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Baggern für Landwirtschaft

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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45 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon lexa » Mi Jul 29, 2015 7:38

Hallo,

bei mir am Hof fallen irgendwie ständig eher kleine Baggerarbeiten an, die bisher eher unzufriedenstellend per Hand oder mit dem Frontlader erledigt wurden. Es geht dabei um Dinge wie Drainage- bzw, Bachgräben auf den Feldern bzw. Weiden offen halten, Leitungen verlegen, Wege instandhalten (Wasserabschläge), Drainagen legen etc etc. Wahrscheinlich stehen in naher Zukunft auch ein paar "mittlere" Bauarbeiten an für die Fundamante ausgehoben werden sollen.

Wir hatten früher so eine Baumaschine mit Baggerarm hinten. Für stationäre Arbeiten war die gar nicht mal so schlecht, einen Graben für ne Leitung ausheben war auch noch ok aber im Feld war sie nichts, weil man beim Arbeiten mit dem Grabenlöffel ständig umsetzten musste. Außerdem war sie schnell mal versunken, da kein Allradantrieb und hohes Gewicht.

Der Nachbar hat einen Bagger auf einem Anhänger, den ich mir mal fürs verlegen einer Abwasserleitung ausgeliehen habe, aber so wirklich überzeugend war die Sache nicht,weil man einfach furchtbar unflexibel ist.

Einen richtigen Bagger bzw. Minibagger habe ich bisher immer gescheut, weil die Preise recht hoch sind und ich mich mit der Technik auch nicht so recht auskenne sowas im gebrauchten Zustand zu bewerten.

Eine andere Möglichkeit wäre es noch so einen Baggerarm als Anbaugerät in der Dreipunkt zu betreiben.

Was macht man... ?
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon Badener » Mi Jul 29, 2015 7:56

Na des Rätsels Lösung heißt Kombikran:
http://www.moser-kranbau.at/unterseiten ... -700-kombi

Die gibt es stellenweise schon ziemlich günstig (3-4k€).

Ich habe eine alten Mistbagger umgebaut. Für meine Anforderungen ist das ausreichend.

Grüße
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon Ugruza » Mi Jul 29, 2015 9:04

Ich fürchte nur, dass es mit dem Umsetzen das gleiche Problem wie mit der Baumaschine gibt. Ich hab seit einigen Jahren einen kleinen Kettenbagger - der ist wirklich fast wöchentlich mehrere Stunden im Einsatz. Schäden bisher: keine. Hab den auch gebraucht gekauft, war damals gut 8 Jahre alt, aber generalüberholt. Ich hatte den relativ günstig bekommen - würde ihn nicht mehr hergeben wollen. Empfehlen kann ich eher die Nummer kleiner zu nehmen, große Projekte wie Baugrube ausheben etc. kannst ohne Abfuhrkette sowieso vergessen, und für andere Arbeiten bist halt mit dem Kleinen etwas langsamer. Aber wenn du Reparaturen hast, kannst die noch relativ überschaubar (vom Preis und Aufwand) selbst machen, und die Ersatzteile fressen dich nicht auf. Außerdem verstellt der kleinere Bagger wesentlich weniger Platz das ganze Jahr lang wenn er nicht gebraucht wird. Ich würde so als "Standardding" die 3,5t Klasse als optimal erachten. Aber über die Größe lässt sich ja bekanntlich streiten :wink:

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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon blablubb » Mi Jul 29, 2015 10:12

Moin,

wir haben uns an einen alten Baggerarm vom Bobcat eine Dreipunktaufnahme dran gemacht. Für kleinere Arbeiten um mal ein mini Fundament oder ähnliches zu machen geht das Ding super - auch um eben zu Schwiegereltern und KumpelX zu fahren - aber durch die Tatsache, dass für jeden Zentimeter Umsetzen es wieder notwendig ist, die Stützen hochzufahren, den Dreipunkt anzuheben, auf den Schlepper klettern, rangieren, wieder absteigen, Dreipunkt ablassen, wieder in den Schlepper, weil vergessen Hydraulik an zu machen, wieder raus, Stützen ausfahren und dann wieder ein paar Minuten baggern um das selbe Spiel wieder von vorne zu beginnen....

Also ich kann nur zum "richtigen" Werkzeug raten. Jetzt steht an, die Hauswand abzudichten von außen - das kann man getrost vergessen mit einem Dreipunkt, weil dieser einfach zu "immobil" ist.

Würde also auch einen eichtigen Minibagger empfehlen.
Den Multibagger von Moser oben gibt es mit sicherheit nicht für 3-4k;-)

Grüße,
Blubbi
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon Badener » Mi Jul 29, 2015 10:18

blablubb hat geschrieben:Moin,
[...]
Den Multibagger von Moser oben gibt es mit sicherheit nicht für 3-4k;-)

Grüße,
Blubbi


Einen Neuen direkt von Moser vielleicht nicht.
Aber wie gesagt, einen Anbaubagger bekommst für das Geld....
http://www.landwirt.com/gebrauchte,1369 ... agger.html

Grüße
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon blablubb » Mi Jul 29, 2015 11:18

jaahaaaa..;-) aber der belinkte deleks hat wiederum rein gar nichts mit dem oben aufgefuehrten vom moser zu tun.
wollte nur irrefuehrung vermeiden und klar stellen, dass das eine (moser) eine ausgereifte und grosse maschine ist und das andere ein spielzeug.
allein das gewicht vom moser ist 3! mal so gross wie das des 3000 euro heckbaggers...

