Ladungssicherung plazierten :wink: (nicht alle)
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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon AEgro » Sa Jan 31, 2026 10:37

Ich hab seit 15 Jahren einen kleinen 1,7 to Pel Job Minibagger ohne Kabine.
Rund um Haus u. Hof ists ja kein Problem direkt hin zu fahren.
Wenns mal was weiter entfernteres war, z. B. Drainage hab ich dann früher einen meiner Söhne ( damals Schüler ) draufgesetzt und die fuhren mir den Bagger
auch mal 2 km weit am Feldweg entlang oder auch nach der Getreidseernte auch quer über Felder zm Einsatzort.
irgendwann hab ich dann neue, unbenutzte Alurampen- 3,8 m lang bis 4 to - beim Landmaschinenhändler gekauft, die schon 1 Jahr lang in der Ecke im Hof lagen.
Die waren falsch bestellt worden und der Händler gab sie mit entspr. Nachlass ab.
Seit dem stelle ich den Bagger auf einen 5,7 to Zweiachskipper zu gelegentlichen Transport.
Gesichert wird mit normalen 5-to Gurten.
Anschagpunkte sind am Bagger oben am Blechdach und am Ausleger.
Die Gurte hänge ich am Kipper unten am U-Rahmen am Kipper ein.
Das geht so problemlos. Große Entfernungen fahre ich aber trotzdem nicht und Geschwindigkeitrekorde besonders ein Kurven und beim Abbiegen muss ich ja nicht aufstellen.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon Falke » Sa Jan 31, 2026 10:42

querlesen!
5t-bagger-mit-rampen-aufladen-t147508.html

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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon AP_70 » Sa Jan 31, 2026 17:28

holzer123 hat geschrieben: Und wie festzurren? Die ganzen Kipper haben dafür meist nichts an Ösen.

Die Zurpunkte sind daher weniger das Problem.


Immer das gleiche:
1. Frage stellen
2. Antwort passt nicht
3. Sich selbst die Antwort geben

=holzer123
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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon simanu1 » Sa Jan 31, 2026 19:12

Hallo zusammen,

Also ich sichere meinen Minibagger so:
Am Fahrgestell vom Bagger sind Anschlagpunkte angebracht von denen ich nach hinten zum Anhänger mit zwei Spanngurten verzurre so dass er beim bremsen nicht nach vorne rutschen kann. Am Führerhaus vom Bagger hab ich auf halber Höhe noch zwei solche Anschlagpunkte angeschraubt,

Anschlagpunkt.jpg


von denen ich nach vorne/seitlich verzurre. Somit ist er nach hinten auch gesichert und kann vor allem nicht zur Seite kippen.
An meinem Anhänger sind stabile Punkte an denen ich die Spanngurte einhängen kann. Wenn diese nicht vorhanden sind, wäre ja ne Möglichkeit solche Teile, wie auf dem Foto, an geeigneter Stelle anzuschrauben.

Gruß
Alois
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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon DST » Sa Jan 31, 2026 23:32

Die Fahrerkabine ist eine sicherheitsrelevantes Bauteil, da darf nicht dran gebohrt oder geschweißt werden.

Daran darf auch nicht verzurrt werden weil die Befestigung der Kabine auf dem Oberwagen nicht für das gesamte Maschinengewicht ausgelegt ist.

Verzurrt werden muss am Hauptrahmen.

Leider bringen die wenigsten Hersteller ab Werk ordentliche Zurrpunkte an.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon Otto Mohl » So Feb 01, 2026 10:18

DST hat geschrieben:Die Fahrerkabine ist eine sicherheitsrelevantes Bauteil, da darf nicht dran gebohrt oder geschweißt werden.

Daran darf auch nicht verzurrt werden weil die Befestigung der Kabine auf dem Oberwagen nicht für das gesamte Maschinengewicht ausgelegt ist.

Verzurrt werden muss am Hauptrahmen.

Leider bringen die wenigsten Hersteller ab Werk ordentliche Zurrpunkte an.



Was soll denn der Überrollkäfig aushalten, wenn nicht das gesamte Maschinengewicht?
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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon hornspee » So Feb 01, 2026 11:48

Ich gehe davon aus, das der Oberwagen das aushält ! Zulässig ists aber trotzdem nicht in Korintendeppenland. Festzurren über die ketten hebt auch- zulässig? Bin vor Jahren mal zum Tüv gefahren- 6 to Bagger auf 14to Tandemkipper. Frage an den Prüfer-( auch BAG Beamter), wie denn der Bagger ordnungsgemäß zu Sicher sei ? War vorne ganz an der Bordwand, hinten Arm gestreckt an hinterer Bordwand. Antwort: mit Spanngurten schon mal garnicht- nur Ketten und zwar so, das er bei Schlaglöchern nicht Runterfällt :lol: Hat dann noch irgendwas mit Stützlast geblubbert. Hab 3 to in der kugel :lol: Fahre nach wie vor so rum, bei weiteren Strecken evtl nen Spanngurt rum und gut. Ps die Auffahrrampen links und rechts vom Bagger aufrecht hingestellt :mrgreen: und seitlich ist auch alles Formschlüssig an den Bordwänden.
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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon DST » So Feb 01, 2026 13:21

Otto Mohl hat geschrieben:
Was soll denn der Überrollkäfig aushalten, wenn nicht das gesamte Maschinengewicht?


