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Baggern für Landwirtschaft

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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45 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon lexa » Mi Jul 29, 2015 21:47

Wenn ich mir das so durchlese wäre eine Minibagger für meine Zwecke wohl die beste Lösung.

Was darf sowas gebraucht den noch kosten. Wieviel Betriebsstunden sind viel oder wenig für einen Minibagger. Worauf sollte man bei Gebrauchten achten, Drehkranz habe ich schon mal gehört.

Ich habe gerade mal geschaut was es so im Umkreis Angeboten wird. Für einen 3 Tonnen Minibagger mit 3500 Std im beschriebenen guten Zustand werden 10000€ verlangt. Sind das die Preise?
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Mi Jul 29, 2015 22:47

Ich hab heute auch an meiner neuen Hütte mal mit dem Baggerli gebaggert. Das Räupli hab ich gefahren ... dachte gar nicht mehr das ich das noch konnte, nach Laser fahren
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon Badener » Do Jul 30, 2015 7:24

Was kommt auf das Plätzli denn genau drauf, und wie klein soll es werden?

Grüße
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon Ede75 » Do Jul 30, 2015 8:27

lexa hat geschrieben:Für einen 3 Tonnen Minibagger mit 3500 Std im beschriebenen guten Zustand werden 10000€ verlangt. Sind das die Preise?


Im wirklich guten Zustand ist das fast noch günstig. Denke aber, da kommen noch 19% drauf...

lexa hat geschrieben:Wieviel Betriebsstunden sind viel oder wenig für einen Minibagger. Worauf sollte man bei Gebrauchten achten, Drehkranz habe ich schon mal gehört.


Meinen habe ich mit knapp 8900h gekauft für kleines Geld. Hab grade ne Laufrolle erneuert, eine Kette ist schlecht und das zugehörige Leitrad muß neu, wenn die Kette aufgibt. Wenn es dabei bleibt, ist alles im grünen Bereich. Geben wesentliche Hydraulikkomponenten wie die Pumpe oder ein Fahrantrieb auf, gehts dann wohl schnell in nen wirtschaftlichen Totalschaden. Dessen war und bin ich mir aber bewußt.

Drauf achten, daß er beim fahren einer längeren Strecke geradeaus und nicht einseitig wegläuft. Das würde auf einen aufgebenden Fahrmotor hindeuten. Kostet für meinen 4,5to im Zubehör ca. 2500Eier, mal so als Anhaltspunkt. Von Vorteil ist es, wenn man an den Fahrmotoren, bzw. den Planetengetrieben daran, das öl wechselt, wenn man den Bagger gekauft hat. Da kann schon mal Rübenkraut drin sein, hab ich mir sagen lassen, was dann zum Tod führt.

Ansonsten halt das Übliche: Hydraulikleistung voll da (Eindruck oder messen)? Trocken? Spiel in Bolzen und Buchsen? Motor springt kalt sauber an und qualmt nicht?

Es ist und bleibt wie mit jeder Gebrauchtmaschine: Ein Glücksspiel. Reingucken kannst du nicht. Und es hängt mehr an der Wartung und dem Umgang als an den Betriebsstunden mMn.


Gruß
Ede
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon wastl90 » Do Jul 30, 2015 9:13

Auf die Stunden sollte man schon schauen, wichtiger ist es jedoch, ob alle Gelenke noch ordentlich sind, kein Ölverlust an irgendwelchen Zylindern und die Laufketten bzw. Laufrollen noch ordentlich funktionieren. Es kommt eben drauf an, ob der Bagger 3500h am Spechten war, oder ob mit dem Wunschobjekt nur bisschen Erde hin und her geschaufelt wurde.

Wir haben unseren für 16.000€ mit 3500h gekauft, guter Zustand.
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon lexa » Do Jul 30, 2015 9:58

Im wirklich guten Zustand ist das fast noch günstig. Denke aber, da kommen noch 19% drauf...

Nein, das ist schon Endpreis von Privat. Nur eine Gummikette ist wohl beschädigt.
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Do Jul 30, 2015 10:10

Badener hat geschrieben:Was kommt auf das Plätzli denn genau drauf, und wie klein soll es werden?

Grüße


Das Hällchen wird nur 1000 qm klein, aber angesichts der hohen Fixkosten, lieber einmal gebaut und richtig gebaut als ständig.

Erdarbeiten 4 € / qm
Naturschutz 8 € / qm
Architekt, Baugenehmigung, Statikprüfung 12 € / qm
Halle 105 € / qm
Beton 45 € / qm
Rest 6 € / qm
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon Ede75 » Do Jul 30, 2015 12:47

MarlboroMann hat geschrieben:Das kannst du nicht so pauschal sagen. Es gibt auch neue und junge Bagger die gerne im Kreis fahren wollen :klug:


Mag sein, mir wurde es so erklärt als ich suchte und meiner läuft geradeaus. Dann will ich mal hoffen, daß das kein Kandidat war, der im Neuzustand im Kreis fahren wollte :P
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Do Jul 30, 2015 13:21

Für einen Landwirt reicht ein Dreipunktbagger völlig aus. Wir haben für Miniarbeiten einen umgebauten Schaeff-Unimog-Bagger.
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon fendt schrauber » Do Jul 30, 2015 22:28

Hallo,

das so ein Anbaubagger ausreichend ist, würde ich jetzt nicht pauschal sagen.
Zum ersten muss ein entsprechender Schlepper frei sein und dann ist das Gefährt im Vergleich zu einem Bagger doch sehr sperrig.