Fuer mal hier und mal dort was kleines ist so ein dreipunkt wie gesagt sicher praktisch. fuer alles andere enpfehle ich den griff zum minibagget.
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon GüldnerG50 » Mi Jul 29, 2015 11:38

Hallo.

So nen Moser wie der Badener meint gibt´s auch als Griesser (HK5000 lässt grüßen), Krüger (L204) und von Öhler gabs/gibt(?) es die Brummer auch. Bekannter hat nen Öhler, den hatten wir mal ausgeliehen um nen Stock aus zu graben. Der hat nen 844er IHC mit Industrielader dran, ist der Lader weg, fährt der Bagger Acherbahn mit dem IHC :mrgreen: Wir hatten den 610er Fendt dran, der war da schon richtig... Verglichen mit nem Minibagger aber ein Witz, einziger Vorteil ist, dass man auf nen Hänger laden kann, was mit nem Minibagger nicht so leicht geht. Entweder Minibagger oder Radbagger, das Dreipunkt gedönse ist was zum Mist aufladen und mal ein Loch graben, für Gräben ziehen/ausräumen muss man viel zu oft umsetzten....

Grüße
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon Ugruza » Mi Jul 29, 2015 12:11

GüldnerG50 hat geschrieben:Entweder Minibagger oder Radbagger, das Dreipunkt gedönse ist was zum Mist aufladen und mal ein Loch graben, für Gräben ziehen/ausräumen muss man viel zu oft umsetzten....


Genauso sehe ich das auch. Und der verlinkte Heckbagger ist ja wohl ein Witz! Bevor du den kaufst, ist es wesentlich besser du lässt den Lohner kommen und legst dich in die Hängematte. Um das Geld bekommt man schon einiges gebaggert...

lg Ugruza
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon wastl90 » Mi Jul 29, 2015 15:11

Wir haben einen 5,5 to Bagger, mehrere Löffel dazu und sind super zufrieden. Damit kann man auch mal eine kleinere Baugrube ausheben, Gräben räumen, Fudamente baggern oder Rohrleitungen und Kabel verlegen.
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon Ede75 » Mi Jul 29, 2015 17:52

Moin,
hab mir auch im Frühjahr nen 4,5tonner zugelegt. Denke, das ist so die passende Größe, wenn man auch mal n bißchen im Holz spielen will. Reichweite schon fast etwas klein, aber im Wald darf er auch schon bald nicht größer sein.

Wenn man selbst noch einige kleinere Sachen bauen möchte oder so schon nicht verkehrt.

Gruß
Ede
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon GüldnerG50 » Mi Jul 29, 2015 18:35

Ede75 hat geschrieben:Moin,
hab mir auch im Frühjahr nen 4,5tonner zugelegt. Denke, das ist so die passende Größe, wenn man auch mal n bißchen im Holz spielen will. Reichweite schon fast etwas klein, aber im Wald darf er auch schon bald nicht größer sein.

Wenn man selbst noch einige kleinere Sachen bauen möchte oder so schon nicht verkehrt.

Gruß
Ede


Die Reichweite ist der einzige Vorteil von so nem Anbaubagger/Mistbagger. Bekannter hat nen uralten Mengele Hydraulikbagger (so ein Einachser-Ding), zum Scheitholz aufladen geht das Ding wunderbar, 5m Wagen muss man nicht einmal umsetzen und geht ruck zuck mit dem Rübenkorb von dem Ding und in Sachen Fahrspaß ist ein Minibagger ein Witz dagegen :lol: 8) Aber zum Löcher graben trotz immensem Eigengewicht nix....

Grüße
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon lucki300 » Mi Jul 29, 2015 19:15

[/attachment]
2014-02-06 11.56.59.jpg
2013-08-07 14.13.08.jpg
Wir haben einen Dreipunktbagger von Milde in Gebenbach, der Bagger heißt big power ;-)
Sind bisher sehr zufrieden, machen damit Steine/Felsen raus und haben letztes Jahr den Erdkeller ausgehoben. Haben nen 5080 R Johnny davor und der is grad richtig vom Gewicht her.
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon ferguson-power » Mi Jul 29, 2015 19:36

lucki300 hat geschrieben:Wir haben einen Dreipunktbagger von Milde in Gebenbach,


Der Kipper steht aber verdammt nah an der Böschung . Das könnte auch mal in die Hose gehen , oder eben in die Grube :roll: .
Menschenkind bedenke wohl , dein größter Feind heißt Alkohol .
Doch in der Bibel steht geschrieben , du sollst auch deine Feinde lieben .
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon Falke » Mi Jul 29, 2015 19:48

Wir haben einen Dreipunktbagger von Milde ...

Komisch, ich lese da MILTEC auf dem Bagger ... :wink:

A.
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Re: Baggern für Landwirtschaft

Beitragvon Hoehli » Mi Jul 29, 2015 21:17

Miltec is die eigenmarke von milde. :wink:

Mfg

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