Der Überrollbügel / die Kabine / oder die Fahrgastzelle eines PKW's hält schon das ganze Fahrzeuggewicht aus, aber halt nur - einmalig -.

Danach ist das Teil krumm und muss ausgetauscht werden.

Was könnte passieren wenn ich am Überrollbügel eines 1,8To Baggers (der ja dann für 1,8To ausgelegt ist) an den hinteren Säulen je einen 2,5To Spanngurt mit voller Zugkraft vorspanne, 2x2,5To =5To?

Man muss hier Theorie und Praxis unterscheiden:

In der Praxis kann eigentlich jeder machen was und wie er will, solange nix passiert und keiner kontrolliert.

Wo kein Kläger, da kein Richter.

Sollte aber, im Falle eines Falles, doch ein Kläger oder Richter ins Spiel kommen, dann beruft sich dieser auf die Theorie = Gesetze und Richtlinien.

Die Gesetzeslage ist einfach so, dass an Überrollbügeln /Fahrerkabinen usw. NICHT gebohrt / geschweißt oder gerichtet werden darf.

Bei dem Bagger oben im Bild hätte ich jetzt keine Bedenken das beim normalen Verzurren oder Bremsung beim Transport etwas passiert, selbst bei einem Umsturz ist die Sicherheitsfunktion nicht so stark geschwächt dass etwas passiert.

Aber bei einer Kontrolle durch einen Fachkundigen Prüfer der BG wird der Bagger an Ort und Stelle stillgelegt!

Wir hatten bereits so einen Fall wegen einer lapidaren Delle in der Seitenwand einer Kabine. Die Delle war in der Blechverkleidung, nicht mal an einem Holm.
Maschine wurde von der BG stillgelegt.


An diesen, aus Formteilen, verschweißten Stahlblechkabinen führt selbst das Bohren eines Lochs für die Radioantenne oder Kabeldurchführung für Scheinwerfer o.ä. zum erlöschen der Betriebserlaubnis.

Die Hersteller schreiben klipp und klar das bei jeder Veränderung oder Beschädigung an einer Kabine / Bügel die Betriebserlaubnis erlischt und die Maschine nicht mehr betrieben werden darf.
Es gibt auch kein Fahrzeughersteller eine Reparatur daran frei.

In D sind 2-3 zertifizierte Fachbetriebe welche sich auf die Reparatur von beschädigten Kabinen spezialisiert haben.
Die übernehmen dann auch, nach erfolgter Reparatur, die Sicherheitsgarantie gegenüber der BG.
Im Falle eines Verkaufs der Maschine muss der Verkäufer auf die reparierte Kabine hinweisen.
Wie beim PKW, Unfallfrei - nicht unfallfrei.


Ich will hier niemanden belehren oder bloßstellen, von mir aus kann jeder machen was er will.

Ich schreibe nur die Fakten und Gesetzeslage, damit jeder weiß wo er steht.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon Hannes251 » Mo Feb 02, 2026 6:05

Guten Morgen
Also ich Fahr meinen 0,9 Tonnen Jcb Minibagger immer mit meinen Auffahrrampen in meinen Vw Crafter hinten rein und lass ihn einfach drin stehen ohne Sicherung.
Hatte noch nie den Fall das er gerutscht ist oder sich bewegt hat.(der Bagger fährt den ganzen Winter im Crafter spazieren)

Meinen Kubota 121 a3 fahr ich mit meinen Auto Tieflader am Bulldog spazieren (ich weiß der ist Überladen ).
Sichern ganz ganz selten. Ich denk mir immer wo will er hin vorallem mit den Gummiketten auf Metallboden ist doch nichts anderes wie Antirutsch matten oder ?

Mein Kumpel hat ihn aber schon mal auf einen 18 Tonner Drehschemel gefahren der brauchte nicht mal Auffahrrampen um ihn zu transportieren.(ist gelernter Baumaschinenführer).
Aber ich hätte Trotzdem Angst ihn mit meinen Auffahrrampen auf den Kipper zu fahren weil der Kipper so hoch ist.
Deutz-Fahr die Kraft, die Erträge Schaft!
Es ist wie mit den Kirschen nur die Roten sind die Guten:-)
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Re: Bagger auf Kipper verladen?

Beitragvon MikeW » Mo Feb 02, 2026 9:54

@DST

Und weil das so ist, geht hier in D, außer Bürokratie, auch nichts vorwärts. Egal um was es geht, Alle wollen ohne Eigenverantwortung in einer x mal abgesicherten wohlstrukturierten AirBag Gesellschaft "leben" und keiner fragt danach, wer letztlich den "AirBag" bezahlt.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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