Wenn man noch was anständiges will kosten die Anbaubagger auch noch einiges..

Grüße aus Mittelfranken
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon Badener » Fr Jul 31, 2015 7:09

T5060 hat geschrieben:Für einen Landwirt reicht ein Dreipunktbagger völlig aus. Wir haben für Miniarbeiten einen umgebauten Schaeff-Unimog-Bagger.


Jedem das Seine.
Um nachmal einen Exkurs zu deiner Halle zu machen, was wird das denn?
Ein Stall oder eine Lagerhalle?

Grüße
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon Puma155 » Fr Jul 31, 2015 8:45

Bei fast jedem Bagger liegt das im Kreis fahren an der Kettenspannung die mit der Fettpresse gemacht wird!

Wenn er links rum fahrt muß die linke Kette mehr oder die rechte weniger Spannung bekommen!
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon Epxylon » Fr Jul 31, 2015 9:30

Raupenbagger haben meistens 2 Fahrpumpen, jeweils eine für eine Raupe. Wenn der Bagger schief fährt kann das viele Ursachen haben. Falsch eingestellte Pedale, Pumpen usw.
Einige haben auch 1 Fahrpumpe und ein Ventil das den Ölstrom aufteilt.
Unser Harvester hatte 1 Fahrpumpe. Diese wurde per Magnetventil auf das Aggregat umgeschaltet. Wenn das Magnetventil mal hing, war mit fahren auch Essig. Die Komponenten von Baumaschinen sind normalerweise unkaputtbar. Bei vielen wurde aber an der Wartung gespart (Wie oben schon genannt, das Getriebeöl in den Endantrieben der Fahrmotore) oder die Maschinen wurden schlichtweg falsch behandelt. Bestes Beispiel ist das "Halbgasbaggern". Der Bagger wird nur auf Vollgas betrieben. Darauf ist die ganze Maschine ausgelegt. Systeme die Automotiv fahren sind im "Privatbereich" wohl noch nicht angekommen.

Die Raupen werden so gespannt wie es in der Betriebsanleitung steht und nicht das der Bagger gerade aus fährt. Schlecht gespannte Fahrwerke verschleißen die Raupe und den Turas-Kranz.
Bei unserem Harvester haben die Turas-Kränze 10000 Stunden gemacht. Die Raupen waren jährlich hinüber. Bei einer anderen Maschine wurde die Turas-Kränze alle 3000 Stunden gewechselt weil die Raupe nie nachgespannt wurde.

Einiges wurde ja schon genannt, hier noch ein paar Extras:

Wenn der Bagger läuft und man betätigt die Joysticks > Springen diese in Ausgangsstellung zurück? Bleiben die jeweilige Funktion dann auch stehen?
Falls nicht > Schieber schwergängig oder innere Leckage.
Den Drehkranz überprüfen > Maschine hochdrücken und prüfen oder der Luft hat. > Nicht geschmiert > Schnell kaputt.
Drehwerksbremse überprüfen > Maschine Vollgas und mit Schwung rum, dann den Hebel los lassen. > Sollte fast schlagartig stehen bleiben.
Mit dem Schild kann man normalerweise Problemlos kleiner Erdhügel wegschieben. Das sollte funktionieren. Der Bagger ist dennoch keine Planierraupe.
Falls Teile der Mechanik ausgeschlagen sind gibt es Reparaturbolzen. Die sind nicht billig und funktionieren nur wenn der Teil ausgeschlagen ist, in dem der Bolzen fest sitzen sollte.
http://www.portalderwirtschaft.de/press ... lader.html
Mit das wichtigste sind regelmäßige Wartungen.

Falls der Bagger jemand anderes überlassen wird oder vermietet werden soll ist eine gültige UVV-Prüfung Pflicht !!!
Solange man selber Privat damit arbeitet ist das kein Problem.
Epxylon
 
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Fr Jul 31, 2015 13:40

Stahl, so fertig so aussehen. Nur länger, breiter ohne Vordach. Ein richtig ausgeführtes Vordach ist teurer wie die gleiche Fläche als Halle.

tumblr_n7a6d2LX1n1sfn5spo1_1280.jpg
tumblr_n7a6d2LX1n1sfn5spo1_1280.jpg (52.28 KiB) 2460-mal betrachtet


Badener hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Für einen Landwirt reicht ein Dreipunktbagger völlig aus. Wir haben für Miniarbeiten einen umgebauten Schaeff-Unimog-Bagger.


Jedem das Seine.
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Ein Stall oder eine Lagerhalle?

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